Namibia & Botswana Sep/Okt 2018

8 Antworten · 3'235 Aufrufe · gestartet 29. Juli 2017 von SidVicious
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201729. Juli 2017 · #1
Hallo zusammen!

Meine Freundin und ich reisen 2018 mit dem Camper 4 Wochen lang, von mitte September bis mitte Oktober, (endlich) durch Namibia und Botswana. Es wird unsere erste Reise durch Afrika und dementsprechend mühsam aber gleichzeitig auch spaßig war es, erstmal einen Durchblick zu bekommen. Dafür war dieses Forum hier Anlaufstelle Nummer 1, vor allem die vielen tollen Reiseberichte. Danke dafür schonmal 😉

Nun zu unserer Planung. Ich bin jetzt soweit das ich denke ich eine, für unsere Bedürfnisse, ganz gute Route zusammenbekommen habe. Das beruht aber auch nur auf unseren bisherigen Erfahrungen, jedes neue Land hat ja seine ganz eigene Eigenheiten und es ist immer eine ganz neue Reiseart. Daher würde ich mich freuen wenn ihr mit eurer Erfahrung mal einen Blick drauf werfen könntet ob ich irgendwo Denkfehler drin habe, andere Orte besser wären oder mehr Abwechslung bringen würden.

Vor allem aber habe ich etwas das ich vorher noch bei keiner Reiseplanung hatte: Einen Tag übrig !!! 🤩

Schonmal vorweg, wir sind defintiv Freunde von Doppel- oder Dreifachübernachtungen, haben allerdings auch festgestellt dass das beim Campen eher eine Sache der Gegend ist und nicht des Campingplatzes. Wenn man eh alle Sachen einpackt, ist es unserer Erfahrung nach völlig egal ob man zum Ausgangsplatz zurückkehrt oder den nächsten Platz nimmt. So wären für uns z.b. die Übernachtungen an der Spitzkoppe, Erongo und Omandumba quasi eine dreifachübernachtung, oder die Tage in Etosha quasi eine Vierfachübernachtung, usw.


Aber erstmal der Plan:

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Tag 1:
Landung, Wagen übernehmen, Einkaufen, zum Lake Oanob Resort ( 1,5 Std Fahrt )
Übernachtung: Lake Oanob Resort

Tag 2:
Nach Sesriem / Sossusvlei ( 3,5 Std Fahrt ).
Übernachtung: NWR Camp Sesriem

Tag 3:
Sossusvlei
Übernachtung: NWR Camp Sesriem

Tag 4:
Nach Walvis Bay / Swakopmund ( 4,5 Std Fahrt )
Nachmittag / Abend in Swakopmund
Übernachtung: Alte Brücke Swakopmund

Tag 5:
Morgens Living Dunes Tour, Mittags nach Spitzkoppe ( 1:45 Std Fahrt )
Übernachtung: Spitzkoppe Rest Camp

Tag 6:
Zu Phillipp's Höhle und Bulls Party ( 1,5 Std Fahrt ),
Nachmittags weiter zum Erongo Plateau Camp ( 1,5 Std Fahrt )
Übernachtung: Erongo Plateau Camp

Tag 7:
Zum Living Museum der San ( 30 Min Fahrt )
Übernachtung: San Living Museum Omandumba Campsite

Tag 8:
Fahrt nach Etosha ( 3,5 - 4 Std Fahrt )
Game Drives, Wasserlöcher im Westen
Übernachtung: Okaukuejo oder Olifantsrus ?

Tag 9:
Game Drives, Wasserlöcher im Westen
Übernachtung: Okaukuejo

Tag 10:
Game Drives, Wasserlöcher mitte
Übernachtung: Halali Camp

Tag 11:
Game Drives, Wasserlöcher im Osten
Übernachtung: Onguma Leadwood Camp

Tag 12:
Morgens Game Drives, Wasserlöcher, dann nach Kambaku ( 2,5 Std Fahrt )
Abends Reiten
Übernachtung: Kambaku Safari Lodge

Tag 13:
Fahrtag Richtung Divundu ( ca. 6 Std Fahrt )
Übernachtung: River Dance / Mobola Lodge

Tag 14:
evtl. Flussfahrt, Buffalo Core
Übernachtung: River Dance / Mobola Lodge

Tag 15:
Nach Bwabwata & Mahango ( 1 Std Fahrt )
Übernachtung: Ngepi Camp

Tag 16:
Morgens z.b. Flussfahrt und/oder GameDrive
Mittags in die Kwando Region ( 2,5 Std Fahrt )
Horseshoe, Flussfahrt,…
Übernachtung: Mavunje Camp ( Mashi River Safaris )

