travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200609. Jan. 2018 · #1
Hi zusammen, für Reisende dürfte der Ausbruch der Hepatitis-E in Windhoeks Armenvierteln eigentlich keine Gefahr darstellen, aber ich will es nicht unerwähnt lassen (auch, weil ich die zwei "Krankheitswarnungsthreds" von GinaChris zu anderen Krankheiten/Staaten gerade sehe): Bisher 200 bestätigte Fälle, 1 Todesopfer.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MarcBerger16 Beiträge · seit 201724. Juli 2018 · #2
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200624. Juli 2018 · #3
aktuelles Update
ist ja relativ mit der Aktualität 😉 Es gibt schon länger keine Fälle mehr in Windhoek. Insgesamt gab es seit Dezember 17 Todesopfer und 147 Fälle. Derzeit breitet es sich eher in den Armenvierteln an der Zentralen Küste und im Norden aus. Ist also weiterhin für "normale" Leute und v.a. Reisende kein gesteigertes Ansteckungsrisiko. Hinzu kommt nun verstärkt die Schweinegrippe (bisher 2 Todesopfer). Es gibt aber keinen offiziellen Ausbrauch laut WHO. Hier die offiziellen Informationen des MHSS, die auch so an die WHO gehen: http://www.mhss.gov.na/documents/119527/573553/Speech+-+Minister+%40+Press+Conference%2C+05+July+2018.pdf/c7c37013-5f21-45dd-92f5-68390c4cd4f3
Viele Grüße Christian
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Hallo zusammen, unser Reisemediziner hat uns das auch für den Sambesizipfel gesagt vor drei Wochen. Er riet uns Einweghandschuhe mitzunehmen, falls man jemand helfen muss, der blutet. Auch wegen AIDS. Das gilt aber hier ja genauso. Übertragung von Hepatitis E durch Blut und Sexualkontakte. Er wusste allerdings nicht, ob bei Blutkonserven auch darauf getestet wird. Da könnte ein Ansteckungsrisiko liegen. Viele Grüße Sasa
"Infektionsweg: In den Industrieländern inklusive Deutschland findet hauptsächlich eine zoonotische Übertragung über den Verzehr von unzureichend gegartem Schweine- bzw. Wildfleisch und daraus hergestellten Produkten statt. Filtrierende Organismen (z.B. Muscheln) können im Wasser vorkommendes HEV anreichern und so ebenfalls als Infektionsquelle dienen. Das Virus kann auch parenteral (z.B. durch kontaminierte Blutprodukte) übertragen werden. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung (z.B. unter Haushaltsangehörigen) ist bei reiseassoziierten HEV-1- und -2-Infektionen durch Kontaktübertragung (Schmierinfektion) möglich. In Deutschland erworbene Infektionen durch HEV-3 scheinen (wenn überhaupt) jedoch nur extrem selten direkt von Mensch zu Mensch übertragbar zu sein. Ausbrüche mit diesem Genotyp wurden bisher lediglich im Zusammenhang mit dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel (z.B. Schweinefleischprodukte) beobachtet.
In Ländern mit wenig Ressourcen und niedrigem Hygienestandard wird das Virus (Genotyp 1 und 2) hauptsächlich durch die Aufnahme von fäkal verunreinigtem Wasser oder Lebensmitteln übertragen."
@Sasa, da verwechselst Du oder Dein Reisemediziner wohl was bei den Sexualkontakten. Das ist Hep B, wogegen man sich impfen lassen kann.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway