Welche Strecke von Livingstone zum South Luangwa?

15 Antworten · 3'851 Aufrufe · gestartet 16. Sept. 2018 von Seyko
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Themenstarter1'097 Beiträge · seit 200916. Sept. 2018 ·
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018
2'240 Beiträge · seit 201116. Sept. 2018 ·
Hallo,
von Livingstone bis Lusaka gibt's ein paar Schlaglöcher, ist machbar in einem Tag. Würde entweder im Eureka oder Pioneer Camp übernachten.
Die Strecke Lusaka - South Luangwa ist top und neu. Diese Strecke fährt sich gut in einem Tag.
Gruss, Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
Themenstarter1'097 Beiträge · seit 200916. Sept. 2018 ·
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018
546 Beiträge · seit 201816. Sept. 2018 ·
Hallo Seyko,
schließe mich der Übernachtungsmöglichkeiten für Lusaka Marimari an - entweder Eureka oder Pioneers.
Wobei wir immer in Eureka waren, was uns allen SEHR gut gefällt! Und als wir letztes Mal Pioneers angeschaut haben, uns wieder für Eureka entscheiden haben!
Paar Bilder dazu findest Du in meinem aktuellen April-Botswana Bericht auf Seiten 2 und 3.

EUREKA ist, wenn Ihr aus Livingstone kommt, VOR Lusaka. Auf der rechten Seite. Da dort ausgebaute Schnellstraße mit Betonmittelstreifen ist, musst Du im Prinzip am Campeingang vorbei und am nächsten Kreisel wieder ein Stück zurück.

Strecke Livingstone-Lusaka ca 6 bis 7 h Fahrzeit. meist guter Teer - nur zwischendurch wirklich üble 70 km, und die kosten einen halt leider doch Zeit!

Take care: In dem Ort "Mazumbuka" blitzen sie oft an den Ortsein-und Ausgängen!

Pioneers wäre dann HINTER Lusaka - falls Ihr gerne am nächsten morgen nicht durch die Stadt fahren wollt (kostet ja auch nochmal Zeit), sondern das schon hinter Euch haben wollt, wäre das ein Grund für Pioneers in diese Richtung. Falls Ihr am nächsten Tag noch Einkäufe erledigen wollt, bevor Ihr in South Luangwa fahrt, würde ich erst recht in Eureka übernachten.

Alternativ, falls Ihr so "HardCore"-Fahrer seid wie wir, und man gerne mal einfach nur Strecke machen will, um am nächsten Tag mehr Zeit zu haben, kann man es sogar in einem Tag von Livingstone bis Bridge Camp am Luangwa Fluss schaffen - haben wir 2016 mal gemacht (mit 4 Kindern im Auto!). Denn die Strasse von Lusaka ab ist größtenteils wunderschönste neue Teerstraße - ein Traum!!!! Dann muss man aber echt früh los, und kommt bei einbrechender Dunkelheit an!

Gute Planung wünscht
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
33 Beiträge · seit 201117. Sept. 2018 ·
marimari schrieb:Hallo,
von Livingstone bis Lusaka gibt's ein paar Schlaglöcher, ist machbar in einem Tag. Würde entweder im Eureka oder Pioneer Camp übernachten.
Die Strecke Lusaka - South Luangwa ist top und neu. Diese Strecke fährt sich gut in einem Tag.
Gruss, Mari
Im Juli waren die 70KM zwischen Mazabuka und Kafue in sehr schlechtem Zustand.
Das kostet gefühlt 2 Std.
An Chirundu Border Post gab es auf Sambia Seite die Nachfrage nach der Police Clearence mit den üblichen zeitfressenden Schikanen.
Themenstarter1'097 Beiträge · seit 200918. Sept. 2018 ·
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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2018
904 Beiträge · seit 201024. Sept. 2018 ·
Sind seit einer Woche zurück.

