DieOes stellen sich vor mit Grobplan

8 Antworten · 1'812 Aufrufe · gestartet 15. Aug. 2018 von DieOes
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201815. Aug. 2018 · #1
Hi, oute mich gleich mal als "Frischling" hier, wir zwei Damen planen derzeit eine "Zu-Zweit-Reise" die ganz grob Windhoek -> Maun - (über Chobe falls möglich) > Victoria Fälle -> Etosha -> Windhoek einschließen soll. Zeitrahmen sind 18-20 Tage. Ich weiß und habe hier viel gelesen darüber, das diese Art zu reisen umstritten ist - für mich ist es aber die Richtige und ich bin diese Distanzen zu fahren auch gewohnt. Patagonien, Neufundland und gerade Alaska habe ich so oder ähnlich schon bereist. Als Fahrzeug soll es ein Bushcamper oder ein Dachzelt 4x4 werden. Ich haben hier schon viel nachgelesen, den Iwanowski zur Reiseplanung genommen und komme trotzdem nicht so richtig weiter. Deshalb schreibe ich dann doch lieber mal bevor ich verzweifel 🙂 Die Idee ist alle drei-vier Tage in eine Lodge zu gehen, dazwischen soll gecampt werden. Daraus eine Route zu bauen ist schwieriger als gedacht, da wir die Lodges in den Führern schlecht beurteilen können. Die Frage ist, welche Lodges auf dieser Route sollten wir einplanen, weil ihr sie so beeindruckend fandet. Danach könnten wir dann die Route ausrichten. Gesetzt ist derzeit nur Okonjima (da arbeitet eine Freundin von uns) und eines der Etosha Camps … aber welches? Im Moment freuen wir uns erst mal über jede Hilfe die den Knoten in der Planung auflöst.
zuletzt bearbeitet 15. Aug. 2018
160 Beiträge · seit 201115. Aug. 2018 · #2
Hallo DieOes
Die Ziele sind sicherlich in 18-20 Tagen gut zu bewältigen. Ich würde euch empfehlen in Botswana zu Campen. Gerade in den Nationalparks, sind die Lodges teils extrem teuer. Kommt aber natürlich darauf an wieviel Geld ihr zur Verfügung habt.

Ich würde die Route wahrscheinlich so fahren (bin ich bereits so gefahren)

Tag 1: Windhoek (hier übernachte ich immer im Berghaus B&B )
Tag 2: Ghanzi (Thakadu Camp - Camping)
Tag 3: Maun (hier evtl. Lodge…kenne aber keine)
Tag 4: South Gate - Moremi (Camping)
Tag 5: Third Bridge - Moremi (Camping)
Tag 6: North Gate - Moremi (Camping)
Tag 7: Savuti - Chobe (Camping)
Tag 8: Savuti - Chobe (Camping)
Tag 9: Kasane (z.B. Chobe Safari Lodge – eher eine grosse Lodge…hat etwas von Massentourismus…ich campe immer dort)
Tag 10: Kasane z.B. Tagesausflug zu den Vic Falls
Tag 10: Kongola (Camping in Nambwa – oder Camp Kwando – Lodge)
Tag 11: Divundu (Mahangu Safari Lodge – Camping oder Lodge)
Tag 12: Roys Rest Camp (Camping)
Tag 13: Onguma Bush Camp (Finde ich sehr schön und gut gelegen nahe Etosha)
Tag 14: Halali (Camping)
Tag 15: Okaukuejo (Camping)
Tag 16: Okonjima (Lodge)
Tag 17: Windhoek (z.B. wieder Berghaus B&B )

Da du bis zu 20 Tage zur Verfügung hast, kannst dann gut bei einigen Destination eine weitere Nacht anhängen.
Vielleicht hilft dir ja diese Zusammenstellung etwas für deine Planung.

Ebenfalls würde ich (kommt etwas auf die Jahreszeit an) zusätzlich zum Chobe auch den Moremi einbauen. Der liegt bei dieser Route eh auf dem Weg. Chobe und Moremi sind teils sehr tiefsandig und erfordern gewisse Kenntnisse im 4x4-Fahren. Je nach Gebiet können die Parks auch sehr einsam sein und ich würde empfehlen ein Satellitentelefon zu mieten.

Gruss Pascal
zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2018
Themenstarter3 Beiträge · seit 201816. Aug. 2018 · #3
Vielen, vielen Dank für diesen so konkreten Vorschlag!!! Das ist ja schon eine ganze Reiseplanung 🙂 Ich schaue mir jetzt mal an wo das alles ist. Wenn die Route über Moremi geht, dann wäre der Chobe NP und das Okavango Delta raus oder? Ein Freund war schon mal bis zum Mababe-Gate gefahren, dann aber nicht weitergekommen. Wir wollen eigentlich "durch" wenn möglich. 4x4 Erfahrung vorhanden, aber nur auf Schotter und einfachem Sand. Würdet ihr zu der Zeit eher zu oder abraten?

Ich hatte vergessen den Reisezeitraum zu schreiben, sorry: 22.05.-08.06.2019, mit Condor. Ich habe Flex gebucht bin also noch flexibel.

Wegen SAT-Telefon: einsam = gefährlich?
zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2018
1'166 Beiträge · seit 201716. Aug. 2018 · #4
Nur kurz zum Chobe und Okanvango.

