BLblx81Themenstarter2 Beiträge · seit 201708. März 2017 · #1Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei unsere erste Nambiareise zu planen. Die Ersttätertouren haben wir uns angesehen und dadurch inspiriert folgende Route überlegt (sind jetzt nur die Übernachtungsstops). Gesamt haben wir 4 Wochen Zeit, Unterkünfte wollen wir mischen - Camping und Lodges.
1. Tag: Ankunft und ÜN: Windhuk
2. Tag: Kalahari, ÜN: Kalahari Anis Lodge o.ä.
3. Tag: Kalahari, ÜN: Keetmanshoop
4. Tag: Gegend um Aus UN: Eagle´s Nest Chalets Gondwana
5. Tag: Lüderitz, Kolmanskop UN: Eagle´s Nest Chalets Gondwana
6. Tag: D707 ÜN: Duwiseb Castle o.ä.
7. Tag: Namib, Sesrim Canyon ÜN: Sesriem
8. Tag: Sossusvlei, Dead Vlei ÜN: Sesriem
9. Tag: nach Swakopmund, Walvis Bay ÜN: Swakopmund
10. Tag: Swakopmund ÜN: Swakopmund
11. Tag: Cape Cross ÜN: Uis
12. Tag: nach Etosha ÜN: Etosha <= ca. 4-5h Fahrt. Lohnt hier ein Übernachtungsstop? Twyfelfontain interessiert uns nicht besonders
13. Tag: Etosha ÜN: Etosha
14. Tag: Etosha ÜN: Etosha
15. Tag: ÜN: Grootfontain <= ca. 4-5 Stunden Fahrt
16. Tag: ÜN: Ngepi Camp Okavango
17. Tag: ÜN: Ngepi Camp Okavango
18. Tag: ÜN: Gegend Mudumu N.P.
19. Tag: ÜN: Kasane
20. Tag: Tour zu den Victoriafällen ÜN: Kasane
21. Tag: kleiner Abstecher zum Chobe ÜN: Kasane
22. Tag: ÜN: Divundu <= ca. 4-5 h Fahrt
23. Tag: ÜN: Grootfontain <= ca. 4-5 h Fahrt
24. Tag: ÜN: Waterberg
25. Tag: ÜN: Waterberg
26. Tag: ÜN: Gegend Erindi
27. Tag: ÜN: Windhuk
28. Tag: Abreise
Was würdet Ihr für die Route von Swakopmund zum Etosha empfehlen?
Was haltet Ihr generell von der Route? Wir haben aktuell 4 Etappen mit mehr als 4 Stunden in der Route. Da wir längere Strecken aber gewohnt sind macht uns das nicht aus - irgendwie ist ja auch der Weg oft das Ziel. Solltet Ihr aber Tipps haben - gerne her damit. Wir wollen den Aufenthalt im Etosha gerne noch eine Nacht ausdehnen - was würdet Ihr empfehlen dafür aus der Route zu streichen? Ursprünglich hatten wir den Rückweg ab Kasane durch Botswana geplant, uns das aber aufgrund der Reisekasse nochmas anders überlegt. Bisher haben wir noch nichts gebucht und sind vom Zeitraum her noch etwas flexibel. geplant ist aktuell November (ja, wir müssen uns beeilen 😉 ).
Vielen Dank schonmal für eure Tips.
Viele Grüße
Boris
Sasa2'391 Beiträge · seit 201608. März 2017 · #2Hallo Boris,
ich finde schade, daß bei Euch Erongo und/oder Damaraland so kurz kommt oder gar nicht auftaucht. Wie wäre es mit der Spitzkoppe (soll traumhaft zu campen sein) oder mit der Vingerklip Lodge?
Wenn ihr die D707 fahrt, dann übernachtet auch da. Das ist ja das was diese Straße ausmacht. Duwisib liegt nicht an der D707.
Warum Grotfontain? Was wollt ihr da, sogar 2 mal?
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html BLblx81Themenstarter2 Beiträge · seit 201709. März 2017 · #3Hallo Sasa,
vielen Dank für die Rückmeldung.
Erongo und Damaraland schauen wir uns gleich mal an. Welche Route und welche Stops (zusätzlich zu Spitzkoppe) würdest Du zwischen Swakopmund und Etosha wählen?