Die erwähnten 70km sind noch immer in einem superschlechten Zustand. Hatten es nicht eilig, sind deshalb nur bis Moorings Farm gefahren, am nächsten Tag dann die letzten 200km nach Lusaka. Lusaka - South Luangwa würde ich nicht an einem Tag machen wollen. Die Straße ist zwar ok, wenn ihr über Chipata fahrt, sind das 700km. Wäre mir zu schade, um einfach nur durchzubrausen..
266 Beiträge · seit 200824. Sept. 2018 ·
hallo
habe beides schon gemacht,
livingstone bis lusaka an einem tag,geht wenn man früh losfährt,
ansonst übernachten bei moorings farm,
lusaka-chipata an einem tag geht,die strasse ist super
besser nur bis petauke,dort im camp übernachten und dann die offroadpiste direkt nach oben und man kommt in mfuwe raus.
traumhaft schöne strecke abseits durch dörfer,mit elefanten und giraffen.werde beim nächsten mal sogar in einem dorf dazwischen übernachten ,campen.
strecke ist nicht schwierig,ging mit bremach im april gut.waren aber die ersten nach der regenzeit.
gruss matthias
546 Beiträge · seit 201825. Sept. 2018 ·
Hallo Matthias,
Zwar steht es bei uns aktuell nicht an, da wir vor einiger Zeit aus Malawi weg gezogen sind - aber uns hatte die Off-Road Strecke von Petauke nach Mfuwe schon vor 2 Jahren sehr gereizt - da kamen wir von Livingstone zurück und wollten über den South Luangwa zurück nach Malawi. Haben im Bridge Camp übernachtet - und der dortige Besitzer (ein alt eingesessener Hase, aber n bisschen verrückt und außerdem Alkoholiker...) hat uns Anfang April DRINGEND abgeraten, diese Strecke mit einem Fahrzeug am Ende der Regenzeit zu fahren. So sind wir den "Umweg" Teerstraße über Chipata gefahren..... (als wir mit ihm sprachen war er aber gerade nüchtern... zumindest dachten wir das 🙄 )

Aber vielleicht kommen wir dort nochmal hin? Wenn Du hier von dieser Strecke so schwärmst, dann reizt es mich gleich wieder...
Frage 1) Wie lange habt Ihr für die Strecke gebraucht? Ich glaube, im HUPE steht 6 h?????
Frage 2) Wie war das mit Flussdurchfahrten? Es klang so nach irre tief bzw. völlig unberechenbar (na klar, das ist mit den meisten Offroad Strecken in der Regenzeit so...) und v.a. viele Krokodile in der Regenzeit, und jeder der das (v.a. mit nur einem Auto tut) begeht schon halb Selbstmord....
Dachten damals: der Typ dort muss es wissen, wir hören mal lieber auf ihn.

Du klingst nun sehr anders. Ein paar Details dazu würden mich deshalb interessieren. Falls Du magst?

Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
266 Beiträge · seit 200825. Sept. 2018 ·
hallo antje
kenne der brückentyp nur vom hören und sagen . war selbst noch nicht dort.
er lebt schon lange in afrika.
ich bin im mai gefahren,alleine mit einem auto ,mit meiner tochter (42 jahre ) zusammen.
nach den spuren waren wir sicher die ersten im jahr.
es war alles trocken bis auf eine stelle, ca. 50 m wasser. da bin ich ausgestiegen.war aber kein problem.
den allrad habe ich vielleicht 4x eingeschaltet,bei steinigen auffahrten und bei den 50 m wasser-zur sicherheit.
ich habe ca. 8 std. gebraucht.
da gibt es keine krokos.teilweise wird die spur sehr schmal und es ist nur noch eine spur sichtbar.sicher keine strecke für einen 7 t man.
war aber für unseren bremach kein problem-deshalb im oktober möglicherweise ein 2. mal,mit übernachtung auf der strecke.
mit den angaben, koordinaten, im hupe alles gut zu finden.
gruss matthias
10 Beiträge · seit 202219. Feb. 2026 ·
Hello 🙂
super schöne infos bisher.

ich möchte im August von Livingstone in den Süd Luangwa (Track and trail campsite).
habe jetzt geplant 2 Zwischenstopps zu machen:
1. Pioneers Lodge
2. Chimwemwe

Was meint ihr?
fahre ich am besten südlich in den Luangwa rein oder von Osten aus über Chipata?

