OVoverkillThemenstarter5 Beiträge · seit 201803. Mai 2018 · #1
Liebes Forum,
meine Freundin und ich werden Anfang August nach Namibia reisen. Flug und Auto (4x4 mit Dachzelt) haben wir seit dieser Woche. Nun geht es daran, die Route und Unterkünfte zu planen. So wie ich das sehe sind wir für Buchungen schon späht dran und sollten bald die Übernachtungen buchen. Richtig?
Route sieht wie folgt aus:
Tag 01 - Ankunft WDH; Auto in Empfang nehmen; gerne ein Stück Richtung Süden fahren um an Tag 2 nicht von WDH bis Sossusvlei fahren zu müssen Tag 02 - X nach Sossusvlei Tag 03 - Sossusvlei Tag 04 - Sossusvlei nach Swakopmund Tag 05 - Swakopmund Tag 06 - Swakopmund nach Spitzkoppe Tag 07 - Spitzkoppe nach Etosha Tag 08 - Etosha Tag 09 - Etosha Tag 10 - Etosha Tag 11 - Etosha nach Waterberg Tag 12 - Waterberg Tag 13 - Waterberg nach Okonjima Tag 14 - Okonjima nach Windhuk Tag 15 - Abflug WDH
Ist die Route und die geplanten Anzahl Tage was? Habt ihr einen Tipp für die Nacht am ersten Tag? Irgendwo 1-3h südlich von Windhuk in der Kalahari.
Habt ihr Tipps für Unterkünfte? In Etosha besser mehr als in einer Unterkunft übernachten? Wollen 1-3 Lodges und ansonsten auf Campingplätzen. Auf nwr.com.na findet man die Campingplätze der Pärke, richtig? Private Campingplätze findet man dann eher durch googeln?
die Route find ich an sich rund und gut gewählt. Ihr versucht natürlich viel in wenig Zeit zu packen, deshalb werdet ihr nicht viel Zeit haben und entspannen können aber ich versteh das, würde ich vermutlich ähnlich machen 🙂 Ich würde aber über die eine Nacht Okonjima nachdenken, ich geh davon aus, dass ihr am nächsten Morgen eh los müsst? Oder aber anstatt Waterberg direkt Okonjima? Falls überhaupt noch verfügbar... Bei nur 15 Tagen würde ich auch Sossusvlei weg lassen und lieber noch Zeit an der Spitzkoppe und/oder Vingerklip verbringen. Aber wie gesagt, ist meine persönliche Überlegung und habe vollstes Verständnis dafür wie ihr es plant 🙂
In Etosha und evtl. am Waterberg werdet ihr vermutlich sowieso Probleme haben, Camps zu bekommen? Da braucht ihr evtl einen Plan B und müsst außerhalb übernachten.
Viele Grüße und schnell buchen 🙂
OVoverkillThemenstarter5 Beiträge · seit 201803. Mai 2018 · #3
Hallo,
vielen Dank für deine Antwort. Okonjima ist ausgebucht wie ich gesehen habe. Waterberg scheint um die Zeit herum überall noch Platz zu haben gemäss nwr.com.na. Sossusvlei sieht so aus als wär alles bekanntere ausgebucht. Ich hab mal an nwrnamibia.com eine Anfrage nach verfügbaren Unterkünften in Sossusvlei und Etosha angefragt. Sossusvlei würde ich eigentlich ungern auslassen. Obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass es sehr touristisch ist. Vingerklippe kannte ich noch gar nicht. Evtl. wäre Spitzkoppe, Vingerklippe, und ein wenig weiter hoch zur Khowarib Lodge noch eine Alternative.
Flash20101'425 Beiträge · seit 201503. Mai 2018 · #4
Hi Fabian,
der Weg über Sossusvlei ist natürlich, gerade für Ersttäter sehr weit, aber machbar. Du hast in dem Sinne Recht, unbedingt am 1. Tag schon einmal gen Süden zu fahren. Eine Unterkunft kann ich dir da leider nicht empfehlen.
