Caprivi August2018 - wie wird es eine runde Sache?

13 Antworten · 3'352 Aufrufe · gestartet 24. Sept. 2017 von Dandelion
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Themenstarter547 Beiträge · seit 201724. Sept. 2017 · #1
Liebe Fomis,

zunächst einmal ein freundliches „Hallo“ in die Runde. Ich möchte uns kurz vorstellen:
Wir sind ein berufstätigen Ehepaar, Anfang bzw. Mitte 50, und wohnen in Unterfranken, in der Nähe von Bamberg (das allerdings in Oberfranken liegt 😉 ). Vor einigen Jahren haben wir begonnen, uns die Welt außerhalb Europas anzusehen. Recht schnell ist uns klar geworden, dass uns Afrika besonders gut gefällt. Neben Marokko, Ägypten, Mauritius und den Seychellen konnten wir bislang Kenia, 2x Südafrika (Gardenroute und Westcoast) sowie in diesem Sommer Namibia besuchen. Wir übernachten meistens in Lodges bzw. Guesthouses, genießen gerne gutes Essen (ich oute mich hiermit als Fisch essender Vegetarier, während mein lieber Mann von der Fleischvielfalt in Afrika schwärmt) und leckeren Wein, erfreuen uns an schönen Landschaften, Begegnungen mit freundlichen Menschen und lieben es, Tiere zu beobachten. An Namibia hat uns besonders die schier unendliche Weite des Landes fasziniert.

Zu Beginn des Jahres habe ich dieses tolle Forum entdeckt und seitdem als stiller Mitleser viele Ideen und Anregungen sammeln und in unsere letzte Reise einfließen lassen können. Fast täglich stöbere ich ein wenig hier herum, arbeite mich durch aktuelle Threads und lese Reiseberichte, von denen ich denke, sie könnten für mich interessant sein. Ich finde, sie sind eine wertvolle Informationsquelle und sehr schnell merkt man, welche Fomis ähnliche Reisevorstellungen haben wie man selber (neben einigen anderen ergeht an dieser Stelle stellvertretend ein besonderer Gruß an die Loeffels und den Bayern Schorsch nebst seiner lieben Schorschine ;-)) . Ich möchte aber auch ein ganz herzliches Dankeschön an alle anderen Fomis aussprechen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen hier einbringen. Ich finde es wunderbar wie uns Neulingen geholfen und auf potentielle Fehler aufmerksam gemacht wird. Aber auch die Art und Weise wie sich die „alten Hasen“ untereinander Tipps geben, ist einfach klasse.

Puh, das war jetzt eine elendig lange Einleitung. Sorry, aber es war mir wichtig, meine Gedanken mal niederzuschreiben, bevor ich mich ins Getümmel werfe und um eure Hilfe bitte.

Seit ca. 4 Wochen sind wir nun zurück daheim und seit dem Tag der Rückkehr gärt der Wunsch in mir, ganz bald mehr von diesem wunderbaren Land zu entdecken. Beim nächsten Mal soll der Caprivi Streifen unser Ziel sein. Fest steht, wir haben vom 1.-19. August Zeit, unsicher ist allerdings noch, ob es 2018 oder 2019 sein wird. Beruflich bedingt ist leider weder an der Jahreszeit noch an der Länge des Urlaubs etwas zu ändern, aber bisher ist es uns noch immer gelungen, uns mit diesem Zeitrahmen zu arrangieren.

Wir hätten also ca. 14-16 Nächte Zeit für uns Vorhaben. Ich habe mal grob eine Route zusammengestellt, aber es sind noch viele Fragen offen und bisher wird so richtig noch kein Schuh daraus. Hier hoffe ich auf eure Anregungen und Vorschläge. Also los:

Flug mit entweder Air Namibia oder Qatar .Ankunft in Windhoek, Übernahme des Fahrzeugs (wahrscheinlich 4x4 SUV oder meint ihr ein 2x4 Fahrzeug reicht für diese Tour?).
1 Nacht The Elegant Farmstead oder Frans Indongo (je nachdem mit welcher Airline wir fliegen und wann wir ankommen)
1-2 Nächte Rundu: Hakusembe River Lodge
3 Nächte Kongola: Namushasha River Lodge oder die neue Zambesi Mubala Lodge oder
Nkasa Lupala Lodge
3 Nächte Kasane: Chobe Safari Lodge
2 Nächte Divundu: Riverdance Lodge
2-3 Nächte Otjiwarongo bzw. Waterberg: z.B. Frans Indongo Lodge
1 Nacht in oder bei Windhoek: ????
Rückflug nach Deutschland

Jetzt zu meinen Fragen:
1) Inwieweit sind die angegebenen Strecken machbar? Besonders die Strecke von Divundu nach Otjewarongo bzw. Waterberg erscheint mir sehr lang. Wo könnten wir da gegebenenfalls einen schönen Übernachtungsstopp einlegen?

