Welche Brennweiten

110 Antworten · 24,3k Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2017 von pcb
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Gast20. Dez. 2017 · #21
Hallo,

für meine Namibiareise (Tierfotografie) möchte ich mir für meine Spiegelreflexkamera ein Tele zulegen. Ich habe mich etwas informiert und habe hier diese Frage:

Ich habe Angebote für ein "55-300" und ein "70-300" bekomme.

Was sagt ihr dazu? Reicht das aus?

Ich möchte mir kein riesiges Tele kaufen und keine 500-1000 Euro ausgeben.

Ich fotografiere nur mit Auto-Funktion.

Ich bedanke mich schonmal für Tipps
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2017
1'412 Beiträge · seit 201320. Dez. 2017 · #22
Hallo Afrika2018,

für die "üblichen Verdächtigen", also Antilopen, Großkatzen und anderes Großwild reicht das an einer Kamera mit Crop aus (leider schreibst du nicht dazu, welche Kamera du hast).
Bei Vögeln wird es mit 300mm Endbrennweite meist zu knapp, auch an einer Crop-Kamera.
Zur Veranschauung wirf doch mal einen Blick in meinen 2013er Reisebericht (findest du über meine Signatur). Die Teleaufnahmen dort sind alle mit einem 70-300er Tele an einer Canon EOS 50D (Crop 1,6) entstanden.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Gast21. Dez. 2017 · #23
@loeffel

Ich habe eine Pentax Spiegelreflexkamera Model KR

Leider weiß ich nicht was „Crop“ genau bedeutet bzw welchen Faktor die Kamera hat 🙁
48 Beiträge · seit 201221. Dez. 2017 · #24
Deine Kamera sollte eine Brennweitenverlängerung von 1,52 haben somit ist ein 300 er objektiv an deiner Kamera ein 456 er
lG
412 Beiträge · seit 201121. Dez. 2017 · #25
Hi

Die K-r hat einen Cropfaktor von 1.5. Das heisst, dass sie mit einem 300mm-Objektiv denselben Bildausschnitt abbildet wie eine Kleinbildkamera mit einem 450mm-Objektiv. Das ist für viele Bilder OK, reicht aber längst nicht immer (bei kleineren Tieren). Leider sind die längeren Pentax-Objektive (z.B. das 150-450) sehr teuer und sprengen dein genanntes Budget bei weitem.
Das Pentax 55-300 kenne ich gut, es ist OK für 08/15-Ansprüche, Wunder darfst du aber nicht erwarten. Ein 70-300 gibt es m.W. von Pentax nicht, da wird es sich wohl um das Tamron oder das Sigma handeln. Das Tamron kenne ich nicht, das Sigma stufe ich punkto Qualität etwas unterhalb des Pentax 55-300 ein.
Zudem ist das Pentax-Objektiv abgedichtet, was dir mit der K-r allerdings wenig hilft, da diese Kamera doch schon etwas in die Jahre gekommen und noch nicht abgedichtet ist. Vielleicht findest du auf dem Gebrauchtmarkt eine günstige K-7 oder K-5, die sind abgedichtet. In Namibia empfiehlt sich eine abgedichtete Ausrüstung auf jeden Fall, da immer sehr viel Staub in der Luft ist, der sich mit Vorliebe auf dem Sensor absetzt.

Gruss Dieter
1'059 Beiträge · seit 200625. Dez. 2017 · #26
Hallo
Afrika2018 schrieb:Hallo,

für meine Namibiareise (Tierfotografie) möchte ich mir für meine Spiegelreflexkamera ein Tele zulegen.

Ich fotografiere nur mit Auto-Funktion.
Das willst du nun vielleicht nicht hören, aber wenn man sowieso nur mit Automatik-Modus fotografiert, braucht man eigentlich keine DSLR. Ich denke, da wärst du mit einer anständigen Systemkamera genauso gut bedient. Eine DSLR kann so viel und für mich ist es verschwendetes Geld, wenn man für etwas bezahlt, dass man dann eigentlich gar nicht wirklich nutzt.

