mft - Olympus System erweitern?

54 Antworten · 10,3k Aufrufe · gestartet 24. Feb. 2017 von Blende18.2
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Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201724. Feb. 2017 · #1
Hallo zusammen,

wir sind ja im Oktober das erst mal in Namibia und da würde ich natürlich auch gerne ein paar Fotos mit nach Hause bringen. Ich gebe euch mal ein paar Eckdaten an die Hand... meine Fragen sind im Endeffekt was
- macht Sinn
- welche Optionen hat man
- Erweiterung des Systems oder systemfremd wildern (und was braucht es da)


Kamera & Ich
Bisher habe ich der Tatsache geschuldet, dass wir gut 10 Jahre immer Skifahren waren eher das Action-Cam Arsenal ausgebaut. Demetnsprechend; ...ihr sehr ja schon an den Fragen, dass ich eher unbedarft bin. Ich war letzten April in Schottland mit einer alten Kompakten unterwegs und da war einfach Schluss am Level nach oben. Also etwas neues musste her, nicht so sehr high level, da ich jetzt nicht gleich weit oben preislich einsteigen wollte.

Die Anschaffung habe ich immer rausgezögert um dann kurzentschlossen eine Olympus OM-D 10 Mark II zu holen.

Das aktuelle System:
Olympus OM-D 10 Mark II
>>> mft-System mit Cropfaktor 2

Objektive:
14-42mm f3.5-5.6 / 0,2m
40-150mm f4-5.6 / 0,9m
>>> die beiden gab es dazu im Bundle. Das 14-42 ist so das "immer dabei" über den Tag. Kann man immer gebrauchen. Mit dem 40-150 konnte ich nicht so viel anfangen. Wenn man mal unterwegs war in der Natur zum "ranholen". Ist jetzt aktuell mein "Tiere fotografieren" Übungsobjektiv in Zoos/Tierparks. --- wo ich durchaus teils sehr zufrieden mit mir bin 😉

12mm f2.0 / 0,2m
>>> meine Idee hinter dem Objektiv. Etwas mehr Weitwinkel für Landschaften, aber in erster Linie die deutlich höhere Lichtstärke. Das schraube ich Abends bei Städtetrips drauf sobald es dämmert. Gerade wenn es richtig spät wird geht "aus der Hand" damit sehr gut. Der Stabilisator tut gute Dienste und ich bin auch nicht gerade zittrig. Zweite Idee dahinter Nachtaufnahmen. Von dem was angeboten wurde für mich (als Halblaie) der beste Kompromiss aus Offenblende und Brennweite für den Zweck.

500mm f8 / ~5m
Der Trümmer. 🤪
>>> Mal ehrlich, für 129€ einfach ein nettes Gimmick. Ich habe mir gedacht f8 ist nicht geil, aber ist doch immer brutal hell in Namibia. Da reicht das. Bisher konnte ich das nicht wirklich mal testen wenn es richtig sonnig war (hab's seit 2 Wochen), aber da es die bunten Ränder etc. erst ab Blende f11 langsam ablegt kommen mir berechtigte Zweifel. Immerhin, wenn alles ruhig ist habe ich auch bei Dämmerlich in der Wohnung schon Nieten von 1cm Durchmesser aus ca. 6m Entfernung scharf bekommen. 😗

----------------------------------------

Soweit also das Equipment inkl. Gedanken dahinter.

Jetzt frage ich mich halt was braucht es wirklich um ordentlich Tiere aufzunehmen. Mal ganz abgesehen von Systemwechsel und Mega-Brennweiten für teuer Geld. (andererseits gibt es für andere Systeme gerne mehr Gebrauchtes)
Und davon ab, was lohnt sich eigentlich mitzuschleppen?

Da ja Panasonic und Olympus das gleiche System nutzen bieten sich 2 Teles an:

Panasonic 100-300

Olympus 75-300

Oder halt ein ganz anderes Objektiv???, dass sich per Adapter anschließen lässt. Da bin ich aber völlig verunsichert welche Adapter, ob dann der AF funktioniert etc. pp.


Vielleicht kann ja hier schon der ein oder andere etwas draus ablesen oder hat Ideen. Ansonsten sind Gegenfragen und Kommentare ala "Du Depp" auch willkommen. Dann lernt man wenigstens was.