2) Lohnt die Fahrt nach Kasane? Ich meine gelesen zu haben, dass ein Fomi (war es Christian?) einigen Mädels mal geraten hat, sich im Caprivi auf Namibia zu konzentrieren, da hier genug Abwechslung geboten wird??? Sollte man statt Kasane lieber einen Schlenker über den Etosha auf dem Weg zum Caprivi machen (im Etosha waren wir dieses Jahr bereits einige Tage)

3) Müssen wir für den Abstecher nach Kasane etwas Besonderes berücksichtigen, außer dass wir dies vorab beim Autovermieter anmelden und uns eine entsprechende Erlaubnis fürs Auto besorgen müssen? Was erwartet uns bei der Ein- und Ausreise an der Grenze Namibia – Botswana? Da habe ich irgendwie keine Details finden können bzw. wohl falsch gesucht.

4) Wo gibt es auf der Strecke nach Kasane Geldautomaten, damit wir uns entsprechend für Botswana versorgen können? Existieren ausreichend Tankstellen entlang des Weges, die auch Diesel vorrätig haben?

Ihr seht, es gibt noch viel zu tun. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen würdet, aus meinen Ideen eine runde Sache zu machen. Gerne auch Hinweise auf bereits bestehende Threads, die ich übersehen habe. Vielleicht gibt es auch andere schöne, nicht zu teure Lodges, die ihr uns empfehlen möchtet. Erwähnen möchte ich noch, dass wir über langjährige Erfahrung mit Linksverkehr und Rechtslenkern verfügen und dass mein lieber Mann als oftmals beruflicher Langstreckenvielflieger daran gewöhnt ist, auch im Flugzeug ausreichend Schlaf zu bekommen. Diesen Hinweis bitte nicht als Überheblichkeit meinerseits verstehen, aber ich denke, es macht schon einen Unterschied bei der hier im Forum oft diskutierten Überlegung, inwieweit kann ich es mir zutrauen, nach einem Nachtflug noch eine längere Strecke zu fahren. Manch einer wird sicher erschrecken ob der Idee, nach der Ankunft eventuell noch bis zur Frans Indongo Lodge zu fahren. Daher diese Information.

Jetzt freue ich mich auf eure Kommentare und Anregungen. Und ja, ihr dürft natürlich auch kritisch sein 😉
Liebe Grüße
Kordula
16,9k Beiträge · seit 201224. Sept. 2017 · #2
Hallo Kordula,

ich versuche es mal:

1. Elegant Farmstead

2. Grootfontein Dornhügel Gästefarm

3. Rundu Hakusembe

4. Kongola Namushasha River Lodge

5. Kasane Chobe Safari Lodge (Mein Tipp: Old House oder Chobe River Cottages)

6. Divundu Riverdance Lodge

7. Gästefarm Wildacker

8. Frans Indongo

9. Voigtland oder Hohewarte

Falls Ihr nicht vorhabt zu den Vic Falls zu fahren, dann würde ich den ganzen Heckmeck mit Botswana und Kasane weg lassen.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2017
2'060 Beiträge · seit 201324. Sept. 2017 · #3
Hallo, ich finde die ausführliche Vorstellung und Einleitung toll!

Wie würde es euch gefallen, die Natur auch vom Hausboot aus zu erkunden?

http://www.ndhovu.com/de/okavango-hausboot-safari/

Wir hatten das für heuer gebucht gehabt, mussten aber leider die Reise aus gesundheitlichen Gründen stornieren, so kann ich darüber leider nicht berichten. Ich hatte aber lange recherchiert, andere Hausboote sind entweder wesentlich teurer oder man ist mit vielen anderen Menschen zusammen. Wir wollten vermeiden, abends durch eventuelle Saufgelage beim Genießen der Stille gestört zu werden. 😉
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter547 Beiträge · seit 201724. Sept. 2017 · #4
Hallo Logi,

vielen lieben Dank für deine schnelle Rückmeldung. Ich werde mir die vorgeschlagenen Unterkünfte auf jeden Fall näher anschauen!

