D3700 am Kunene River

20 Antworten · 4'519 Aufrufe · gestartet 04. Aug. 2017 von audiomaxx
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201104. Aug. 2017 · #1
Hallo Zusammen,
Wir möchten im September die D3700 an der Grenze zu Angola zwischen Kunene River Lodge nach Epupa Fahren.
Das Fahrzeug wird ein Toyota Hilux sein.
In welchem Zustand ist die Strecke, bzw. welche Schwierigkeiten sind da zu erwarten.
Vielen Dank
Grüße Max
101 Beiträge · seit 201504. Aug. 2017 · #2
Hallo Max,

wir sind die D3700 Ende Februar/ Anfang März bei "gemischten Wetter" gefahren und sind soweit gut durchgekommen.
Wenn dort aktuell kein Starkregen war/ist, sollte es problemlos funktionieren.

Hier mein damaliger Thread zu dem Thema:

https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/291737-aktueller-status-d3700-epupa-nach-ruacana.html?limitstart=0

Viele Grüße
Marco
...entspannter kommt man besser durch's Leben... ;-)
1'042 Beiträge · seit 201604. Aug. 2017 · #3
Hallo Marco,
theseus103 schrieb:
wir sind die D3700 Ende Februar/ Anfang März bei "gemischten Wetter" gefahren und sind soweit gut durchgekommen.
Wenn dort aktuell kein Starkregen war/ist, sollte es problemlos funktionieren.
Ich bin einen Teil der Strecke im April gefahren. Es war nachdem das "gute" (also Regen) Wetter vorbei war. Die eine Flussdurchfahrt wäre möglicherweise ein Problem gewesen, die war allerdings so gut mit Steinen gepflastert worden, so dass man eigentlich mit jedem 4x4 locker problemlos auf die andere Seite kommt. Ansonsten war die Strecke in gutem Zustand.

Einen Teil der Strecke bin ich nicht wegen irgendwelcher Probleme gefahren, sondern weil ich wieder zurück zu den Epupa Falls musste und daher nicht so weit fahren wollte. Die Landschaft ist wirklich toll und bei der nächsten sich gebenden Gelegenheit werde ich irgendwann einmal die komplette Strecke fahren.

Gruß Markus
Themenstarter51 Beiträge · seit 201105. Aug. 2017 · #4
Ich Danke Euch
Grüße Max
1'483 Beiträge · seit 200907. Aug. 2017 · #5
To whom it may concern:
Heute habe ich eine aktuelle Zeitangabe für die Strecke Ruacana - Kunene River Lodge bekommen:

Good Morning
Thank you for your email. It should take you approximately 1.5 hours from Ruacana town to KRL. The road has been upgraded and .... in our dry season ......... it should not be a problem especially as you are driving a 4 x 4 Hilux.

With best wishes and hope to see you ......
Kind regards
Hillary

Grüße vom Piscator
83 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 · #6
Hyho zusammen,

nur mal rein Interesse halber und bitte nicht steinigen. Aber was ist an der D3700 so besonders oder so schwierig?
In unserem Mietvertrag für unsere Hiluxe sind ausdrücklich die D3700 und D3701 verboten zu befahren.

Vergleichbar mit dem Van Zyls Pass? Denn der ist auch verboten.

Liebe Grüße
Jessy
2015 - Süd-Namibia 2016 - Sambia 2017 - Botswana 2018 - Nord-Namibia
890 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 · #7
@Jessy,
da würde ich den Vermieter mal darauf hinweisen, dass er sich doch bitte mal über aktuelle Fortschritte im Straßenbau informieren soll.
Die alte 3700 existiert nicht mehr und wurde nunmehr so ausgebaut wie 80%frr namibianischen Gravelroads.
Gruß
1'483 Beiträge · seit 200907. Aug. 2017 · #8
Hallo Jessy,
die Strecke war bis in 2016 in einem Zustand, der teilweise abenteuerlich war und in der Regenzeit war sie oft unpassierbar. Jetzt ist sie fertig planiert und als D-Straße zu bezeichnen.
Wenn du mit deinem Vermieter sprichst, wir er vermutlich nichts mehr dagegen haben. Ein 4x4 wird aber vielleicht noch empfehlenswert sein. Das vermag ich nicht zu beurteilen. Siehe auch Post von Markus 615.

Gruß Piscator
83 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 · #9
Danke euch für die Infos! 🙂
Dann werde ich mal noch rechtzeitig mit dem Vermieter reden, die sind da eigentlich immer recht kooperativ. Wir sind im Februar 2018 dort unterwegs und würden schon gerne am Kunene entlang fahren von Epupa nach Ruacana.
2015 - Süd-Namibia 2016 - Sambia 2017 - Botswana 2018 - Nord-Namibia
125 Beiträge · seit 201507. Aug. 2017 · #10
Hallo zusammen,

In unserem Mietvertrag war die Strecke auch explizit ausgeschlossen. Ich habe dann Fotos von der "neuen" Strecke gezeigt und es schriftlich fixiert, dass wir die Freigabe haben dort zu fahren. Die neue Strecke, insbesondere so ab 20km westlich von Swartbooisdrift bis Ruacana finde ich teilweise nicht mehr so schön fahrbar wie vor dem "Upgrade". Wenn man auch sieht, wie und was da alles platt gewalzt wurde, das tut schon weh.

