Liebe Fomis,
zunächst einmal ein freundliches „Hallo“ in die Runde. Ich möchte uns kurz vorstellen:
Wir sind ein berufstätigen Ehepaar, Anfang bzw. Mitte 50, und wohnen in Unterfranken, in der Nähe von Bamberg (das allerdings in Oberfranken liegt 😉 ). Vor einigen Jahren haben wir begonnen, uns die Welt außerhalb Europas anzusehen. Recht schnell ist uns klar geworden, dass uns Afrika besonders gut gefällt. Neben Marokko, Ägypten, Mauritius und den Seychellen konnten wir bislang Kenia, 2x Südafrika (Gardenroute und Westcoast) sowie in diesem Sommer Namibia besuchen. Wir übernachten meistens in Lodges bzw. Guesthouses, genießen gerne gutes Essen (ich oute mich hiermit als Fisch essender Vegetarier, während mein lieber Mann von der Fleischvielfalt in Afrika schwärmt) und leckeren Wein, erfreuen uns an schönen Landschaften, Begegnungen mit freundlichen Menschen und lieben es, Tiere zu beobachten. An Namibia hat uns besonders die schier unendliche Weite des Landes fasziniert.
Zu Beginn des Jahres habe ich dieses tolle Forum entdeckt und seitdem als stiller Mitleser viele Ideen und Anregungen sammeln und in unsere letzte Reise einfließen lassen können. Fast täglich stöbere ich ein wenig hier herum, arbeite mich durch aktuelle Threads und lese Reiseberichte, von denen ich denke, sie könnten für mich interessant sein. Ich finde, sie sind eine wertvolle Informationsquelle und sehr schnell merkt man, welche Fomis ähnliche Reisevorstellungen haben wie man selber (neben einigen anderen ergeht an dieser Stelle stellvertretend ein besonderer Gruß an die Loeffels und den Bayern Schorsch nebst seiner lieben Schorschine ;-)) . Ich möchte aber auch ein ganz herzliches Dankeschön an alle anderen Fomis aussprechen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen hier einbringen. Ich finde es wunderbar wie uns Neulingen geholfen und auf potentielle Fehler aufmerksam gemacht wird. Aber auch die Art und Weise wie sich die „alten Hasen“ untereinander Tipps geben, ist einfach klasse.
Puh, das war jetzt eine elendig lange Einleitung. Sorry, aber es war mir wichtig, meine Gedanken mal niederzuschreiben, bevor ich mich ins Getümmel werfe und um eure Hilfe bitte.
Seit ca. 4 Wochen sind wir nun zurück daheim und seit dem Tag der Rückkehr gärt der Wunsch in mir, ganz bald mehr von diesem wunderbaren Land zu entdecken. Beim nächsten Mal soll der Caprivi Streifen unser Ziel sein. Fest steht, wir haben vom 1.-19. August Zeit, unsicher ist allerdings noch, ob es 2018 oder 2019 sein wird. Beruflich bedingt ist leider weder an der Jahreszeit noch an der Länge des Urlaubs etwas zu ändern, aber bisher ist es uns noch immer gelungen, uns mit diesem Zeitrahmen zu arrangieren.
Wir hätten also ca. 14-16 Nächte Zeit für uns Vorhaben. Ich habe mal grob eine Route zusammengestellt, aber es sind noch viele Fragen offen und bisher wird so richtig noch kein Schuh daraus. Hier hoffe ich auf eure Anregungen und Vorschläge. Also los:
Flug mit entweder Air Namibia oder Qatar .Ankunft in Windhoek, Übernahme des Fahrzeugs (wahrscheinlich 4x4 SUV oder meint ihr ein 2x4 Fahrzeug reicht für diese Tour?).
1 Nacht The Elegant Farmstead oder Frans Indongo (je nachdem mit welcher Airline wir fliegen und wann wir ankommen)
1-2 Nächte Rundu: Hakusembe River Lodge
3 Nächte Kongola: Namushasha River Lodge oder die neue Zambesi Mubala Lodge oder
Nkasa Lupala Lodge
3 Nächte Kasane: Chobe Safari Lodge
2 Nächte Divundu: Riverdance Lodge
2-3 Nächte Otjiwarongo bzw. Waterberg: z.B. Frans Indongo Lodge
1 Nacht in oder bei Windhoek: ????
Rückflug nach Deutschland
Jetzt zu meinen Fragen:
1) Inwieweit sind die angegebenen Strecken machbar? Besonders die Strecke von Divundu nach Otjewarongo bzw. Waterberg erscheint mir sehr lang. Wo könnten wir da gegebenenfalls einen schönen Übernachtungsstopp einlegen?