Was genau meinst du mit "Heckmeck" in Bezug auf Kasana und Botswana? Wenn wir den Abstecher nach Kasane machen, werden wir neben Gamedrive und Bootsfahrt auf jeden Fall zu den Victoria Falls fahren. Die Frage ist halt, " lohnt" sich das im August? Sind die Fälle wirklich so imposant und schön wie auf den Fotos oder erwartet uns im August eher ein etwas klägliches Rinnsal? Da hoffe ich auf eure Erfahrungen. Wir würden übrigens einen entsprechenden Ausflug der Lodge buchen und nicht auf eigene Faust zu den Fällen fahren.
Liebe Grüße
Kordula
Themenstarter547 Beiträge · seit 201724. Sept. 2017 · #5
Hallo Gabriele,

an ein Hausboot hatte ich ehrlich gesagt überhaupt noch nicht gedacht. Ist mal was ganz anderes. Werde ich mir gerne näher anschauen. Vielen Dank für den Tipp!

LG
Kordula
1'412 Beiträge · seit 201324. Sept. 2017 · #6
Hallo Kordula,

zunächst erst mal herzlich willkommen und danke für die ausführliche Vorstellung und Einleitung.
Und natürlich ein Gruß ins Fränkische zurück von den Loeffels 🙂 .

Ich gehe mal davon aus, dass du unseren Caprivi-Reisebericht kennst, der geplante Reiseverlauf erinnert mich sehr an unsere damalige Tour.

Ich versuche mich mal an deinen Fragen:
Dandelion schrieb:
1) Inwieweit sind die angegebenen Strecken machbar? Besonders die Strecke von Divundu nach Otjewarongo bzw. Waterberg erscheint mir sehr lang. Wo könnten wir da gegebenenfalls einen schönen Übernachtungsstopp einlegen?
Die Strecke von Divundu nach Otjiwarongo zieht sich wirklich sehr, die würde ich in der Tat aufteilen. Logi hat ja schon einen Vorschlag gemacht.
Dandelion schrieb:
2) Lohnt die Fahrt nach Kasane? Ich meine gelesen zu haben, dass ein Fomi (war es Christian?) einigen Mädels mal geraten hat, sich im Caprivi auf Namibia zu konzentrieren, da hier genug Abwechslung geboten wird??? Sollte man statt Kasane lieber einen Schlenker über den Etosha auf dem Weg zum Caprivi machen (im Etosha waren wir dieses Jahr bereits einige Tage)
Wir empfanden die Tage in Kasane als Höhepunkt unserer Caprivi Tour und möchten diese nicht missen.
Speziell die Bootstouren auf dem Chobe mit der enormen Tierdichte waren damals für uns mit den Bootstouren auf dem Okavango und Kwando nicht vergleichbar. Sicher kann man ähnliches auch auf der namibischen Seite erleben und die angesprochene Hausboot-Variante hat ganz sicher auch ihren Reiz.
Dandelion schrieb:
3) Müssen wir für den Abstecher nach Kasane etwas Besonderes berücksichtigen, außer dass wir dies vorab beim Autovermieter anmelden und uns eine entsprechende Erlaubnis fürs Auto besorgen müssen? Was erwartet uns bei der Ein- und Ausreise an der Grenze Namibia – Botswana? Da habe ich irgendwie keine Details finden können bzw. wohl falsch gesucht.
Die Ein- und Ausreise nach Botswana (über Ngoma Bridge) war bei uns total unproblematisch, ich hatte es in unserem 2014er Reisebericht beschrieben. Man zahlt an der Grenze so eine Art Straßenbenutzungsgebühr, das ging damals nur Barzahlung, aber auch in Nam$ oder Rand, da wir keine Pula hatten.
Direkt nach der Brücke, noch vor dem Grenzposten ist eine Desinfektionsstation, da muss man mit dem Auto durchfahren und dann noch alle Schuhe über einen nassen Lappen tappen. Lebensmittel wurden bei uns oberflächlich kontrolliert, wir hatten aber nichts beanstandenswertes dabei.
(Infos Stand 2014, zu Änderungen kommen bestimmt noch ein paar Anmerkungen).
Dandelion schrieb:
4) Wo gibt es auf der Strecke nach Kasane Geldautomaten, damit wir uns entsprechend für Botswana versorgen können? Existieren ausreichend Tankstellen entlang des Weges, die auch Diesel vorrätig haben?
Geldautomaten und Tankstellen gibt es in Kasane.
Wir hatten damals unseren Tank in Katima Mulilo vollgemacht, sind nach Kasane und zurück gefahren und haben erst wieder in Katima Mulilo getankt. Von dort nach Kasane und zurück ist es nicht so weit. In Kasane haben wir nicht getankt.
Während unseres dreitägigen Aufenthalts in Kasane/Botswana haben wir gar kein Bargeld gebraucht, da wir dort ein Rundum-Sorglos-Komplettpaket gebucht hatten, in dem schon alles inkludiert war. Ein paar Extras haben wir in der Lodge mit Kreditkarte bezahlt. Knabberzeug und ein paar Getränke hatten wir noch ausreichend aus Namibia.