Wenn man mit DSLR fotografiert, sollte man sich schon auch intensiver damit auseinandersetzen. Meine Meinung. Ich sehe den Reiz schon, weil heute bekommt man für wenige hundert Franken/ Euro schon sehr gute Geräte. Aber was nutzt mir das, wenn ich eigentlich gar nicht so recht weiss, was ich da eigentlich tue?

Nur mal so als Input.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
Gast25. Dez. 2017 · #27
kalachee schrieb:Hallo
Afrika2018 schrieb:Hallo,

für meine Namibiareise (Tierfotografie) möchte ich mir für meine Spiegelreflexkamera ein Tele zulegen.

Ich fotografiere nur mit Auto-Funktion.
Das willst du nun vielleicht nicht hören, aber wenn man sowieso nur mit Automatik-Modus fotografiert, braucht man eigentlich keine DSLR. Ich denke, da wärst du mit einer anständigen Systemkamera genauso gut bedient. Eine DSLR kann so viel und für mich ist es verschwendetes Geld, wenn man für etwas bezahlt, dass man dann eigentlich gar nicht wirklich nutzt.

Wenn man mit DSLR fotografiert, sollte man sich schon auch intensiver damit auseinandersetzen. Meine Meinung. Ich sehe den Reiz schon, weil heute bekommt man für wenige hundert Franken/ Euro schon sehr gute Geräte. Aber was nutzt mir das, wenn ich eigentlich gar nicht so recht weiss, was ich da eigentlich tue?

Nur mal so als Input.

Liebe Grüsse
Sam
Der Tipp ist nicht verkehrt. Das würde ich machen wenn ich mir eine neue Kamera zulege.

Wie geschrieben möchte ich mir jetzt aber keine neue Kamera kaufen sondern eine vorhandene Kamera (Pentax K-R) erweitern. Mit einem Tele . Ich möchte nach einem gutem gebrauchtem Angebot gucken.
1'014 Beiträge · seit 201625. Dez. 2017 · #28
Guck mal im DSLR-Forum und / oder bei Calumet nach gebrauchten Objektiven.

Yanjep

PS: Mit fotografischen Grundlagen kannst Du Dich auch mit der vorhandenen Kamera beschäftigen. Grundkenntnisse über Blende/Zeit/ISO, wie man gezielt fokussiert und mit schwierigen Lichtverhältnissen umgeht, schaden nie. Die Kamera weiß z.B. nicht, daß Du den Löwen im Gras und nicht die Grashalme vor dem Löwen scharf gestellt haben möchtest.
In der fotocommunity gibt es eine ganz gute Fotoschule mit basics.
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2017
544 Beiträge · seit 201427. Dez. 2017 · #29
Hallo Afrika2018,

was ein paar grundlegende Kenntnisse über Photographie angeht, bin ich voll und ganz bei yanjep. Die sind immer hilfreich, gleich, ob Du DSLR, Bridge, Kompaktknipse oder was auch immer einsetzt.
Lass Dich aber auch nicht verrückt machen, mit dem 'Auto-Modus' befindest Du Dich ganz gewiss in 'guter Gesellschaft' und ein im Auto-Modus aufgenommenes Bild ist allemal besser als ein gar nicht erst gemachtes, weil die Einstellungen nicht schnell genug von der Hand gingen.
Ich schaue bei anderen Menschen mit Kamera gerne mal verstohlen auf die Einstellung des Wählrades und finde es immer interessant, wenn bei z. T. sehr teurem Equipment gar nicht mal so selten 'grün' eingestellt ist.

Zu Deiner Eingangsfrage: Bei vorgegebenem Budget wird es bei Dir ein 300er werden müssen, Objektive mit mehr Brennweite sind nicht nur deutlich teurer, sondern auch eine ganz andere Größen- und Gewichtsklasse. Da muss jeder selber wissen, ob er sich die Schlepperei antut, bei uns mit einem Tele, das bis 500 mm geht, besteht das Handgepäck überwiegend aus Photoausrüstung, Ferngläsern und der übrigen Technik. Geschätzt kommen ca. 90 % der Touristen mit Objektiven bis 300 mm aus und auch die bringen idR brauchbare Bilder mit nach Hause.

Gruß
Henning
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2017
1'014 Beiträge · seit 201627. Dez. 2017 · #30
Die Kameraautomatik kommt mit den üblichen Standardsituationen gut zurecht. Aber es ist frustierend, wenn ein Bild nichts wird, weil man nicht weiß, wann man besser manuell eingreifen sollte bzw. nicht weiß, was zu tun ist.

