Route mit Renault Duster

10 Antworten · 2'746 Aufrufe · gestartet 05. Juli 2018 von Medano
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201805. Juli 2018 · #1
Guten Abend zusammen,

wir fliegen Ende August 2018 für 2 Wochen nach Namibia, die Route sieht wie folgt aus:

Windhoek - Mariental - Sesriem - Walvis Bay - Erongogebirge (Ai Aiba-Lodge) - Etosha - Waterberg (Waterberg Wilderness) - Windhoek

Auch wenn über den Duster schon viel geschrieben wurde, wäre ich über eure Einschätzung zu dieser Route in Verbindung mit einem Renault Duster sehr dankbar!
Bin mir nicht wirklich sicher ob das gebuchte Auto die richtige Wahl war. Umbuchen könnte man wohl im Notfall noch (z.b. Ford Ranger)

Viele Grüße
Daniel
16 Beiträge · seit 201705. Juli 2018 · #2
Hallo Daniel,
Duster und Ranger kannst du natürlich nicht vergleichen. Aber für diese Strecke sollte der Duster locker ausreichen, solange du keinen Tiefsand fahren willst.
VG
Markus
89 Beiträge · seit 201605. Juli 2018 · #3
MarcBerger schrieb:Aber für diese Strecke sollte der Duster locker ausreichen, solange du keinen Tiefsand fahren willst.
VG
Markus
Das kann ich so unterschreiben. Wir hatten den Duster letzten Dez/Jan für Südafrika und ich war durchaus erstaunt, was man dem Gefährt so alles zumuten kann. Im Ithala hat er jede Piste mit Bravour gemeistert - auch ohne 4x4.

Viel Spass!
earl
1'042 Beiträge · seit 201606. Juli 2018 · #5
Hallo Axel,
aos schrieb:
mit einem Duster 4x4 kann man sogar zum sossusvlei fahren.
das würde ich so nicht uneingeschränkt behaupten. Möglich ist es, aber man muss dann schon fahren können, die tiefen Spuren meiden und vor allem den Luftdruck in den Reifen senken (mangels Kompressor bist Du dann aber auf die Hilfe von anderen angewiesen um den Luftdruck später wieder erhöhen zu können oder Du fährst dann eben 60 km bis zur Tankstelle, mehr als 60 km/h im Park darf man sowieso nicht).

Ich bin da hinten jetzt schon viermal durch den Sand gefahren und jedes Mal ist es anders… 😄
Dieses Jahr hatten wir morgens starken Nebel und ich hatte schon Angst ich könnte mich verfahren, dafür lief der Hilux aber so gut durch den (feuchten) Sand wie es noch nie erlebt habe. Das war schon fast wieder langweilig… 😗 😄


Dieses Jahr habe ich auch keinen "versenkten" Hilux gesehen, die beiden Jahre zuvor stand jedesmal irgendwo einer, der sich bis auf die Trittbretter eingegraben hatte.

Gruß Markus
6 Beiträge · seit 201806. Juli 2018 · #6
Meine auf eben gemachte Erfahrung gestützte Meinung: Für diese Runde reicht der Duster auf jeden Fall. Wir waren gerade mit dem Duster 4x4 unterwegs. Grobe Route: Windhoek - Fishriver - Lüderitz - D707 - Sesriem - Swakopmund - Vingerklip - Etosha - Waterberg - Windhoek. ... Alles gut machbar. Im Sossusvlei sind wir nicht selbst bis ganz hinter gefahren, haben dort aber einige Duster stehen sehen. Es geht also - sicher mit den oben schon von meinem Vorredner gemachten Einschränkungen: man muss wissen, wie - und die bedingungen wechseln sicher auch von Zeit zu Zeit. Das wollten wir uns jedenfalls nicht antun.

Ansonsten sind die Pads ja meist relativ guter Gravel, manchmal Asphalt. Die wenigen kurzen, etwas sandigen Streckenabschnitte (z.B. auf der D 707) machte der Duster ohne Probleme - wenns uzu sandig wird, ESP aus, sonst wird er immer langsamer 😉 . Bei zwei Trockenbett-Furten (weiter im Norden kurz vor der Vingerklip) hatten wir kurz Bodenkontakt mit dem zwischen den Spuren aufgehäuften Sand - aber alles ohne Problem.