Tag 17:
Morgens Kwando Region (Flussfahrt?)
Mittags ins Chobe Camp ( 2 Std Fahrt )
Abends Chobe Flussfahrt
Übernachtung: Chobe River Camp

Tag 18:
Morgens an die Grenze (ab 7 Uhr), Gamedrive Flussseite
Nachmittag / Abend Wasserloch Senyati
Übernachtung: Senyati Safari Camp

Tag 19:
Tagesausflug Vic Falls
Abends Wasserloch Senyati
Übernachtung: Senyati Safari Camp

Tag 20:
Morgens Wasserloch Senyati
Mittags Einkaufen Kasane, nach Muchenje ( 1,5 Std Fahrt )
Evtl. nochmal am Fluss entlang?
Übernachtung: Muchenje Camp

Tag 21:
Morgens Muchenje
Mittags nach Savuti ( 3 Std Fahrt )
Übernachtung: Savute Camp

Tag 22:
Morgens Savuti
Mittags nach Khwai ( 3 - 3,5 Std Fahrt )
Übernachtung: Khwai North Gate

Tag 23:
Morgens Khwai Gamedrives
Mittags nach Xakanaxa
Übernachtung: Xakanaxa

Tag 24:
Gamedrives
Übernachtung: Xakanaxa

Tag 25:
Mittags nach Third Bridge
Übernachtung: Third Bridge

Tag 26:
Mittags Richtung Maun ( Moremi + 2 Std )
Übernachtung: Island Safari Lodge oder Discovery B&B

Tag 27:
Fahrtag Nach Namibia ( ca 6 - 7 Std Fahrt )
Übernachtung: Zelda Farm oder Kalahari Bush Break Lodge

Tag 28:
Zum Camper / Flughafen ( 2,5 Std Fahrt )
Abends Flug nach Hause

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Sooo. Was sagen die Experten? 🙂

Wo würdet ihr den zusätzlichen Tag einbauen?
Nach den Anfängerroutenvorschlägen wäre die Topantwort wohl Swakopmund. Da muss ich aber sagen das uns das gar nicht reizt. Für die Stadt reicht uns wohl der Nachmittag /Abend und Freizeitangebote sowie Robben und Delphine hatten wir in letzter Zeit mehr als genug 😉

Im Etosha lieber Okaukuejo und Olifantsrus oder 2x Okaukuejo? Wie gesagt, im Zweifel hat uns bis jetzt immer die Abwechslung gereizt, aber wenn das Wasserloch in Okaukuejo lohnenswerter ist, wäre das ein starkes Argument.

Ich habe glaub ich noch zig weitere Fragen, aber erstmal hoffe ich auf Feedback 🙂

Gruß,
Marcel
2'497 Beiträge · seit 201129. Juli 2017 · #2
Hallo,

ich würde unbedingt, wenn Euch Swakopmund nicht reizt (vielleicht ein Fehler 😗 ) eine zweite Nacht im Mavunje Camp machen und eine Ganztagesbootstour mit Dan buchen, echt ein Erlebnis. Zum Horseshoe kann man dann auf dem Weg zum Camp.

Wir hatten im Westen des Etosha immer viele tolle Sichtungen und fanden es dort eher leerer, also würde ich für eine Nacht Olifantsrus plädieren. Die eine Nacht Stopps im Etosha haben uns als Camper auch nicht gestört.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2017
33,1k Beiträge · seit 200629. Juli 2017 · #3
Hi Marcel,
Wo würdet ihr den zusätzlichen Tag einbauen?
unbedingt in Swakopmund. Eine Nacht dort macht gar keinen Sinn: Nachmittags ankommen und dann nächsten Vormittag/Mittag weiter. Da könnt ihr nichteinmal eine der "Standard"touren (Delfine/Robben oder Living Desert) erleben. Ansonsten Swakop ganz streichen und die 2 Nächte im Caprivizipfel investieren.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'059 Beiträge · seit 200629. Juli 2017 · #4
Hallo Marcel

