Von Aberdare nach Samburu, Meru und Lewa Downs

Reisebericht 41 Antworten · 11,9k Aufrufe · gestartet 24. Feb. 2018 von Bushtruckers
1'624 Beiträge · seit 201503. März 2018 ·
Bushtruckers schrieb:wie koennte ich auch die Frechheit haben und Euch umbuchen? 😮 Sofern alles noch wie Vereinbart. Im Moment regnet es auch in etlichen Gebieten, so dass vielleicht noch alles gruen sein wird, bis Ihr kommt.
Naja häst Dir ja denken können, machen wir mal ne Überraschungstour 🤩 😉 😎 . Ach ich freue mich schon so sehr.
Oh und grün wäre schön, aber wir freuen uns was immer da kommt.

Herzlichste Grüße Elisabeth
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zuletzt bearbeitet 03. März 2018
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. März 2018 ·
Etwas schlafen und dann rumstrolchen. Man weiss ja nie, auf wen man auf so einer Campsite nahe an einem Flüsschen finden kann. Im Bad hängt schon mal eine Bulldogfledermaus und dann kommen die Brillenschnäpper angeflogen.



Gegen 16.00 Uhr fahren wir los und nun zum Rojewero Fluss, um die Nilpferde zu besuchen.

Die Baobabbäume stehen in bestem Licht.



Beim tollen Hippopool hat der Steg unter Ueberschwemmungen so stark gelitten, dass er unzugänglich und gesperrt ist. Schade! Beim 2. Pool sehen wir Hippos, doch ist zu stark Gegenlicht. Auf der Rojewero Brücke bewundern wir ein Krokodil und einen Graufischer.



Ich will kurz die privae Campsite besuchen, wohl einfach, weil ich hier liebe Erinnerungen habe. Und sitzt ein Gabbar Habicht im tollen Abendlicht. Hat sich also für mich gelohnt.



Langsam kehren wir ins Camp zurück, geniessen die feudale Dusche und das leckere Abendessen. Da rennt was am Boden. Ein kleiner Gecko und eine neue Art für mich. Ein Ostafrikanischer Hausgecko, der den Namen von Hemidactylus brooki zu Hemidactylus angulatus geändert bekam - dies warum auch immer.



Wir sitzen och am Tisch, als etwas über unsere Köpfe hinwegflog. Erst dachte ich eine grosse Fledermaus, doch dann wird es eine Afrikanische Zwergohreule.



Zeit ins Bett zu gehen und heute ist eine ganz ruhige Nacht. Jedenfalls habe ich nichts gehört.

17.2. Die Sonne geht auf....



Das Ziel nun ist das Nashornsanctuary. Hier bewachen sie Spitz- und Breitmaulnashörner. Es hat auch neue Zäune. Sollten sie einen Durchbrechen, dann stoppt sie zumindest. Beide sind mit Strom gladen. Ein toller Elefantenbulle zieht durchs Land, nicht weit vom Eingang.



Da wir leider schon etwas spät dran sind, haben sich die Nashörner in die Büsche verkrochen. Das ist das beste, was von 3-en Zustande kam.



Und endlich treffen wir auch auf Blauracken. Die hatte ich schon lange vermisst.



Nun wollen wir zur Elsa’s Kopje und gleich um die Ecke beim Fluss treffen wir auf eine tote kleine Impala. Steppenadler hatten dran gefressen. 2 Fischadler und ein Brauner Schlangenadler sind auch nicht weit entfernt. Das Greifvogelgebiet? Der Blick von Elsa’s Kopje ist und bleibt traumhaft und die kalte Soda tat gut.



Es ist auch hier so trocken, dass die Klippschliefer trockene Blätter fressen.



Es ist Zeit uns von dem Guide Simon, den ich bisher nur von FB kannte, aber schon mit seinem Bruder gearbeitet habe, wie auch von dem netten Managerehepaar zu verabschieden. Ein junger Nilwaran liegt auf einer der Brücken. Er will kaum den Weg freigeben.



