holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201419. Okt. 2017 · Hallo liebe Fomis,
nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! 😉
Nachdem wir letztes Wochenende von unserer zweiten Namibia-Reise zurück gekehrt sind, reifen schon die Pläne für den nächsten Urlaub in diesem wunderschönen Land. Da uns die Massen an Bustouristen dieses Jahr doch sehr erschrocken haben und wir diesem neuen „Übel“ gerne so weit als möglich ausweichen würden, versuchen wir die bereits von uns besuchten Hauptattraktionen diesmal auszuklammern (außer Etosha) und möchten dafür mal den Caprivi erkunden.
Aufgrund der Ferien wird sich die Reisedauer auch diesmal leider wieder auf 14 Übernachtungen beschränken müssen, von denen nach den bisherigen Planungen noch 5 für den Caprivi übrig wären. Meine Frage wäre nun: Lohnt sich das überhaupt? Und wenn ja, welche Lodges und Aktivitäten würden sich da anbieten?
Wir (Eltern mit dann 13 jähriger Tochter) würden wieder als Selbstfahrer mit einem Hilux unterwegs sein und in Lodges/Gästefarmen übernachten.
Die erste Idee sieht bisher so aus:
- Tag 1 Ankunft Windhoek und Fahrt zur Hohenstein Lodge/Erongo-Gebirge, 2 Übernachtungen
- Tag 2 Wanderung auf Hohenstein
- Tag 3 Fahrt zur Vingerklip Lodge, 1 Übernachtung
- Tag 4 Etosha-NP über Galton Gate, Übernachtung Dolomite Camp
- Tag 5 Fahrt durch den Westteil des Etosha bis zum Etosha Safari Camp vor dem Anderson Gate, 2 Übernachtungen
- Tag 6 Etosha, Wasserlöcher um Okaukuejo
- Tag 7 Fahrt durch den Ostteil über Halali, Namutoni, 1 Übernachtung Onguma
- Tag 8 Caprivi
- Tag 9 Caprivi
- Tag 10 Caprivi
- Tag 11 Caprivi
- Tag 12 Caprivi
- Tag 13 Fahrt zum Waterberg, Waterberg Plateau Lodge, 2 Übernachtungen
- Tag 14 Wanderung auf den Waterberg
- Tag 15 Fahrt nach Windhoek, abends Rückflug
Am liebsten würden wir die Übernachtungen im Caprivi in nur wenigen Lodges verbringen, damit sich die Packerei auf ein Minimum reduziert. Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich mich mit dem Caprivi noch nicht viel beschäftigt habe, deshalb erst mal die generelle Frage nach der Machbarkeit/Sinnhaftigkeit hier im Forum.
Schon mal vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
VG
Holger
Topobär5'483 Beiträge · seit 200919. Okt. 2017 · Hallo Holger,
ich würde Dir eine Streckenreise von Windhoek nach Katima oder Kasane empfehlen. Dort den Wagen abgeben und per Flugzeug weiter. So habt Ihr deutlich mehr Zeit für Caprivi.
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201419. Okt. 2017 · Hallo Topobär,
danke für die schnelle Antwort.
An diese Variante hatte ich auch schon gedacht, es dann aber wieder verworfen. Es sollte (falls möglich und halbwegs sinnvoll) eine Rundreise werden.
VG
Holger
loeffel1'412 Beiträge · seit 201319. Okt. 2017 · Hallo Holger,
bei nur 14 Übernachtungen würde ich vielleicht Erongo und Etosha West auslassen (auch wenn es schwer fällt).
Dann nur Etosha Ost rund um Namutoni und von dort aus mit den gewonnenen Tagen den Schwerpunkt im Caprivi setzen.
Das wäre aufgrund der doch recht weiten Anfahrt ab Windhoek m.E. sinnvoller.
