Hallo ColWolf72,
deine Einstellung ist zum Fremdschämen.
ColWolf72 schrieb:
Ganz einfach: Ich zahle für ein Geländefahrzeug der toughen Art, bei der UNO, OSZE etc. weltweit im harten Einsatz.
Hmm ich dachte immer dass die "Bösen Jungs" den Hilux fahren und nicht die guten… 😉
ColWolf72 schrieb:
Das Ding soll mich von A nach B bringen und ich will nicht groß nachdenken, ob und wie das jetzt geht oder nicht.
Ich denke lieber vorher nach, als nachher ein Problem zu haben. Aber vermutlich stellen wir uns nur verschiedene Situationen vor und Du siehst vor dem inneren Auge eine "normale" Schotterpiste, während ich vor dem inneren Auge dabei eine Wasserdurchfahrt unbekannter Tiefe sehe oder so etwas wie: "Passe ich da durch?"
EDIT: Gerade ist mir Dein Bericht aufgefallen:
Naja, teilweise bin ich trotz 25 Jahren offroad-Erfahrung ausgestiegen, um zu sehen, wie ich die nächsten 10 Meter überhaupt fahren kann.
Was sich aber ganz anders liest. Außerdem warst Du ja mit Kind unterwegs und hattest damit auch eine Verantwortung. Jetzt weiß ich gar nicht mehr wie sich das mit den anderen Aussagen in Einklang bringen lässt.
ColWolf72 schrieb:
Oh, ich hab schon das eine oder andere vor Gericht im Ausland gemacht, ich bin da ganz nervig und habe jahrelange Ausdauer („the f***ing German“, wie mein letzter Gegner immer sagte...). Bisher haben noch alle aufgegeben und großzügig verglichen. Einschließlich meiner Anwaltskosten.
Es gibt Länder, da zahlst Du Deinen Anwalt immer selber. Egal wer jetzt Recht hat und wer nicht. 😉
Ich weiß nicht wie das in Namibia geregelt ist, wollte es auch nicht ausprobieren.
ColWolf72 schrieb:
Man darf halt nicht auf einen schnellen Sieg hoffen, aber den gibt’s bei uns vor Gericht auch nicht. Und man muss natürlich die lokalen Gesetze kennen und wie die Rechtsprechung so abläuft. (Klar, wenn es NUR über Bestechung geht, dann lass ich es auch bleiben...)
Im EU Ausland kann es schon sehr lange dauert, bis man "nur" einen "Blechschaden" am eigenen Fahrzeug ersetzt bekommt den jemand anderes verursacht hat. Hat man eine Rechtschutzversicherung die dann auch greift, dann hat man wenigstens nicht noch die hohen Anwaltskosten zu zahlen.
ColWolf72 schrieb:
Und bei der Abgabe des Fahrzeugs (ein kaputter Reifen und Heckschaden, woher auch immer), sprach der deutschsprachige Chef-Mechaniker: „Sie haben ja das große Paket, ist ja eh Wurscht, was mit dem Auto ist.“ Unterschrieb die Rückgabe und wir bestiegen das Taxi. In Namibia. Ganz einfach.
Ein Heckschaden der vorher nicht war? Schadensbericht für die Versicherung? Soll ich das glauben?
ColWolf72 schrieb:
Oder letzthin in Florida, Glasschaden und Vandalismus. „Oh, you are fully covered... well...“ Auch ganz einfach. Kostet halt mehr als Geiz ist geil, aber rechnet sich gerade im Ausland langfristig.
Glasschäden ok das ist kein Problem, aber bei Vandalismus ruft man normalerweise die Polizei. Der Polizeibericht bekommt dann der Vermieter.
ColWolf72 schrieb:
Ich meine auch da stand was von „nicht mehr als 80 auf Gravel Pad empfohlen“, zu Teer stand nichts, außer der Empfehlung für den Luftdruck und dass man sich an die jeweils vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit halten muss.
Die 80 km/h auf Gravel sind normalerweise keine Empfehlung sondern eine Vorschrift deren Missachtung einen den kompletten Versicherungsschutz kosten kann. Eine "Vollkasko" wie Du behauptest gibt es in Namibia nicht.
Nicht dass das noch irgendjemand glaubt, der hier sich informieren will.
Bei welchem Vermieter hattest Du in Namibia das Fahrzeug gemietet?
Gruß Markus