Desolation 4x4 Trail - Huab River Crossing

15 Antworten · 6'137 Aufrufe · gestartet 20. Juli 2018 von sternschnuppe
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Themenstarter410 Beiträge · seit 200720. Juli 2018 · #1
Hallo zusammen,

ich bin in der Detailplanung von unserer Damarland-Kaokoveld-Tour und mir fehlt noch eine Info zum Huab....
Wir kommen über den Desolation 4x4 Trail zum Huab (Viewpoint). Jetzt gibt es 2 Strecken nach Norden Richtung Palmwag. Einmal die westliche Route und einmal die 2.Route am Huab Flußbett...Bei der 2. Route finde ich in T4A "crossing difficult to impossible"...Geht es hier um den Wasserstand, Tiefsand oder welche Herausforderung ? in den meisten Reiseberichten wird die westliche Route gefahren....Vielleicht kann jemand eine Einschätzung abgeben...
Vielen Dank.

Quelle: T4A:

HuabViewpoint.PNG


Grüße
Schnuppe
55 Beiträge · seit 201220. Juli 2018 · #2
Hallo Schnuppe
wir standen vor der gleichen Entscheidung.
Die rosa Route "darf/sollte" nur von Ost nach West befahren werden.
Wir haben uns dann für die grüne Route entschieden für unsere 5. Namibia Reise dieses Jahr.
Wir sind morgens im Ugab Rhino Camp gestartet und waren dann am Nachmittag in Palmwag.
Die Strecke ist super zum Fahren, teilweise einwenig Wellblech aber ansonsten keine Schwierigkeiten.
Die einzige herrausforderung ist unmittelbar hinter dem Ugab Rhino Camp der kleine Anstieg, hier empfiehlt es sich 4L und Diff Lock hinten zu benutzen. Dann ist er im zweiten Gang super zu bewältigen. Vor dem hochfahren eventuell kurz hochlaufen um die Spur en zu kennen.

Gruß
Jochen
663 Beiträge · seit 201620. Juli 2018 · #3
Hallo,

Ich klinge mich hier mal ein denn ich beschäftige mich auch dieser Ecke. 😉
JOSO schrieb:
Die rosa Route "darf/sollte" nur von Ost nach West befahren werden.
Gruß Jochen
Welche Gründe gibt es "nur" von Ost nach West zu fahren?

Danke & Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2018
444 Beiträge · seit 201120. Juli 2018 · #4
Hallo Schnuppe,
wir sind beide Strecken schon gefahren, die grüne schon vor längerer Zeit (relativ einfach) und die violette 2016 von Nordosten nach Südwesten. Irgendwann gibt es, wenn man in die Nähe des "Rivercrossing" kommt, so etwas wie einen Point of no return. Wir sind im trockenen Spätwinter gefahren, dort war aber noch Wasser, vorher Weichsand, es war sehr eng mit frische Elefantenspuren. Wir haben dann auch noch die Abkürzung auf die gestrichelte graue Linie genommen. Aber vorher im Flussbett gingen Blutdruck und Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen. Wir sind mit einem HZJ 79 gefahren, teils in der Untersetzung 1. Gang. Als wir erst einmal auf der gestrichelten Route waren, wo es noch steil bergauf ging, haben wir das als harmlosen Teil empfunden. Zumindest die "Abkürzung" würden wir nicht noch einmal fahren.
Gruß NamiBilly
1'166 Beiträge · seit 200820. Juli 2018 · #5
Hallo allerseits,

sonst gibt es hier Infos: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/293801-bitte-um-info-zum-desolation-valley-4-wd-trail.html?limitstart=0

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
156 Beiträge · seit 200822. Juli 2018 · #6
Hallo,

wir sind Ende 2016 die viloette Route gefahren (zumindest den ersten Teil nach Osten). Ich dachte ursprünglich, das wäre der "reguläre" Desolation Valley Trail durch das Huab-Tal. War ein Irrtum! Die Stelle "difficult to impossible" ist erst der Anfang - danach geht's noch einige male steil teils auf Sand hoch und auch aus dem Huab-Tal am Ende rauszufahren ist nicht ganz einfach. Wie schon geschildert, sind dort auch Elefanten unterwegs. In dem engen Flusstal auf Sand wäre eine Begegnung fatal. Stehenbleiben und wieder anfahren alleine wäre schon Glücksache - vom Ausweichen (unmöglich wegen der engen Fahrbahn) oder Rückwärtsfahren (unmöglich wegen Sand) ganz zu schweigen. Wir hatten Glück, sahen aber jede Menge Elefantendung - also da gibt's sicher einige. Den Screenshot von der Strecke hänge ich an. Wir hatten vor lauter "Adrenalin" keine Zeit für's Fotografieren 🙂

HuabTrail.png
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2018
156 Beiträge · seit 200822. Juli 2018 · #7
sternschnuppe schrieb:Hallo zusammen,

...Bei der 2. Route finde ich in T4A "crossing difficult to impossible"...Geht es hier um den Wasserstand, Tiefsand oder welche Herausforderung ?
Dazu noch kurz:
Bei uns war an der Stelle ein Schlammloch mit Stufen bei der Anfahrt. Wir hatten nach einer Stelle zum Umfahren gesucht, aber nichts gefunden. Nach einigen Diskussionen und Vortasten im Schlamm sind wir dann durchgefahren. Ging zu der Zeit soweit. Allerdings ist danach gleich eine steile Anfahrt, die nur in einer 90° Kurve angefahren werden kann.

Vielleicht habe ich das oben nicht klar genug erwähnt - wir würden da nicht mehr fahren.