Viele Grüße
Ann
2'534 Beiträge · seit 200707. Aug. 2017 · #11
Hi,
jazzica schrieb:Danke euch für die Infos! 🙂
Dann werde ich mal noch rechtzeitig mit dem Vermieter reden, die sind da eigentlich immer recht kooperativ. Wir sind im Februar 2018 dort unterwegs und würden schon gerne am Kunene entlang fahren von Epupa nach Ruacana.
Bei wem bucht ihr denn?
Und wie schaut der Rest eurer Strecke aus?
Wir sind ja auch im Februar dort oben unterwegs...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
83 Beiträge · seit 201607. Aug. 2017 · #12
Hyho Wolfgang,

wir buchen seit ein paar Jahren bei Advanced Car Hire.

Ganz grob sieht unsere Route bisher so aus (ganz grobe Eckpunkte) Windhoek, Brandberg, Palmwag, Sesfontein, Purros, Orupembe, Etanga, Epupa, Ruacana, Etosha. Da werden wir uns dann eine 3 Wochen Tour zusammenbasteln und auch schauen was je nach Regenzeit möglich ist. Dieses Jahr mussten wir in Botswana fast alles spontan umkrempeln durch die heftige Regenzeit 😄

Gruß
Jessy
2015 - Süd-Namibia 2016 - Sambia 2017 - Botswana 2018 - Nord-Namibia
1'042 Beiträge · seit 201608. Aug. 2017 · #14
Hallo Jessy,
jazzica schrieb:Da werden wir uns dann eine 3 Wochen Tour zusammenbasteln und auch schauen was je nach Regenzeit möglich ist. Dieses Jahr mussten wir in Botswana fast alles spontan umkrempeln durch die heftige Regenzeit 😄
Mir fällt da aber so spontan ein paar Stellen ein, die bei Regen nicht mehr passierbar sind. Da kann man dann unter Umständen auch etwas länger warten. Eingraben wird man das Auto allerdings höchstens da:

DSC_6982.JPG


Wenn da nicht irgendjemand schon eine schöne Spur aus Steinen gelegt hätte und somit bis zum nächsten stärkeren Regen die Stelle nie ein Problem darstellen sollte.

Näher betrachtet will man da nämlich sonst nicht so gerne rein fahren:

DSC_6979.JPG



Namibia_2017_02464.JPG


Ich vermute man käme vielleicht auch durch, aber das Auto braucht dann sicher eine Wagenwäsche 😄

Sollte allerdings da Wasser etwas höher stehen, dann würde ich keinesfalls den Versuch unternehmen da durch zu fahren.

Gruß Markus
83 Beiträge · seit 201608. Aug. 2017 · #15
Uuuuuuuh ja richtig schöner Feststeck- und Festfahrschlamm 😄
Das Auto würde danach wahrscheinlich noch schöner aussehen wie nach unser diesjährigen 6 stündigen Wühlaktion durch Wasser und Schlamm zum CKGR 😈

Da wir nicht groß was vorbuchen sind wir da flexibel was Routen angeht. Aber Danke für den Tipp! Dann wissen wir dass bei viel Regen wir eventuell da nicht durchkommen.

Lg
Jessy
2015 - Süd-Namibia 2016 - Sambia 2017 - Botswana 2018 - Nord-Namibia
7'296 Beiträge · seit 200608. Aug. 2017 · #16
jazzica schrieb:
nur mal rein Interesse halber und bitte nicht steinigen. Aber was ist an der D3700 so besonders oder so schwierig?

... früher war die Strecke mal sehr anspruchsvoll. Wir wollten 2001 mal dort entlang und der Kunene hatte Hochwasser. Die Strecke war stellenweise überschwemmt und die "Umfahrung" bestand an einer Stelle aus 40-50 cm hohen Felsblöcken (bergauf). Wir sind umgekehrt und haben später erfahren, dass dort die letzten 6-8 Wochen keiner durchkam.
Auf dem Rückweg mussten wir wieder eine Steigung hoch. Die haben wir erst geschafft, nachdem wir das Auto entladen hatten. Ich habe dann 90 Liter Wasser und drei 20-Liter-Kanister bei 47 Grad im Schatten den Berg hoch getragen.