Duwisib hatten wir nur gewählt weil es bzgl. der Entfernungen besser auf der Route liegt. In der Planung haben wir jetzt ja aktuell einen Tag von Aus bis Duwisib. Ähnlich ist es mit Grootfontain - das ist nur als Zwischenstop geplant gewesen. Hast Du hier evtl. einen Tipp?
Viele Grüße
Boris
Sasa2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 · #4Hallo Boris,
ich war auch erst einmal in Namibia und wir waren in Lodges. Kannst Dir aber in meinem Reisebericht mal den letztenTeil anschauen, da geht es um die D707. Da gibt einige sehr schöne Unterkünfte.
Hast Du die T4A Karte? Die ist super, um die Routen zu planen. Da sind sehr realistische Zeitangaben drin und die Campsides und Unterkünfte zum Großteil eingezeichnet.
Wir sind letztes Jahr von Swakop zur AIAiba Lodge ins Erongo und dann über die Damara Mopane Lodge nach Hobatere Lodge und dann einmal durch den Etosha von west nach Ost.
Dieses Jahr wollte ich auch über Cape Cross, aber nach den Berichten von den vielen toten Tieren und dem Gestank belassen wir es wieder bei der schönen Bootstour in Walvis Bay und werden über Henties Bay , über die Spitzkoppe nach Uis fahren und von dort zur Vingerklip Lodge und dann wieder zur Hobatere Lodge.
Wir haben dieses Jahr kein Allrad Fahrzeug und auch keine Off Road Erfahrung und bleiben immer schön auf den C und D Straßen.
Leider ist bei der diesjährigen Planung Damaraland bei uns auch schon wieder zu kurz gekommen, weil wir Etosha intensiv machen wollten. Das kommt dann beim nächsten mal. Aber man sollte wenigstens ein paar Übernachtungen in diesem schönen Landstrich mit einplanen finde ich.
Als Camper wäre ja auch das Rhinocamp oder das Palmwag Konzessionsgebiet möglich. Da müssen Dir aber die Camper weiter raten.
Viele Grüße
Sasa
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Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200709. März 2017 · #5Hallo Boris,
Ich sehe es wie Sasa, die D707 ist viel zu schön, als nicht wenigstens 1 Nacht dort zu übernachten. Wir sind im Oktober zum 2. x auf der Koiimasis Campsite.
Ich persönlich würde die Tage am Waterberg streichen, viele lieben ja den Waterberg aber meiner Meinung nach muss er nicht sein.
Das Ngepi Camp ist schön, aber wenn es voll ist - nein danke. Wir waren jetzt schon mehrfach auf der Campsite der Mahangu Lodge.
Statt 2x Grootfontein könntet ihr auch 1x Roys Camp (ca 45 KM entfernt) wählen. Es soll ja nur als Zwischenübernachtung dienen.
Uis ist nicht schön, wo wollt ihr da übernachten?
Kasane, falls ihr campen wollt, empfehle ich das Senyati Camp.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201109. März 2017 · #6Sasa, Du hast mit allem recht, aber hast Du Dir die Gesamttour angeschaut. Der Süden, die Mitte mit allen Highlights, der Caprivi, Vicfalls, Chobe und auch wieder zurück, da bleibt nirgendwo Zeit für nette Orte unterwegs. Grootfontein braucht man dringend als Zwischenübernachtung, weil es sonst in und aus dem Caprivi zu weit ist, liegt aber zumindest auf dem Hinweg auch nicht "mittig".
Wir haben die Tour ohne Kasane, ohne den Süden und ohne Cape Cross in 25 Tagen gemacht und es hat alles gut geklappt, ohne dass wir uns irgendwo gelangweilt hätten, auch unser erwachsener Sohn nebst Freundin nicht. Für mich wäre die Tour so nichts.
Bei Bereitschaft, auch was wegzulassen, z.B. den Süden, hätte ich viele Vorschläge für schöne Camps und Unternehmungen.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201309. März 2017 · #7Hallo Boris, herzlich willkommen im Forum!
Ich finde eure Planung ehrlich gesagt nicht gut.