Von der Spitzkoppe aus Richtung Etosha ist es sehr weit. Eventuell wäre es zu empfehlen, hier noch eine Zwischenstation einzuplanen. Vielleicht bei Khorixas, zB das Camp Madisa, das haben wir für nächstes Jahr gebucht, aber nicht als Camper. Oder wie schon angesprochen VIngerklip. Dann würdet ihr (wenn etwas frei ist) in Okaukuejo nächtigen, wo zwar der Campingplatz nicht sehr einladend ist, aber das beleuchtete Wasserloch ist eigentlich ein Muss für Erstlinge. Wenn in Okaukuejo nichts mehr frei ist, orientiert euch an den Unterkünften vor dem Anderson Gate, gibt sehr viele. Die nächste Station wäre Halali (mein Favorit von Lage und Wasserloch her, Campingplatz aber ebenfalls mau). Von dort aus ginge es zum Lindequist Gate, wo ihr schöner außerhalb nächtigt. Sollte Halali nichts mehr frei haben, könnt ihr auch von Okaukuejo direkt zum Lindequist Gate fahren, das ist kein Problem. Da Okonjima nichts mehr frei hat, verbringt doch 2 Tage am Waterberg und besucht das CCF, soll auch eine schöne Einrichtung sein und Tagesbesuche sind möglich.
Den Abflugtag könnt ihr entweder in Windhoek oder etwas außerhalb verbringen. Windhoek an sich bietet (für mich) nichts besonderes, die besten Souvenirs mit der besten Auswahl haben wir bei Trophäendienste gekauft. Das liegt an der Straße zwischen Windhoek und Flughafen und es stehen bunte, große Tierfiguren herum, nicht zu verfehlen.
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200803. Mai 2018 · #5
Hallo Fabian,
erst einmal herzlich willkommen im Forum der Virus-Infizierten. Ich hoffe, es gefällt Dir hier und wir können Dir auch ein paar hoffentlich gute Tipps geben. Ich bin von Natur aus ein fauler Hund und schreibe deswegen meine Gedanken in rot in Deinen Plan:
Tag 01 - Ankunft WDH; Auto in Empfang nehmen; gerne ein Stück Richtung Süden fahren um an Tag 2 nicht von WDH bis Sossusvlei fahren zu müssen Wenn Ihr mit AN kommt, dann habt Ihr bis 12.00 Euer Auto beladen und die Einkäufe getätigt. Dann würde ich noch einen kurzen Kaffeestopp in der Talstraße machen und um 13.00 Uhr auf der B 1 ca. 85 km bis Rehoboth fahren. Die Fahrt aus Windhoek raus führt Euch durch die Auas Berge und ist sehr abwechslungsreich. In Rehoboth müsst Ihr dann dem Wegweiser zum Lake Oanob (ca. 5 km) fahren. Dort entweder direkt am See campen oder - was ich empfehle - eines der Chalets ebenfalls direkt am See anmieten. Die Zimmer dort würde ich nicht nehmen. Essen würde ich auch nicht im Restaurant, sondern selbst kochen. Lebensmittel könnt Ihr ja in Windhoek noch einkaufen.
Tag 02 - X nach Sossusvlei Direkt hinter Rehoboth geht rechts die C 24 ab. Der folgt Ihr bis zum Abzweig der D 1261 (groß ausgeschildert mit Nauchas bzw. Spreetshoogte Pass) und auf der fahrt Ihr bis Nauchas. Dort auf die D 1275 zum Spreetshoogte Pass und dann über Solitaire bis nach Sesriem. Achtung: In Nauchas NICHT dem Wegweiser "Solitaire" folgen. Diese Straße geht über den Remshoogte Pass, der lange nicht so spektakulär ist wie der Spreetshoogte Pass. Fahrzeit von Rehoboth bis Sesriem ca. 3 Stunden. Ob Ihr im Umkreis von 50 km von Sesriem jetzt noch feste Unterkünfte oder einen Campingplatz im NP für August bekommt, wag ich zu bezweifeln. Mit sehr viel Glück bekommt Ihr aber noch einen Campingplatz direkt vor dem Eingang zum NP bei Talenie Oasis (Tankstelle, Laden, Campingplatz - gehört zur Sossusvlei-Lodge, Taleni-Gruppe).
