Um die Sache mit der Blende noch etwas mehr zu verwirren / oder auch Klarheit reinbringen:
Bei der Umrechnung der Wirkung der Blende bei verschiedenen Sensorformaten gibt es genau genommen zwei Aspekte, und genau das klärt den scheinbaren Widerspruch in der obigen Diskussion auf
1) bezüglich der Belichtung /Zeit ist Blende gleich Blende und es gilt die zusätzlich die Regel: 1/Brennweite entspricht ungefähr min. Verschlußzeit also 600mm Brennweite -> 1/600 sec. als max Zeit .. eher 1/1000 sec nehmen und das muß die Kamera bei der aktuelle Beleuchtung und der min. mögl. Blende noch schaffen ohne das das Bild bei abgeschalteter Noise reduction verrauscht wird (Noise reduction an -> Ihr werdet dann das Gras als Fläche sehen und keine Grashalme)
2) bzgl der Tiefenschärfe gilt es die effiektive Blende zu berücksichtigen wenn ihr Kameras mit unterschiedlicher Sensorgröße vergleicht. und genau hier muss dann die Blendenwirkung auf eine Standardsensorgröße umgerechnet werden. nachzulesen z.B. auf folgendem WEB-Links Beispiel 10m Objektabstand, gleiche Schärfentiefe, verschiedene Sensorgrößen daraus ergeben sich dann die Brennweite und die effektive Blende.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201609. Jan. 2018 · #62
Eine Kamera zu mieten ist an sich keine schlechte Idee, aber es dürfte sich nicht rechnen. Bei Calumet kannst Du mal schauen, was die Miete so kostet. Eine sog. Systemkamera (DSLR sind auch Systemkameras), also eine Kamera mit Wechselobjektiven und ohne Spiegel ist leichter und kleiner als eine DSLR, hat aber oft keinen Sucher. Bei hellem Sonnenlicht ist es oft schwierig bis unmöglich, auf dem Display was zu sehen.
Wenn Du Dich nicht ein bißchen mit Fotografie beschäftigst "lohnt" sich eine hochwertige Kamera mit Wechselobjektiven nicht. Ich würde mir an Deiner Stelle eine Bridgekamera (größer und mit längerem Zoom als eine Kompaktkamera) wie die schon angeführte Lumix oder eine andere Kamera Deiner Wahl anschaffen.
Wenn es eine Miete werden soll, bräuchstest Du einen Body Deiner Wahl (vermietet werden meist hochwertige Bodys und Objektive, weil die Kunden in erster Linie Profis sind, die z.B. für eine Hochzeit einen zweiten Body oder ein besonderes Objektiv brauchen, sich ein Kauf aber nicht lohnt), ein Weitwinkelobjektiv (als Zoom z.B. das Canon 16-35 f2 oder f4 / 17-40) für Landschaft und ein Telezoom etwa 70-200 ggfs. mit 1,4 Konverter oder vergleichbare Brennweiten, wenn Du Dich für Nikon, Sony oder einen anderen Hersteller entscheidest. Objektive von Fremdherstellern, etwa das Sigma oder Tamron 150-600 sind bei den Vermietern kaum zu bekommen.
Yanjep
pcbThemenstarter130 Beiträge · seit 201709. Jan. 2018 · #63
Junge, Junge Also ich fotografiere schon sehr lange und habe viele Auftragsarbeiten erledigt. Nur jetzt es ist es schon sehr technisch. Ich denke, das der Fotograf selbst mit seinen Pics Freude haben muß. Wenn jemand sein Geld damit verdient, wird das Equipment entsprechend sein und auch das Ergebnis. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Genauso gilt das für anspruchsvolle Fotografen und "Hobbyknipser". Spannend wird es allerdings,, wenn Hobbyisten den Vergleich mit Profis Anstellen. Ich höre oft: "Boa, das sind tolle Fotos. Aber klar mit der Kamera". Da könnte ich Wände hoch Klettern. Kein Mensch denkt über den gestalterischen Aspekt nach. Ich habe bis vor kurzem auch noch analog fotografiert, weil man seine kreativen Seiten forcieren muß. Man hat halt nur 36 Bilder pro Film zur Verfügung und nicht 2000-3000 je nach Größe der Karte. Eines ist allerdings auch klar: Für Tierfotografie ist eine laaange Brennweite nötig. Welche Kamera das, für seine Ansprüche, erfüllt, das muß jeder selbst entscheiden. Alles eine Frage des Budget. Mein Traumobjektiv wäre das Neue Nikkor 180-400/4,0 mit eingebauten 1,4 Konverter um rund 12.000 €!!!!!! Ob dieses je mein Begleiter wird ist mehr als zweifelhaft. LG
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201609. Jan. 2018 · #64
Ich liebäugele mit dem Canon 200-400 für schlappe 10.000 Euro.... Und ich bin auch mit einer analogen Kamera (als von Digitalkameras noch nicht die Rede war) mit 20 Filmen a 36 Bildern 4 Wochen durch Australien gereist. Alleine die Spannung nach der Heimkehr, eine Woche später zu sehen, ob die Fotos was geworden sind, das hatte was 😉
Und Du hast recht, die beste Ausrüstung macht die Fotos nicht von allein. Allerdings ist es mit guten und lichtstarken Objektiven und einem "rauscharmen" Body leichter, brauchbare Fotos zu machen als mit einem Superzoom und / oder kleinem Sensor.