300 mm Brennweite sollten reichen, wenn man nicht Vögel bildfüllend aufnehmen will. In dem Bereich gibt es auch bezahlbare Optik auf dem Gebrauchtmarkt.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2017
5 Beiträge · seit 201731. Dez. 2017 · #31
Liebe Namibia-Fans,

wir haben vor unserer Reise so viel hier im Forum gestöbert, um uns auf unsere Reise einzustimmen, vielen Dank dafür! Gerade sind wir durch Zufall auf diesen Beitrag gestoßen und möchten unsere Tipps zum Fotografieren gern zurückgeben:
https://www.ttinchina.de/2017/09/21/namibia-tipps-fuer-fotografen/

Wir hatten eine Panasonic Lumix LX 7 und eine Nikon D800 mit folgenden Linsen dabei:
AF-S Nikkor 18-35mm 1:3.5-4.5G
AF-S Nikkor 24-70mm 1:2.8G
Sigma 70-200mm 1:2.8 EX DG OS HSM
Tamron SP 90mm F2.8 Di VC USD Macro
Tamron SP AF 150-600mm F5-6.3 VC USD

sowie Grau- und Polfilter und ein Sirui T-025X Carbon Stativ. Das Makro haben wir nicht gebraucht.

Wir hoffen das hilft, wenn es an das Packen der Kameratasche geht. Gute Reise!
Namibia-Neulinge, aber wir kommen wieder! (https://www.ttinchina.de/category/sightseeing/namibia/)
767 Beiträge · seit 200703. Jan. 2018 · #32
liebe ttinchina,

vielen Dank für Deine Infos, die mir gerade Recht kommen...
ich bin plane den Kauf einer Spiegelreflexkamera und bin derzeit auf Recherche . Das von Dir genannte Stativ steht auch auf meiner Einkaufsliste 😎

Viele Grüße von der Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
5 Beiträge · seit 201704. Jan. 2018 · #33
Hallo Simone,

Das freut mich! Das Stativ hat sich super für Sternenfotografie gemacht. Für Fotos aus dem Auto empfiehlt sich eine Auflage, wir haben einfach einen dicken Pulli genommen, die Tipps aus dem Forum (Bohnensack, Schaumstoffrolle) sind aber auch nicht schlecht.

Gute Reise!
Namibia-Neulinge, aber wir kommen wieder! (https://www.ttinchina.de/category/sightseeing/namibia/)
13 Beiträge · seit 201404. Jan. 2018 · #34
Brennweite für Safari: mindestens 600mm Kleinbild-Äquivalent ( Ersatz auf Monopod Stativ)
Für Volgelaufnahmen besser gleich 800mm und 1" Sensor zur späteren Nachvergrößerung

Von einem Telekonverter rate ich Euch ab: Verzeichnungen, enorme Lichtverluste
bei den heutige asperischen Linsen lohnt sich das nicht mehr.. lieber ne gebrauchte Kamera mit einen verzerrungsftreien Zoom ( also keine 60fach-Kamera)


Das hängt von der Art ab, was Ihr mit den Bildern & Videos später machen wollt
und natürlich welche Ausstattung ihr bereits habt und welches Budget für spez. Afrikareisen zur Verfügung steht
Uns ist auch wichtig: geringes Foto-gewicht (Lokale Flugreisen mit max 15 kg) und Unauffälligkeit (Diebstahl..)

Aus unserer Erfahrung folgende Anregung:
wir erstellen Fotobücher im A3-Format, um einzelne Bildmotive auf einem Blatt im Zusammenhang darzustellen
pro Seite Doppelseite (Landschaften) oder je Seite ca 2..4 Motive

Einzelmotiv-Kalender im A3 Format

Poster A3 bis A2 Format, oder Kollagen bis A1 Format
Länge x Breite Verhältnis schwankt je nach Motiv, denn erst der Ausschnitt gibt den Pfiff der Darstellung

Dazu verwenden wir zwei Kamera-Arten, aus Gewichtsgründen (und Staubschutz) jeweils als Systemkameras