Tag 03 - Sossusvlei Tag 04 - Sossusvlei nach Swakopmund
Wenn Ihr am nicht zu späten Vormittag in Sesriem abfahrt, dann würde ich einen Foto-/Kaffestopp im Rostock Ritz einlegen. Spektakuläre Aussicht. Von da durch die beiden Passe und nach dem Kuiseb Pass entweder rechts in Richtung Blutkuppe oder links in Richtung Homeb fahren. Das sind beides Permit pflichtige Strecken. Das Permit bekommt Ihr in Sesriem beim MET-Schalter, an dem Ihr auch die Tickets für das Vlei kaufen müsst.
Tag 05 - Swakopmund
Die Zeit reicht natürlich nicht für mehr als eine der Aktivitäten, die dort angeboten werden. Ich empfehle die Delfin-Tour in Walvis Bay. Ob Katamaran oder kleines Boot ist Geschmackssache.
Tag 06 - Swakopmund nach Spitzkoppe Tag 07 - Spitzkoppe nach Etosha
Der schnellste Weg ist der von der Spitzkoppe zurück zur B 2 und dann über Karibib, Omaruru, Kalkfeld, M 63 bis Outjo und von da durch das Anderson Gate nach Okaukuejo. Im NP bekommt Ihr bestimmt keinen Platz mehr und uwoscjem 60 - 80 km rund um den Eingang wahrscheinlich auch nicht. Daher schlage ich vor, dass Ihr zumindest in der ersten Nacht in Outjo bleibt und zwar entweder in der Matunda Gästefarm oder im Etoscha Hotel in Outjo.
Tag 08 - Etosha Tag 09 - Etosha Tag 10 - Etosha
Wenn es irgendmöglich ist, würde ich versuchen in Okaukuejo an einem der Tage wenigstens einen Campingplatz oder ein Touristenzimmer zu bekommen. Das Wasserloch ist insbesondere abends grandios. Wenn das nicht geht, versucht eine Nacht in Halali. Ist wenigstens noch eine geringe Chance.
Tag 11 - Etosha nach Waterberg Tag 12 - Waterberg
Als bekennender Waterberg-Verweigerer würde ich einen Tag länger in der Etoscha bleiben und dann gleich zur Okonjima fahren (wenn Ihr da noch Platz bekommt)
Was Unterkünfte und/oder Campingplätze angeht, müsst Ihr halt viel googeln und viel telefonieren. Mit Mails oder Ausfüllen von irgendwelchen Fragebögen auf Internetseiten verliert Ihr nur Zeit und mit der richtigen Billigvorwahl ist ein Telefonat nach Namibia heute auch keine große Ausgabe mehr.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und eine schöne Reise.
Gerd
OVoverkillThemenstarter5 Beiträge · seit 201804. Mai 2018 · #6
Hallo Laura, hallo Gerd!
Besten Dank für die ausführlichen Antworten!
In Okaukuejo scheint alles voll zu sein. Die meisten Seiten zeigen aber auch keine Campsites an. Gibts für Campsites ne gute Website? Halali Camp konnte ich gerade für die Nacht von Tag 10 auf auf Tag 11 buchen. Jetzt suche ich noch was für einen Tag zuvor und einen danach. Für den vorherigen Tag hätte es Angebote im Etosha Safari Camp. Ist das was?