Aber es nutzt wenig, die tollste und beste Ausrüstung zu empfehlen, wenn jemand einfach nur Erinnerungsfotos haben möchte, ohne sich mit fotografischen Grundlagen oder Feinheiten der Kamerabedienung beschäftigen zu wollen. Da ist meiner Ansicht nach eine solide Bridekamera die bessere Alternative.
Auch die beste Kamera / Objektiv Kombination stellt im Automatikmodus auf den Grashalm scharf und nicht auf den Löwen, der dahinter im Gras liegt... Oder belichtet alles auf Normalgrau, ob es gerade paßt oder nicht.
Yanjep,
die unabhängig von irgendwelchen physikalischen Berechnungen für bekennende Schappschüssler und Erinnerungsfotografen (bitte nicht falsch verstehen, das ist nicht abwertend gemeint, jeder hat andere Prioritäten) eine solide Bridekamera und keinen teueren Body mit Wechselobjektiven empfiehlt, wenn fotografische Aspekte eine eher untergeordnete Rolle spielen.
tolle Zusammenfassung Yanjep, Meine Anerkennung nach soviel Detailkram in den vorangegangenen Threads
Fazit: "jeder hat andere Prioritäten) eine solide Bridekamera und keinen teueren Body mit Wechselobjektiven empfiehlt, wenn fotografische Aspekte eine eher untergeordnete Rolle spielen. "
Meine Empfehlung: schaut mal rein auf: dpreview.com Klickt die Anforderungen selbst zusammen (Sensorgröße, Zoom, Lichtstärke, Kameratyp) und ihr bekommt sofort eine neutrale Marktübersicht , sogar mit den zugehörigen Reviews und Marktpreisen...
einfacher kan es nicht gehen und vor allem Unabhängig von den provisionsorientierten "Beratungen" in den inzwischen immer weniger werdenden Fachgeschäften...
Gruß Wolfgang
Namibia, Botswana, Simbabwe, Malawi, Sambia, Walking Safaris Fotobücher, Poster/Spezialformate, Kalender, Fotos für Reiseprospekte von Spezialanbietern
pcbThemenstarter130 Beiträge · seit 201710. Jan. 2018 · #66
Wolfgang2014 schrieb:
einfacher kan es nicht gehen und vor allem Unabhängig von den provisionsorientierten "Beratungen" in den inzwischen immer weniger werdenden Fachgeschäften...
Ja leider werden die Fachgeschäfte immer weniger. Aber selbst Fachhändler bieten kaum mehr Hilfe an, da das Angebot mittlerweile dermaßen groß ist, da kann man nicht alles Wissen. Diese Fachhändler bevorzugen halt eher die Profis oder ambitionierten Amateure. Der Internet Preiskampf ist auch noch ein Thema, das sogar schon ein "Beratungs Entgelt" angedacht ist, weil die Leute sich vorher beim Händler informieren und im WWW Kaufen. Darum ist der Tip von Wolfgang nicht verkehrt mit dperview.com. LG
WEWernfried131 Beiträge · seit 201710. Jan. 2018 · #67
Für Botswana hatte ich mir das Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II gekauft. Mit knapp 1'849 CHF (und 275 CHF Cashback) immerhin bezahlbar.
Ich persönlich würde behaupten: Wenn man es nicht primär auf Vögel abgesehen hat sind 400mm (am APS-C Sensor) ausreichend.
pcbThemenstarter130 Beiträge · seit 201710. Jan. 2018 · #68
Wernfried schrieb:Für Botswana hatte ich mir das Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II gekauft. Mit knapp 1'849 CHF (und 275 CHF Cashback) immerhin bezahlbar.
Ich persönlich würde behaupten: Wenn man es nicht primär auf Vögel abgesehen hat sind 400mm (am APS-C Sensor) ausreichend.
