Welche Brennweiten

110 Antworten · 24,3k Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2017 von pcb
Bilder klein
Antworten
425 Beiträge · seit 201815. März 2018 ·
Guten Tag Wernfried,
diese Bilder können sehr wohl besser sein, den die Dslr macht nicht automatisch gute Bilder weil sie einem Haufen Geld kostet. Es kommt in erster Linie auf den hinter dem Sucher an. Davon abgesehen ist ein technisch einwandfreies Bild noch lange kein gutes Foto,
Mit freundlichen Grüßen
Georg
73 Beiträge · seit 201815. März 2018 ·
A-Wolf schrieb:
Dünenpeter schrieb:… Ich werde auf meine kommende Reise eine Nikon P7800 und eine Lumix FZ300 mitnehmen. Die Lumix ist in unter einer Sekunde eingeschalten und ausgelöst.
Mit 4K Video, 60 Bilder/ Sek und herauslösbaren Einzelbildern und 25-600mm Kleinbildbrennweite bei durchgehend f2.8 dauert es lange bis die durchschnittlichen 300 Euro Teles punkten können. …
Gruss
Peter
Ich will ja nicht „Oberlehrer“ spielen, aber welche der beiden Kameras hat mit 4K 60 Bilder/ Sek? 😗

Nikon P7800 lt. Nikon USA 30p Europa 25p kein 4K
1080 (»Fine«)/30p (Standardeinstellung): 1.920 x 1.080 (High)/16:9/ca. 30 Bilder/s, 1080 (»Fine«)/25p (Standardeinstellung)…
Panasonic Lumix FZ300: lt. Panasonic „nur” bei 1080 50p
3840 x 2160 Pixel, 25 p (4K: 100 Mbit/s/MP4) (Sensorausgabe 25 Bilder/s) (AAC)/3840 x 2160 Pixel, 24p (4K: 100 Mbit/s / MP4) (Sensorausgabe 24 Bilder/s) (AAC)
1920 x 1080 Pixel, 50p (FHD: 28 Mbit/s
MfG
A-Wolf
Der Fehler wurde schon weiter oben aufgeklärt.

Ich würde nie behaupten, dass unter gleichen Bedingungen ein Handy oder eine kompakte Digicam bessere Bilder macht als eine SLR. Ich hatte selbst eine Canon Eos5D Mark2. Ein tolles Teil. Da ich fast ausschließlich offroadReisen mache, wo wo es seltener Tiere gibt als nur Landschaft, habe ich mich nicht ganz ohne Wehmut von ihr getrennt.
Das hatte ich schon beschrieben, auch dass ich Freude hatte als ich kurz wieder eine SLR in den Pfoten hatte. Ich möchte aber keine mehr.
Nach meiner anfänglich falschen Beschreibung der 4K fps und vollem Eingeständnis des Fehlers habe ich einen detaillierten Praxisbericht eingestellt, weil es doch scheinbar noch andere gibt denen eine SLR mit mehreren Objektiven entweder zu schwer zu teuer oder sonstwas ist. Mit dem Brennweitenbereich ist die Lumix eine interessante Alternative.
Aber eben nur eine Alternative und nicht besser, schöner oder gar hochwertiger. Wobei der staub- und spritzwasserfeste Body bei nur wenigen recht teuren SLRs geboten wird.
Ich finde es schade, dass hier auf alles minderwertige so gebasht wird, Arroganz würde ich eher da vermuten.
Den Digitalzoom habe ich weder als Wunderwerk noch als besonders gut in der Abbildung beschrieben. Sowas gibts halt bei Kompakten. Und der einzige Vorteil den ich sehe und anführte war, dass man im Sucher eben gewisse Details frühzeitig erkennen kann bevor man am Rechner mit der Maus reinzoomt. Das gefiel mir sogar außerordentlich gut. Und fertig.





Gesendet von meinem SM-A500FU mit Tapatalk
zuletzt bearbeitet 15. März 2018
Themenstarter130 Beiträge · seit 201723. März 2018 ·
@Dünenpeter

Wobei der staub- und spritzwasserfeste Body bei nur wenigen recht teuren SLRs geboten wird.
Ich finde es schade, dass hier auf alles minderwertige so gebasht wird, Arroganz würde ich eher da vermuten.