Nun, im Grunde genommen rein von der Route her eigentlich gut und man merkt, dass ihr euch wirklich auch ein paar Gedanken gemacht habt bei dem Ganzen. Eure Überlegung mit dem Campsite-Wechsel ist nicht grundsätzlich falsch, nur scheint ihr dabei etwas nicht bedacht zu haben: es ist an einigen Orten, die ihr ansteuern wollt, so schön, dass es sich selbstverständlich trotzdem lohnt, eine zweite Nacht dort zu verbringen. 🤩 😉

Was mir aber auch auffällt: ihr habt ein wahnsinnig dichtes Programm und immer sehr viel vor an den meisten Tagen, dabei scheinen mir gewisse Fahrzeiten sehr optimistisch gerechnet. Also; wenn ihr am Morgen eine Aktivität plant, dann weiterreisen, am neuen Ort einchecken, Campsite einrichten, wieder eine Aktivität, Abendessen. Wann genau macht ihr dann Urlaub? Ich habe eines gelernt in Afrika: rechne immer mindestens eine Stunde Fahrzeit hinzu! Reine Fahrzeit ist wirklich nur reine Fahrzeit und alles dazwischen hat bei euch bei einigen Etappen so gar keinen Platzt (mal am einen Morgen etwas später losfahren, weil es gerade schön und gemütlich ist und ihr noch etwas bummeln wollt, eine Kaffepause unterwegs in einem Ort, Mittagessen, Fotostopps, Einkaufen, etc), weil ihr von Aktivität zu Aktivität hetzt. Ich verstehe das Argument mit der Abwechslung, aber mir wäre das einfach zu viel und ihr habt von den einzelnen Stationen oft nicht wirklich was (im Etosha z.B. kann man den Campsite-Wechsel schon so machen, das ist okay).

Mavunje wirklich unbedingt zwei Nächte, ebenso Ngepi. Dort ist alles sehr "laid back" und man kann gut auch einfach mal einen Tag Urlaub vom Urlaub machen. Zudem hättet ihr vom Mahango sowieso nichts, wenn ihr nur eine Nacht dort bleibt. Wann genau würdet ihr da euren Gamedrive machen wollen?

Savute nur eine Nacht ist irgendwie auch nicht so sexy. Wenn man schon die Mühen der Anreise dorthin (und nachher weiter nach dem Moremi) auf sich nimmt und das viele Geld bezahlt, sollte man in jedem Fall mindestens zwei Nächte in dieser absolut einmaligen Gegend bleiben, damit man einen ganzen Tag vor Ort hat und ausgiebig die unzähligen Gamedrive-Pfade erkunden kann. Dann lieber 2 Ü Savute, dafür 1 Ü in Khwai/North Gate streichen und von Savute bis Xakanaxa durchfahren. Das ist zwar ein langer Fahrtag (inkl ein Teil innerhalb der Parks als Gamedrive), geht aber schon.

Wenn euch Swakopmund nicht reizt, dann lasst es wirklich ganz weg. Das «Problem» bei euch scheint auch wieder Mal die Angst, etwas verpassen zu können, zu sein. Also lieber einfach etwas weglassen als umsverrecken noch irgendwie in die Tour mit einbauen. Nur wegen der für sich alleine sicher sehr tollen Living Desert Tour nach Swakopmund rauschen? Niemals. Entweder richtig oder gar nicht.

So. Dies mal ein paar Gedanken dazu. 🙂

Weiterhin viel Spass bei der Planung!

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2017
16,9k Beiträge · seit 201229. Juli 2017 · #5
Du meine Güte, was für eine Hetzerei. Da krieg ich ja schon beim Lesen Migräne. 🤩

LG
Logi
Themenstarter7 Beiträge · seit 201729. Juli 2017 · #6
Danke schonmal für die ersten Rückmeldungen
Logi schrieb:Du meine Güte, was für eine Hetzerei
Ich kann mir gut vorstellen das die Route in der Zeit vielen zu viel/lang wäre. Ich denke da hat jeder sein eigenes Tempo. Für uns wird Nambia/Botswana die 8te Reise auf die Art und ich bin rein Kilometer- bzw Fahrzeittechnisch auf die gleiche Art drangegangen wie bisher: Alle einzelnen Stationen in Google Maps eingegeben, 20% draufgeschlagen, durch die Anzahl der Tage geteilt und da komme ich dann bei 150-160km pro Tag raus. Das war bisher immer unser Tempo, egal ob so vorgeplant oder nach Lust und Laune gereist. 🙂
kalachee schrieb:Eure Überlegung mit dem Campsite-Wechsel ist nicht grundsätzlich falsch, nur scheint ihr dabei etwas nicht bedacht zu haben: es ist an einigen Orten, die ihr ansteuern wollt, so schön, dass es sich selbstverständlich trotzdem lohnt, eine zweite Nacht dort zu verbringen. 🤩 😉
Oh ja, das wird definitiv so sein, das kenne ich. Gerade bei den tollen Plätzen im Südwesten der USA wären wir wenn es danach geht nicht weiter als 2-3 Plätze gekommen 😄 😉

