Tanken im Bereich Etosha West

10 Antworten · 4'158 Aufrufe · gestartet 30. Apr. 2018 von Saint In The City
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Themenstarter66 Beiträge · seit 201830. Apr. 2018 · #1
Hallo zusammen,

wir wollen von Süden kommend über Kamanjab durch das Galton Gate in den Etosha NP rein und dann durch das Anderson Gate wieder raus. Unterwegs übernachten wir zwei Nächte in der Hobatere Lodge.

An dem Tag zwischen den beiden Übernachtungen wollte ich eigentlich den Westteil des Etosha NP auf eigene Faust erkunden. Über den ganzen Tag könnten da m.E. 100 - 200 km Strecke zusammenkommen. Jetzt habe ich etwas Bedenken, dass es vom Tankstop in Kamanjab bis zum nächsten in Okaukuejo (ca. 300 km) etwas knapp werden könnte. Schließlich kenne ich den Verbrauch des Mietwagens nicht (vmtl. aber über 10 l/100km) und ein paar Tropfen Angstreserve würde ich auch gern noch im Tank lassen.

Habt ihr einen Tipp für mich, außer zum Tanken nochmal nach Kamanjab zurück zu fahren?

Vielen Dank und viele Grüße
Jan
33,1k Beiträge · seit 200630. Apr. 2018 · #2
Hi Jan,
Habt ihr einen Tipp für mich, außer zum Tanken nochmal nach Kamanjab zurück zu fahren?
was hast Du denn für ein Fahrzeug? In aller Regel kommst Du ja mind. 600 km mit einem Tank, egal welches Fahrzeug zu hast. Das sollte von Kamanjab nach Okaukuejo mit 1,5 Tagen Rundfahrt reichen.
Es gibt keine (offizielle) Tankalternative zu Kamanjab bzw. Okaukuejo (wenn es Sprit gibt).

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
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Themenstarter66 Beiträge · seit 201830. Apr. 2018 · #3
Hallo,
vielen Dank für die prompte Antwort. Wir haben einen Toyota Fortuner (oder Ähnliches) gebucht.
Vermutlich reicht es bei geschätzten 70-80 l Tankinhalt tatsächlich locker bis Okaukuejo. Seit wir vor ein paar Jahren mal mit dem gefühlt letzten Tropfen an die Zapfsäule gerollt sind (in Deutschland), ist meine Reisebegleitung in dieser Hinsicht etwas sensibilisiert. 😄
Vielleicht lassen wir uns aber auch einfach von der Lodge rumkutschieren ...
Viele Grüße
Jan
Themenstarter66 Beiträge · seit 201801. Mai 2018 · #4
Danke!
Ich hab' es doch immer gewusst: Mathematik macht das Leben leichter. 😄
Nur das mit der niedrigen Drehzahl ist bei Automatik nicht so einfach ...
Zuversichtliche Grüße
Jan
568 Beiträge · seit 201401. Mai 2018 · #5
Saint In The City schrieb:Danke!
Ich hab' es doch immer gewusst: Mathematik macht das Leben leichter. 😄
Nur das mit der niedrigen Drehzahl ist bei Automatik nicht so einfach ...
Zuversichtliche Grüße
Jan

Auch wenn wir "Schalt-Junkies" dazu neigen, und diesbezüglich zu überschätzen,
die Automatik kann nicht alles, aber spritsparend fahren, das kann sie 😉

Ich wünsche dir, daß du sonst keine Probleme hast,
dann steht einer traumhaften Reise nichts im Weg, außer evtl. deinem Ego.
Das gib am besten am Flughafen zur Aufbewahrung, zuhause brauchst es ja evtl. für den Job wieder,
während der Reise wäre es dir nur im Weg.
Entspann' dich, guck die Tiere an und lerne von denen. Dazu kommste doch her, oder?

Es sei denn, du bist im Polo unterwegs, dann darfst du ohnehin nicht "gravel" fahren.
Ich schätze dich eher als "Macho" ein, der mindestens einen SUV fährt.
Und wer mit dem nicht von Kamanjab nach Okaukuejo kommt, sollte schon aus "erziehischen Gründen" laufen müssen,
Automatic hin oder her. Wenn du der Automatik nicht traust, trau' dich eben selbst zu schalten.
Der Standard-Ochsenkarren ist ein Toyota Double Cab 4x4 2,3 6-Zylinder Diesel.
Vielleicht unter deiner Würde, aber Herrscher über Stock und Stein, selbst dann, wenn dir deine Würde in den Hosenboden sinkt. Been there, done it... 😄
Und der kommt von Kamanjab über Hobatere und Okaukuejo notfalls selbst über Namutoni wieder raus - driver permitting.