Als wir im Camp ankamen, waren die Paviane überall. Doch sie sind nicht so diebisch wie in Samburu. Doch Joseph rennt ihnen nach, um sie zu verjagen.



Gestern hatten unsere Gäste schon von einer grünen Schlange im grossen Baum berichtet. Heute habe ich sie auch gefunden. Eine harmlose Speckled Green Snake.





Wir hatten schon gestern beschlossen, nochmals am Butherongi Fluss entlang zu fahren und den dortigen Hippopool zu besuchen. Am Morgen ist hier zu arg Gegenlicht. Das Wasser ist hier künstlich gestaut, wodurch ein wichtiges Biotop entsteht.



Leider ist ausser Büffeln und einigen Wasservögeln nichts zu finden. Also noch nachschauen, ob die Löwen in der Nähe sind. Leider nein. In den Bächen sind Starrbrust Pelomedusen. Eine wird vom Wasser erfasst und muss sich nun wieder hochkämpfen. So klein der Fluss ist, er hat doch eine gute Strömung.



Ein Kudubulle präsentiert sich extra für uns zum Abschied. Morgen hört das herrliche Campen auf und wir werden im Lewa Safari Camp behütet aufgehoben sein.



18.2. Ein köstliches und deftiges Frühstück, Zelte abbauen und alles einräumen. Dazwischen noch die Vögel fotografieren, denn beim Laden helfe ich nie, das können Männer besser als ich. 2 Pärchen Starweber beschimpfen sich gegenseitig und plötzlich gehen 2 aufeinander los. Wohl wollen die Paare die Futterplätze abgrenzen.







Es geht nun die gleiche Strecke durch die vielen Miraa Bäume und andere Feldfrüchte hoch in die Nyambene Hills und nach Isiolo. Von dort ist es nur noch ein kleines Stück zum Eingang zu Lewa Downs.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201404. März 2018 ·
Am späteren Nachmittag fahren wir noch auf Pirsch. Und das ist unser Auto mit dem gut qualifizierten Guide Joel



Lewa Downs hat einen der grössten Bestände in Kenia an Breit- und Spitzmaulnashörner. Dadurch, dass die angrenzend lebenden Leute vom Schutzgebiet durch Schulen, Medizinische Versorgung, Ausbildung und Arbeitsstellen profitieren, bilden sie einen Schutzwall. Das heisst, dass sie einen fremden sofort bemerken und auch beobachten würden. Lewa Downs hat die meisten Nashörner gechipped und kann sie so besser bewachen. Sie hatten vor wenigen Jahren einen Fall, in dem Wilderer ein Nashorn erschossen hatten. Dank dem Chip konnten sie das ungewöhnliche feststellen und flogen mit dem Helikopter hin. Dabei erwischten sie die Samburu bei frischer Tat und keiner der Wilderer hat es überlebt. Seit da ist Ruhe. Leider sind 2 der 3 Nashornwaisen an einem noch nicht bekannten Virus gestorben. Wir werden also in den 3 vollen Tagen etlichen Nashörnern begegnen dürfen.



Von weitem und in etwas nebligem Wetter sehen wir ein Löwenrudel mit Jungen von Weitem, wie auch weitere Nashörner. Es ist arg winding und kalt. Auch Joel hat sich mit Flies eingekleidet... Die an frostige Temperaturen gewöhnten Europäer haben das natürlich nicht nötig.









Einfach ein prächtiger Kerl.
Jeden Tag bei Sonnenuntergang wurden wir mit einem Getränk nach Wunsch und einigen Snacks verwöhnt.



Ein gelungenes Abendessen und ab ins Bett. Morgen heisst es früh raus.