Bei vielen Plätzen könnte ich mir auch schon beim angucken der Fotos vorstellen dort jeweils mehrere Tage zu bleiben und dann trotzdem nicht fahren zu wollen. Das ist dann halt mehr so eine Prioritäten Frage. Die Situation hatten wir wie gesagt schon sehr oft, bei uns gewinnt dann aber eigentlich immer die Neugier auf den nächsten Platz.
kalachee schrieb:
Was mir aber auch auffällt: ihr habt ein wahnsinnig dichtes Programm und immer sehr viel vor an den meisten Tagen, dabei scheinen mir gewisse Fahrzeiten sehr optimistisch gerechnet. Also; wenn ihr am Morgen eine Aktivität plant, dann weiterreisen, am neuen Ort einchecken, Campsite einrichten, wieder eine Aktivität, Abendessen. Wann genau macht ihr dann Urlaub?
Die Fahrtzeiten habe ich aus der Karte hier unter 'Know-How'. Das es die reinen Fahrtzeiten ohne Tanken, Einkaufen, Stops und Pausen sind ist natürlich klar, das habe ich so auf dem Schirm. Das dient eher meiner Orientierung, ich gehe da natürlich nicht davon aus auch wirklich nach z.b. 2 Std am Zielort zu sein 🙂

Urlaub ist ein gutes Stichwort, uns geht es da tatsächlich mehr ums reisen. Hört sich vielleicht blöd an, aber Urlaub im Sinne von ausspannen machen wir zu einer anderen Zeit 😉

Wir sind wie gesagt mit der reinen Strecke bis jetzt immer auf den gleichen Schnitt gekommen. Aber das hängt meiner Erfahrung nach wirklich extrem vom eigenem Rhythmus ab. Auf unserer letzten Reise waren wir mit einem befreundetem Pärchen, die haben Abends lange gelesen, morgens dann länger geschlafen, erstmal ausgiebig gefrühstückt und waren gegen Mittag abfahrbereit. Wir hingegen waren spätestens 1-2 Std nach Sonnenuntergang im Bett, vor Sonnenaufgang automatisch wach und haben 5 Min gefrühstückt und somit halt fast doppelt so viel vom Tag gehabt. Es gibt da sicherlich kein richtig oder falsch, aber so können dann halb so viele Aktivitäten dennoch mehr "Gehetze" sein 😉
kalachee schrieb:
Ich verstehe das Argument mit der Abwechslung, aber mir wäre das einfach zu viel und ihr habt von den einzelnen Stationen oft nicht wirklich was
Das ist auf jeden Fall etwas das wir eigentlich vermeiden wollen, wobei auch das wieder leider sehr relativ ist. Da fängt dann auch der große Unterschied zu unseren bisherigen Reisen an. Wir hatten zwar auch schon tierreiche Reisen (z.b. Australien), aber in der Regel lag der Fokus eher auf Landschaft (Wandern) und die klassischen, bewussten Beobachtungen waren schon starke Ausnahmen.

Das ist halt die große Frage die ich mir stelle und auf keine eigenen Erfahrungen zurückgreifen kann. Zur Zeit stelle ich mir das so vor: Wir sind etwa 12-13 Tage im Caprivi, Chobe und Moremi unterwegs, die sich meinem Eindruck nach weder Landschaftlich noch von der Tierwelt drastisch unterscheiden (im Gegensatz zum Etosha z.b.). Die Beobachtung ist immer Glücksache und ob 3 Tage an einem Ort oder 3 Tage an 3 Orten zu mehr Erfolg führen kann niemand sagen. Ich denke dann halt das wir lieber mittags (Hitze, schlechtes Licht, Tiere machen Pause) ein Stück weiter fahren, statt immer 2 Nächte am gleichen Ort sein Glück zu versuchen. Aber vielleicht lieg ich da auch völlig falsch !? 😵