Für Landschaft und Tierfotos die alt bewährte Panasonic FZ150: Brennweite 25 .. 600 mm; 1:2.8 - 1:5.2
Die FZ 150 hat leider noch den kleinen Sensor, damit hat man.frau mit dem Tele nur geringe Lichtstärken)
(heute würde ich die neue Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV mit 1" Sensor nehmen)

Für Makro und Landschaft die handtaschen taugliche Lumix TZ 101 Brennweite 25.. 250 mm, Blende 2,8 .. 5,9

Belichtung: die oftmal sehr großen Licht-Schatten-Situationen überfordern die bezahlbaren Kamera-Sensoren
da hilft dann nur mit Blensen-bracket zu arbeiten: 3 Belichtungen pro Motiv, und dann später am Monitor nachsehen was daraus zu machen ist. Oftmals lassen sich die Tiefen deutlich besser nachbearbeiten, als die hellen Lichter.

Fall Ihr eihige Eurer Fotos an reiseanbieter später verkaufen wollt: Kindchenschema wirkt immer
unsere Löwen Kiddies denen ich fotografisch die Krallen gekrault hatte ( 600mm) sind im Prospekt 2018 zu finden... 🙂

Hoffe das hilft Euch etwas bei der Auswahl der Foto-Ausrüstung

Unsere Reiseziele waren
Namibia, Botswana/Okawango, Malawi, Zambia, Zimbabwe, Kalahari trocken und feuchte Saison, Kapstadt
P1320604.jpg
652 Beiträge · seit 200704. Jan. 2018 · #35
Hallo,
ich fotografiere mit einer Alpha 77 und den Objektiven: 4/ 55-200 2.8/16-50 2.8/85 und 3,5/10-20.
Jetzt gibt es von Tamron ein von 1000 auf 500 Euro herabgesetztes 16-300 3.5.-6.3,weil ein neues 16-400 auf dem Markt ist.
Könnte man das erst genannte als Reiseobjektiv einsetzen. Hat das jemand von euch in Gebrauch und kann Erfahrungen mitteilen.?Für 1000 war es mir immer zu teuer,aber für die Hälfte.??
Danke und viele Grüße
Mutsel
Themenstarter130 Beiträge · seit 201707. Jan. 2018 · #36
Hi Leute,
als TO und Urlaubsheimkehrer möchte ich folgende Erfahrungen mitteilen.
Also zur Fotopirsch, und da meine ich wirklich alle Arten von großem Getier, hatte ich meine Fuji XT2 mit dem Fujinon 100-400/4,5-5,6 samt 1,4 fach Konverter dabei. Die Fuji ist eine Systemkamera mit 1, 5 Cropfaktor. Das bedeutet das ich etwa 200-850mm Brennweite hatte. Und das war optimal. Des weiteren hatte ich auch das Fujinon 50-140/2, 8 mit, welches ich aber kaum benutzte, obwohl es eine spitzen Optik ist. Ein 2, 0 fach Konverter kam auch ab und zu zum Einsatz.
Für die Landschafts Fotografie hatte ich das 10-24/4, 0 mit einer Fuji XE2 zur Hand. Mein 18-55 war für die Alltagsknipserei am Gehäuse. Macro war immer in der Tasche, genauso der Blitz und Zwischenringe, habe ich alles nicht gebraucht.
Zum Thema Staub....ist ein wichtiges Argument. Also unbedingt einen Sensorreiniger mitnehmen. Auch ein Reinigungstuch ( Ilford) ist zu Empfehlen. Wichtig wäre auch noch ein richtig stabiles Stativ. Aja, Ferngläser nicht vergessen, 10x50 oder 8x40.
LG
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2018
13 Beiträge · seit 201407. Jan. 2018 · #37
Nach dem Lesen des Beitrages von pcb fiel mich noch ergänzend ein:
fotografiert wird ja nicht nur am Tage, sondern auch in der Dämmerung ...
(Nachtfahrten sind ja in den staatlichen Gebieten nicht mehr erlaubt, aber die "verlängerte Rückkehr insCamp" klappt ja immer noch, wenn die Guides mitspielen..., ist ja auich gut so, um legale Fahrten von Wilderen zu unterscheiden)

