Hoanib / Khowarib Schlucht

8 Antworten · 4'059 Aufrufe · gestartet 04. Apr. 2017 von katjan
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Themenstarter32 Beiträge · seit 201604. Apr. 2017 · #1
Hallo liebe Namibia-Experten!

Wir planen unsere Namibia-Tour im August. Soweit bin ich mit der diesjährigen Route zufrieden. Allerdings bin ich im Bereich der Khowarib-Schlucht bzw. des Hoanib etwas unschlüssig. Wir sind zwar vergangenes Jahr durch den Chobe NP gefahren (Tiefsand in Savuti, Third Bridge...) aber trotzdem noch nicht ganz sicher, ob die Fahr im Hoanib noch eine etwas andere Nummer ist und wir uns das zutrauen sollen. Geplant wären jetzt 2 Nächte in dieser Gegend mit Aufenthalt im Khowarib Community Camp. Man kann ja den Hoanib offenbar auf der Seite der Khowarib Schlucht und auch linkerhand der Straße bei Sesfontein einfahren. GIbt es hier landschaftlich (bzw. was man sonst so sehen kann) gravierende Unterschiede, dass man unbedingt beide Seiten einplanen sollte oder geht es vorrangig um das "Offroad-Vergnügen" und die Ähnlichkeit ist dann doch relativ groß? Auch über einen Guide in Sesfontein haben wir nachgedacht, sind aber dann doch unschlüssig, ob uns die Zeit in der Khowarib dann nicht zu knapp wird. Wir kommen vom Camp Hoada und werden im Anschluss nach Opuwo (Reiseberichten zufolge bleiben wir eher auf der Hauptstraße - die Alternativroute über Puros wird ja oft wild beschrieben) weiterfahren. Vielleicht kann mir jemand von euch behilflich sein, da etwas "Licht ins Dunkel" zu bringen.

Gleich noch eine Frage. Von den Epupa Falls fahren wir dann nach Namutoni. Für einen Zwischenstopp auf der Strecke habe ich drei mögliche Camps gefunden: Seven Valley Guesthouse (bei Oshakati), Namibia Lodge 2000 (wirkt lieblos) und das Ondangwa Restcamp. Hat hier jemand Erfahrungswerte oder kennt andere Alternativen? Nachdem wir mit unserer 10jährigen Tochter reisen, würden wir die Strecke gerne teilen.

Danke schon vorab für eure Hilfe!
Katrin
1'412 Beiträge · seit 201305. Apr. 2017 · #2
Hallo Kathrin,

zum deiner zweiten Frage:
Wir fahren nächstes Jahr ebenfalls vom Kunene in Richtung Namutoni.
Wir haben das Ongula Villa Homestaed gebucht:
http://www.ongula.com/
Das ist etwa 35km von Ondangwa entfernt und wäre vielleicht auch für euch eine Option.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
5'479 Beiträge · seit 200905. Apr. 2017 · #3
Ich persönlich empfinde die Strecken im Chobe und Moremi hinsichtlich Tiefsand als deutlich anspruchsvoller als den Hoanib Riverbed Trail.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
7'272 Beiträge · seit 200605. Apr. 2017 · #4
Topobär schrieb:Ich persönlich empfinde die Strecken im Chobe und Moremi hinsichtlich Tiefsand als deutlich anspruchsvoller als den Hoanib Riverbed Trail.
Dem kann ich mich anschliessen. Wenn der Fluss nicht gerade gelaufen ist, ist er recht einfach zu fahren. Im August solltet Ihr damit keine Probleme haben.
Es gilt aber die gleiche Regel wie in allen abgelegenen Gebieten. Ihr braucht einen Plan B für den Notfall. Es kann ja auch etwas passieren, was nicht vorhersehbar ist.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter32 Beiträge · seit 201605. Apr. 2017 · #5
Danke schon mal,

wir sind vom Typ her keine "Riskierer" und haben auch GPS-Navi und ein Satellitentelefon dabei. Das mit dem lokalen Guide für die eintägige Befahrung wäre auf jeden Fall noch zu überlegen (der will ja am Abend auch wieder nach Hause 😉. Chobe NP war zu keiner Zeit ein Problem - nicht einmal im Ansatz haben wir uns festgefahren oder sonstige Probleme bekommen. Mit richtig felsigen Etappen sind wir aber eher unerfahren. Der Tiefsand fährt sich ja teils ähnlich wie ordentliche Schneeverwehungen im Winter.