Prost,
Robin

Fällt mir gerade als PS. noch ein - Habe mir diverse Filter auf 58mm zugelegt, da ich die dann an den 3 "normalen" Objektiven per Adapterring nutzen kann. Das macht das Olympus evtl. noch etwas relevanter
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zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2017
6'369 Beiträge · seit 201124. Feb. 2017 · #2
Hoi Robin

Ich hab mir für die Safaris das Panasonic/Leica 100-400 und das neue Olympus 12-100 zugelegt...sind teuer, aber auch bis ins hinterste Pixel scharf ab Offenblende und sauschnell. Ein Oly 75-300 hätt ich noch rumliegen, ist halt nur so scharf wie ein Objektiv dieser Preisklasse scharf sein kann...
Ansonsten kann ich Dir das Systemkamera-Forum (klick mich) empfehlen.
Hier wirst Du zwar auch Antworten erhalten, die Meisten meiner Erfahrung nach aber von Leuten die das System noch nie ausprobiert haben.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201724. Feb. 2017 · #3
Hi picco,

das Forum schaue ich mir mal an. Habe mir schon gedacht, dass hier die meisten eher mit anderen Systemen fotografieren, dafür weiß jeder hier was man braucht und was die Anforderungen sind.

Was für eine Kamera nutzt du denn aus dem mft-System?
Und hast du Vergleichsfotos zwischen dem Oly 75-300 und deinem neuen Leica?
(hab's mir grad angeschaut... interessant)


Prost,
Robin
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zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2017
94 Beiträge · seit 201224. Feb. 2017 · #4
Leider kann ich dir auch keine speziellen Tipps zu Objektiv A oder B geben. Aber ich liebäugel schon einige Zeit mit dem Olympus System. Ich bin mit schwerem Gerät unterwegs, aber hätte gerade aus diversen Gründen, eine Olympus als 3. Gerät dabei.

Was du auf keinen Fall machen solltest: Am falschen Ende sparen, was die Objektive angeht. Die "Pro" Serie kostet zwar im Vergleich zu den Kit-Scherben mehr Geld, dafür bringen sie aber mehr Qualität. Billige Objektive kaufen, ist meistens doppelt teuer, weil du dir später ein besseres holst.

Schau auch hier ins Forum, da findest du mit Sicherheit viele Tipps:

http://www.dslr-forum.de/forumdisplay.php?f=80

Gruß Michael
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201724. Feb. 2017 · #5
Hi Michael,

mein 12mm f2.0 ist ja auch schon immerhin die Premium-Serie und war auch nicht unbedingt als günstig zu bezeichnen. Der Unterschied zu den mitgelieferten Basics ist schon extrem, da stimme ich dir zu. Mit dem Ding sieht im Vergleich irgendwie jedes Foto gut aus.

Ich muss halt mal schauen wie tief ich bereit bin in die Tasche zu greifen. Das Leica 100-400mm klingt verlockend, hat aber auch einen mehr als stolzen Preis... da denkt man die 4 GoPros inklusive Tonnen an Zubehör waren teuer und dann interessiert man sich für's fotografieren. 🙄

(ist wie der Wechsel vom Skifahren zum Tauchen nach dem Unfall meiner Freundin... bis dahin dachte ich auch immer Ski wäre schon ein teurer Sporturlaub --- und jetzt toppt Camping in Namibia das alles 😄 )


Prost,
Robin
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94 Beiträge · seit 201224. Feb. 2017 · #6
Leica ist natürlich schon extrem, das muss ja nicht unbedingt sein 😛

Wenn du eine Brennweite um die 200mm bei der Olympus hast, sollte das schon für viele Motive bei ner Safari reichen. Das sind bei deinem Crop-Faktor 2 das selbe, wie bei mir ein 400mm im Vollformat. Mehr zu haben ist zwar ein nice-to-have, aber man kann nicht alles haben im Leben 😗