Und da ja nach dem Urlaub vor dem Urlaub ist 😉 , habt ihr dann schon wieder Ziele für die nächste Tour.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens:
Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
Champagner8'740 Beiträge · seit 201019. Okt. 2017 · holgiduke schrieb:
- Tag 7 Fahrt durch den Ostteil über Halali, Namutoni, 1 Übernachtung Onguma
- Tag 8 Caprivi
- Tag 9 Caprivi
- Tag 10 Caprivi
- Tag 11 Caprivi
- Tag 12 Caprivi
- Tag 13 Fahrt zum Waterberg, Waterberg Plateau Lodge, 2 Übernachtungen
- Tag 14 Wanderung auf den Waterberg
- Tag 15 Fahrt nach Windhoek, abends Rückflug
Hallo Holger,
wir hatten ab Onguma 2015 die gleiche Anzahl an Restnächten. Das war denn 1 ÜN bei Rundu ( Hakusembe River Lodge), 2 Nächte am Kwando (da gibt es diverse Unterkünfte) und 2 Nächte am Okavango bei Divundu (auch mehrere Unterkünfte möglich). Danach hatten wir noch eine Nacht Roys Restcamp und eine Nacht Frans Indongo, bei euch wären es eben die 2 Nächte Waterberg.
Das ist dann natürlich nicht "Caprivi pur", aber man bekommt einen Eindruck. Man muss sich aber bewusst sein, dass kilometermäßig einiges zusammen kommt, und zwar auf teilweise etwas öden Strecken.
LG Bele
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201419. Okt. 2017 · Hallo Bele,
vielen Dank, das hilft schon mal weiter. Caprivi pur soll es zu Anfang auch noch nicht sein, wir möchten einfach nur mal schauen, was es sonst noch Schönes in Namibia gibt, wollen aber auf unsere bisherigen Highlights wie Erongo und Etosha auch nicht ganz verzichten.
Deshalb haben wir den Süden und Swakop mal gestrichen und möchten gern Caprivi mitnehmen. Und wer weiß, wenn es uns gefällt, kommt danach ja vielleicht "Caprivi pur". 😉
VG
Holger
binca751'567 Beiträge · seit 201519. Okt. 2017 · Hallo Holger,
puh, da habt ihr euch ja ordentlich was vorgenommen...
Wir waren dieses Jahr auch im Caprivi mit Familie und haben auch nicht auf Etosha oder Swakopmund verzichtet... Hatten aber auch 28 Tage Zeit. 😗 🤪
Aus meiner Erfahrung kann ich jetzt sagen: Jeder Fluss (Okavango, Kwando oder Chobe) hat so seine Besonderheiten und will erkundet werden. Und es gibt nicht nur das Leben auf und in den Flüssen, sondern auch die tollen Nationalparks. Unser Ursprungsgedanke war: Wir fahren ein Stück in den Caprivi rein und drehen dann um. Glücklicherweise hat Christian mich überzeugt, das nicht zu tun und stattdessen bis zum Chobe River Camp zu fahren. Wir hatten zurück natürlich ähnliche Etappen, aber konnten dann auch in Ruhe die Buffalo Core Area noch erkunden, was "auf dem Weg" zeitlich schwierig gewesen wäre...
Ich werfe mal einen ketzerischen Vorschlag ein: Da ihr Etosha ja schon kennt, würde ich auf den westlichen Schlenker komplett verzichten und mit Etosha Ost beginnen und mich dann durch den Caprivi und zurück hangeln. 😗 Das wäre doch denkbar in 14 Tagen.
Gruß
Bianca
binca751'567 Beiträge · seit 201519. Okt. 2017 · Ups, jetzt hatte ich angefangen zu schreiben und habe die letzten 3 Posts nicht gelesen. Mein Vorschlag würde sich also decken mit dem der "Loeffels"... 😉
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201420. Okt. 2017 · Hallo Bianca,
vielen Dank für deine Antwort, ich lese auch gerade mit Spannung deinen Reisebericht und hoffe, dort noch mehr Infos für unsere eigene Planung zu bekommen. Die bisherigen Bilder haben auf jeden Fall unser Interesse am Caprivi gestärkt und uns einen ersten (schönen) Eindruck vermittelt.