Ja, da kann ich Zustimmen. Ein 1, 4er Konverter dazu wäre auch kein Fehler. Ich habe diese Brennnweite auch im Einsatz. Aber eben Fuji. ( Fuji XT2, FUIINON 100-400/4, 5-5, 6 und ein 1,4 Konverter. IDEAL!!)
DÜDünenpeter73 Beiträge · seit 201812. März 2018 · #69
Nach drei Wochen Praxistest der FZ300 in Namibia kann ich folgendes berichten:
Das Kleinbildequivalent von 25 - 600mm bei durchgehend f2.8 erlaubt fast immer schnelle Verschlusszeit und scharfe Bilder. Das digitale Zoom geht bis 2400mm, damit kann man den Mond selbst ohne Stativ noch gut und formatfüllend fotografieren. Für die Tierwelt ist der optische Bereich bis 600mm wirklich toll, 1200mm geht noch, 2400mm sind bei hoher Außentemperatur bereits deutlich ungeeignet. Hitzeflimmern und Pixelmatsch, aber zum Spähen durchaus interessant. Die Kamera ist extrem schnell bereit und ausgelöst. Der AF lässt sich auf ein sehr kleines Messfeld reduzieren, was bei Tieren hinter Büschen etc. gut funktioniert. Das manuelle Fokussieren/korrigieren ist leider fast unbrauchbar, das kleine Drehrad am Objektivtubus ist zu wenig fein abgestimmt. Die Einstellmöglichkeiten sind so umfangreich wie genial, dass die theoretische Vorbereitung nicht ausreichte. Vieles wurde im Echtbetrieb erforscht bzw. musste erfahren werden, nicht ohne Ärger. Es dauerte ein paar Tage bis es einigermaßen passte. Oder die intelligente Automatik verwenden und aus.
Schwachpunkte: Kleinste ISO 100 u Blende 8, damit lassen sich bei Tageslicht keine langen Verschlusszeiten realiersen (Wischeffekt bei fliessendem Wasser). Mit Kombination aus PolCir und Filter ND8 kam ich gerade auf 1/15 Sek. Zusätzlich liesse sich die Überbelichtung strapazieren, woran ich leider nicht dachte. Der elektronische Sucher ist zwar scharf und brilliant, bei grellem Licht von der Seite hat man mit Brille aber zuviel Streulicht. Das Display ist super flexibel aber bei Sonne auch nicht ganz leicht ablesbar, was aber keine Besonderheit ist. Problematischer ist der touch screen, der zwar genial funktioniert aber auch auf alles reagiert , wodurch sehr schnell das Fokusfeld verschoben ist wenn man auf den kleinsten AF Punkt geschalten hat. Das Verschieben selbst geht irgendwie einfacher als die Korrektur 😉
Die Videofunktionen habe ich kaum ausgereizt. Das eingebaute Mikro ist sehr windempfindlich. Das Zoomen während der Aufnahme funktioniert recht gut mit Schärfenachstellung, hier fehlt mir aber wirklich die Erfahrung.
Stärken: Programmierbare Funktionstasten sind praktisch weil es nicht genug Tasten gibt, z.B. Belichtungskorrektur. Über die Korrektur in 1/3 Schritten wird das Display und Sucher entsprechend heller oder dunkler dargestellt wodurch gleich der Eindruck des fertigen Bildes vermittelt wird. Das fand ich so gut, dass ich ausschließlich mit mittenbetonter Integralmessung und Bel.korr. arbeitete anstatt auf z. B. Spotmessung zu wechseln.
Die Staub- und Spritzwasserfestigkeit hat sich auch beim Bootstrip bewährt. Das war für mich auch , neben den Videomöglichkeiten, das wichtigste Argument im Vergleich zur FZ1000, letztere sind aus heutiger Sicht für mich doch nicht so wichtig. Weder 4K Burst noch Zeitlupe probiert. Ich bin scheinbar kein Filmer...
Die tolle Kompaktheit, Geschwindigkeit und Einsatzmöglichkeiten haben mich in der Praxis überzeugt. Auch Zeitrafferaufnahmen habe ich probiert und sind z.B. bei den Robben auf Cape Cross recht beeindruckend geworden. Die Bedienung per App ist o.k., die Verbindung hat allerdings nicht immer gleich geklappt. Weniger gut gelungen sind Aufnahmen des Sternenhimmels, viel rauschen, wenig Durchzeichnung. Auf Youtube sieht das einfach und viel besser aus. Da muss ich noch üben. Der eingebaute Blitz reicht gerade so bei Gegenlichtportraits, kann aber nicht viel, bzw. wurde eigentlich nicht benötigt. Die meisten Bilder sind von wirklich guter Schärfe und Kontrastumfang. Ich bin nie höher als ISO800 gegangen, war nicht nötig da wir nachts nicht auf der Pirsch lagen. Die 600mm lassen sich sehr gut aus der Hand beherrschen, bei 1200 verwackelt zwar dank 5fach Bildstabi kaum etwas, aber das Motiv verschiebt sich stark durch das kleinste Zittern.