Ziemlicher Quatsch. Systemkameras wie die Fuji Xt2, XT1, X Pro, Sony alpha, sind genauso Staub und Spritzwasser geschützt.
LG Peter
zuletzt bearbeitet 23. März 2018
126 Beiträge · seit 200923. März 2018 ·
Drechselschorsch schrieb:
diese Bilder können sehr wohl besser sein, den die Dslr macht nicht automatisch gute Bilder weil sie einem Haufen Geld kostet.
Hallo Georg,

der Teil deines statesments stimmt wohl, allerdings erhöht eine (gute) DSLR oder Spiegellose mit einem (guten) Objektiv die Wahrscheinlichkeit auf gute Bilder schon sehr. Das gilt vielleicht noch am wenigsten bei Landschaftsphotografie, aber bei Tieraufnahmen oder gar sich bewegenden Tiere ist meine Olympus OMD E-M I Mark II einem Handy oder einer Lumix schon extremst überlegen und die Wahrscheinlichkeit, dass ich am Ende bessere Tieraufnahmen habe, wenn wir zusammen im selben Safari-Fahrzeug sitzen ist extrem hoch.
Drechselschorsch schrieb:Es kommt in erster Linie auf den hinter dem Sucher an.

Das hab ich früher auch immer gesagt 🙂 , aber wenn ich wieder die Situation von oben nehme ( 2 Personen im selben Safari-Fahrzeug), dann wirst du nicht viele Möglichkeiten haben einen anderen Blickwinkel oder Ausschnitt aufzunehmen als ich und da meine Kamera dann wirklich 60 fps hat, eine hochwirksame Stabilisierung, einen guten CAF usw, ist die Wahrscheinlichkeit.......auch wenn du ein viel besserer Photograph wärst als ich. Natürlich muss man bei der Tierphotographie seine Ausrüstung beherrschen und es hilft das Tierverhalten zu kennen, aber bei Tierphotografie ist m.E. die Ausrüstung wichtiger als der Photograph (duck und weg).
Drechselschorsch schrieb:Davon abgesehen ist ein technisch einwandfreies Bild noch lange kein gutes Foto,

Wohl wahr, aber umgekehrt ist ein technisch schlechtes Bild sehr selten ein gutes Photo - vielleicht auch deshalb, weil es heute doch viele Photos gibt, die beides sind (technisch einwandfrei und gut. - Gott sei Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert
73 Beiträge · seit 201823. März 2018 ·
pcb schrieb:@Dünenpeter

Wobei der staub- und spritzwasserfeste Body bei nur wenigen recht teuren SLRs geboten wird.
Ich finde es schade, dass hier auf alles minderwertige so gebasht wird, Arroganz würde ich eher da vermuten.

Ziemlicher Quatsch. Systemkameras wie die Fuji Xt2, XT1, X Pro, Sony alpha, sind genauso Staub und Spritzwasser geschützt.
LG Peter
Deshalb habe ich SLR geschrieben. Aber danke, es vergeht einem wirklich hier teilhaben zu wollen. Unglaublich

Gesendet von meinem SM-A500FU mit Tapatalk
Themenstarter130 Beiträge · seit 201724. März 2018 ·
Dünenpeter schrieb:Deshalb habe ich SLR geschrieben. Aber danke, es vergeht einem wirklich hier teilhaben zu wollen. Unglaublich

Bitte nicht falsch Verstehen, aber eine SLR ist halt nun mal keine Systemkamera, auch wenn es - zugegebener Maßen - Sony Alpha`s SLR gibt.

Zurück zu den Brennweiten.
@Norbert61 schrieb:
Natürlich muss man bei der Tierphotographie seine Ausrüstung beherrschen und es hilft das Tierverhalten zu kennen, aber bei Tierphotografie ist m.E. die Ausrüstung wichtiger als der Photograph.