Da unsere Reise erst für den Herbst 2019 geplant ist (nächstes Jahr ist bereits anderweitig gebucht), haben wir ja noch genug Zeit für die Vorbereitung und da die Herbstferien in 2019 sehr günstig fallen, sind auch noch 1-2 zusätzliche Übernachtungen drin. Somit kämen wir auf 6-7 Übernachtungen im Caprivi, ohne dass wir die andere Planung umstellen müssten. Ich denke mal, damit sollten wir für eine erste "Schnuppertour" klar kommen. Ist zwar jetzt für viele vielleicht noch etwas früh um eine Reiseplanung zu beginnen, aber unsere letzte Tour hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, sich frühzeitig um die Wunschunterkünfte und den Mietwagen zu kümmern.
VG
Holger
VEVersilia46 Beiträge · seit 201520. Okt. 2017 · Hallo Holger,
wir hatten 2015 dieselbe "Problematik". Wir kamen vom Mushara Bush Camp und sind von dort aus zunächst für zwei Nächte in die Fiume Lodge (bei Grootfontein) gefahren, da wir mit unseren Kindern (7 und 11) den Bushmen day dort mitmachen wollten. Dann sind wir direkt weiter nach Divundu in die Ndhovu Lodge und zwar für insgesamt vier Nächte. In den Mahango NP sind wir zweimal gefahren, was sich jedes Mal gelohnt hat und haben die Sundowner Bootstour der Ndhovu Lodge mitgemacht (war aufgrund der Elefantenfülle im August tramhaft). Was wir aber dann gemacht haben, um noch ein wenig tiefer in den Caprivi einzutauchen, war ein Tagesauflug mit Dan von Mashi River Safaris. Das heißt, wir sind unmittelbar nach Sonnenaufgang von der Ndhovu Lodge mit dem Auto zu Dan ins Mavunje Camp - unweit von Kongola - gefahren, haben dort den Kwando Floodplain day trip mit ihm mitgemacht und sind danach wieder zurück zur Ndhovu Lodge. Fahrzeit einfache Strecke sind 2 Stunden. Der Tagestrip mit Dan ist einfach unschlagbar, informativ und aufregend, du musst mal ein bischen schauen, im Forum gibt es einige Berichte darüber. Allerdings muss man auch sagen, dass wir doch später als geplant, vom Mavunje Camp wieder losgekommen sind und daher leider auf dem Rückweg in die Dunkelheit gerieten. Ist nicht empfehlenswert und würde ich auch nicht noch mal so machen. Also, entweder vom Tagesausflug mit Dan etwas früher zurückkommen, so dass ihr noch bei Tageslicht zurückfahren könnt (im Oktober werdet ihr aber schon länger Licht haben, als wir im August), oder aber für eine Nacht bei Dan im Camp übernachten. Er hat auch ein tented camp. Vielleicht ist das auch noch eine Alternative für euch.
Grüße Britta
Logi16,9k Beiträge · seit 201220. Okt. 2017 · Versilia schrieb:
In den Mahango NP sind wir zweimal gefahren, was sich jedes Mal gelohnt hat und haben die Sundowner Bootstour der Ndhovu Lodge mitgemacht (war aufgrund der Elefantenfülle im August tramhaft).
Da möchte ich kurz einhaken und darauf aufmerksam machen, dass der Mahango Park bis auf weiteres geschlossen ist. Und auch die Wasseraktivitäten in dem Bereich des Okavangos sind derzeit problematisch.
https://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/293656-mahango-tote-flusspferde.htmlVon daher würde ich als Station eine Unterkunft nördlich von Divundu nempfehlen.
LG
Logi