Da ich nun einen Tag mehr habe und die Spitzkoppe - Etosha sehr weit zu sein scheint, schaue ich mich mal nach Erongo und Vingerklippe um. Für Spitzkoppe sieht es auch gut aus für 2 Nächte beim Spitzkoppe Camping.
Etosha Safari Camp ist jetzt nicht das Camp mit riesen Stellplätzen, Private Ablutions und unendlicher Weite, aber es ist sehr dicht am Gate, hat eine witzige Bar und tolles Abendessen, falls Ihr mal nicht selber zubereiten wollt. Man kann da auch als Camper teilnehmen. Wir waren ein mal da und haben für dieses Jahr wieder eine Nacht dort gebucht. Ich würde es nehmen.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Flash20101'425 Beiträge · seit 201504. Mai 2018 · #8
Hi Fabian,
mit dem Buchen von Campsites haben wir keine Erfahrung, aber zur Not könnte man es noch über einen Reiseveranstalter versuchen, die haben mehr Kontingente dort.
Das Etosha Safari Camp ist toll! Bedenkt aber, es ist kein Camp, sondern eine Unterkunft mit festen Bungalows. Solltet ihr euch dafür entscheiden, unbedingt zum Sundowner hoch fahren zur Safari Lodge, deren Aussichtsterrasse ist bombastisch! Die Unterkunft liegt übrigens 8 Km von Gate entfernt. Wenn es unbedingt Camping sein soll, dann könnt ihr es auch gegenüber, bei Eldorado versuchen.
Ja, kann man. Die Campsite ist gleich nebendran. Wir waren schon dort und haben wieder gebucht. Man kann in zwei Minuten zu Fuß zum Hauptgebäude gehen mit der Bar und dem Restaurant.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
OVoverkillThemenstarter5 Beiträge · seit 201804. Mai 2018 · #11
Besten Dank für die weiteren Tipps!
Ich konnte nun 1 Nacht Halali Camp (Bungalow), 1 Nacht Eldorado Camp buchen für den Etosha. Nun suche ich noch etwas im Osten. 1 Nacht Oanob Camping (danke Gerd!) , 2 Nächte Waterberg Camping sind auch kurz vor der Bestätigung. Für Sossusvlei habe ich 2 Nächte Agama River Camp oder Hauchabfontein Camping zur Auswahl. Ich tendiere zu Hauchabfontein. Was denkt ihr? Meine Freundin steht total auf Giraffen. Gibt es einen Ort der besonders gut für Giraffensichtungen ist?
Freundliche Grüsse Fabian
Clamat1'425 Beiträge · seit 201304. Mai 2018 · #12
Hi Fabian,
Meine Freundin steht total auf Giraffen. Gibt es einen Ort der besonders gut für Giraffensichtungen ist?
Hallo! Hauchabfontein kann ich dir empfehlen, sehr schöne Stellplätze und nur ein paar Schritte vom Camping entfernt gibt es Felsenpools in denen man schwimmen kann. Es war einer der schönsten Plätze auf unserer Reise. Lg, Tini
Blende18.21'165 Beiträge · seit 201706. Mai 2018 · #14
Tini___ schrieb:Hallo! Hauchabfontein kann ich dir empfehlen, sehr schöne Stellplätze und nur ein paar Schritte vom Camping entfernt gibt es Felsenpools in denen man schwimmen kann. Es war einer der schönsten Plätze auf unserer Reise. Lg, Tini
+1, geniale Campsite und wir haben auch von dort das Sossusvlei besucht. (siehe meinen Reisebericht vom letzten Jahr, da bekommst du einen sehr guten Eindruck)
Giraffen siehst du ganz klar in Etosha viele. 😎 .. . da ihr wenig Tiere habt (da wenig Zeit Etosha), könnte man auch noch drüber nachdenken Waterberg gegen z.B. Erindi zu tauschen. Ansonsten solltet ihr euch schon damit beschäftigen was am Waterberg so los ist. Für mich eher geeignet zum Wandern etc.