Naja, darüber kann man seeeehr geteilter Meinung sein. Eine tolle Weitwinkelaufnahme aus dem Tarnzelt, von zB. vorbeiziehenden Tieren, erfordert schon sehr viel Erfahrung und fotografisches Können um genau den richtigen Moment zu Erwischen. Mit einem Tele draufhalten und Abdrücken ist keine Kunst. Ich bin jetzt auch nicht der begnadete Tierfotograf, versuche aber die Aufnahmen so gut wie geht im richtigen Schnitt zu machen und auf gewisse Belichtungssituationen und Bewegungen zu achten.
Mir stehen, aufgrund des Cropfaktors bei Fuji, bis zu 1200mm Brennweite zur Verfügung. Einen Löwen oder ein Nashorn damit zu Fotografieren bringen selbst die unerfahrensten Hobbyknipser zusammen.
Ein Link zur Inspiration: https://www.africasphotographeroftheyear.com/de/gewinner/gewinner-2017/
LG
zuletzt bearbeitet 24. März 2018
131 Beiträge · seit 201724. März 2018 ·
pcb schrieb:
Naja, darüber kann man seeeehr geteilter Meinung sein. Eine tolle Weitwinkelaufnahme aus dem Tarnzelt, von zB. vorbeiziehenden Tieren, erfordert schon sehr viel Erfahrung und fotografisches Können um genau den richtigen Moment zu Erwischen. [...]
Mir stehen, aufgrund des Cropfaktors bei Fuji, bis zu 1200mm Brennweite zur Verfügung. Einen Löwen oder ein Nashorn damit zu Fotografieren bringen selbst die unerfahrensten Hobbyknipser zusammen.
LG
Wer im Tarnzelt auf die vorbeiziehende Tierherde wartet ist vermutlich nicht in den Ferien auf Safari, sondern beim Arbeiten.

Manchmal hat man auch Glück und braucht gar nicht so viel Brennweite, dieses Bild habe ich mit 286mm gemacht (Original Ausschnitt):
20180118185808-9c4bc55a.jpg
zuletzt bearbeitet 24. März 2018
Themenstarter130 Beiträge · seit 201724. März 2018 ·
Wernfried schrieb:

Wer im Tarnzelt auf die vorbeiziehende Tierherde wartet ist vermutlich nicht in den Ferien auf Safari, sondern beim Arbeiten.

Manchmal hat man auch Glück und braucht gar nicht so viel Brennweite, dieses Bild habe ich mit 286mm gemacht (Original Ausschnitt):
20180118185808-9c4bc55a.jpg
Ich habe auch ein Tarnzelt, aber nicht zum Arbeiten. Und warum sollte man in den Ferien nicht ein solches mitnehmen und Benutzen? Zeit hat man ja 🙂 und viel Platz braucht es auch nicht. Aber ich gebe schon zu, dass es eher selten Vorkommen wird.
Das Foto ist recht schön und der Auslösezeitpunkt gut gewählt. Welches Objektiv?
425 Beiträge · seit 201824. März 2018 ·
Hallo zusammen,
es ist gut wenn Mensch unterschiedliche Meinungen haben. Eines ist jedenfalls unbestritten, das die Kamera die ich mir kaufe, das Ergebnis bringen muß das ich erwarte. Da die Erwartungenjedes Einzelnen unterschiedlich sind, kann auch keine generlle Empfehlung gegeben werden.
Da das menschliche Auge schon bei 400ppi überfordert ist, sind höhere Werte unnötig. Außerdem hängt das Empfinden ob ein Bild scharf ist oder nicht wesentlich vom Betrachtungsabstand ab.
P1120069.JPG

Bild mit Fz 200 gemacht
P1120069.JPG
131 Beiträge · seit 201724. März 2018 ·
pcb schrieb:
Wernfried schrieb:

Wer im Tarnzelt auf die vorbeiziehende Tierherde wartet ist vermutlich nicht in den Ferien auf Safari, sondern beim Arbeiten.

Manchmal hat man auch Glück und braucht gar nicht so viel Brennweite, dieses Bild habe ich mit 286mm gemacht (Original Ausschnitt):
20180118185808-9c4bc55a.jpg
Ich habe auch ein Tarnzelt, aber nicht zum Arbeiten. Und warum sollte man in den Ferien nicht ein solches mitnehmen und Benutzen? Zeit hat man ja 🙂 und viel Platz braucht es auch nicht. Aber ich gebe schon zu, dass es eher selten Vorkommen wird.
Das Foto ist recht schön und der Auslösezeitpunkt gut gewählt. Welches Objektiv?
Canon EF100-400mm f/4.5-5.6L IS II an der EOS 7DMkII
Der Löwe hat zwei Mal gegähnt, das dauerte jeweils 3-4 Sekunden. Die 7DMkII macht bis zu 10 Bilder/Sekunde. Ich hatte 3 Bilder/Sekunde eingestellt, da ist es nicht so schwierig einen guten Moment zu treffen.