Später habe ich über eine Wanderung oder eine Radtour entlang der Strecke nachgedacht. Als ich vom Ausbau der Strecke erfuhr, habe ich die Idee begraben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'042 Beiträge · seit 201608. Aug. 2017 · #17
Hallo Wolfgang,
BikeAfrica schrieb:
... früher war die Strecke mal sehr anspruchsvoll. Wir wollten 2001 mal dort entlang und der Kunene hatte Hochwasser. Die Strecke war stellenweise überschwemmt und die "Umfahrung" bestand an einer Stelle aus 40-50 cm hohen Felsblöcken (bergauf). Wir sind umgekehrt und haben später erfahren, dass dort die letzten 6-8 Wochen keiner durchkam.
Auf dem Rückweg mussten wir wieder eine Steigung hoch. Die haben wir erst geschafft, nachdem wir das Auto entladen hatten. Ich habe dann 90 Liter Wasser und drei 20-Liter-Kanister bei 47 Grad im Schatten den Berg hoch getragen.
Das ist auch mein Kenntnisstand, allerdings nur aus Erzählungen. Früher brauchte man anscheinend ca. 8 Stunden für die Strecke wenn die gerade in damals verhältnismäßig gutem Zustand war.
BikeAfrica schrieb:
Später habe ich über eine Wanderung oder eine Radtour entlang der Strecke nachgedacht. Als ich vom Ausbau der Strecke erfuhr, habe ich die Idee begraben.
Zum Wandern etwas weit aber mit dem Rad wäre die durchaus machbar. Viel Verkehr wirst Du auch heute dort nicht antreffen. "Ausbau" ist relativ, die Strecke ist eben nur nicht mehr ein Geländeweg sondern meines Wissens nach erst 2016 neu geplättet worden. Ich würde sagen an den meisten Stellen kann man mittlerweile ca. 50 km/h (mit einem Hilux, nicht mit dem Fahrrad 😉 ) schnell fahren und muss nur zwischendurch mal langsam machen. Also die 1,5-2 h halte ich für komplett unrealistisch (die von Anwohnern genannt werden, aber die fahren vermutlich anders).
Ca. 3-4 Stunden würde ich schon rechnen mit dem Fahrrad viel mehr.

Bei Regen wird die Strecke sehr schnell unpassierbar. Wobei das ja für fast alle Gravel Roads gilt, auch die C43 war Anfang des Jahres für mehrere Stunden unpassierbar. Zwischen Opuwo und Okongwati muss die sogar ein Fluß gewesen sein, den Spuren nach zu urteilen. Die war stellenweise bis zu 1,5 m unter das ehemalige Streckenniveau ausgewaschen. Eine riesige Baustelle und streckenweise einspurig im April.

Gruß Markus
125 Beiträge · seit 201508. Aug. 2017 · #18
Markus615 schrieb:Hallo Jessy,


DSC_6982.JPG


Wenn da nicht irgendjemand schon eine schöne Spur aus Steinen gelegt hätte und somit bis zum nächsten stärkeren Regen die Stelle nie ein Problem darstellen sollte.

Hallo Markus,

sind im Juni die Strecke gefahren. Da war von der Steinspur leider nicht mehr so viel übrig. Ging allerdings auch so gut zum fahren.

Grüße
Ann
7'296 Beiträge · seit 200608. Aug. 2017 · #19
Markus615 schrieb:
Zum Wandern etwas weit aber mit dem Rad wäre die durchaus machbar. Viel Verkehr wirst Du auch heute dort nicht antreffen. "Ausbau" ist relativ, die Strecke ist eben nur nicht mehr ein Geländeweg sondern meines Wissens nach erst 2016 neu geplättet worden.

... ich hatte irgendwo gelesen, dass man sie aus militärischen Gründen zu einer breiten Piste ausbauen will. Damit kommt auch automatisch mehr Verkehr auf die Piste. Ich wäre sie gerne im alten Zustand gelaufen. Das hätte so 4 Tage gedauert, schätze ich. Ich hatte mir schon ein paar Strategien überlegt, Wasser aus dem Kunene zu entnehmen, ohne mich der Gefahr von Krokodilangriffen auszusetzen.

Ca. 3-4 Stunden würde ich schon rechnen mit dem Fahrrad viel mehr.

Man kann als Faustformel rechnen, dass eine Stunde mit dem Auto etwa einen Tag mit dem Rad bedeutet.

Gruß
Wolfgang
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1'166 Beiträge · seit 200808. Aug. 2017 · #20
Hallo allerseits,

50 km/h sind realistisch, daher passt die Angabe von Epupa zur Kunene River Lodge. Es wurde zwar eine breite Piste geschoben (wie bei den gewöhnlichen C- und D-Straßen), schnell kann man aber trotzdem nicht fahren, weil es sehr hügelig ist und das Niveau nicht angeglichen wurde (vgl. Berg- und Talbahn). Es wurde auch keinerlei Drainage verlegt. Wenn es also mal großflächig heftig regnet, wird wohl vieles weggespült werden.

Grüße
Axel
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