Also keine Panik und entspanntes Fahren
Grüßle
Randfontein
33,1k Beiträge · seit 200601. Mai 2018 · #6
Hi Jan,
Wir haben einen Toyota Fortuner (oder Ähnliches) gebucht.
ich fahre einen Fortuner privat und komme ohne Probleme außerorts 800-850 km weit (bei 120 km/h). Bei z.B. 60 km/h brauchst Du vielleicht 6 Liter/100 km.

@Randfontein
Es sei denn, du bist im Polo unterwegs, dann darfst du ohnehin nicht "gravel" fahren.
?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 01. Mai 2018
4'528 Beiträge · seit 200701. Mai 2018 · #7
Hallo Jan,

Du hast ja bereits einige hilfreiche Antworten bekommen. Wenn Du alle sich Dir bietenden Tankmöglichkeiten nutzt, wirst Du keine Probleme mit dem Sprit bekommen. Im Laufe der Jahre hatten wir hin und wieder einmal eine knappe Situation die immer dann entstand, wenn wir nicht zwischendurch getankt hatten (ist ja noch halb voll) und dann an der nächsten Tanke der Sprit aus war.

Wenn Du aus Kamanjab kommen durch das Galton Gate in den Etosha rein fährst und dann in durch das Anderson Gate den Park verlässt, hast Du Im West-Teil gar nicht soo viele Möglichkeiten, ausserhalb der Strecke Runden zu fahren. Für uns war jeweils die Strecke der Gamedrive.

Was Randfontein mit seinen Worten sagen möchte, kann ich nicht nachvollziehen.

Viele Grüße und Spaß bei der Planung
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
Themenstarter66 Beiträge · seit 201801. Mai 2018 · #8
Okay, ich bin jetzt überzeugt davon, dass mein eingangs beschriebener Plan ohne Probleme funktionieren wird.

Aufgrund der mglw. zusammenkommenden 590 km und der vielen unbekannten Faktoren hatte ich mir erlaubt, hier auf das Fachwissen und den Erfahrungsschatz des Forums zurückzugreifen. Insofern vielen Dank an Christian, casimodo und A-Wolf.

Dankende Grüße in die Runde
Jan

@ randfontain: Dein Beitrag hat mir leider nicht so sehr geholfen. Gern gestehe ich ein, dass ich keine Ahnung von Namibia habe - und von Autos auch nicht. Abgesehen davon bist du der erste Mensch auf diesem Planeten, der mir ein übersteigertes "Ego" unterstellt hat. Gleiches gilt auch für den "Macho". Und "mindestens einen SUV" fahre ich auch nicht. Über weitere m.E. fragwürdige Formulierungen deines Beitrags lese ich jetzt mal hinweg. Bitte ziehe in Erwägung, dass dir mglw. nicht ausreichend Informationen vorliegen, um meinen Charakter abschließend beurteilen zu können.
PS: Im übrigen wird in einem bekannten Reiseführer extra darauf hingewiesen, dass es zwischen Solitaire und Walvis Bay keine Tankmöglichkeit gibt - und das sind nur 240 km! Ist dann wohl ein ziemlich schlechter Reiseführer ...
8'684 Beiträge · seit 201001. Mai 2018 · #9
Off-Topic was "Tanken" betrifft
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Lieber Jan,

große Bewunderung von mir für diese wohlformulierte, aggressionsfreie Reaktion auf das bornierte Gefasel von Randfontein - ich hätte das nicht so hingekriegt 😉 .

Von Herzen wünsche ich dir eine tolle Zeit in Namibia und immer genug Sprit im Tank!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1'715 Beiträge · seit 200601. Mai 2018 · #10
Hallo Chsitian

Nur zu Deiner Information, es gibt Vemieter welchen gravelfahrten mit kleinen Fahrzeuge verbieten. Kürzlich in Swakopmund mit einem KIA Picanto so erlebt, war für uns kein Problem da wir damit nur Teer- und Salzstrassen gefahren sind. Aber Du hast aber Recht, mit einem Polo ist das nicht üblich.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 01. Mai 2018
4'528 Beiträge · seit 200701. Mai 2018 · #11
Hallo Saint in the City,
Okay, ich bin jetzt überzeugt davon, dass mein eingangs beschriebener Plan ohne Probleme funktionieren wird.
Aufgrund der mglw. zusammenkommenden 590 km und der vielen unbekannten Faktoren hatte ich mir erlaubt, hier auf das Fachwissen und den Erfahrungsschatz des Forums zurückzugreifen.
Jetzt will ich mal eine Lanze für Dich brechen. Das Forum ist doch genau für solche Fragen da. Du hast Dich eigeninitiativ vorbereitet und dann eine Detailfrage gestellt. Und eigentlich finden sich immer einige Mitglieder mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz, die einem dann wirklich weiterhelfen.

Ich würde mich freuen, Dir weitere Fragen beantworten zu dürfen. Auch wenn ich inzwischen sehr oft im südlichen Afrika war, hilft mir das Forum oft immer noch immens weiter.

Herzliche Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 01. Mai 2018