Bei dieser Gabelracke war der Ausschuss deutlich grösser:
20180118185741-84f9f083.jpg
zuletzt bearbeitet 24. März 2018
11 Beiträge · seit 201824. Mai 2018 ·
Hallo,

aktuell sind wir an der Überlegung für unseren ersten Afrika Urlaub (Planung 2019 Namibia Caprivi mit Chamäleon).
Natürlich mach ich mir Gedanken über die Fotoausrüstung. Aktuell habe ich eine Fuji X-T2 mit 16-55 2.8 und 50-140 2.8
210mm Kleinbild sind mir klar, dass das nicht reicht. Mit dem Fuji 2x Konverter komm ich auf 420mm. Könnte schon reichen (Meinung von einem der noch nie auf Safari war), wie sind Eure Erfahrungen.

Gruss
Martin
487 Beiträge · seit 201224. Mai 2018 ·
Manchmal hat man auch Glück und braucht gar nicht so viel Brennweite, dieses Bild habe ich mit 286mm gemacht (Original Ausschnitt):
📎 20180118185808-9c4bc55a.jpg


Mit ist persönlich ist der Hintergrund zu unruhig, der verschwindet beim 400 o. 500mm bei großer Offenblende besser, die weißen Haare an der Schnauze sind etwas ausgerissen und haben keine Zeichnung mehr, 1/3 o. 2/3 Blendenstufen unterbelichten und aus den RAW-Daten den Rest wieder aufhellen. Der Blickwinkel etwas zu hoch.
Das für uns Hobbyfotografen oft ein Problem, wir dürfen halt mur aus dem Auto heraus fotografieren und nicht aussteigen.
Aber trotzdem ein schöneres Erinnerungsfoto.
www.save-wildlife.org www.sptr.de
131 Beiträge · seit 201725. Mai 2018 ·
BerndW schrieb:
Mit ist persönlich ist der Hintergrund zu unruhig, der verschwindet beim 400 o. 500mm bei großer Offenblende besser, die weißen Haare an der Schnauze sind etwas ausgerissen und haben keine Zeichnung mehr, 1/3 o. 2/3 Blendenstufen unterbelichten und aus den RAW-Daten den Rest wieder aufhellen. Der Blickwinkel etwas zu hoch.
Das für uns Hobbyfotografen oft ein Problem, wir dürfen halt mur aus dem Auto heraus fotografieren und nicht aussteigen.
Aber trotzdem ein schöneres Erinnerungsfoto.
Grundsätzlich hast du natürlich Recht, als Hobbyfotograf kann man sich Hintergrund, Position und Lichtverhältnisse normalerweise nicht aussuchen, zumindest nicht wenn man Raubtiere fotografiert. Da muss man nehmen was vor die Linse kommt.

Blende war f5.6, d.h. 1/3 über Offenblende - für grössere Blenden reicht mein Taschengeld leider nicht 🙁 .

Bei 400-500mm hätte man gar keinen Hintergrund mehr gesehen, sondern nur noch die Zunge des Löwen. Gemäss EXIF-Daten war der Löwe (bzw. der Fokuspunkt) nur 11.5m entfernt, da wird wohl auch ein Profi-Fotograf kaum aus dem Auto aussteigen. Wenn man o.g. Daten zusammen rechnet bekommt man eine Schärfentiefe von ca. 30cm, bei weniger Schärfentiefe wäre die Mähne nicht mehr scharf gewesen. Bei der Belichtung kann man sicher noch ein wenig optimieren, das Bild ist nur das Ergebnis von "Lightroom Automatik".

Mit dem Foto wollte ich vor allem sagen: Es muss nicht zwingend ein 600mm Objektiv sein (das u.U. mehr kostet als die ganze Reise in der Luxusvariante), mit ein wenig Glück kommt man auch mit weniger aus.

Gruss
487 Beiträge · seit 201225. Mai 2018 ·
Wernfried schrieb:
BerndW schrieb:
Mit ist persönlich ist der Hintergrund zu unruhig, der verschwindet beim 400 o. 500mm bei großer Offenblende besser, die weißen Haare an der Schnauze sind etwas ausgerissen und haben keine Zeichnung mehr, 1/3 o. 2/3 Blendenstufen unterbelichten und aus den RAW-Daten den Rest wieder aufhellen. Der Blickwinkel etwas zu hoch.
Das für uns Hobbyfotografen oft ein Problem, wir dürfen halt mur aus dem Auto heraus fotografieren und nicht aussteigen.
Aber trotzdem ein schöneres Erinnerungsfoto.
Grundsätzlich hast du natürlich Recht, als Hobbyfotograf kann man sich Hintergrund, Position und Lichtverhältnisse üÜüüüüünormalerweise nicht aussuchen, zumindest nicht wenn man Raubtiere fotografiert. Da muss man nehmen was vor die Linse kommt.