Jaja - Tauchen mache ich auch, da kann man auch viel Geld liegen lassen. Und wenn du dann noch deine Olympus mitnehmen willst, viel Spass beim Geld ausgeben für das Gehäuse 😉 😏
284 Beiträge · seit 201424. Feb. 2017 · #7
Auch wenn Panasonic und Olympus das gleiche System verwenden, die jeweils eigenen Objektive werden aber besser unterstützt. Vom Panasonic 100-300 gibt es jetzt zwei Versionen, die alte, die nur Objektivspabilisierung unterstützt und die ganz neu, die an entsprechenden Kameras (nur Panasonic?) Dual Mode unterstützt.
Ich habe die alte Panasonic 100-300 Version und viele der Fotos auf meiner Homepage sind damit entstanden. Ich liebäugele zwar mit dem Leica, aber dessen Größe und Gewicht sind schon wesentlich größer.
Mein immer drauf ist das Panasonic 14-140 und bei Safari das 100-300 allerdings an einer Panasonic Kamera, der GX8
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zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2017
130 Beiträge · seit 201725. Feb. 2017 · #8
Hallo Robin,
ich selbst fotografiere sowohl Spiegelreflex als auch Systemkameras. Für Wildlife verwende ich, aus Gewichtsgründen, Systemkameras. In meinem Fall Fujifilm XT2 mit dem 100-400/4,5 samt 1, 4 Konverter. Den Cropfaktor eingerechnet ergibt das ca. 840mm Brennweite. Da bin ich aber schon an der Grenze. Klar kann man Ausschnittvergrößerungen machen, aber da erkennt man bald die Schwächen eines Objektivs. Für Tierbeobachtung wirst Du erst ab 300mm glücklich werden. Aus Erfahrung ist aber wirklich erst ab 600mm ein zufriedenstellendes Ergebnis zu Erzielen. Alleine schon weil man Formatfüllende Aufnahmen machen kann. Klar kann ein 150-200mm Objektiv ausreichen, allerdings sind die Tiere dann schon sehr klein abgebildet.
Ein günstiges Objektiv muß nicht schlecht sein. Es gibt bei Fuji ein 55-230 Billigobjektiv und das braucht sich hinter seinem großen Bruder, dem 50-200, nicht verstecken. Ich denke, da wird es bei Olympus ähnliche Möglichkeiten geben.
Es ist wie überall eine Frage des Preises. Willst Du ein Objektiv öfter verwenden und wirklich gute Ergebnisse, dann wird eine höhere Inverstition anstehen.
Ich habe auch eine Adapter Alternative. Es gibt eine Reihe ältere Objektive von Leica, Nikon, Canon etc., die zwar MF sind, aber teilweise spitzen Ergebnisse abliefern. Schaue dich einmal um welche Möglichkeiten für kleines Geld zu bekommen sind. Ein Adapter kostet €20.-. Allerdings gibt es KEINEN Autofocus, aber ich behaupte mit etwas Übung ist das überhaupt kein Problem. Peaking wird die Olympus beherschen und da ist das Scharfstellen gar kein Problem. Ein Nikon 100-300/5.6 ai-s bekommt man gebraucht um ca. €150.-. Das ist, aus eigener Erfahrung, eine spitzen Lösung. Allerdings auf Fuji. Einfach einmal ausprobieren.
LG
6'369 Beiträge · seit 201125. Feb. 2017 · #9
Hoi Robin
Blende18.2 schrieb:Was für eine Kamera nutzt du denn aus dem mft-System?
Ich mag auf Safari keinen Objektivwechsel und hab darum eine OM-D E-M5II fürs 100-400, eine OM-D Em5I fürs 12-100 (plus Unterwassergehäuse mit 12-50 Kit-Objektiv dazu) und eine Gebrauchte Pen EM2 fürs Pana 7-14.
Blende18.2 schrieb:Und hast du Vergleichsfotos zwischen dem Oly 75-300 und deinem neuen Leica?
Vergleichfotos nicht gerade, aber in meinen Reiseberichten findest Du ab 2017 die Bilder vom 100-400, davor vom 75-300. Aber die Bilder des 100-400 sind vielfach voll rangezoomte Ausschnittsvergrösserungen, also 1zu1-Ausschnitte...die hab ich bei 75-300 kaum...

Bin übrigens auch der Meinung dass man bei einer 16MPix-Kamera KB-Aequivalent 500mm mindestens benötigt auf Safari, besser mehr! Das 300er war mir manchmal zu kurz...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201725. Feb. 2017 · #10
picco schrieb:Bin übrigens auch der Meinung dass man bei einer 16MPix-Kamera KB-Aequivalent 500mm mindestens benötigt auf Safari, besser mehr! Das 300er war mir manchmal zu kurz...
Kannst du mir das noch übersetzen? 😗

Da lese ich jetzt raus, dass dir das Leica 100-400 z.B. eigentlich für dein mFT noch zu wenig Brennweite hat... sprich, es aktuell nichts mit ausreichender Brennweite für dich gibt (im Bereich mFT System).