Aus den Reiseberichten war das nie so richtig ersichtlich. Da ging es mehr darum das ein Ort jemanden besonders gut gefallen hat, blöderweise dann aber einem anderen überhaupt nicht (Savuti z.b.).
kalachee schrieb:Mavunje wirklich unbedingt zwei Nächte, ebenso Ngepi. Dort ist alles sehr "laid back" und man kann gut auch einfach mal einen Tag Urlaub vom Urlaub machen. Zudem hättet ihr vom Mahango sowieso nichts, wenn ihr nur eine Nacht dort bleibt. Wann genau würdet ihr da euren Gamedrive machen wollen?
travelNAMIBIA schrieb:...die 2 Nächte im Caprivizipfel investieren...
chamäleon2011 schrieb:eine zweite Nacht im Mavunje Camp machen und eine Ganztagesbootstour mit Dan buchen, echt ein Erlebnis. .
Das freut mich schonmal sehr das drei den gleichen Ort (abgesehen von Swakopmund) für den Zusatztag empfehlen. Ist bis jetzt mein klarer Favorit. Mit den Tagen davor (River Dance und Ngepi, wobei ich auch schon überlege 1x River Dance und 2x Ngepi daraus zu machen), wäre dann glaub ich genug Zeit um nach belieben spontan ein bisschen "laid back" einzufügen. Gefällt mir 🙂
kalachee schrieb:Savute nur eine Nacht ist irgendwie auch nicht so sexy. Wenn man schon die Mühen der Anreise dorthin (und nachher weiter nach dem Moremi) auf sich nimmt und das viele Geld bezahlt, sollte man in jedem Fall mindestens zwei Nächte in dieser absolut einmaligen Gegend bleiben, damit man einen ganzen Tag vor Ort hat und ausgiebig die unzähligen Gamedrive-Pfade erkunden kann. Dann lieber 2 Ü Savute, dafür 1 Ü in Khwai/North Gate streichen
Wäre es dann nicht besser die Nacht im Muchenje Camp zu streichen? Mit dem Chobe Camp und dem GameDrive am Fluss waren wir ja schon zumindest in der Nähe. Oder ist es dort trotzdem lohnenswerter als in der Khwai Gegend?
kalachee schrieb:Wenn euch Swakopmund nicht reizt, dann lasst es wirklich ganz weg.
Müssen wir da nicht eh vorbei wenn wir von Sesriem zur Spitzkoppe fahren?
kalachee schrieb:Das «Problem» bei euch scheint auch wieder Mal die Angst, etwas verpassen zu können, zu sein. Also lieber einfach etwas weglassen als umsverrecken noch irgendwie in die Tour mit einbauen.
Ein Klassiker, ja. Da muss man irgendwie immer einen Mittelweg finden. Ich hab eh schon so viel weggelassen was ich sehen möchte, das wir nicht drumherum kommen noch ein paar mal wieder zu kommen 😉
Natürlich ist es, wie bei fast jedem Ersttäter, eine Art Highlighttour, aber es geht bei der Abwechslung ja auch immer darum einen Eindruck von unterschiedlichen Optionen zu bekommen fürs nächste mal zu wissen in welche Richtung man sich mehr orientiert (zb Swakopmund 😉 ). Wir sind noch relativ jung (Anfang 30) und haben hoffentlich noch viele Reisen vor uns 🤩
travelNAMIBIA schrieb:unbedingt in Swakopmund. Eine Nacht dort macht gar keinen Sinn: Nachmittags ankommen und dann nächsten Vormittag/Mittag weiter. Da könnt ihr nichteinmal eine der "Standard"touren (Delfine/Robben oder Living Desert) erleben.
Der Plan wäre gegen mittag / frühen Nachmittag anzukommen, sich die Stadt ein wenig anzugucken und am nächsten morgen die Living Desert (Living Dunes?) Tour zu machen.
chamäleon2011 schrieb:Wir hatten im Westen des Etosha immer viele tolle Sichtungen und fanden es dort eher leerer, also würde ich für eine Nacht Olifantsrus plädieren. Die eine Nacht Stopps im Etosha haben uns als Camper auch nicht gestört.
Ich denke darauf wird es dann auch hinauslaufen 🙂


Vielen Dank euch, das hat mir schonmal viel gebracht 🙂
33,1k Beiträge · seit 200629. Juli 2017 · #7
Hallo SidVicious,
die sich meinem Eindruck nach weder Landschaftlich noch von der Tierwelt drastisch unterscheiden (im Gegensatz zum Etosha z.b.).
damit spielst Du mir, der v.a. vom Chobe nichts hält, absolut in die Karten. Ich würde Chobe nämlich ganz streichen und mehr Zeit im Caprivizipfel und Moremi verbringen. Du erlebst im Zipfel "Chobe / Moremi" in klein - weniger Touristen, günstiger etc.