Aber die gesamte 4WD-Strecke von Sesfontein über Purros nach Opuwo ist schon noch einmal eine andere Nummer, oder? Ein bisschen Geschaukel wollen wir schon gerne wieder dabei haben, auch wenn es dann noch in den Mahango NP geht, wo uns noch etwas Sand erwartet...

Über weitere Meinungen bin ich natürlich immer noch froh! Dank dieses Forums sind wir letztes Jahr super durchgekommen 🙂!
938 Beiträge · seit 201305. Apr. 2017 · #6
loeffel schrieb:
Wir haben das Ongula Villa Homestaed gebucht:
http://www.ongula.com/
Das ist etwa 35km von Ondangwa entfernt und wäre vielleicht auch für euch eine Option.
Die Lodge ist klasse, die Tour durch die alte Homestaed auch was für Kinder. Das traditionelle Ovambo Abendessen hat mich allerdings nicht satt gemacht .............
Und wenn man nicht zu früh links abbiegt (T4A hat eine tolle Route drin...) ist es auch ganz einfach zu finden und zu fahren ....

LG
Andreas
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zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2017
1'166 Beiträge · seit 200805. Apr. 2017 · #7
Hallo Kathrin,

welcher Teil des Hoanib (östl. oder westl. von Khowarib) schönen ist, ist schwer zu sagen. Letztes Jahr hat mir die Khowarib Schlucht nicht so gut gefallen, weil überall Rinder grasten - allerdings sind wir auch nicht sehr weit reingefahren.
Der "westlichiche" Hoanib wird landschaftlich erst ab Die Poort richitg schön (ca. 25 km hinter Sesfontein). Dort hat man auch gute Chanchen, auf Wüstenelefanten zu treffen. Persönlich würde ich auch über den Ganamub in den Hoanib fahren.

Nach Puros zu fahren, ist nur sinnvoll, wenn dies über Hoanib und Hoarusib erfolgt. Nach Opuwo sollte es dann auch über den Hoarusib und Khumib gehen. Im Juni 2016 war das alles relativ gut befahrbar. Zwischen Hoanib und Hoarusib gab es übles Wellblech. Auf dem Verbindungsstück zwischen Hoarusib und Khumib ging es nur langsam voran, aber dennoch einfach zu fahren.

Ich nehme mal an, dass ihr Namutoni nur ein Zwischenstop auf den Weg Richtung Caprivi sein soll. Falls ihr den Etosha NP besuchen wollt, bietet sich an, über das Galton Gate den Etosha von West nach Ost zu queren.

Grüße
Axel
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zuletzt bearbeitet 30. Juli 2018
51 Beiträge · seit 201705. Apr. 2017 · #8
Hallo Kathrin,
da lese ich gespannt mit! Wir werden am 22. oder 23. August von Omandumba aus über Palmwag und Opuwo zu den Epupa Falls fahren und dann über Ruacana zum Galton Gate. Bis zum Galton Gate haben wir vom Erongo aus ca. 9 Tage Zeit und sind auch noch unsicher, wo es nun am schönsten ist... Hoada, Khowarib, Purros... mit oder ohne 4x4 Trails... übrigens werden wir unsere Tochter (11 Jahre) und unseren Sohn (9 Jahre) dabei haben - vielleicht sieht man sich ja!
Liebe Grüße
Anette
Themenstarter32 Beiträge · seit 201612. Apr. 2017 · #9
Hallo!
Das wäre natürlich super für die Kids, aber wir sind euch um eine gute Woche zeitlich voraus. Das wird sich wohl nicht ausgehen. Schade! Ihr würdet uns auf jeden Fall mit der Beschreibung sofort auffallen, falls wir uns doch über den Weg laufen 🙂. Wer weiß, vielleicht bei den Epupa Falls (falls ihr schneller Richtung Norden fahrt, als wir).
LG
Katrin