Ich habe zwischendurch mal mit der SLR meines Freundes geknippst. Toll das ganze mechanische Gedöns, hätte fast vergessen wie fein die Geräte sind. Aber zwei Bodies und drei bis fünf Objektive sind für mich nicht mehr erträglich. Mein 70-210 f2.8 hatte alleine 1.5kg, ein Traum, keine Frage.
Ich bin äußerst glücklich mit der FZ300 und den Ergebnissen. Klar ist es keine SLR. Der kleine Sensor schränkt natürlich etwas ein, dazu gibt es genug Fachmeinungen. Die Kompaktheit erlaubt es vor allem aus dem Auto heraus blitzschnell aufnahmebereit zu sein und spart einem das Hantieren mit grossen Optiken. Die Haptik ist ok und die Bedienung geht noch so mit mittleren Männerpfoten. Ich würde sie jederzeit wieder auf so eine Reise mitnehmen. Das Preisleistungsverhältnis ist top.
lange habe ich hier als stiller Mitleser Informationen und Wissen abernten können, danke dafür.
Zum Thema: Ich habe mir aktuell für die Canon5DMK2 ein gebrauchtes Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC besorgt. Im April bin ich dann für 2 1/2 Wochen in Namibia. Nach ein paar kurzen Testfotos daheim kann ich Euch das Glas ans Herz legen. Mit dem integrierten Stabi konnte ich freihand problemlos mit 1/160 bei ISO 800 gute Ergebnisse erzielen. Besser wird das dann mit einem GUTEN Stativ und allen Hilfsmitteln. Bei 600mm etwas weich, aber etwa abgeblendet durchaus zu gebrauchen. Gerade für Landschaftsfotos stark abgeblendet für Dünen etc ein Traum. Zwar habe ich noch ein DFA 70-200 2.8 für meine Pentax K-1, aber für Tiere sollte es schon mehr Brennweite sein.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201613. März 2018 · #71
Das Tamron habe ich auch, wahrlich kein schlechtes Objektiv. Aber: Das Teil ist nun mal außenfokussierend und fährt elendig lang aus. Während ich es im festen Stand gut freihand nutzen kann, wird es in der verdrehten Körperhaltung aus dem Fahrzeugfenster schon schwierig, die Fuhre ruhig und den Fokus auf den Tieraugen zu halten. Überleg Dir auf jeden Fall eine solide Auflage zum Abstützen am Autofenster, ich hatte nicht dran gedacht und bei Endbrennweite habe ich ganz schön rumgewackelt.... Und aussteigen und ein Stativ nutzen kann man häufig nicht.
Yanjep
WEWernfried131 Beiträge · seit 201714. März 2018 · #72
Dünenpeter schrieb: Das Kleinbildequivalent von 25 - 600mm bei durchgehend f2.8 erlaubt fast immer schnelle Verschlusszeit und scharfe Bilder. Das digitale Zoom geht bis 2400mm, damit kann man den Mond selbst ohne Stativ noch gut und formatfüllend fotografieren. Für die Tierwelt ist der optische Bereich bis 600mm wirklich toll, 1200mm geht noch, 2400mm sind bei hoher Außentemperatur bereits deutlich ungeeignet.
Bitte nicht! "Digitalzoom" an einer Kamera ist nichts anderes als wenn du am Computer das Photo mit der Maus vergrösserst. Digitalzoom ist nichts weiter als ein Marketing-Gag.
yanjep schrieb:Überleg Dir auf jeden Fall eine solide Auflage zum Abstützen am Autofenster, ich hatte nicht dran gedacht und bei Endbrennweite habe ich ganz schön rumgewackelt.... Und aussteigen und ein Stativ nutzen kann man häufig nicht.
Yanjep
Moin,
auch wenn der Tip hier alles andere als neu ist ... für uns erfüllt die 'Sparvariante' mit dem Stück Rohrisolierung den Zweck perfekt.
Je nach Lage des Motivs leicht nach vorn oder hinten zu verschieben, schnell abnehmbar ... und man hat quasi ein elektrisch höhenverstellbares Stativ. Einige sichern das mit einem Band, das macht definitiv Sinn, denn eines (von mehreren) war bei uns plötzlich weg.