Blende war f5.6, d.h. 1/3 über Offenblende - für grössere Blenden reicht mein Taschengeld leider nicht 🙁 .

Bei 400-500mm hätte man gar keinen Hintergrund mehr gesehen, sondern nur noch die Zunge des Löwen. Gemäss EXIF-Daten war der Löwe (bzw. der Fokuspunkt) nur 11.5m entfernt, da wird wohl auch ein Profi-Fotograf kaum aus dem Auto aussteigen. Wenn man o.g. Daten zusammen rechnet bekommt man eine Schärfentiefe von ca. 30cm, bei weniger Schärfentiefe wäre die Mähne nicht mehr scharf gewesen. Bei der Belichtung kann man sicher noch ein wenig optimieren, das Bild ist nur das Ergebnis von "Lightroom Automatik".

Mit dem Foto wollte ich vor allem sagen: Es muss nicht zwingend ein 600mm Objektiv sein (das u.U. mehr kostet als die ganze Reise in der Luxusvariante), mit ein wenig Glück kommt man auch mit weniger aus.


Meine Anmerkung zum oben stehenden: (Bekomme das mit der Zitierfunktion wohl nicht richtig hin)
Alles gut, jedoch kommt man an Löwen oft näher heran, als an scheue Tiere. Ab 400 mm (Kleinbildformat) ist die Ausbeute einfach besser und richtig schön wird es im Lowlight bei guter Lichtstärke.
Ich finde schon, dass man sich auch als Hobbyfotograf Licht, Position und Hintergrund aussuchen kann, das ist ja gerade das spannende an der Sache; am Vortag die Gegend erkunden, den Sonnenstand beobachten, Landschaft, Botanik, Kothäufchen und Boden scannen, Flussbiegungen beobachten und einen Standplatz suchen, diese Plätzchen früh morgens mit dem ersten Sonnenlicht aufsuchen, Fahrzeug postieren, Kamera vor einstellen und warten (hoffen). ..... nichts ist passiert, Frühstücken fahren oder es war sensationell.
Grüße Bernd
P.S.: 30cm Tiefenschärfe mit Fokuspunkt auf das Auge, könnte gut aussehen, der obere Mähnenrand wäre noch scharf.
www.save-wildlife.org www.sptr.de
zuletzt bearbeitet 25. Mai 2018
131 Beiträge · seit 201726. Mai 2018 ·
BerndW schrieb:

Ich finde schon, dass man sich auch als Hobbyfotograf Licht, Position und Hintergrund aussuchen kann, das ist ja gerade das spannende an der Sache; am Vortag die Gegend erkunden, den Sonnenstand beobachten, Landschaft, Botanik, Kothäufchen und Boden scannen, Flussbiegungen beobachten und einen Standplatz suchen, diese Plätzchen früh morgens mit dem ersten Sonnenlicht aufsuchen, Fahrzeug postieren, Kamera vor einstellen und warten (hoffen). ..... nichts ist passiert, Frühstücken fahren oder es war sensationell.
Grüße Bernd
Der Aufwand wäre mir persönlich zu gross. Ich mache Erinnerungsfotos für meinem Safari Urlaub. Die Bilder kommen auf meine Homepage und es gibt 1-2 Fotobücher und/oder 1-2 Kalender. Bei Aufwand und Ergebnis ist der Übergang zwischen "Hobby" und "Profi" sowieso fliessend.

Im Okavangodelta haben wir ein professionelles Filmteam getroffen, die haben Aufnahmen von Löwen gemacht. Auch bei denen kommt es vor, dass sie den ganzen Tag keinen einzigen Löwen sehen obwohl sie nichts anderes suchen.

Die Wahrscheinlichkeit das "perfekte Foto" zu machen wäre mir zu gering. Vielleicht würde ich darüber anders denken wenn ich für 3 Monate in Afrika wäre. Bei 2 Wochen Urlaub(!) habe ich andere Prioritäten.

Gruss
Wernfried
147 Beiträge · seit 201726. Mai 2018 ·
Letztlich ist ja auch die Frage, welche Art von Bildern man haben will.

Ich hab mit meinem 200-500 festgestellt, dass das für Vögel zwar toll ist (dafür hab ich es auch gekauft).

