Reisepläne für Afrika Abenteuerreise – Inputs gesu

10 Antworten · 1’955 Aufrufe · gestartet 06. März 2017 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,2k Beiträge · seit 200606. März 2017 ·
Hi Leon,

also in Namibia und Südafrika in den meisten Bereichen ist das eher nicht möglich. In anderen Staaten schon, wobei sich vielerorts die Wildtiere in Nationalparks aufhalten. Und da ist das mit dem "wild campen" und "abseits der Pfade" teilweise verboten bzw. nur eingeschränkt möglich. Setze Dich doch mal mit BikeAfrica hier im Forum in Verbindung. Er hat den halben Kontinent mit dem Fahrrad erfahren.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 06. März 2017
Themenstarter33,2k Beiträge · seit 200606. März 2017 ·
Hi Leon,
inwiefern ist das nicht möglich einfach querfeldein zu fahen? Klingt vielleicht mal wieder naiv aber was hindert einen daran?
Gesetze, Soldaten mit Maschinengewehren, Flüsse, Privatland.... es gibt vieles, was einem das querfeldeinfahren verbieten könnte.
Du kannst sicherlich weite Teile Sambias, Malawi, Zentral- und Westafrikas fernab von anderen Touristen erforschen. Entweder eben gut geplant oder einfach als Backpacker treiben lassen.

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 06. März 2017
2’391 Beiträge · seit 201606. März 2017 ·
Hallo Leon,
wir Christian schon sagte, dürften die reisebericht von Wolfgang / BikeAfrica mit dem Fahrrad einge Anregungen geben oder der Bericht über Ostafrika mit öffentlichen Verkehrsmitteln https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/291795-reisebericht-ostafrika-u-ostkongo-nov-dez-2016.html
Bevor ich letztes Jahr in Namibia war, war mir auch nicht klar, dass das Land zum Großteil eingezäunt ist, weil Privatland. Das nicht eingezäunte ist meistens Naturschutzgebiet. Es gibt viele Campsides, die sehr einsam liegen. Ihr seid doch zu 6, oder? Wir bezahlen dieses Jahr für 3 Wochen für einen 8-Sitzer Van/Bus etwas über 1600€. Wenn ihr das durch 6 teilt, seid ihr mit unter 300€ dabei. Für die Flüge zahlen wir 560,-€. Man muß halt ein bisschen gucken, wann es wo günstige Flüge gibt. Mit 900€ müßte beides zu schaffen sein, dann bleibt Euch noch 600€ für die Campsides und für Essen. Dann habt ihr aber keinen Allrad und Kaoko Feld dürfte nicht gehen.
Du kannst auch mal bei Topobär nachfragen, der hat Motorrad touren durch das Kaokofeld gemacht. War aber glaube ich gar nicht so günstig. In der einer der letzten Motorrad Ausgaben gab es auch einen Bericht über Namibia mit Motorrad.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
2’391 Beiträge · seit 201606. März 2017 ·
Ach noch was vergessen: Es gab auch einen Reisebericht von 3 Studies,die in Namibia als Tramper unterwegs waren. Ich galube dei Faru nannte dich Bärlin oder so ähnlich.

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
2’497 Beiträge · seit 201106. März 2017 ·
Hallo Leon,

in allen Nationalparks, die ich kenne (USA, Europa, Afrika) gibt es klare Richtlinien, die beinhalten, dass man ein Permit kaufen muss, nicht wild campen darf, sich auf den Wegen bewegen muss... In Teilen Namibias gibt es einsamere Ecken, die nicht Nationalpark sind, dafür aber vielleicht Privatland. Da kann man dem Farmer aber auch nicht einfach den Busch durchpfügen und die in seinem Besitz befindlichen Antilopen schießen. Wo beides nicht zutrifft, ist es vielleicht Kommunalland, auch wieder Regeln. Wo´s wirklich einsam ist (z.B. in Namibia im hintersten Kaokovelt) sind Tiere aber deutlich weniger und scheuer.

Die einzige Info zu Wildcampen in Nationalparks, die man braucht, ist: streng verboten, bei Zuwiderhandlung Ausweisung aus dem Nationalpark.

Daher finde ich den Vorschlag von Sasa ganz praktikabel, zumal Ihr in viele Nationalparks ohne Auto nicht reinkommt, da zu Fuss gehen, Fahrradfahren und auch Motorrad fahren aus Sicherheitsgründen verboten ist. Die Parks aussen vor zu lassen, wie z.B. Wolfgang (Bikeafrika) es tut, passt nicht zu Eurem Ziel, den Tieren möglichst nahe zu kommen. Als Alternative Geführte Gamedrives für 6 Personen sind auf jeden Fall kostspieliger als selber zu fahren und wohl eher nicht nach Eurem Geschmack. Motocrossmaschinen werden in Namibia schon vermietet, aber ich glaube, die weden nur in Verbindung mit einer Guided Tour hergegeben und 6 Maschinen sind sicher sowieso teurer als ein Auto.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
1’003 Beiträge · seit 200806. März 2017 ·
Hi,
ich denke, das Afrika was Du suchst, gibt es so nicht.
Es gibt Teile, die sind gut erschlossen, Dort kannst Du mit dem Golf überall hinfahren.
Es gibt Teile, da kannst Du querfeldein fahren, aber das kannst Du ohne Planung / gute Ausrüstung nicht machen.