19.2. Um 06.00 Uhr bekomme ich heisse Schokolade und Kaffe im Restaurant, da ich es nicht im Zimmer will, serviert. Um 06.30 Uhr geht es auf Pirsch. Wohlweisslich noch sehr warm angezogen. Es lohnt, denn die Sonnenaufgänge sind ein Traum.



Da dieser Spitzmaulnashornbulle auch gegen andere aggressiv sein kann, wurden ihm die Hörner entschärft.





So vieles, was man in Lewa Downs beobachten kann, ist mit der Hintergrundkulisse des Mount Kenia



Die Löwen haben ein Zebra gerissen und das wollen wir doch nicht verpassen. Da die Tüpfelhyänen nicht weit weg sind, will die mit Sender versehene Löwin die Beute in Sicherheit bringen. Dennoch gelingt es einer Hyäne ein Bein zu ergattern.









Ein Somalistrauss fast so hoch wie Mt. Kenia



Auf Riesentrappen, mit bis zu 19 kg einer der grössten flugfähigen Vögel, treffen wir häufig



Ein Senegaltschagra, der zu den Würgern gehört posiert unwiederstehlich





Eine Gruppe Grevy Zebras kommt auf uns zu. 2 Hengste scheinen tragen ihren Rangordnungskonflikt aus und die Schläge kann man sehr gut hören.







Wir fahren weiter und sehen einen männlichen Geparden unter einem Baum. Leider zu verdeckt für die Kamera. Es waren deren 2 aber also die beiden mal in die benachbarte Borana Ranch zogen, kam nur noch einer zurück. Was passierte, konnte man mir nicht sagen. Geparden sind leider auch in dem Gebiet sehr selten geworden. Im goldenen Gras erblicken wir eine grosse Herde Elenantilopen.




Nun fahren wir dorthin, wo die Löwen das Zebra gerissen hatten. Die Löwen sehen wir nicht mehr, dafür aber 3 Arten Geier (Ohren-, Weissrücken- und Sperbergeier) und ein Raubadler.





Es ist Zeit zum Mittagessen ins Camp zu fahren. Und da hat es jede Menge Vögel... Der Rotbauchnektarvogel muss ich einfach an der gelben Aloe bekommen.



Der Himmel ist etwas entfernt dunkel. Im Camp fallen nur einige Tropfen. Regen wäre ein riesiger Segen! Das ganze Land ist ausgetrocknet. Während ich nun schreibe, sind viele Teile in Kenia übeflutet. Tsavo hat es eine Brücke weggeschwemmt, Talek Brücke war überspült und auch im Norden ist Regen gefallen. Es wird vor Fluten gewarnt. Von einem Extrem ins andere.



Als wir um 16.00 Uhr losfuhren, war der Himmel wieder klar. Ein Blauwangenspint sass grade am Weg aus dem Camp raus. Es geht in eine idyllische Schlucht, eigentlich um einen der Leoparden zu finden. Doch das Glück ist uns diesbezüglich auf der ganzen Reise nicht gut gesonnen. Dafür finden wir 2 riesige Büffelbullen.





Ein total gescheckter Raubadler



Eine Breitmaulnashornmutter hat ein noch kleines Junges. Doch seit der Geburt hält sie es in einem schlecht zugänglichen Gebiet. Da man in Lewa stellenweise offroad fahren darf, tut das Joel. Ganz langsam, so dass da Auto sanft über die Steine holpert.



So und nun gibt es bis zum kommenden Wochenende eine Pause.
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zuletzt bearbeitet 04. März 2018
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201411. März 2018 ·
Wir beobachteten sie noch eine Weile, bevor wir uns wieder holpernd auf den Weg machten. Fast auf dem Weg angekommen, begegnen uns 2 weitere Breitmäuler. Die Ohren sind von den Rangern eingeschnitten worden, so dass sie die einzelnen Tiere auseinanderhalten können.