Die vielen, vielen 1Stop Übernachtungen sind echt doof, ihr kommt niergendwo richtig an, die Tour ist sehr unruhig und oft nur ein Abhaken von Orten!
Überlegt euch einige Punkte zusammen zu fassen...dazu solltet ihr aber Prioritäten setzten!
Ich persönlich würde für die erste Tour den Caprivi weglassen, dann könnt ihr wunderschön die klassische Route mit Süden planen!
LG NOGRILA
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. März 2017 · #8Hi Boris,
nur als Idee für eine 3-Wochen-Tour (die ihr dann noch um eine Woche verlängern bzw. ausweiten könnt) schau mal auf diesen Thread:
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.htmlViele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Sasa2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 · #9Hallo Boris,
Karin hat sicherlich Recht mit ihrem Hinweis. Da ich nie im Caprivi war, habe ich den Teil Deiner Tour auch nicht weiter angeschaut. Ich kann da ja eh nichts zu sagen, aber als Anhaltspunkt kannst Du Dir mal in meinem Reisebericht die Übersicht anschauen. Das haben wir in 21 Tagen vor Ort gemacht. Es waren 4400km aug Gravel. Das war ok, aber eine Woche mehr hätten wir gut auf dieser Tour noch untergebracht. Am Fish River im Erongo und vor allem im Etosha. Deshalb machen wir dieses Jahr in 3 Wochen nur Swakop, Erongo, Damaraland, Etosha und Waterberg und schon wieder sind ein paar Orte zu für meine Gefühl zu kurz gekommen. Die Epupa Falls paßten schon wieder nicht rein.
Beim ersten mal will man einfach alles sehen, aber Namibia ist 2,5 mal so groß wie Deutschland und hat keine Autobahnen. Mir haben bei unserer Tour alle geschrieben, das sei zu stressig. War es nicht zu sehr, aber ich weiss jetzt was gemeint ist. Ich denke, je öfter man in Namibia ist, desto kleiner werden die Routen, weil man immer mehr einfach nur die Ruhe, die Landschaft, die Tiere und nicht zu vergessen den fantastischen Sternenhimmel zu genießen.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
peter 081'927 Beiträge · seit 200809. März 2017 · #10Hallo Boris,
es ist eine Menge Fahrerei, insbesondere im Caprivi, aber machbar.
Meine Tipps im Einzelnen:
Tag 3 kannst Du dir sparen, von Anib geht es relativ zügig bis Aus
Tag 4 + 5 🙂 🙂 🙂
Tag 6 In Duwiseb ist ein sehr schöner Campingplatz in der Guestfarm bei Familie Schulz direkt am Schloss, unbedingt das Dinner in der alten Schmiede buchen
Tag 11 Von Swakop würde ich bis Mowani fahren
Tag 12 über Olifantsrus (Galton Gate) in den Etosha-NP
Tag 15 Roys Camp
Tag 23 Rundu Hakusembe Gondwana
Tag 24 Waterberg
viel Spaß noch
Peter
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201109. März 2017 · #11Hallo,
ich weiß, Eagle´s Nest ist toll, aber ich finde, wenn Vicfalls drin bleiben sollen, ist das zu viel.
Mein Vorschlag:
1. Windhoek
2. Sesriem
3. Sesriem
4. Swakopmund (hier u.a. Bootstour zu den Robben statt Cape Cross)
5. Swakopmund
6. Swakopmund
7. Damaraland (Mowani, sehr schön)
8. Damaraland (s.o.)
9. Galton Gate (Etosha Roadside Halt)
10. Quer durch Etosha, Olifantsrus
11. Okaukuejo
12 Halali
13. Grootfontein (z.B. Roy´s Restcamp)
14. Divundu (z.B. Ndhovu)
15. Divundu (s.o.)
16. Katima Mullilo (Caprivi Houseboat Safari Lodge)
17.-19. Kasane
20. Kongola (Mavunje Camp)
21. Kongola
22. Rundu (siehe Peter)
23. Waterberg
24. Waterberg
25. z.B. Okonjima (super Campsite)
26. Okonjima
27. huch, sogar noch ein Tag übrig, z.B. für Caprivi, Kasane oder Etosha
So wäre alles viel entspannter und Ihr mach das nächste Mal eine Südtour mit KTP und so weiter. 😗
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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