Dafür fehlen mir bei den Großtieren nun aufgrund einer gewissen Objektivwechselfaulheit 😉 tendentiell die Tier-mit-Landschaftsfotos. Die habe ich mit dem 18-200er Reisezoom früher viel öfter gemacht.
zuletzt bearbeitet 26. Mai 2018
391 Beiträge · seit 201528. Juni 2018 ·
m_schlonz schrieb:Hallo,
aktuell sind wir an der Überlegung für unseren ersten Afrika Urlaub (Planung 2019 Namibia Caprivi mit Chamäleon).
Natürlich mach ich mir Gedanken über die Fotoausrüstung. Aktuell habe ich eine Fuji X-T2 mit 16-55 2.8 und 50-140 2.8
210mm Kleinbild sind mir klar, dass das nicht reicht. Mit dem Fuji 2x Konverter komm ich auf 420mm. Könnte schon reichen (Meinung von einem der noch nie auf Safari war), wie sind Eure Erfahrungen.
Gruss
Martin
Hi Martin,

Ja, rein von der Brennweite her wären 420 durchaus ausreichend für den Beginn, viel mehr braucht man da nicht (ausser du bist explizit an Vögeln interessiert). Ob die Qualität mit dem 2x-Konverter dann noch ausreicht, das kann ich nicht beurteilen.
Grundsätzlich möchte ich dir aber Mut machen, die 40-150 mit 2.8 viel einzusetzen. Klar gibt es mit viel Brennweite viele coole Fotos, aber ich hatte in diesem Jahr auf Safari öfter mal das 85/1.8 für Safari auf der Kamera und mir sind meiner Meinung nach damit einige wirklich tolle Fotos gelungen.

photo-54424-1071117a.jpg


Klar ist es cool, auch 500mm zu Verfügung zu haben, aber zwingend nötig ist es nicht. Ob 400 oder 500mm macht dann auch nicht mehr soviel aus.

Gruss,
Master
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2018
131 Beiträge · seit 201728. Juni 2018 ·
kOa_Master schrieb:
Grundsätzlich möchte ich dir aber Mut machen, die 40-150 mit 2.8 viel einzusetzen. Klar gibt es mit viel Brennweite viele coole Fotos, aber ich hatte in diesem Jahr auf Safari öfter mal das 85/1.8 für Safari auf der Kamera und mir sind meiner Meinung nach damit einige wirklich tolle Fotos gelungen.

photo-54424-1071117a.jpg

Ich weiss nicht, das Auge klebt ja geradezu an dem scharfen Baum fest, man weiss gar nicht so recht wo man genau hin gucken soll. Durch die geringe Schärfentiefe sieht es aus als ob du das Foto im Miniatur Wunderland Hamburg gemacht hättest.

Wenn man den Ausschnitt verändert finde ich es schon viel besser:

2018-06-2809_53_28-Clipboard.png


Gruss
11 Beiträge · seit 201828. Juni 2018 ·
Sieht aus wie Miniatur Effekt, den manche Kameras on Board haben. Nicht mein Ding, sieht aber trotzdem niedlich aus.

Zum 50-140, ich hab mal die Kombination mit dem 2x Konverter bei einem Zoobesuch in Leipzig ausgiebig getestet.
Da der Konverter für das 50-140 berechnet ist, waren die Bilder wirklich ohne sichtbaren Verschlechterungen gegenüber Bilder ohne Konverter.
3 Beiträge · seit 201608. Juli 2018 ·
Hallo zusammen,

ich bin zwar mit mft unterwegs (Crop Faktor 2) und kann folgendes aus eigener Erfahrung in Namibia (Etoscha und Huanib) berichten. Letztes Jahr war ich mit E-M1 und 12-100mm/4 (entspricht 24-200mm KB) + E-M5 MKII und 300mm/4 (entspricht 600mm) unterwegs. Ich habe erstaunlich viele Bilder mit dem 12-100mm gemacht. Das 300mm war in vielen Situationen nur für Portraits und Vogelaufnahmen geeignet (in Südafrika 2017 war es übrigens etwas anders, da ist das 300mm oft zum Einsatz gekommen).
Es hängt ganz von der Situation ab, generell kommt man aber in Namibia ziemlich nah ran (speziell im Etosha). Da man es ab er nicht sicher weiß kann Brennweite nicht schaden. 🙂

Dieses Jahr werden wir in Namibia wahrscheinlich mit 17mm/1.8 (oder 12-100mm/4), 50-200mm/2.8-4 und 300mm/4 unterwegs sein.

Grüße Heinz