Von einem Grautier zum anderen, von Hörnern zu Stosszähnen. Ich frage mich immer wieder, wie es Elefanten schaffen, diese Dornenzweige abzureissen und ohne gestochen zu werden, zu fressen. Der linke Stosszahn ist abgebrochen und ganz stumpf, aber das behindert wohl nicht.



Nach einer warmen Dusche erwartet uns eine grillierte Mahlzeit. Schmeckt und Gute Nacht.



20.2. Wiederum Kekse und ein heisse Tasse Kaffe mit Schokoladepulver. Los um 06.30, als sich grade der Himmel rosa färbte.



Schakale finde ich immer wieder süss mit ihrem neckischen Gesichtchen.



Mount Kenia im besten Morgenlicht und rangezoomt. Interessant ist der erloschene Vulkan ja. Wenn es nur nicht so viel zu Laufen gäbe, um da hoch zu kommen



Wir kommen am künstlichen Damm an und entdecken 3 Stelzli, auch Weisstörche genannt. Ein Milchuhu ruft... und plötzlich sieht ihn Joel auf einem toten Baum. Wau und das im Morgenlicht.





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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201412. März 2018 ·
Bevor es zu den Spitzmaulnashörnern geht, hat es noch ein paar zu fotogene Vögel wie die Blauracke









Spitzmaulnashörner suchen sich im Gras ganz bestimmte Pflanzen aus, die sie mögen



Wir alle müssen mal unseren Kaffee hinter dem Auto los werden. So viele Ameisen... wir folgen ihnen und kommen zu ihrem Nest. Es sind Ernteameisen, die trockenes Pflanzenmaterial in den Bau schleppen, um ihre Pilzzucht zu ernähren, von der sie wiederum fressen



Auch Steppenzebras können kämpfen.... Wir sind im Sumpfgebiet und da gibt es echt viel zu sehen. Elefanten, Wasserböcke, Kampfadler u.a.



Wieder gibt es eine Pause bis zum nächsten Wochenende. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201418. März 2018 ·
Wir sind immer noch im Sumpf und da ein grosser Vogel. Entpuppt sich als Kampfadler.



Am kleinen Flüsschen versucht ein Hammerkopf Kleintiere zu fangen. Ob es hier Frösche oder Kaulquappen hat, kann ich nicht sehen.



Den Beisa Oryx Antilopen mit ihren Jungen begegnen wir auf unserem Heimweg in die Lodge.



Nach dem Mittagessen und kurz den Laptop einschalten, zieht es mich ins Grundstück.



Beim Swimmingpool findet man so viele Vögel und es ist unterhaltsam ihnen zuzuschauen. Reichenow’s Serin, einer der vielen Samenfresser. Immer wieder begegnet man einem Strichelkopfschnäpper / African Grey Flycatcher





Ich spaziere weiter rum. Da, Vögel machen Lärm. Ein Rotichneumon rennt davon, doch der Lärm hört nicht auf. Also genauer hinsehen. Eine weibliche Boomslang - toll. Weniger toll ist, dass ich kaum einen anständigen Winkel bekomme. Von einem Punkt ist sie von Zweigen verdeckt, vom anderen ist extremes Gegenlicht und mit den offenen Schuhen habe ich keine Lust ins pieksende Gras zu treten. Also vom Weg aus mit starkem Zoom propieren und schauen, welche Vögel denn alle auf die Warnrufe reagieren. Die Weissbauchlärmvögel sind am lautesten und auch am ausdauerndsden. Ich wollte eigentlich nicht weg, weil ich sie eventuell sonst aus den Augen verliere, sie aber auch meinen Gästen zeigen will. Doch ich hole dennoch 2 Damen, die beim Kaffee sind und auch der Lodgemanager hat einen Blick drauf. Er hat ein enormes Wissen, was man leider nicht bei allen Lodgemanagern findet.





So nun ab auf Pirsch. Es geht wieder in die Schlucht runter, wo die Chance besteht, doch noch einen Leoparden zu finden.