Zum Thema "Lohnen sich die VicFalls im August" hier ein kleiner Vergleich:
loeffel schrieb:Ich habe mal ein bisschen in Beles (August 2012) und meinem Reisebericht (April 2014) gewühlt und zwei Bilder aus der nahezu gleichen Perspektive gefunden.
Ich denke da wird der Unterschied von April zu August / September schon deutlich.

Ich finde, auch ein Flug im August hat seinen Reiz, man kann an den Fällen mal bis ganz nach unten schauen. Nach der Regenzeit sieht man fast nur Gischt.
Champagner schrieb:18.08.2012: Teil 1 – Helicopterflug

📎 BerichtFlleLumix2.jpg

loeffel schrieb:Mittwoch, 30.4.14

📎 hd9618b6.jpg


Noch eine kurze Bemerkung zu "Frans Indongo Lodge am Anreisetag":
Falls ihr mit Qatar fliegt, kommt ihr erst im Laufe des Vormittags in Windhoek an. Bis ihr dann Gepäck, Einreisestempel und das Auto habt, eventuell ein paar Kleinigkeiten einkauft und dann erst los kommt, könnte es im August mit Frans Indongo Lodge knapp werden. Ich würde dann nur bis Elegant Farmstead fahren, wie von Logi empfohlen.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2017
Themenstarter547 Beiträge · seit 201724. Sept. 2017 · #7
Guten Abend Stefan,

auch bei dir möchte ich mich erst einmal für den netten Empfang im Forum sowie die ausführliche Antwort bedanken. Ich habe lange gezögert bis ich als relativer Afrikaneuling den Schritt ins Rampenlicht des Forums gewagt habe, umso mehr freut mich wie toll ich schon bei meinem ersten Anliegen unterstützt werde.

Du hast recht, euren Caprivi Reisebericht habe ich sehr genau studiert. Ihr scheint ähnlich zu ticken wie wir und auch die von euch gewählten Unterkünfte fand ich sehr ansprechend. Einige habe ich daher auch in unsere Planungen übernommen. Das ist hoffentlich ein Kompliment in eure Richtung.

Deine Ausführungen zu Tankstellen und Geldautomaten und auch zur Einreise nach Botswana helfen mir gut weiter, nochmals vielen Dank dafür.

In der Frans Indongo Lodge waren wir bereits bei unserer diesjährigen Reise und es hat uns dort wirklich gut gefallen. Wir kennen daher auch die Entfernung zum Airport und würden dieses Ziel am Anreisetag wohl nur ansteuern, wenn wir mit Air Namibia fliegen und früh am Morgen in Windhoek landen.
Sollte es, wie heuer, wieder Qatar werden, würden wir wohl Logis Vorschlag folgen und nur bis zur The Elegant Farmstead fahren.

In diesem Jahr sind haben Einreise und Autoübernahme übrigens perfekt und sehr zügig geklappt. Aber das kann ja beim nächsten Mal ganz anders laufen.

Schönen Abend noch und ganz liebe Grüße
Kordula
8'678 Beiträge · seit 201024. Sept. 2017 · #8
Dandelion schrieb: Die Frage ist halt, " lohnt" sich das im August? Sind die Fälle wirklich so imposant und schön wie auf den Fotos oder erwartet uns im August eher ein etwas klägliches Rinnsal?
Kordula
Hallo Kordula,

Stefan hat ja schon darüber geschrieben und ein Foto von mir gezeigt. Dazu noch meine ganz persönlichen Erfahrungen: ich war zweimal im August an den Fällen (2012 und 2014) und jetzt im April 2017 noch einmal. Auch wenn ich bei den Augustaufenthalten auf der Zimbabwe-Seite und im April in Zambia war ist meine Wahrnehmung wohl für beide Seiten anwendbar.