Vorteil gegenüber Pickups mit ihren nicht optimal abgedichteten Abdeckhauben: beim Duster (wie natürlich auch bei größeren SUVs) bleibt das Gepäck sauber. 🙂

Nachteile - gibt es natürlich:
- Übermäßig viel Gepäck bringt man nicht unter (wenn man nicht die Rücksitze nutzen will), aber für zwei Durchschnittsreisende reicht es.
- Ein zweites Ersatzrad bekommt man kaum unter (wenn, dann irgendwie auf den Rücksitzen) und es wird von den Vermietern auch nicht angeboten.
- Das Reifenformat ist für Namibia ein eher ungewöhnliches und es kann schon passieren, dass der Reifendienst hilflos den Kopf schüttelt (uns beim erstan Ansprechpartner in Swakopmund passiert). In den größeren Städten findet man dann schon noch was, auf dem "platten Land" könnte das aber problematisch werden. Wir sind mit einer Reifenpanne durch die drei Wochen gekommen.
_Duster_Panne.jpg



Gruß
Hartmut
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2018
Themenstarter12 Beiträge · seit 201806. Juli 2018 · #7
Vielen Dank an alle für eure Antworten.

Bezüglich der Reifen habe ich auch meine Bedenken und hoffe das alles gut geht.

Mal angenommen mir geht einer kaputt und ich zieh den Ersatzreifen auf und dieser ist wieder nicht fahrbar - bekommt man denn im Notfall einen neuen Ersatzreifen oder Vermieter kontaktieren und die senden dann irgendwann Hilfe?

@Hartmut: Wie waren deiner Meinung nach die aktuellen Straßenverhältnisse?

Gruß
Daniel
7'296 Beiträge · seit 200606. Juli 2018 · #8
... notfalls flicken die Dir an jeder Tankstelle in 'ner Viertelstunde einen defekten Reifen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'425 Beiträge · seit 201506. Juli 2018 · #9
Hi Daniel,

wir waren letztens mit einem Renault Kadjar (bestellt war eigentlich auch ein Duster) unterwegs. Die Pads waren super befahrbar, da überall geschoben wurde. Wir werden auch nächstes Jahr wieder einen Duster mieten, allerdings wenn es geht wahrscheinlich nicht bei Europcar. Man wollte uns einen Wagen mit 4 schlechten Reifen andrehen, siehe https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295604-nkosi-sikelele-africa-mom-daughter-die-fuenfte.html?start=12

Wir brauchen einfach keine Hilux für die Strecken, die wir fahren. Wenn KTP mal auf dem Plan steht, dann ist klar, dass wir ein größeres Auto nehmen, aber für die normalen Strecken in Namibia braucht man es nicht unbedingt.

Wegen Reifenpanne: Uns wurde gesagt, bevor wir einen Reifen wechseln, sollten wir anrufen und werden evtl. an den nächsten Servicepoint von Europcar, also Vertragswerkstatt, geschickt. Im Schadensfall hätten wir aber wohl erstmal gewechselt ohne anzurufen, je nachdem wo wir gewesen wären. Denn wir sehen besser, ob man mit diesem Reifen noch weiter fahren kann als jemand von Europcar am Telefon. Wir hatten aber zum Glück keine Panne.

LG
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
6 Beiträge · seit 201806. Juli 2018 · #10
@ Wolfgang (Bike Africa): aber nur, wenn er noch zu flicken ist. Unserer wäre das ncht mehr gewesen.
@ Medano: Wie gesagt, wenn noch geflickt werden kann, dann geht das fast überall. Allerdings war Vorschrift unseres Vermieters: neuen Reifen kaufen. (Im Erntfall würde man dann aber trotzdem erstmal flicken lassen). Ansonsten bekommst Du bei den Reifendiensten natürlich neue Reifen - soweit diese Reifengröße vorrätig. Du bekommst auch eine Notfallnummer des Autovermieters, Wie schnell natürlich im rnstfall dann jemand von denen da ist, das ist die Frage. 🙂 Aber: es passt schon. Es fahren viele mit dem Duster dort rum und ich hab sie jetzt nicht reihenweise am Straßenrand liegen sehen. 😉 Meine Meinung: JA, du kannst getrost mit dem Ding fahren.
@ Medano: Zu den Straßen wurde inzwischen schon von anderer Seite was gesagt. Überwiegend sind sie gut geschoben. Schlaglöcher sehr selten, Waschbrett schon etwas häufiger. Manchmal auch etwas größere Schottersteinchen - die uns auf der etwas rauheren C14 von Sesriem kommend in Richtung Walfisbaai/Swakopmund dann auch einen Reifen kosteten ...
Themenstarter12 Beiträge · seit 201808. Juli 2018 · #11
Danke für das Teilen eurer Erfahrungen. Das lässt mich nun etwas beruhigter nach vorne blicken 🙂