Das hast du in pascalhas Vorschlag drin. Moremi ist praktisch das Delta, bzw. so weit man halt rein kommt ohne Fly-In Lodge. (aber die Lodges kannst du, was wir so gefunden hatten, ab 600$ pro P. und Nacht einplanen, also eher Camping für die meisten) 😉

Chobe NP fährst du durch und Chobe-Riverfront hast du auf dem Weg Savuti-Kasane und wieder von Kasane zum Caprivi zurück. Da musst du nur mal schauen wann ihr das einbauen könnt.


Ideen evtl. in meiner Reiseplanung (siehe Signatur).


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2018
151 Beiträge · seit 201616. Aug. 2018 · #5
Hallo DieOes
ergänzend könnte ich noch folgendes liefern:
Kasane: Campsite Big5Lodge, recht komfortabel, mit eigenem WC/Abwasch/Dusche, zudem kann die Bar am Flussufer der Lodge genutzt werden.
Chobe Riverfront: Hier könnte eine Nacht im Ihaha-Camp (ca. in der Hälfte der Riverfront) spannend sein.
Maun: Island Safari-Lodge, campen oder Häuschen möglich. Eigentlich schön unter Bäumen und nahe Stadt/Ausfahrt von/nach Moremi, je nach Wochentag aber auf der Campsite lärmig wegen Motorbooten auf dem Fluss und Disco am anderen Ufer (vor allem Samstag). Von Moremi her kommend wäre evtl. auch die Mochaba Crossing Lodge, etwa 30 km vor Maun etwas. Schöne Chalets unter Bäumen, bezahlbar. Vor allem dann sinnvoll, wenn man Maun sonst - ausser zum Einkaufen - nicht braucht.
Etosha: Hier ist für mich Olifantsrus ganz im Westen klar das Favoriten-Camp neben Halali.
Viel Spasss
zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2018
Themenstarter3 Beiträge · seit 201816. Aug. 2018 · #6
Hätte ich mal gleich gefragt ... Danke, Danke! Ich versuche gerade das alles in eine BING Map zu übernehmen um mir einen Eindruck von der Strecke zu verschaffen ... da brauche ich dann bestimmt nochmal was Hilfe 😊

Habt Ihr Erfahrung mit der Chobe Durchfahrt ab den Gate? Ist das zu der Zeit eher realistisch oder sollen wir lieber gleich ohne planen?

Zur "Geldfrage" ... wir verdienen ganz gut und müssen nicht auf jeden Euro schauen aber unser Budget ist natürlich auch begrenzt. Ein oder zwei Übernachtungen in Traumlodges, auch für 600$, würden wir schon sehr gerne machen, Okonjima lässt uns netterweise kostenfrei übernachten

Ganz lieben Dank nochmal!!!
160 Beiträge · seit 201117. Aug. 2018 · #7
Hallo DieOes

Wie Blende18.2 schreibt wäre in meinem groben Vorschlag Okavango Delta und Chobe (Savuti) dabei. Bei Kasane wäre auch ein Ausflug an die Chobe River Front möglich und natürlich auch zu empfehlen.

Wenn Ihr etwas Erfahrung habt mit 4x4 (wie du schreibst sogar etwas Sand) sollte es gut möglich sein. Im Juni sollte (niemand weiss genau wie es dann wirklich aussieht) zumindest schlamm kein Problem mehr sein. Sand hat es dann vor allem ab Mababe Gate bis Savuti und dann wieder von Savuti bis Kachikau. Bei den "Hauptverbindungsstrassen" werden aber auch immer wieder Fahrzeuge vorbeikommen die euch in einem Notfall (z.B. hoffnungslos steckengeblieben) helfen können.

Nein einsam würde ich nicht mit gefährlich gleichsetzen. Es ist halt einfach so, dass wenn ihr euch Festfahren solltet und nicht wieder selber rauskommt, es Tage dauern kann bis jemand vorbeikommt. Oder euer Fahrzeug kann in einsamen Gegenden auch mal eine Panne haben. So könnt ihr wenigstens den Vermieter anrufen und der könnte euch Hilfe organisieren. Bedenkt einfach genügend Proviant und vor allem auch Wasser für unvorhergesehenes dabei zu haben.

Wenn es auch mal eine etwas teurere Lodge sein darf würde ich euch unbedingt empfehlen in Onguma The Fort zu buchen. Diese Lodge finde ich traumhaft.

Gruss Pascal
151 Beiträge · seit 201617. Aug. 2018 · #8
Bezüglich Offroad und Sicherheit noch zwei Tipps:
-Die DVD von Pistenkuh.de (hier schon oft erwähnt) ist vorab sehr zu empfehlen. Die Tipps haben uns sehr geholfen, bswp. bezüglich Luftdruck, etc.
-Wir haben immer ein kleines Fläschchen Micropur-Tröpfchen dabei. Damit könnte man im allerschlimmsten Fall das Wasser aus dem Wassertank des Fahrzeugs (sonst nur für Abwasch/Kochen genutzt), literweise desinfizieren und trinken. Das Fläschchen ist nur so gross wie Augentropfen reicht aber weit.
16,9k Beiträge · seit 201217. Aug. 2018 · #9
landcruiser1970 schrieb:
-Wir haben immer ein kleines Fläschchen Micropur-Tröpfchen dabei. Damit könnte man im allerschlimmsten Fall das Wasser aus dem Wassertank des Fahrzeugs (sonst nur für Abwasch/Kochen genutzt), literweise desinfizieren und trinken. Das Fläschchen ist nur so gross wie Augentropfen reicht aber weit.
Wir haben immer Micropur Tabletten für den Notfall dabei.

LG
Logi