Im August ist die Zimbabwe-Seite durchaus lohnenswert, auch wenn die Wassermenge Richtung Zambia immer weniger wird. Der große Vorteil von der geringeren Wassermenge ist nämlich, dass man wirklich etwas sieht! Im April waren wir wie gesagt in Zambia und wir standen nur in der Gischt! Das fanden meine "Kinder" super - aber wenn wir nicht noch mit dem Hubschrauber drüber geflogen wären, wüssten sie bis heute nicht, wo sie eigentlich waren, bzw. wie die Fälle und der Fluss aussehen! 😄

Also klare Empfehlung für August (aber nur für die Zimbabwe-Seite) - man kann einen sehr langen und schönen Spaziergang an den ganzen Aussichtspunkten machen und viel fotografieren, und zwar durchaus viel Wasser!

Übrigens auch ein klares Veto für Kasane/Chobe Riverfront von mir! Ich mag es inzwischen zwar etwas ruhiger oder weniger touristisch, aber wenn man zum ersten Mal dort ist und die Bootstouren macht (ich empfehle auch unbedingt eine am Vormittag!), dann bekommt man einen großen Teil der einmaligen Tierwelt Botswanas recht eindrucksvoll gezeigt.

Die Grenze bei Ngoma ist sicher nicht immer angenehm, wir mussten für unseren Geschmack jetzt im August zu lange warten 😉 , aber auch kein Drama. Vielleicht sogar eine Erfahrung, die man mal machen sollte 🙂 ! Ich finde ja immer das unterschiedliche Auftreten der NAM- und der BOT-Beamten sehr interessant - die Botswaner sind viel freundlicher 🙂

Hat schon jemand geschrieben, dass für Hakusembe eine Nacht reicht? Man kann dort - was so übliches Boot- bzw. Gamedriveprogramm betrifft - nicht viel unternehmen. Aber nett ist es dort auf jeden Fall! Auch der Blick rüber nach Angola ist interessant.

Zur Riverdance-Lodge: sie soll ja sehr schön sein (auch wenn sie mir für Afrika zu "modern" ist), aber wenn Ihr in den Mahango-GR wollt, was sehr empfehlenswert, da leicht selbst zu befahren ist, dann ist es von dort schon eine Ecke. Da gibt es nähere Unterkünfte, musst mal anschauen, z.B. Nunda River Lodge, Mahangu Safari Lodge, Ndhovu-Lodge.

So, das waren mal meine etwas unsortierten Gedanken dazu - liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2017
Themenstarter547 Beiträge · seit 201725. Sept. 2017 · #9
Guten Morgen liebe Bele,

auch dir ein herzliches Dankeschön für deine Einschätzung zum Thema "Vicfalls im August". Diese und auch die von Stefan eingestellten Vergleichsfotos machen die Entscheidung "pro Falls" erheblich leichter 😉 Inzwischen habe ich auch weitere Infos zum Grenzübertritt von Namibia nach Botswana erhalten und auch hier ist die anfängliche Unsicherheit einer gewissen Zuversicht gewichen. Ich denke, wir werden den Schritt wagen, wenn wir denn schon mal in der Gegend sind.
Weiterhin Danke für den Hinweis, dass für Hakusembe eine Nacht ausreicht. Wir müssen ja sehr auf unseren Zeitplan achten, da sind solche Informationen wirklich hilfreich. In Punkto Riverdance-Lodge muss ich nochmal schauen, ich hatte sie halt gewählt, weil Preis- Leistung hier recht stimmig zu sein scheinen.
Ich werde in den nächsten Tagen alle bisher eingegangenen Hinweise sortieren und mich dann mit einem Update des Routenverlaufs wieder melden.