Wir haben dort eine sehr eindrückliche Nashorn-Tour gemacht (aber die gefahrene, würd' ich nicht zu Fuß machen). Unter'm Strich geht es dort in ein sehr kleines Gebiet am Fuße des Berges. Auf den Berg selber hoch kommt man nur an den Rand zum kraxeln. Wenn ihr da also eine Tour per pedes macht, dann schlagt ihr euch durch das abgesperrte Gebiet. Mit dem Wagen sieht man mehr und im Endeffekt waren wir ab dem Zeitpunkt als es spannend wurde auch zu Fuß unterwegs. 😉
ich halte den Plan für OK. Da ihr an manchen Stellen eh mehr als einen Tag eingeplant habt, könnt ihr auch mal verkürzen oder einen anderen Stop verlängern. Vorausgesetzt ihr habt nicht alles durchgebucht.
Ich war mit meiner Frau bereits vier mal in Namibia und sind viel rumgereist. Urlaube von 12 Tagen bis 33 Tage. Wir haben bisher nie etwas vorgebucht. Das ist natürlich etwas Geschmackssache, aber man ist dafür auch sehr flexibel.
Da ihr die meiste Zeit ja im Dachzelt schlafen wollt, werdet ihr auch immer wieder einen Platz auf einer Campsite finden. TIPP: Ist die Campsite voll ausgebucht, dann fragt nach einem Platz im "Overflow". Das sind die Stellplätze die nicht nummeriert sind, da haben wir zumindest bisher immer noch einen Platz bekommen. Die werden genutzt auch für evtl. Spät-Ankommer.
Tag 1 passt. Berücksichtigt aber die Zeit für den Einkauf im Supermarkt (da siind schnell mal 1-2h weg) in Windhoek, z.B. Grove Mall im Süden von Windhoek, dann müsst ihr danach nicht nochmal in der Stadt rumgurken. Das macht ihr eher am letzten Tag.
Tag 2+3 passt im Sossusvlei = Sesriem. Lasst euch nicht von der Campsite im Park zu sehr verrückt machen. Der Vorteil des früheren Reinkommens zum Sossusvlei hält sich in grenzen, es sei denn ihr steht auf Massentourismus an der Dune 45. Wenn ihr wandern könnt/wollt, dann gönnt euch nachmittags (ja es ist heiß, aber das ist es überall und immer) den Dünenkamm Weg auf die Big-Daddy Dune und zurück durch das Vlei (2-3 h). Nehmt viel Wasser mit. Da ihr im August unterwegs seid, wird es auch nicht die Prügelhitze sein. Beim Zurückgehen und Rausfahren aus dem Sossusvlei, habt ihr schon eine Sunndowner Stimmung in der Wüste. Übrigens, Fahrzeit von Campsite zum Sossuvlei ist etwa 50-60Min. Und übrigens, wollt ihr einen schönen Abend haben, gönnt euch das Dinner/Barbeque auf der Terasse der Sossuvlei Lodge, da könnt ihr euch All You Can Eat durch ganz Afrika essen. Reserviert wenn ihr ankommt, da es Abends evtl. sonst ausgebucht sein kann. Die Sossus Oasis Campsite (gehört zu Tankstelle) ist auch sehr schön und hat auch 2 Pools. Meine Empfehlung.
Tag 4 - 10 Von Sesriem (sossuvlei) nach Swakopmund ist es keine Tagesreise. Da könnt ihr je nach Startzeit am frühen Nachmittag dort sein und euch auch noch die Stadt ansehen. Da ist man i.d.R. nach einem halben Tag Sightseeinig durch. Abends ins Brauhaus in die Brauhaus Straße. Für die Luxuswünsche und dicken Geldbeutel in die Jette (Resturant am Steg am Mehr). So, und dann könnt ihr noch einen Tag bleiben oder hier abkürzen und weiter in die Natur zum Tiere und Landshaft schauen. Der Weg nach Spitzkoppe ist auch keine Tagesreise, zumal die 160km auch noch fasst alles Teerstraße ist.