Ich hatte es ja schon mal geschrieben. Macht erst mal eine normale Tour. Am einfachsten scheint mir eine Flug nach Johannesburg oder meinetwegen Windhoek. Dort ein preiswertes Auto mieten und einfach alles erst mal in Ruhe wirken lassen. Dann bekommt Ihr eine Idee, was geht und wie es Euch gefallen könnte. Südafrika scheint dafür der preiswerteste und unkomplizierteste Weg.

Sicherlich könnte Ihr das auch an/ab Lusaka machen, aber da werden sie Euch ausnehmen, wie die Weihnachtsgänse. In RSA hat das alles noch etwas ein System. Da gibt es Campingplätze für 80 Rand und den Golf für EUR 25 am Tag. Tiere kann man bei Bedarf auch ansehen und wenn es wilder werden soll, ist Botswana nicht weit,. Aber Tier gucken kostet nahezu überall Geld, da Schutzgebiete. Der Rest ist halt besiedelt. Und das betrifft ganz Afrika.

Gruss
Christian
284 Beiträge · seit 201406. März 2017 ·
Wie alle anderen schon schrieben gibt es das Afrika, wie du es dir vorstellen so nicht. Man kann nicht einfach so off-road fahren und die interessanten Tiere sind in Nationalparks und auch nur dort kommst du Nähe ran. Und Afrika ist Recht teuer.

Worauf kommt es dir wirklich an? Tiere sehen? Abseits der Zivilisation im Bush übernachten? Relativ günstig (wenn auch wahrscheinlich nicht so günstig wie du dir erhoffst)?
Backpacking fällt schon Mal raus, damit kämst du in Städte aber nicht in die Natur.
Zweiräder sind auch schlecht, damit kommst du zwar aufs Land aber eben nicht zu den Tieren.
Auto mieten und Selbstversorger, benötigt viel Planung aber man kommt in die Parks und kann auch in relativer Natur übernachten, aber nicht ganz wild. Ist, ja nachdem was für ein Auto und wieviele Personen auch nicht ganz billig.

So und jetzt meine völlig subjektive Meinung wie ich es machen würde (und auch gemacht habe):
Um viele Tiere zu sehen gibts für mich im südlichen Afrika nur ein Land: Botswana (mein Lieblings Park ist zwar South Luangwa in Sambia, aber dorthin zu kommen ist schwieriger und es ist dort "zivilisierten"). Auch wenn du schreibst, dass du um Unkosten zu vermeiden, keine geführte Tour willst, empfehle ich dir genau das! Zum einen ist das die einzige Möglichkeit legal in Nationalparks im Bush zu übernachten, ohne jegliche zivilisatorischen Einrichtungen, zum andern ist die Vorbereitung einfach, man muss sich weder um permits, noch um Übernachtungsmöglichkeiten kümmern. Und nicht zuletzt ist es relativ günstig, auch weil sämtliches Essen dabei ist.
Die Tour, die ich 2007 gemacht habe gibt es immer noch: https://www.drifters.co.za/tours-and-lodges/16-day-botswana-tour/ Bilder kannst du auf meiner web-Seite unter Reisen Afrika 2007 anschauen. Mit Flug und Nebenkosten kommst du unter 3000€ p. P. raus, das ist zwar doppelt soviel wie du im anderen thread geplant hast und auch nur die halbe Zeit, aber auf der Reise würdest du wirklich die nackte Natur erleben und mittendrin sein in den Parks. Alternativ wäre auch die Reise zu empfehlen, da würdest du auch auf dem Sambesi Kanu fahren: https://www.drifters.co.za/tours-and-lodges/24-day-southern-circle-tour/ Auch zu dieser Reise findest du Bilder auf meiner web-Seite diesmal unter Afrika 2010. Nachteil hier ist wirklich viel Fahrerei. Zumindest damals war Drifters sehr entgegenkommend, es könnte auf Nachfrage ein Rabatt drin sein, wenn ihr wirklich zu sechst Reise würdet. Buchen würde ich über ein deutsches auf Afrika spezialisiertes Reisebüro.
Übrigens sind die Links, weil ich genau diese Reisen gemacht habe und ich, besonders die Botswana-Reise als ideal für (jüngere) Anfänger erachte, ich habe keinerlei Verbindung zu denen. Aber als Warnung, diese Reise hat mich so angefixed, dass ich inzwischen 7mal in Afrika war, die Folgekosten können also gravierend sein 😉
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
zuletzt bearbeitet 06. März 2017
5’484 Beiträge · seit 200907. März 2017 ·
Ich würde gerne noch einmal aufs Paddeln zurück kommen. Seit Ihr erfahrene Paddler? Wenn ja, hätte ich eine Idee für Euch, bei der Ihr Einsamkeit, viele Wildtiere und fantastische Natur erleben könnt. Auf der ganzen Strecke könnt Ihr problemlos wild campen. Der Nachteil ist, dass sich der Fluss nicht in Afrika befindet.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
5’484 Beiträge · seit 200907. März 2017 ·
South Nahanni River in Kanada. Ist die fantastischste Reise die ich in meinem Leben gemacht habe. Da kommt auch keine Tour in Afrika mit.