Wir kommen an eine Stelle, wo wir durch seichtes Wasser müssen. Stop, da ist ein kleiner Vogel, der ans Wasser will. In der Kamera erkenne ich den Wachtelastrild. Eine echt gute Sichtung für einen Hobbyornithologen, denn die werden nicht allzu oft entdeckt.



Die Büffel fressen das hier grüne Gras, das auch Breitmaulnashörner lieben.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201419. März 2018 ·
Es geht weiter in der Schlucht und etwas tönt aus dem Funk, das wie Löwen tönt. Und siehe da, oben auf dem Kliff ist die Mutter mit ihren Jungen.





Eine Nachtschwalbe sitzt auf dem Weg. Doch trotz Blitz und Scheinwerfer keine Chance. Morgen also Taschenlampe mitnehmen. Ein herrliches Abendessen und etliche Stunden Schlaf.

21.2. Was für ein Morgen!





Das Sekretärenpärchen ist noch auf dem Nest. Die warten wohl bis es wärmer ist und Heuschrecken und Reptilien warm genug sind.



Was kann man anderes tun als die Kamera aktivieren, wenn eine Gabelracke nahe sitzt und das noch im tollen Morgenlicht.



Wir fahren in Richtung Gelbfieberakazienwald. Etliche Vögel und dann Grevyzebras.





Es geht ein kurzes Stück dem Zaun entlang und dann in den Wald. Um die Ecke steht unser Frühstücksbuffet bereit. Geschmeckt hat es herrlich!





So gegen 10 Uhr sind wir wieder unterwegs. Grevy Zebras ziehen zum Wasser, ein Falke rüttelt am Himmel und da stehen Autos. Wir haben den Gepardenbuben wieder im Blickfeld. Er will jagen.... und nun haben wir gaaanz viel Geduld.





Und da will er hin. Es hat Steppenzebras aber auch Grantgazellen.



Es ist mit dem bald flirrenden Licht nicht mehr einfach dem Geparden zu folgen, zumal er sich immer wieder im Gras duckt. Ein Elefantenbulle spaziert an den Zebras vorbei, doch der Gepard schaut nur nach möglicher Beute. Es wird Mittag und bald heisst es zum Mittagessen fahren. Karminspinte sind in der Nähe und da muss ich unbedingt ein Foto haben. Nicht leicht mit Gegenlicht mit bald senkrecht stehender Sonne. Wir hören später, dass des Geparden Jagdversuch leider missglückte.



Eine grosse Herde Beisa Oryx und Elendantilopen treffen wir auf dem Weg zurück zur Lodge.



Leider wird die tolle Safari bald zu Ende sein. Doch am nächsten Wochenende kommen noch ein paar Bilder. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.
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1'366 Beiträge · seit 201120. März 2018 ·
Da schauts ja überall noch recht trocken aus.
Wie ist denn die aktuelle Situation einzuschätzen? Seid ihr schon alle weggeschwommen? 😊 Die Pressemeldungen schauen ja fürchterlich aus.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201420. März 2018 ·
Hallo Thorsten

Ja, im Februar war alles ausgetrocknet und zum Glueck waren alle meine Safaris vor dem Regen zu Ende.

Es ist schwer, die Situation einzuschaetzen, denn der Regen hat noch nicht aufgehoert. Lokal kann es so heftig sein, dass eine Strasse unpassierbar oder eine Bruecke weggeschwemmt wird. Da die Chinesen vor Ort sind, reparieren sie sehr schnell. Allerdings kommt es natuerlich zu etlichen Stunden Verspaetung. Also genug Zeit einkalkulieren! Denn Ersatzrouten, wenn vorhanden, sind weit.

Bei Mai Mahiu geht das Geruecht um, dass noch vulkanische Aktivitaet, sprich Erdverschiebung, involviert ist.

