Situation Caprivi

9 Antworten · 2'764 Aufrufe · gestartet 13. Mai 2017 von Freaky
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 · #1
Hallo,
wir reisen in einer Woche nach Namibia. Nun war unsere ursprüngliche Reiseroute Namibia -> Botswana -> Moremi/Savuti -> Victoria Falls und dann wieder zurück. Da aber die Wasserstände im Moremi sehr hoch sind und dort schon nicht mehr viel geht hatten wir uns gedacht das Delta nur zu streifen und von den Victoria Fällen über den Caprivi wieder nach Windhoek zu fahren. Aber wie die Situation im Caprivi ist finde ich leider (trotz sehr langer Recherche) nicht. Kann man die Nationalparks befahren oder geht dort ebenfalls nur sehr wenig? Vielleicht ist ja jemand in den letzten Tagen in der Region gewesen und kann uns weiterhelfen.
Danke
Gunter
33,1k Beiträge · seit 200613. Mai 2017 · #2
Hi Gunter,

grob gesagt: Nkasa Rupara/Mamili ist zu dieser Zeit nur sehr eingeschränkt zu befahren (außer Du hast ein Boot dabei). Mudumu ist teilweise besser möglich. Bwabwata (Osten; Horseshoe) musst Du auch mit Einschränkungen rechnen. Der Westteil (Buffalo Core) ist wieder besser befahrbar. Die Wasserstände ändern sich aber stetig (nach unten). Du kannst mal die Webcams von Gondwana da oben verfolgen, dann bekommst Du einen Eindruck: http://namibiaweather.info/namibiawebcam.php (Camp Chobe, Namushasha, Hakusembe)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 · #3
Danke Christian,
das wäre ja wenigsten schon etwas besser. Moremi wird ja täglich schlimmer. Ich gehe das mal an
Gruß Gunter
444 Beiträge · seit 201113. Mai 2017 · #4
Hallo Gunter,
schön grün ist es hier. Viel Wasser fließt hier im Okavango.
Gruß von der Nunda Lodge bei Divundu, wo wir direkt am Flussufer stehen und hin und wieder Hippos beobachten können. Für die Details hat Christian schon alles gesagt,
Gruß NamiBilly
7'267 Beiträge · seit 200613. Mai 2017 · #5
Hallo Gunter

Wir waren vor einer Woche noch im Caprivi und am Chobe. Es hat viel Wasser. D.h. dass Du vielerorts nicht direkt am Fluss entlang fahren kannst und stattdessen eine trockenere Spur fahren musst. Wir hatten aber z.B. im Mahango und auch am Chobe sehr gute Sichtungen. Leider haben wir aus Zeitgründen einige Parks nicht gemacht, die sonst auf der Liste stehen. Ich denke aber mit Ausnahme des Nkasa Rupara sollte das meiste recht gut befahrbar sein.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 · #6
Hallo alle zusammen,
das lässt unsere Reisepläne ja dann schon sehr konkret werden. Wir werden dann unsere Route doch so fahren können wie geplant. Eventuell mal einen NP auslassen (wegen Wasser) aber dafür etwas länger wo anders bleiben.
Danke Euch allen.
Gunter
8'672 Beiträge · seit 201013. Mai 2017 · #7
Hallo miteinander,

das Wasser am Chobe geht schon wieder kräftig zurück! Als wir vor drei Wochen dort waren, konnte man unten nichts fahren. Jetzt hab ich eben mal auf die Webcam der Chobe Game Lodge geschaut - da fährt heute sogar schon wieder ein Fahrzeug! Als ich das letzte Mal geschaut habe, ging das Wasser bis zu den Bäumen, eine Fahrspur war nicht mehr zu sehen!

LG Bele


Chooobe.JPG
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter22 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 · #8
Hallo Bele,
dort standen wir auch schon. Lt. unserem Tourplan sind wir in ca. 20 Tagen dort. Ich denke dann wird das noch besser. Die Vorfreude wird immer größer.
Gruß
Gunter
8'672 Beiträge · seit 201013. Mai 2017 · #9
Freaky schrieb:Hallo Bele,
dort standen wir auch schon. Lt. unserem Tourplan sind wir in ca. 20 Tagen dort. Ich denke dann wird das noch besser. Die Vorfreude wird immer größer.
Gruß
Gunter
Hallo Gunter, wie die aktuelle Lage ist kannst du ständig hier verfolgen: http://www.chobegamelodge.co.bw/blog/live-web-cam/

Für mich war es komisch, zum ersten Mal nicht ans Wasser runter zu kommen..... trotzdem hatten wir es recht nett dort am Chobe 😉 (also natürlich nicht in der Chobe Game Lodge, sondern im Zelt 😄 ). Von daher kann ich das mit der Vorfreude seeeeehr gut verstehen !!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2017
1'115 Beiträge · seit 201013. Mai 2017 · #10
Nkasa Rupara ist ganz normal befahrbar, vom Parkeingang bis runter zum Jackelberry Camp am Linyanti. Einzig die Anfahrt ist ein wenig mühsam, da Dank deutscher Entwicklunshilfe (sprich Steuergelder) im Moment ein staatliches Camp am Parkeingang gebaut wird, ist die Strasse durch den Schwerverkehr in Mitleidenschaft gezogen worden und es gilt zahllose Umfahrungen zu meistern. Keine Wasserquerungen - für alle Morastlöcher hat es Umfahrungen. Das Gras ist hoch, jedoch meist nur halbe Kühlerhöhe. Haben eine Elefantenherde von 60 Tieren beobachten können sowie die üblichen zu erwartenden Tieren. Die Strassen zu und vom Park (Teerstrasse) Richtung Ngoma Gate sind tadellos und kaum Verkehr.
Chobe: Wasserstand ist höher als auch schon, aber nie so hoch wie 2010. Waterfront problemlos zu befahren.
Das gleiche gilt für die Route Ngoma über Savuti nach Mababe - kein Wasser what so ever. Der Savuti Channel ist furztrocken. Die Savuti Plains sind sehr gut befahrbar, wie auch die nördlichen Teile des Savuti Marshs.
Die Nebenstrassen im Khwai (südlich der Transitstrasse) sind östlich der Krezung Seronga sehr gut befahrbar und zudem auch ohne eingewachsene Büsche/Sträucher. Moremi selber ist wohl befahrbar, aber nur auf den Hauptrouten von mit sehr vielen Umfahrungen von Morast-Wasserlöchern. die Game Drives ab den Hauptrouten enden meist nach wenigen 100 m im Wasser. Die Strasse ab Mababe oder South Gate bis Maun ist ohne Wasser, jedoch nur in haarsträubendem Zustand (Wellblech in höchster Perfektion). Ab der Ortschaft Mababe Richtung Maun ist die Umfahrung der überfluteten Transtitroad noch grösser geworden und beträgt mehrere Kilometer, jedoch ohne jegliche Wasserquerungen. Die Strasse Gweta-Nata ist offiziell gesperrt, ist jedoch für 4x4 Fahrzeuge absolut befahrbar, Wasser über die ganze Fahrbahn auf rund 1.5 km - sehr grosse Schäden am Belag und viele Schlaglöcher - die Alternative wäre 380 km mehr fahren über Francistown.
Diese Informationen sind Stand Ende April/anfangs Mai 2017
Waren mit Fortuner 2.8 unterwegs und haben nie Low Gear benötigt, geschweige DiffLock. Aus unserer Sicht das beste FZ auf dem Markt für SelfDrives in den Parks im südlichen Afrika.
Gruss Rajang