Gruß Henning
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201614. März 2018 · #74
Jau, so ein Stück Isolierung wollte ich mir letztes Jahr auch in die Fototasche packen. Ich habe es dann vergessen und die "Baumarktdichte" ist in Namibia nicht so toll.
Für dieses Jahr habe ich mir schon ein Stück beiseitegelegt 😗
hier noch eine super einfache und sichere Variante für ein "Autostativ" - ich hab damit beste Erfahrungen gesammelt. Mache es mit einem Stück Bandschlaufe die einfach um die Tür geschlungen ist und da hängt man das Objektiv ein. Ist leicht, billig, höhenverstellbar, rasch verstaut und das Obektiv in alle Richtungen schwenkbar
lG Ale
DÜDünenpeter73 Beiträge · seit 201814. März 2018 · #77
Wernfried schrieb:
Dünenpeter schrieb: Das Kleinbildequivalent von 25 - 600mm bei durchgehend f2.8 erlaubt fast immer schnelle Verschlusszeit und scharfe Bilder. Das digitale Zoom geht bis 2400mm, damit kann man den Mond selbst ohne Stativ noch gut und formatfüllend fotografieren. Für die Tierwelt ist der optische Bereich bis 600mm wirklich toll, 1200mm geht noch, 2400mm sind bei hoher Außentemperatur bereits deutlich ungeeignet.
Bitte nicht! "Digitalzoom" an einer Kamera ist nichts anderes als wenn du am Computer das Photo mit der Maus vergrösserst. Digitalzoom ist nichts weiter als ein Marketing-Gag.
Nun, ich habe es ja nicht unbedingt gelobt, oder? Die Tatsache, dass man den Ausschnitt bereits in der Livebetrachtung vergrößern kann hat durchaus seine Vorzüge. Es lassen sich manche Details frühzeitig erkennen. Das Bild wird jedoch nicht besser. Darf diese Diskussion ausschließlich auf höchstem Niveau geführt werden ? Man fährt nicht Namibia wenn man nur eine billige Bridgekamera hat, und wenn bitte nicht darüber reden?
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Mattes-do71 Beiträge · seit 201615. März 2018 · #78
Dünenpeter schrieb:Darf diese Diskussion ausschließlich auf höchstem Niveau geführt werden ? Man fährt nicht Namibia wenn man nur eine billige Bridgekamera hat, und wenn bitte nicht darüber reden?
Dünenpeter schrieb:Darf diese Diskussion ausschließlich auf höchstem Niveau geführt werden ? Man fährt nicht Namibia wenn man nur eine billige Bridgekamera hat, und wenn bitte nicht darüber reden?
Gehts nicht noch ein wenig arroganter? 😵
Ich habe mir Dünenpeter's Beitrag jetzt noch ein zweites und drittes Mal durchgelesen und verstehe das exakt anders.
Hier schrieb neulich jemand, dass mittlerweile mindestens drei Smileys gesetzt werden müssen, damit Ironie als solche erkannt wird. Vielleicht hätte Dünenpeter das beherzigen sollen ... aber er kann und wird sicherlich selbst für Aufklärung sorgen.
Gruß Henning
WEWernfried131 Beiträge · seit 201715. März 2018 · #80
Dünenpeter schrieb: Darf diese Diskussion ausschließlich auf höchstem Niveau geführt werden ? Man fährt nicht Namibia wenn man nur eine billige Bridgekamera hat, und wenn bitte nicht darüber reden?
Es gibt Leute die gehen in den Urlaub nach Namibia oder Botswana und machen matschige, verwackelte Bilder mit der Handy-Kamera (soll nicht bedeuten, dass jedes Photo automatisch schlecht ist nur weil es mit dem Handy gemacht wurde). Wenn das für die eigenen Ansprüche genügt gibt es da nichts gegen einzuwenden.
Wenn solche Bilder dann aber gepostet werden mit dem Kommentar: "Seht mal her wie toll meine Bilder sind - besser als mit jeder DSLR und grossem Zoom-Objektiv..." muss ich mich schon manchmal am Kopf kratzen.
Noch eine Anmerkung zum Stativ, bzw. Rohrisolierungen:
Falls man im offenen Geländewagen wie diesem hier unterwegs ist, hilft einem die Rohrisolierungen nicht viel, so weit kann man sich kaum runter bücken. Ich hatte ein Ein-Bein Stativ dabei, das war meiner Meinung nach die perfekte Lösung. Aussteigen und das Drei-Bein aufstellen geht normalerweise sowieso nicht. Wenn man im geschlossenen Wagen rumfährt ist die Rohrisolierungen auf der Fensterscheibe sicher eine gute Lösung.