Liebe Gruesse
Elvira
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1'366 Beiträge · seit 201120. März 2018 ·
Bushtruckers schrieb:

Bei Mai Mahiu geht das Geruecht um, dass noch vulkanische Aktivitaet, sprich Erdverschiebung, involviert ist.

Liebe Gruesse
Elvira
Ja das habe ich auch gelesen. Aber das ist ja ein längerer Prozess mit den Kontinentalplatten. Ich denke, der Regen hat dort einfach den ganzen Schlamm/Asche weggespült und deswegen sieht es so aus.
Ein Bekannter aus Narok hat mir gestern geschrieben, dass es dort ok wäre und er mit dem PKW überall durchkommt.
Nunja, noch habe ich gut 3 Wochen Zeit. 😗 ich esse auch brav meine Teller leer, damit das Wetter besser wird 😉
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201420. März 2018 ·
Na ja, ich bin dankbar fuer den Regen, denn die toedliche Duerre war schlimmer. Es spuelt ja nicht ueberall Strassen und Bruecken weg....

Es fliesst auch nur in Haeuser, die halt entweder an Abhaengen oder in Senken gebaut sind und die Wasserlaeufe nicht beruecksichtigt wurde.

Bei Mai Mahiu ist es flach und es scheint mir, dass eventuell unterirdische Hohlraeume sind.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201420. März 2018 ·
Mal ein bisschen weiter gesucht - es ist nicht vulkanische Aktivitaet, sondern Faltlienien, die bei starkem Regen einbrechen, also doch so was wie Hohlraeume. Die Regierung plant u.U. die Strecke von Mai Mahiu nach Narok zu versetzen.

Liebe Gruesse
Elvira
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1'366 Beiträge · seit 201121. März 2018 ·
Mal gespannt, wie schnell die Straße geflickt wird. Ich glaube aber, dass die Chinesen ein großes Eigeninteresse haben, die Straße shcnell wieder funktionstüchtig zu bekommen, damit der Kontinent weiter ausgebeutet werden kann.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201421. März 2018 ·
die Chinesen machen die Strasse in ein paar Stunden wieder passierbar. Sie bauen weiter suedlich an der SGR und somit ist das Eigeninteresse sehr gross.

Es haengen schon wieder dicke Wolken am Himmel.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201424. März 2018 ·
Leider wird die tolle Safari bald zu Ende sein. Doch am nächsten Wochenende kommen noch ein paar Bilder. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

Zurück im Camp heisst es nach dem Mittagessen und etwas Internet natürlich wieder einige Vögel suchen. Der Spekesweber präsentiert sich auch zu schön.





Auch der Spekesweber hat Hunger und da sind die Hülsen von der Schirmakazie willkommen. Auch die Weissbauchlärmvögel sind von der blühenden Schirmakazie angezogen.





Um 16.00 Uhr startet die Pirsch wieder. Balzenden Riesentrappen schauen wir eine Weile zu.




Eigentlich möchten wir Löwen oder einen Leoparden, doch oft kommt es anders als man wünscht. Ein toller Spitzmaulnashornbulle war und blieb es.



Die Taschenlampe hatte ich eingepackt und nach unserem letzten, schönen Sundowner begegnen wir auch welchen. Einer bleibt sitzen und wir üben mit Scheinwerfer, Taschenlampenlicht und Blitz der Kamera. Hier ist das Ergebnis - Zügelnachtschwalbe.



Der Mond wird langsam wieder voll und wir nehmen das letzte Abendessen hier ein und schlafen die letzte Nacht hier.

22.2. Ich nutze nochmal die letzte Gelegenheit ein paar Vogelarten für die Kenya Bird Map zu finden. Gelingt, Orangebrustwürger und Grünschwanzglanzstar





Es ist Zeit das Gepäck ins Auto zu geben, einzusteigen und an den Flughafen zu fahren. Wir verabschieden uns herzlich von der Managerin. Beim Sumpf zieht eine Elefantenfamilie und auch ihr sagen wir Aufwiedersehen.