Aber ich will nicht Euren gesamten Reiseplan nun über den Haufen werfen... außer eben 1-2 Nächte mehr in Swakopmund, da es sich eben Aktivitäten-/Erlebnistechnisch unbedingt lohnt. 🙂

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'003 Beiträge · seit 200829. Juli 2017 · #8
Hallo Marcel,

Jeder hat da einen anderen Favorit. Ich finde Chobe incl Savuti und Khwai super, ebenso Third Bridge. Würde da lieber mehr Zeit verbringen. Haben dort in unseren Reisen viel mehr Tiere gesehen als im Caprivi und die Fahrt dort ist anspruchsvoller. Xakanaxa war bei uns immer wenig ergiebig, was auch daran lag, dass es oft überschwemmt war und man wenig Game drives machen konnte.
Ich finde es auch nicht schlimm, oft die Camp site zu wechseln, da man eh alles einpacken muss, auch wenn man nur einen Game drive macht, dann kann man gleich weiter fahren. Von Savuti bis Khwai zieht es sich aber ganz schön, deshalb sich dann schon mal 2 Nächte anbieten. In Maun sind wir ein Fan vom Discovery B&B, die holländischen Eigentümer sind sehr nett und die Zimmer einfach, aber gemütlich. Auch ist es nicht weit zur Themalakane Lodge zum Dinner 🙂
Viel Spaß beim Weiterplanen
Wünscht
Doro
Themenstarter7 Beiträge · seit 201701. Aug. 2017 · #9
travelNAMIBIA schrieb:außer eben 1-2 Nächte mehr in Swakopmund, da es sich eben Aktivitäten-/Erlebnistechnisch unbedingt lohnt. 🙂
Ich glaube schon das man dort lange verweilen kann ohne das es langweilig wird. Wir haben uns jetzt nochmal ein paar Berichte durchgelesen und Videos angeguckt, aber wir finden keine Aktivität abseits der geplanten die wir für Zeit an einem anderen Ort eintauschen würden. Und wenn es vor Ort dann doch anders kommt, haben wir ja einen guten Grund bald wieder zu kommen 😄
travelNAMIBIA schrieb:Ich würde Chobe nämlich ganz streichen und mehr Zeit im Caprivizipfel und Moremi verbringen.
Die Zusatznacht wird auch defintiv in den Caprivi (Mavunje) gelegt.

Im Caprivi haben wir nur noch das Luxusproblem wie wir die ersten 3 Nächte verteilen. Lieber 1x RiverDance Lodge und 2x Ngepi, oder andersrum? Oder lieber in die Mobolo Lodge statt RiverDance, oder je 1 Nacht woanders? Ich tendiere zu erstgenannter Variante, frag mich aber ob das Fahrtechnisch Sinn macht. Ist eine Flussfahrt an der Stelle nochmal was ganz anderes als weiter südlich bei Ngepi?
Reisemaus schrieb:Ich finde es auch nicht schlimm, oft die Camp site zu wechseln, da man eh alles einpacken muss, auch wenn man nur einen Game drive macht, dann kann man gleich weiter fahren.
Das ist gut zu hören, so stell ich mir das auch vor. 🙂
Reisemaus schrieb:
Von Savuti bis Khwai zieht es sich aber ganz schön, deshalb sich dann schon mal 2 Nächte anbieten.
Das ist unser letztes größeres (Luxus-) Problem. Bei Savuti ist sich selbst unser Reiseführer nicht sicher ob er die Gegend feiern oder verfluchen soll. 😵

Was macht denn mehr Sinn? Vom Senyati kommend erstmal nur bis Muchenje zu fahren und morgens ein zweites mal den Ostteil vom Chobe mitzunehmen, oder direkt nach Savuti durchfahren und dort 2 Nächte bleiben? Preislich liegen die beiden Optionen halt weit auseinander und wenn es so ein großes Glücksspiel im Savuti ist, schlaf ich lieber nochmal eine Nacht im Muchenje Camp Und fahre morgens direkt weiter nach Savuti. (Mit welcher Fahrzeit müsste man auf dieser Strecke eigentlich rechnen?)