2) Lohnt die Fahrt nach Kasane? Ich meine gelesen zu haben, dass ein Fomi (war es Christian?) einigen Mädels mal geraten hat, sich im Caprivi auf Namibia zu konzentrieren, da hier genug Abwechslung geboten wird??? Sollte man statt Kasane lieber einen Schlenker über den Etosha auf dem Weg zum Caprivi machen (im Etosha waren wir dieses Jahr bereits einige Tage)
3) Müssen wir für den Abstecher nach Kasane etwas Besonderes berücksichtigen, außer dass wir dies vorab beim Autovermieter anmelden und uns eine entsprechende Erlaubnis fürs Auto besorgen müssen? Was erwartet uns bei der Ein- und Ausreise an der Grenze Namibia – Botswana? Da habe ich irgendwie keine Details finden können bzw. wohl falsch gesucht.
4) Wo gibt es auf der Strecke nach Kasane Geldautomaten, damit wir uns entsprechend für Botswana versorgen können? Existieren ausreichend Tankstellen entlang des Weges, die auch Diesel vorrätig haben?
Ihr seht, es gibt noch viel zu tun. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen würdet, aus meinen Ideen eine runde Sache zu machen. Gerne auch Hinweise auf bereits bestehende Threads, die ich übersehen habe. Vielleicht gibt es auch andere schöne, nicht zu teure Lodges, die ihr uns empfehlen möchtet. Erwähnen möchte ich noch, dass wir über langjährige Erfahrung mit Linksverkehr und Rechtslenkern verfügen und dass mein lieber Mann als oftmals beruflicher Langstreckenvielflieger daran gewöhnt ist, auch im Flugzeug ausreichend Schlaf zu bekommen. Diesen Hinweis bitte nicht als Überheblichkeit meinerseits verstehen, aber ich denke, es macht schon einen Unterschied bei der hier im Forum oft diskutierten Überlegung, inwieweit kann ich es mir zutrauen, nach einem Nachtflug noch eine längere Strecke zu fahren. Manch einer wird sicher erschrecken ob der Idee, nach der Ankunft eventuell noch bis zur Frans Indongo Lodge zu fahren. Daher diese Information.
Jetzt freue ich mich auf eure Kommentare und Anregungen. Und ja, ihr dürft natürlich auch kritisch sein 😉
Liebe Grüße
Kordula
zunächst einmal ein freundliches „Hallo“ in die Runde. Ich möchte uns kurz vorstellen:
Wir sind ein berufstätigen Ehepaar, Anfang bzw. Mitte 50, und wohnen in Unterfranken, in der Nähe von Bamberg (das allerdings in Oberfranken liegt 😉 ). Vor einigen Jahren haben wir begonnen, uns die Welt außerhalb Europas anzusehen. Recht schnell ist uns klar geworden, dass uns Afrika besonders gut gefällt. Neben Marokko, Ägypten, Mauritius und den Seychellen konnten wir bislang Kenia, 2x Südafrika (Gardenroute und Westcoast) sowie in diesem Sommer Namibia besuchen. Wir übernachten meistens in Lodges bzw. Guesthouses, genießen gerne gutes Essen (ich oute mich hiermit als Fisch essender Vegetarier, während mein lieber Mann von der Fleischvielfalt in Afrika schwärmt) und leckeren Wein, erfreuen uns an schönen Landschaften, Begegnungen mit freundlichen Menschen und lieben es, Tiere zu beobachten. An Namibia hat uns besonders die schier unendliche Weite des Landes fasziniert.
Zu Beginn des Jahres habe ich dieses tolle Forum entdeckt und seitdem als stiller Mitleser viele Ideen und Anregungen sammeln und in unsere letzte Reise einfließen lassen können. Fast täglich stöbere ich ein wenig hier herum, arbeite mich durch aktuelle Threads und lese Reiseberichte, von denen ich denke, sie könnten für mich interessant sein. Ich finde, sie sind eine wertvolle Informationsquelle und sehr schnell merkt man, welche Fomis ähnliche Reisevorstellungen haben wie man selber (neben einigen anderen ergeht an dieser Stelle stellvertretend ein besonderer Gruß an die Loeffels und den Bayern Schorsch nebst seiner lieben Schorschine ;-)) . Ich möchte aber auch ein ganz herzliches Dankeschön an alle anderen Fomis aussprechen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen hier einbringen. Ich finde es wunderbar wie uns Neulingen geholfen und auf potentielle Fehler aufmerksam gemacht wird. Aber auch die Art und Weise wie sich die „alten Hasen“ untereinander Tipps geben, ist einfach klasse.