Als wir an der Airstrip ankommen, steht da schon ein kleiner Flieger. Es steht aber nicht Safarilink drauf... nun Joel fragt und siehe da, es ist unserer. Schnell noch auf Toilette, Gepäck rein und uns von Joel verabschieden. Der Flug geht über die vielen Felder am Fusse des Mt. Kenia.







Man beachte den Unterschied, wo es einen Galeriewald hat und wo nicht....
Es geht über die Wolken und am Ende von der Wolke sackt der Flieger jeweils ab. Kein angenehmes Gefühl. Nach weniger als einer Stunde sehen wir die Vororte und dann die Wolkenkratzer von Nairobi. Am Wilson Flughafen werden wir von meinem Taxifahrer abgeholt. Joseph ist ja schon wieder im Busch. Zum Carnivore, wo das Essen wie immer toll schmeckt. Dann ins Eka Hote, wo sich meine Gäste frisch machen können, bis es Zeit zum Flughafentransfer ist. Ein Ehepaar kommt mit dem Fahrer John aus dem Amboseli zurück und wir hatten uns hier verabredet. Es ist Zeit an den Flughafen zu fahren. Der Abschied tut schon weh, denn wir hatten eine so schöne, interessante und humorvolle Safari hinter uns. Aber es kann ja zu Wiederholungstaten kommen.

Wie Ihr ja mitbekommen habt, ist im März extrem viel Regen gefallen. Wir hatten Glück, alle Safaris waren zu Ende. Es war stellenweise ein schweres Durchkommen in den Parks und auf den Hauptwegen. Diese Woche war es trocken, doch die Wolken ballen sich schon wieder.

An dieser Stelle möchte ich Euch allen Frohe Ostern wünschen.

Liebe Grüsse
Elvira
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8'057 Beiträge · seit 200825. März 2018 ·
Hallo Elvira,

Danke für's Mitnehmen! 🙂

Wie immer war dein Feedback sehr informatif. 😎

Dazu wie üblich, tolle Bilder.

Ich wünsche dir ebenfalls frohe Ostern.
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201425. März 2018 ·
Hallo Annick

Freut mich, dass Dir das Mitfahren gefallen hat. Danke fuers Kompliment.

Liebe Gruesse aus dem hoffentlich bald wieder regnerischen Kenia
Elvira
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6'377 Beiträge · seit 201126. März 2018 ·
Hoi Elvira

Danke dass Du Dir die Mühe gemacht hast wieder einen Reisebericht zu schreiben. Die Gegend um den Mt.Kenya kenn ich wie Du weisst ja noch nicht...aber erst muss Sabine mal die Serengeti kennenlernen, danach vieleicht mal die Gegend um den Mt.Kenya...den Mund wässrig gemacht hast Du mir ja schon mal gründlich! 😁
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201426. März 2018 ·
Hoi Picco

Danke. Ich hoffe, Du zeigst Sabine den Bericht, dann wird auch ihr Mund waessrig....

Gerngeschehen. Habe auch schon wieder Heimweh nach dem Busch. Doch zur Zeit leben die Berge in meinem Buero.

Liebe Gruesse aus dem sehr nassen Juja - es hat an vielen Orten letzte Nacht heftig geregnet
Elvira
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557 Beiträge · seit 200931. März 2018 ·
Hallo und guten Tag, liebe Elvira,

herzlichen Dank für Deinen informativen Bericht. Ich fand ihn besonders interessant, weil ich schon alle Eckpunkte der Reise bis auf Lewa Downs bei mehreren Reisen, erstmals 1991, kennengelernt habe und somit gute Erinnerungen geweckt wurden.

Ich wünsche Dir und Deiner Crew alles Liebe und Gute und Frohe Ostern.

Udo (Eto)
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html