Einen guten Wochenbeginn und liebe Grüße
Kordula
Themenstarter547 Beiträge · seit 201707. Okt. 2017 · #10
Guten Morgen liebe Fomis,

manchmal regelt die Zeit manche Optionen von ganz alleine. Seit meinem letzten Posting sind laut Auskunft meines Reisebüros die Flugpreise für Air Namibia in der für uns in Frage kommenden Zeit auf ca. 1.100 Euro pro Person gestiegen. Wir werden also wieder mit Qatar fliegen. Für unseren Routenverlauf bedeutet das, dass wir uns weitestgehend an Logi’s Verbesserungsvorschläge halten werden, aber auch Bele’s Hinweise habe ich in unsere Tour eingearbeitet. Den Vorschlag von Bergeule mit der Rivercruise fand ich ganz toll, dies ist jedoch dem Rotstift zum Opfer gefallen, da es das vorgesehene Budget sprengen würde – Schade!!
Unsere Tour soll also wie folgt ausschauen:

Landung in Windhoek
1 Nacht Elegant Farmstead

1 Nacht Grootfontein Dornhügel Gästefarm

1 Nacht Rundu Hakusembe

2 Nächte Kongola Namushasha River Lodge

3 Nächte Kasane Chobe River Cottages

3 Nächte Popa Falls Shametu River Lodge

1 Nacht Gästefarm Wildacker

2 Nächte Frans Indongo Lodge

1 Nacht Voigtland

Rückflug nach Deutschland

Gibt es eigentlich schöne Alternativen zur Elegant Farmstead? Hier sind an einigen Tagen Anfang August 2018 bereits keine Zimmer mehr zu bekommen.
Die Shametu River Lodge habe ich wegen ihrer Nähe zu den Popa Falls anstelle der Riverdance Lodge reingenommen, die ja etwas weiter weg liegt. Ich hoffe, diese Entscheidung passt.
Falls ihr noch weitere Anmerkungen habt, freue ich mich über eure Kommentare.
Schönes Wochenende und viele Grüße
Kordula 🙂
16,9k Beiträge · seit 201207. Okt. 2017 · #11
Dandelion schrieb:
3 Nächte Popa Falls Shametu River Lodge
1 Nacht Gästefarm Wildacker
Das würde ich in 2x2 (2 N Popa Falls, 2 N Wildacker) aufteilen, die Anfahrt zur Gästefarm Wildacker zieht sich und Ihr möchtet doch sicherlich auch etwas von der wunderschönen Unterkunft und dem Angebot auf der Farm haben - und nicht nur ankommen, Dinner, Bett, Frühstück und wieder los.
Dandelion schrieb:
Gibt es eigentlich schöne Alternativen zur Elegant Farmstead? Hier sind an einigen Tagen Anfang August 2018 bereits keine Zimmer mehr zu bekommen.
Schau mal, da listet Tracks4Africa jede Menge Möglichkeiten in der Ecke auf:

https://tracks4africa.co.za/listings/category_search/11/17.36635/-22.04917/w138484/


LG
Logi
275 Beiträge · seit 201307. Okt. 2017 · #12
Hi,
ich würde nie die Riverdance Lodge für Shametu aufgeben. River Dance ist traumhaft. Die Popa falls sind sowieso nichts Besonderes, aber da würd ich die paar km Hinfahrt in Kauf nehmen.
Gruß aus Windhuk
Chrisanna
P.S. Hab grad Beles Kommentar gelesen :Ja, Riverdance ist modern, ich kam mir trotzdem wie im Dschungel vor 😎
zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2017
6'152 Beiträge · seit 200607. Okt. 2017 · #13
hallo Kordula,
stimme Logi zu 2 Ü Popafalls und 2 Ü Wildacker. Lass die Shametu Lodge, Freunde von uns waren da und total begeistert, ich kenne Riverdance und nebenan Mobola Lodge,beide wirklich super gut, aber Du musst einfacher Weg ca. 40 km fahren in den Mahange Park und Popa Falls, da bist Du mit der Shametu einfach näher dran, bzw. direkt nebenan.
Schönes Wochenende wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2017
Themenstarter547 Beiträge · seit 201709. Okt. 2017 · #14
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für eure Hinweise und dir, Logi, auch ganz besonders für den Link zu Tracks4Africa. Ich nutze zwar fleißig deren Karte zum Ausrechnen von Distanzen, habe mich aber bisher nicht näher mit der Homepage und deren Möglichkeiten beschäftigt. 😗
Nun, das wird sich dank deines Hinweises ändern.
Werde jetzt mit dem Reservieren bzw. Buchen beginnen. Drückt mir die Daumen, dass unsere Wunschünterkünfte noch frei sind.
Einen guten Start in die Woche wünscht
Kordula