Für das was geboten wird, ein Schnäppchen. Neben den Flugkosten nach Kanada kommt nur noch die Miete für die Ausrüstung und der Charterflug zum Startpunkt hinzu. Die Ausrüstung kann man vor Ort in Fort Simpson ausleihen.

An Tieren haben wir gesehen: Bison, Bergziege, Elch, Karibu, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Wolf, Biber u.v.m.

Voraussetzung ist allerdings Wildwasser 3 im offenen Canadier mit Persenning.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 07. März 2017
319 Beiträge · seit 201207. März 2017 ·
Ganz so ursprüngliches Afrika zu finden wird immer schwieriger, aber es gibt immer noch einige Möglichkeiten. Ich war mehrmals in Uganda mit dem Rad unterwegs (wobei das auch immer touristischer wird). Das Gute dort war, daß ich mit dem Rad durch die Nationalparks fahren konnte - es ist schon etwas Anderes die Tiere vom Rad aus zu sehen - man muß natürlich auch etwas seinen Kopf einschalten - mit dem Rad würde ich nicht auf wenige Meter an Büffel oder Flußpferde ranfahren.
In Tanzania kann man auch an den Nationalparkgrenzen langradeln und sieht dort auch einiges an Tieren - teilweise sogar Löwen und kann dort auch zelten. Die DR Kongo ist auch unheimlich faszinierend. War dort vor 2 Jahren mit dem Rad unterwegs und möchte auf jeden Fall nochmal das Land bereisen - ist natürlich kein so einfaches Reiseland, aber eben genau deshalb ist es interessant.
Wenn man was mit dem Boot machen will kann man auch den Niger befahren - ist auf jeden Fall auch ein Abenteuer, so wie es mir Helen Lloyd erzählt hat. Sie hat übrigens auch ein Buch darüber geschrieben - war eigentlich eine Radreise durch Afrika und nebenbei eben die Befahrung vom Niger - Buch heißt "Desert snow". Übrigens beschreibt sie darin auch den Congo, den sie fast komplett durchradelt hat.
Einige Impressionen vom Niger von ihr: http://helenstakeon.com/africa/video-of-the-great-niger-river-boat-trip/
zuletzt bearbeitet 07. März 2017
6’391 Beiträge · seit 201107. März 2017 ·
Hoi Leon

Dann meld ich mich hier auch mal...
Wie schon im anderen Forum geschrieben würd ich als erstes Mal Afrika eher eine 'normale' Tour vorschlagen.
Wenns Euch mehr um Tiere geht würd ich die Reisezeit kürzen und zumindest für die erste Reise so was wie ich im Februar 2011 gemacht habe (Link zu meinen Reiseberichten findest Du in meiner Signatur) vorschlagen, aus Kostengründen aber ohne den Ngorongoro-Krater.
Das sind einige Tage in der Wildniss, mit Tieren ums Zelt, eine Wanderung vom Ngorongoro zum Lake Natron, wenn Ihr wollt (und zahlt) eine Besteigung eines Vulkanes (Ol Doinyo Lengai) und das alles mit Guide und inklusive Auto.
Zu sechst wirds in einem Auto zwar etwas eng, wir waren aber auch schon zu fünft unterwegs und das hat gut geklappt.
Klar kostet es was und Ihr seid nicht sehr lange unterwegs, aber so könnt Ihr mal Afrika etwas kennenlernen.
Hier findet Ihr ein Angebot (klick mich), das zwar den Ngorongoro auch drin hat, aber mit dem Operator kann man reden.
Man kann die Tour vieleicht auch um einen Tag am Lake Natron oder in einem echten Massai-Dorf am Weg der Wanderung (z.B. Naiobi oder Nainokanoka) erweitern, fragen kostet nichts!
Zu den Kosten kommen noch je nach Zufriedenheit Trinkgelder in Höhe von etwa 8-15$ pro Tag und Gruppe für den Koch und 12-25$ pro Tag und Gruppe für den Guide, für die Eseltreiber (1 pro Tourist) noch etwa 2-4$ pro Tag und Gruppe dazu.
Glauub mir, das ist für Afrika-Neulinge Abenteuer genug! 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)