Tag 7 mit rd. 450 km !? Das ist eine Ansage für einen "Ersttäter". Ihr werdet im Schnitt im besten Fall mit 70km/h unterwegs sein. Das sind ohne Pausen an die 7 Stunden - wenn's gut geht und das Auto keinen "Husten" bekommt.
Überlegt mal: Alternative 1: Swakopmund -> 220km via C35 zur Brandberg White Lady Campsite (Abendessen in der Lodge) -> 350km - Ethosha. Brandberg White Lady Lodge oder Campsite und am Ugab River mit a bisserl Glück Wüstenelefanten treffen.
Alternative 2: Swakopmund -> 310km via C35 nach Korixas z.B. NWR Restcamp (wurde und wird noch renoviert, aber schöner Platz, Bar, Pool, Restaurant) -> 260/290km (je nach Route) nach Ethosha.
In Ethosha bietet sich Halali an. Sehr sehr große Campsite (geht immer was, auch ohne Reservierung), mit einem tollen Wasserloch. Besonders am Abend, da man von einem nahen, aber etwas höher gelegenen Felsen auf das Wasserloch runterschaut und mit etwas glück die afrikanische Tierwelt beobachten kann. Aufgrund der speziellen Beleuchtung geht da auch Abends das Fotografieren. Echt toll. Auch in Ethosha kommt nach in 2 Tagen schon viel rum und müsst keine Angst haben was versäumt zu haben. In der Zeit seid ihr meines Erachtens zeitlich flexibel und könnt wo anders noch Zeit nutzen.
Tag 11-15. Die etwas 550 - 600 km von Ethosha nach Windhoek in 4-5 Tagen ist ok. Alternativ zu Reservat (quasi ein Zoo) könnt ihr auch Erindi Reservat besuchen, sowas eignet sich für den Fall, sollte man unterwegs nicht genügend große Tiere gesehen haben.
Am letzten Abend in Windhoek gehen wir gerne ins Joe's Beerhouse. Das wird zwar oft als Touristenmagnet beschrieben, aber ist immer wieder cool. Du triffst meist Leute, die ihre Reise auch hinter sich haben oder gerade vor sich haben. Joe's Beerhouse (mit gutem, bewachter Parkplatz) ist immer für einen Abend gut um sich die eigene Reise nochmal gegenseitig zu erzählen und über das Erlebte zu plaudern. Auch sich mit anderen zu Unterhalten, was die erlebt haben oder evtl. erleben werden ist oft lustig.
Viel Spass beim weiter planen und eine Gute Zeit. Vielleicht sind nun ja ein paar Tipps und Anregungen bei meinem Text dabei gewesen.
OVoverkillThemenstarter5 Beiträge · seit 201807. Mai 2018 · #16
Vielen Dank für die weiteren Tipps! Ok, Etosha für Giraffen. 😄
Von der Spitzkoppe wäre die Fahrt nach Eldorado Camping ausserhalb Etosha geplant. "Nur" anstrengend oder unmöglich? Bin mir nicht sicher, ob mir eine Nacht Spitzkoppe reicht. Nach einer Nacht Eldorado dann Halali. Und nun stehe ich an. Weiter im Westen im Etosha sieht es schlecht aus mit Unterkünften. Auch ausserhalb in der Nähe ziemlich voll. Kennt ihr einen guten Ort zwischen Halali und Waterberg zum übernachten? Oder vielleicht eine weitere Nacht im Halali campieren und direkt runter nach Waterberg? In Waterberg dachte ich eigentlich auch an Rhino Drive und vor allem wandern, Robin. Sieht vielversprechend aus fürs Wandern, oder täusche ich mich da?
Flash20101'425 Beiträge · seit 201508. Mai 2018 · #17
Machbar ist das schon, eben nicht sehr entspannt. Ab Outjo ist zumindest die Straße geteert.