Puh, das war jetzt eine elendig lange Einleitung. Sorry, aber es war mir wichtig, meine Gedanken mal niederzuschreiben, bevor ich mich ins Getümmel werfe und um eure Hilfe bitte.
Seit ca. 4 Wochen sind wir nun zurück daheim und seit dem Tag der Rückkehr gärt der Wunsch in mir, ganz bald mehr von diesem wunderbaren Land zu entdecken. Beim nächsten Mal soll der Caprivi Streifen unser Ziel sein. Fest steht, wir haben vom 1.-19. August Zeit, unsicher ist allerdings noch, ob es 2018 oder 2019 sein wird. Beruflich bedingt ist leider weder an der Jahreszeit noch an der Länge des Urlaubs etwas zu ändern, aber bisher ist es uns noch immer gelungen, uns mit diesem Zeitrahmen zu arrangieren.
Wir hätten also ca. 14-16 Nächte Zeit für uns Vorhaben. Ich habe mal grob eine Route zusammengestellt, aber es sind noch viele Fragen offen und bisher wird so richtig noch kein Schuh daraus. Hier hoffe ich auf eure Anregungen und Vorschläge. Also los:
Flug mit entweder Air Namibia oder Qatar .Ankunft in Windhoek, Übernahme des Fahrzeugs (wahrscheinlich 4x4 SUV oder meint ihr ein 2x4 Fahrzeug reicht für diese Tour?).
1 Nacht The Elegant Farmstead oder Frans Indongo (je nachdem mit welcher Airline wir fliegen und wann wir ankommen)
1-2 Nächte Rundu: Hakusembe River Lodge
3 Nächte Kongola: Namushasha River Lodge oder die neue Zambesi Mubala Lodge oder
Nkasa Lupala Lodge
3 Nächte Kasane: Chobe Safari Lodge
2 Nächte Divundu: Riverdance Lodge
2-3 Nächte Otjiwarongo bzw. Waterberg: z.B. Frans Indongo Lodge
1 Nacht in oder bei Windhoek: ????
Rückflug nach Deutschland
Jetzt zu meinen Fragen:
1) Inwieweit sind die angegebenen Strecken machbar? Besonders die Strecke von Divundu nach Otjewarongo bzw. Waterberg erscheint mir sehr lang. Wo könnten wir da gegebenenfalls einen schönen Übernachtungsstopp einlegen?
2) Lohnt die Fahrt nach Kasane? Ich meine gelesen zu haben, dass ein Fomi (war es Christian?) einigen Mädels mal geraten hat, sich im Caprivi auf Namibia zu konzentrieren, da hier genug Abwechslung geboten wird??? Sollte man statt Kasane lieber einen Schlenker über den Etosha auf dem Weg zum Caprivi machen (im Etosha waren wir dieses Jahr bereits einige Tage)
3) Müssen wir für den Abstecher nach Kasane etwas Besonderes berücksichtigen, außer dass wir dies vorab beim Autovermieter anmelden und uns eine entsprechende Erlaubnis fürs Auto besorgen müssen? Was erwartet uns bei der Ein- und Ausreise an der Grenze Namibia – Botswana? Da habe ich irgendwie keine Details finden können bzw. wohl falsch gesucht.
4) Wo gibt es auf der Strecke nach Kasane Geldautomaten, damit wir uns entsprechend für Botswana versorgen können? Existieren ausreichend Tankstellen entlang des Weges, die auch Diesel vorrätig haben?
Ihr seht, es gibt noch viel zu tun. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen würdet, aus meinen Ideen eine runde Sache zu machen. Gerne auch Hinweise auf bereits bestehende Threads, die ich übersehen habe. Vielleicht gibt es auch andere schöne, nicht zu teure Lodges, die ihr uns empfehlen möchtet. Erwähnen möchte ich noch, dass wir über langjährige Erfahrung mit Linksverkehr und Rechtslenkern verfügen und dass mein lieber Mann als oftmals beruflicher Langstreckenvielflieger daran gewöhnt ist, auch im Flugzeug ausreichend Schlaf zu bekommen. Diesen Hinweis bitte nicht als Überheblichkeit meinerseits verstehen, aber ich denke, es macht schon einen Unterschied bei der hier im Forum oft diskutierten Überlegung, inwieweit kann ich es mir zutrauen, nach einem Nachtflug noch eine längere Strecke zu fahren. Manch einer wird sicher erschrecken ob der Idee, nach der Ankunft eventuell noch bis zur Frans Indongo Lodge zu fahren. Daher diese Information.
Jetzt freue ich mich auf eure Kommentare und Anregungen. Und ja, ihr dürft natürlich auch kritisch sein 😉
Liebe Grüße
Kordula