wenig Licht in der Dämmerung: da empiehlt sich aus Gewichtsgründen ein MonoPod-Einbein
und wenn es das Budget hergibt, ein Kamera mit 1" Sensor oder größer..
bei dpreview.com ... camera feature search hat sich super zum aktuellen Überblick bewährt

noch weniger Licht: da hilft ne starke Taschenlampe mit geringem Gewicht ( ca 700gr)
ich meine eine Leuchte die wirklich 2 Stunden auf max Lichtstärke durchhält
(und keine im xxx angepriesene Super- Funzel die heiß wird und dann schnell ausfällt oder einen riesigen und zudem stark störenden Streukegel liefert)

Für die Beobachtung auf größere Entfernung ( wer reden ja über Brennweiten..) auf ca 500m
Aus Tierschutzgründen sollte man.frau ggf. einen Rotfilter aufsetzen, dann bleibt immer noch 1/2 Licht übrig

Beispiel: unsere VOSTRO BK FA09S von NiWalker liefert noch in 1500m Entfernung die Beleuchtung des Mondes
Die Leuchte hat wegend es guten Refelktors einen stark fokussierten Lichtstrahl und einen extrem kleinen Streulichtkegel, stört also keinen der mitreisenden Fotografen. Rotfilter: die hitzefeste Folie vom Filmscheinwerfer
=> Damit kann man Tiere bis 500m beobachten die überwiegend nachtaktiv sind. Drehring regelt die Helligkeit.
In der Dämmerung gut lokalisierbar an den refektierenden Augen (z.B. Eulen)

Ein Beispiel für Aufnahmen bis 50m, speziell wenn die Farben naturgetreu abgebildet werden sollen.
Denn wenn die LED zuviel Baluanteil im Licht hat, sind rot/brauntöne weg und kein Photoshop kann das korrigieren.
Lumapower Strive in der Variante 90CRI ( gute Farbwiederhgabe dank eine LED mit 90 CRI)

Und für den Nahbereich (Reifenwechsel, Getränke am Lagerfeuer..) empfiehlt sich eine Kopflampe
Am besten mit umschaltbaren Lichtquellen: Breitstrahler, Richtstrahler, und ner kleine roten LED wenn man.frau mal zum Pinkeln aus dem Zelt muss und keinen stören möchte..
Fie Fenix HP25R hat und gute Dienmste getan

alle drei Leuchten arbeiten mit den gleichen Akkus, als kein Problem beim Aufladen und er Lagerung..

hoffe unsere Erfahrungen seit 2 Jahren mit diesen Leuchten geben Euch Anregungen was heute so alles mit aktuellen LED-Leuchten möglich ist..