Viele Grüße 🙂
2'780 Beiträge · seit 200719. Feb. 2026 ·
@FunBobby
Im Juni wollen wir die Old Petauke Road als Tages Etappe vom Bridge Camp bis Malama Umoyo unter die Räder nehmen. Ich schreibe normalerweise nach unseren Touren Kurz Berichte mit Angaben zu den Strassenverhältnissen und Fahrzeiten.
Ca. zwei Wochen vor der Reise hole ich aktuelle Informationen bei Drive Zam und im community Forum. Wir wollen zudem die Leopard Hill Rd von Lusaka runter in den Lower Zambezi fahren damit das 4x4 feeling nicht zu kurz kommt 😄
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2026
75 Beiträge · seit 202119. Feb. 2026 ·
Hallo FunBobby,
der South Luangwa hat definity nur ein Gate auf der Ostseite. Wenn man in Petauke von der T4 Richtung Luangwa auf die Old Petauke Road abbiegt fährt man auf der Ostseite des Parks entlang bis nach Mfuwe. Direkt vor der Mfuwe Bridge über den Luangwa befindet sich das Gate. Die andere Möglichkeit ist, bis Chipata auf der T4 zu bleiben und dort Richtung Mfuwe abzubiegen. Die Strecke ist länger, aber vermutlich zeitlich kürzer.
Grüße Isidor
75 Beiträge · seit 202119. Feb. 2026 ·
Hallo La Leona,
Du schreibst gerade, daß Du vorhast, die Leopard Hill Road zum Lower Zambezi NP zu fahren. Wir haben das im Oktober 2024 gemacht und würden es in keinem Fall wieder tun. Wir haben definitiv 2 Jahrzehnte Offroaderfahrung in Afrika und fanden es erstmal eine herausfordernde Abkürzung. Die ursprüngliche Piste ist vor Jahren weitgehend von den Chinesen zerstört worden, die für eine Stromtrasse mit Riesenmaschinen das Gelände durchgepflügt haben, immer geradeaus, sodaß man an manchen Stellen nur voran kam, wenn einer ausgestiegen ist um die voraussichtliche Neigung unseres Autos auszuloten. Dabei geht es garnicht kontinuierlich bergab, sondern im oberen Teil ständig mal steil runter oder dann wieder hoch.
Vielleicht kannst Du von der DriveZam-Gruppe noch etwas mehr darüber erfahren.
Dagegen war die Fahrt über das Escarpment im South Luangwa, allseits als 05 bekannt, der reinste Sonntagsausflug. Wir sind das im September 2025 angegangen, haben lange vorher überlegt, da wir den allerhöchsten Respekt davor hatten.
Grüße Isidor
2'780 Beiträge · seit 200719. Feb. 2026 ·
Hi Isidor danke für deine Erfahrungen zur Leopard Hill Rd. Nach dem Regen im 2025 fuhren etliche 4x4 Begeisterte von denen ich Rückmeldungen habe, die Strecke. Alle waren sich einig dass die grösste Herausforderung die Steine sind.
Wir bringen die notwendige Erfahrung mit um auch schwierigste Stellen mit kühlem Kopf zu meistern. Zudem sind wir nicht alleine unterwegs, sondern mit drei für sowas ausgestatteten Hilux. Das ist bestimmt ein sehr wichtiger Punkt, denn man hat sozusagen keine cell phone reception. Wir veranschlagen einen vollen Tag, die meisten benötigten zw. 4 und 6 Stunden, egal ob runter oder hoch. Aber trotzdem werde ich mich näher zum Datum noch genügend informieren, denn dieses Jahr sind die Niederschläge deutlich höher. Bald wissen wir mehr. Und sonst haben wir ja noch eine andere unbekannte 4x4 Anfahrt via Mukamba gate zum ausprobieren, denn die offizielle Teerstrasse und durch die Chiawa GMA kennen wir bereits ... 😉
Gruss Leona
93 Beiträge · seit 202219. Feb. 2026 ·
La Leona schrieb:Und sonst haben wir ja noch eine andere unbekannte 4x4 Anfahrt via Mukamba gate zum ausprobieren
Die ist (bzw. war um Weihnachten 2024) zwar lang, aber komplett unspektakulär - bis auf vielleicht die eine oder andere Elli-Begegnung in dichtestem Mopane-Wald auf engem, kurvigem Pfad und ohne jede Ausweichmöglichkeit. In der Nähe des Gates dann ein, zwei Durchfahrten durch tiefere Flussbetten, die zu besagter Zeit etwas rauh waren und in der Regenzeit sicher auch mal Wasser haben könnten. Ich war etwas spät am Gate (Tagestour beginnend am Eingang am Chongwe) und musste mich im letzten Tageslicht selbst aus dem Park herauslassen. Die Tiere im Park (unten am Sambesi) waren selbst zu dieser Jahreszeit eine Wucht und der Eintritt jeden USD wert.

Aber was anderes fällt mir auf T4A gerade auf: gabs da nicht damals noch eine Piste, die zwischen der Leopard Hill road und der zum Mukamba Gate relativ spektakulär das Escarpment hinauf führte? Aktuell auf map.tracks4africa.co.za ist nichts mehr davon zu sehen, jedoch auf Google Maps kann man sie noch erahnen. Weiß zu dieser Strecke hier jemand was?

Den Abstieg von der Great North Road das Escarpment hinab zur Route 05 im South Luangwa fand ich ehrlich gesagt komplett unwschwierig (im Dezember). Nur die Mupamadzi-Querung war mir nicht gegönnt - als gleiche Strecke retour. Ok, wie man den Low Range aktiviert, sollte man besser wissen, denn steil ist die Piste in Teilen schon. Alle kritischen Stellen im steilen Teil waren mit Beton verfestigt (der aber sicher bald wieder wegbröckelt).
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2026