Abends in der Stadt

8 Antworten · 3'453 Aufrufe · gestartet 24. Apr. 2017 von flakkari
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Themenstarter26 Beiträge · seit 201624. Apr. 2017 · #1
Hallo liebe Namibia-Profis,
noch 15 Wochen und unser erster Namibia-Urlaub beginnt! Viele Fragen haben sich schon durch's Lesen hier erledigt (dafür vielen Dank!) - andere entstanden erst dadurch...
So z.B. (- Entschuldigung an die Insider! War bestimmt schon hundert mal das Thema hier , aber ich finde einfach nichts brauchbares im Forum! 🙁 Vielleicht erbarmt sich ja trotzdem einer und antwortet kurz!) das abendliche Essengehen in den Städten.
Man liest ja immer wieder, daß man sicherheitsbedingt abends nicht mehr allein zu Fuß in den Städten unterwegs sein soll... Bei uns geht's da im Speziellen um Lüderitz und Swakopmund. Wir werden mit einem Pick-up Camper unterwegs sein, haben aber hier jeweils ausnahmsweise ein Zimmer gebucht (im August). Und ich möchte abends auch nicht mehr mit dem Camper zum Restaurant fahren - zumal man ja eventuell auch den einen oder anderen Tropfen Alkohol konsumiert.
In Lüderitz trennen uns rund 400m von unserer angedachten Kneipe (Barrel's), in Swakopmund möchten wir einmal in's "The Tug" (200m) und einmal in's "Jetty 1905" (200m + die Jetty selbst halt...). Eventuell auch in's Kücki's = 500m. Ist das wirklich so kritisch, daß meine Frau und ich (48J.) keine 400m in Lüderitz bzw. 200m (resp. 500m) in Swakopmund zu Fuß unterwegs sein können/sollten?!? Für die paar Meter bekommen wir doch auch kein Taxi...Oder müssen wir dann erst 'ne Stadtrundfahrt mit dem Taxi machen?!?
Sicherlich kann einem keiner definitiv sagen: "Da passiert nichts!" Überfallen werden kann ich auch zwischen "aus dem Taxi aussteigen am Münchner Hauptbahnhof" und dem Bahnsteig 13, aber ist es wirklich sooo schlimm in den Städten Namibias?!? - und ich rede jetzt nicht von Windhoek, was wir sowieso meiden...
Wie gesagt, wir wären echt dankbar für eine realistische Einschätzung 😕 ...

LG, Steffen
zuletzt bearbeitet 25. Apr. 2017
2'097 Beiträge · seit 200624. Apr. 2017 · #2
Hallo Steffen,

das persönliche Sicherheitsempfinden ist natürlich eine sehr subjektive Sache. Wo sich der eine sicher fühlt und zu Fuß geht, nimmt der andere lieber ein Taxi. In Windhoek fahren wir immer mit einem Taxi zum Abendessen. In Swakopmund laufen wir immer zu Fuß (und fühlen uns dabei nicht unsicher). Für 500 Meter würde ich mir kein Taxi bestellen.

Viel Vorfreude auf Namibia wünscht
Uwe
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2'497 Beiträge · seit 201125. Apr. 2017 · #3
Hallo,

in Windhoek sind wir immer gefahren, aber nur, weil uns der Weg von Unterkunft zu Restaurant zu weit war. In Swakopmund sind wir immer gelaufen, weil der Weg kürzer war und wir auch ganz gerne nach dem Essen noch ein paar Schritte gehen. Wir haben uns nie unwohl gefühlt. Tagsüber würde ich als Frau auch alleine rumlaufen, bei Dunkelheit finde ich es zu zweit besser, das aber sogar in Deutschland. In Townships gehe ich lieber in Begleitung eines Ortsansässigen.

Zum Tug, zur Jetty und zu Kücki´s würden wir nicht fahren. In Lüderitz waren wir zuletzt 2011, wenn sich da nicht alles geändert hat, ist´s da ähnlich.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
890 Beiträge · seit 201625. Apr. 2017 · #4
Hallo,
ich sag mal so, wenn du Pech hast, überfallen die dich nach 10 Metern aus dem Tor raus. Oder kommen gleich durchs Tor zu dir ohne das du die Nase ins Freie gesteckt hast.
Wenn du Glück hast, läufst du nachts durch nen Township und es passiert gar nix.
Ich halte es so, dass ich nix mitnehme wenn ch zu Fuss unterwegs bin - keine Geldbörse, keine Tasche, kein Handy, kein Fotoapparat, keine Uhr, keinen Pass, keinen Ausweis, nix. Nur das Geld, was ich unmittelbar brauche und eine Kreditkarte irgendwo an mir verstaut.
Also alles relativ.
Gruß
zuletzt bearbeitet 25. Apr. 2017
1'079 Beiträge · seit 201625. Apr. 2017 · #5
Hallo Steffen!
War im Jänner (2017) in Swakopmund. Abendessen im Jettys, zu Fuß zum Guesthouse (Cornerstone) und wir haben uns keine Sekunde irgendwie unsicher oder gar bedroht gefühlt. Und das ganze nach Sonnenuntergang (also im FINSTEREN). Und wie heist es so schön: Zu Tode gefürchtet ist schon halb gestorben!
Gruß
Ernst
5'538 Beiträge · seit 200825. Apr. 2017 · #6
Hallo Steffen,

ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen. Vom Cornerstone ist alles zu Fuß erreichbar und meines Erachtens auch nicht gefährlicher als daheim. Den Rat, alle Wertsachen zu Hause zu lassen, kann ich allerdings nicht teilen. Warum? Wenn Du überfallen wirst, geht es um Deine Gesundheit und nicht um ein paar Kröten. Denn der Übeltäter weiß ja nicht, dass Du alles für die Einbrecher in der Lodge/im Gasthaus liegen gelassen hast. Also ganz normal, ohne zuviel Klunker und Ausrüstung, die Du abends sowieso nicht mehr brauchst, losgehen.

Liebe Grüße und einen schönen Urlaub
Gerd
890 Beiträge · seit 201625. Apr. 2017 · #7
@Gerd,
es geht darum, bist du als Ziel relevant bzw.lohnenswert ja oder nein. Nur mit ner kurzen Hose und T-shirt eher nicht, mit ner Tasche oder Fototasche schon eher.
Gruß
241 Beiträge · seit 201625. Apr. 2017 · #8
Hi,

2010 sind wir in Lüderitz bei unserem ersten Namibia-Aufenthalt auch kurze Strecken mit dem Auto gefahren und kamen uns ziemlich blöd vor. Alle anderen in unserer Unterkunft (Zur Waterkant) waren gelaufen. Das würden wir nächstes Mal auch machen.
In Swakopmund sind wir 2013 von Alternative Space zu The Tug und zurück auch bei Dunkelheit gelaufen und haben uns nicht unsicher gefühlt.

Ebenso haben wir es auch in Kapstadt (Seapoint) gehalten.

Gruß

Thomas
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Themenstarter26 Beiträge · seit 201625. Apr. 2017 · #9
Vielen Dank Euch allen! Obwohl es die Frage ja sicherlich schon einige Male so ähnlich gab, haben wir nun ja doch so einige Antworten erhalten. Und die Tendenz geht ja eindeutig in Richtung "zu Fuß" gehen - so wie ich's erhofft habe! 🙂
Also kein Vorfreude-Dämpfer! 😄
Gruß,
Steffen