Grüße
Jogo
Themenstarter410 Beiträge · seit 200723. Juli 2018 · #8
Hallo zusammen,

vielen herzlichen Dank für Eure Einschätzungen.....Durch Eure Beiträge habt Ihr uns sozusagen vor "Schlimmerem" bewahrt 😣 !
Die östliche Route ist damit definitiv gestrichen und die westliche steht fest.
Ob wir den Umweg über den südlichen Huab nehmen (Bericht von aos) werden wir vor Ort spontan entscheiden.... 😉
( @ danke aos für den Hinweis mit Deinem Reisebericht.....über Deinen Abschnitt Desolation Trail 4x4 war ich unerklärlicherweise von selber noch nicht "gestolpert".....Schande 😊 )

Vielen Dank und gute Woche Euch noch !

Grüße
Schnuppe
12 Beiträge · seit 201824. Juli 2018 · #9
Hallo zusammen,
wir planen jetzt im August die folgende türkis markierte Strecke von West nach Ost zu fahren. Das sollte doch ohne Probleme gehen, da die neuralgischen Stellen umgangen werden? Oder kommen östlich der Huab-Sümpfe nochmals kritische Passagen? Meint Ihr auch die dunkelblau markierte Route wäre machbar?
Vielen Dank für ein feedback...

Beste Grüße
Tomasio
HuabTrail.png
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649 Beiträge · seit 200724. Juli 2018 · #10
Sollte noch Interesse bestehen:

Ich habe die Strecke von Ost nach West entlang des Huabs als einen Teil der Buchreihe 4x4- Trais in Namibia mit dem Titel Huab Sümpfe 4x4 - Trail ( erhältlich bei Amazon) beschrieben.

In Gegenrichtung ist der Trail nach meiner Einschätzung nur von echten Könnern, wenn überhaupt!, befahrbar. Ab dem Point of no return ( Sandböschung in den Huab rein. Ziemlich unmöglich dort in Gegenrichtung wieder hoch zukommen) bis zur Überquerung des Huab ist die kritische Passage, die ich als sehr schwierig einschätze.
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2018
1'166 Beiträge · seit 200824. Juli 2018 · #11
ch habe die Strecke von Ost nach West entlang des Huabs als einen Teil der Buchreihe 4x4- Trais in Namibia mit dem Titel Huab Sümpfe 4x4 - Trail ( erhältlich bei Amazon) beschrieben.
Bei der Ost und West an einer Stelle vertauscht ist 😉
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
649 Beiträge · seit 200724. Juli 2018 · #12
Uuupsss... meine Rechts-Links-schwäche scheint schlimmer zu werden...
Sagst Du mir wo der Fehler ist, damit ich es verbessern kann?
444 Beiträge · seit 201124. Juli 2018 · #13
Hallo Giraffenmog,
du schreibst: "In Gegenrichtung ist der Trail nach meiner Einschätzung nur von echten Könnern, wenn überhaupt!, befahrbar. Ab dem Point of no Returns ( Sandböschung in den Huab rein. Ziemlich unmöglich dort in Gegenrichtung wieder hoch zukommen) bis zur Überquerung des Huab ist die kritische Passage, die ich als sehr schwierig einschätze."
Das ist genau die Stelle, die ich meinte, nachdem wir die Sandböschung runter gefahren waren, ging uns sozusagen der "A...." auf Grundeis. Man kann sich dann so einsam fühlen...
Gruß NamiBilly
156 Beiträge · seit 200825. Juli 2018 · #14
tomasio schrieb:Hallo zusammen,
Meint Ihr auch die dunkelblau markierte Route wäre machbar?
Vielen Dank für ein feedback...
Hallo Tomasio,

die Überquerung des Huab ist in meiner T4A Karte an der Stelle (noch nicht? Stand Mai 2016) enthalten. Dazu kann ich nichts sagen. Ansonsten entspricht - glaube ich - ab dem Punkt deine blaue Route weitgehend unserem Weg nachdem wir aus dem Huab Tal raus waren. Das war sehr schön - soweit ich mich erinnern kann. Zum ersten Teil deiner Route fallen mir einige rote Warnzeichen auf, außerdem hast Du anscheinend den View Point auf das Huab Tal nicht auf der Route und der ist wirklich sehenswert.

Grüße
Jogo
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2018
1'166 Beiträge · seit 200825. Juli 2018 · #15
giraffenmog schrieb:Uuupsss... meine Rechts-Links-schwäche scheint schlimmer zu werden...
Sagst Du mir wo der Fehler ist, damit ich es verbessern kann?
Geht leider nicht, weil das Buch auf meinem alten Laptop ist, welcher sich im Keller befindet.
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
649 Beiträge · seit 200725. Juli 2018 · #16
@aos: Schade! Trotzdem danke für den Tipp.. dann gehe ich mal suchen.
@NamibBilly: Yepp! Wir haben uns auch gefragt, ob das nun wirklich eine so gute Idee war..... Und als uns der Unimog am Ufer der Huabüberquerung angefangen hat einzusinken, war die Antwort klar: " Nein! Das war eine GANZ BLÖDE IDEE!"

@Jogo: wir haben diese Überquerung gesucht - und trotz der GPS-Koordinaten nicht gefunden. Die Überquerung scheint deutlich seltener gefahren zu werden, als der Weg durch den Huab - sonst hätten wir die Tracks gesehen. Ich seh das mal als deutlichen Hinweis darauf, dass die Strecke auch ihre Tücken hat.... Und die vielleicht noch übler sind, als bei der auch nicht gerade häufig gefahrenen Huab- Strecke.