LG Wolfgang
Themenstarter130 Beiträge · seit 201707. Jan. 2018 · #38
@Wolfgang2014
Wenn auch nur die "sogenannten Fotoprofis" auf normale Beleuchtungen zurückgreifen würden!
Ich habe zB. in Etosha selbst gesehen, dass mache Herrschaften mit ihren getarnten Nikon, Canon, oder sonstwas Superteles (200-400/4.0) in der Nacht mit entfesselten Blitzgeräten direkt auf die Rhinos gehalten haben. Das war ein Blitzgewitter wie ein Feuerwerk.
Noch dazu bei den Wasserlöchern nahe der Hotelanlagen. Kein Mensch hat was gesagt.
Das beste war aber, diese lächerlichen Figuren haben Tarnanzüge getragen, damit sie keiner sieht, und am Wasserloch sind immer eine Menge an Menschen.
Aber Hauptsache die haben Kamerabodys mit ISO 12800 und höher.
Ich fotografiere selbst teilweise auf Auftrag, aber Tiere habe ich noch nie angeblitzt. Vor allem wenn es ausdrücklich untersagt ist.
Ich habe auch ein Gespräch von einer organisierten Fotogruppe mitverfolgt, die sehr stolz darauf waren, wie weit ihre Blitzgeräte das Terrain ausleuchten, vor allem bei der Wildtier Fotografie.
Ich bin aber, trotz allem Verständnis für gelungene Aufnahmen, überascht, dass niemand etwas gesagt hat und diese Personen vom Gelände verwiesen hat.
Wenn das Schule macht, dann wird es nachts nur mehr leere Wasserlöcher geben. Der Tourismus ist nicht aufzuhalten.
Also ein gutes Stativ ist wichtiger als leistungsstarker Blitz. Leider lösen viele Kameras im Vollautomatik Modus mit Blitz aus, wenn man den nicht abdreht.
LG
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2018
73 Beiträge · seit 201807. Jan. 2018 · #39
Ich darf ein paar Anmerkungen machen und dabei auf über 30 Jahre ambitionierter Fotografie zurückgreifen.
Nur weil jemand im Automatikmodus fotografiert, soll er nicht auf DSLR verzichten müssen, weil diese so viel mehr kann.
Viele kompakte oder Bridges können heute ein Vielfaches von DSLRs. Was ihnen fehlt ist baulich bedingt der größere Sensor. Und genau deshalb soll, wer es sich leisten kann und will eine DSLR und die entsprechend lichtstarken Optiken kaufen. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen und hoher ISO sind sie deutlich besser als die kleinen Sensoren.
Ein gutes oder tolles Stativ wird keinen Blitz ersetzen. Ein Tier mit 2 Sekunden Belichtungszeit aufzunehmen wird selten tolle Ergebnisse liefern. Trotzdem blitze ich keine Tiere und möchte niemanden ermuntern, will lediglich hinweisen, dass das ein sinnloser Vergleich ist.
DSLRs mit lichtstarken Objektiven mit hoher Brennweite sind ein Traum, der kostet.
Bei der DSLR kannst du meist locker bei ISO800 arbeiten, ohne Pixelmatsch und Rauschen. Bei der Kompakten bist du da bereits am absoluten Ende der befriedigenden Bildqualität.
Fotografierst du mit Automatik aber RAW dann kannst du später noch sehr viel aus den Aufnahmen herausholen. Bokeh wohl nicht, aber bei entsprechenden Lichtverhältnissen, Brennweite wird die Automatik ohnehin aufblenden.
Bei den gestellten Fragen ist nicht anzunehmen, dass die Aufnahmen fürs Brötchenverdienen dienen sollen, also was solls?
Einschalten, draufhalten, knippsen ist besser als Einstellungen optimieren, Linse noch schnell wechseln und den falschen Augenblick perfekt abzulichten.
Wo bleibt der Spass?
Ich habe mich vor zwei Jahren vom Vollformat verabschiedet. Bewusst.
Ich lebe mit den Einschränkungen und den Freiheiten sehr gut. 4Kg weniger Handgepäck, weniger Verlustangst, schnelle Einsatzbereitschaft.
Ich werde auf meine kommende Reise eine Nikon P7800 und eine Lumix FZ300 mitnehmen. Die Lumix ist in unter einer Sekunde eingeschalten und ausgelöst.
Mit 4K Video, 60 Bilder/ Sek und herauslösbaren Einzelbildern und 25-600mm Kleinbildbrennweite bei durchgehend f2.8 dauert es lange bis die durchschnittlichen 300 Euro Teles punkten können.
Was geht, geht. Was nicht das nicht. Ich will mehr erleben als nur digitale Erinnerungen zu sammeln, ok, jetzt wird es philosophisch...
Auch wenn lange Brennweiten für die Tierwelt absolut erforderlich ist - bedenke die 500m Komfortzone für Rüssler und andere Zeitgenossen, so ist der Bereich bis 140mm dennoch der universellste, da würde ich keinesfalls Lücken reissen!
Dann eher die Teles mit Konverter pimpen oder mit Digizoom croppen.
Konverter mögen tolle optische Leistungen haben, bei kleiner als Vollformat noch besser da weniger Verzeichnung, aber sie verlängern die Belichtungszeit entsprechend. Dann musst du allenfalls ISO hochdrehen und da kannst du auch gleich digital zoomen auf niedrigerem ISO.
Du wirst zwar 1000 Tierfotos im Volltele schiessen, davon die 20 besten behalten.
Von 1000 Landschaftsfotos das min. zehnfache.
Gruss
Peter
73 Beiträge · seit 201807. Jan. 2018 · #40
Ein gutes Stativ mit Einbeinoption gehört natürlich dazu. Über 300mm verwackelt schnell etwas.