Prost,
Robin
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284 Beiträge · seit 201425. Feb. 2017 · #11
Blende18.2 schrieb:
picco schrieb:Bin übrigens auch der Meinung dass man bei einer 16MPix-Kamera KB-Aequivalent 500mm mindestens benötigt auf Safari, besser mehr! Das 300er war mir manchmal zu kurz...
Kannst du mir das noch übersetzen? 😗

Da lese ich jetzt raus, dass dir das Leica 100-400 z.B. eigentlich für dein mFT noch zu wenig Brennweite hat... sprich, es aktuell nichts mit ausreichender Brennweite für dich gibt (im Bereich mFT System).
Das Leica ist KB 200-800, das Panasonic 100-300 ist kb 200-600. Mehr wirst du bei keinem Systemkamera-Sytem finden und bei der Spiegelreflexkamera würde es da auch eng und richtig schwer und teuer.
Wie schon gesagt, ich habe das 100-300 und das ist auf Safari fast immer ausreichend, bei großen Tieren gibts schon Mal Probleme am unteren Ende und man muss absichtlich weiter weg um sie ganz drauf zu bekommen, oder das Objektiv wechseln. Klar gibt es immer Situationen wo mehr Tele schön wäre, besonders wenn man Kleinvögel usw bildfüllend möchte, aber man muss auch bedenken, dass bei längerer Brennweite es immer schwerer wird das Verwacklungstreu zu halten und damit der Aufwand steigt, oder die Belichtungszeit sinken muss was dann größere Blende (kleinerer Wert) oder höherer ISO und damit mehr Rauschen bedeutet.
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1'362 Beiträge · seit 201125. Feb. 2017 · #12
Hi, also ich verwende ja auch das Olympus-System ( hat eine OMD-EM1) und bisher immer das Oly 75-300 II benutzt und gerade neu das Panasonic 100-400 ( gestern erstmalig verwendet).... Also auf Anhieb hab' ich nicht sooo den Riesen -Vorteil dieses Objektiv gefunden ( sorry, picco 😘 ) hoffe allerdings es stellt sich noch als Riesenfortschritt raus ( war ja schon recht teuer das Teil 🤨 )
Was ich nur sagen will: das Oly 75 -300 II ist schon nicht schlecht und gut bezahlbar 😉
500 f8 hab' ich noch nie gehört; ist das auch ne mft-Linse??
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6'369 Beiträge · seit 201125. Feb. 2017 · #13
Hoi Robin
Blende18.2 schrieb:Kannst du mir das noch übersetzen? 😗
Mathias hats ja schon übersetzt (danke!)
Das 75-300 hat KB-Aequivalent 150-600mm, das Panaleica 200-800mm.
KB-Aequivalent ist einfach gesagt die Brennweite die auf Kleinbild benötigt werden würde wenn derselbe Bildausschnitt abgebildet werden müsste. 😉
Das mft-System hat da den Crop-Faktor 2.0, die meisten Spiegelreflexkameras einen von 1.6 oder 1.5, die Vollformat entsprechen Kleinbild und haben dementsprechend einen Cropfaktor von 1.0.
Um also 600mm KB-Aequivalent zu erhalten benötigst Du bei Vollformat ein 600mm-Objektiv, bei Crop 1.5 eines mit 400mm, bei Crop 1.6 eines mit 375mm und bei Crop 2.0 eines mit 300mm.
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6'369 Beiträge · seit 201125. Feb. 2017 · #14
Hoi Nane
Nane42 schrieb:...das Oly 75-300 II benutzt und gerade neu das Panasonic 100-400 ( gestern erstmalig verwendet).... Also auf Anhieb hab' ich nicht sooo den Riesen -Vorteil dieses Objektiv gefunden ( sorry, picco 😘 )
Ich meine mein Oly 75-300 ist von der ersten Serie, vieleicht ist das der Unterschied. Das 75-300 war nie so scharf und so schnell wie das 100-400, nicht annähernd! Aber wenn man den Preis anschaut ist das auch kein Wunder... 😉
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1'362 Beiträge · seit 201125. Feb. 2017 · #15
Hab' auch schon überlegt, ob das der Grund sein könnte; die erste und zweite Version vom 75-300 sind schon sehr unterschiedlich... Aber das Wetter war gestern auch sehr durchwachsen; ständiger Sonne-Wolken-Wechsel... Egal, das Pana kommt auf jeden Fall jetzt mit nach Afrika 😎 😎
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284 Beiträge · seit 201425. Feb. 2017 · #16
Hier mal ein aktuelles Beispiel, aufgenommen mit dem Panasonic 100-300 bei 300 (siehe auch EXIF infos), raw-Entwicklung und beim jpg Export (80%) um 50% verkleinert, aber kein Ausschnitt (wenn du das Attachment in voller Größe anschaust). Viele Tiere sind gar nicht soweit weg.

P1050636.jpg
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zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201725. Feb. 2017 · #17
Also erstmal danke für die vielen guten Eindrücke. Das hilft, da man echt sehr verunsichert ist, was man eigentlich so nehmen sollte bei der Flut an Möglichkeiten.


@ picco
Cropfaktor etc. pp. ist mir schon klar. Für mich war (und ist) die zu übersetzende Antwort tatsächlich nur ob du ein bis 300mm für mFT für zu wenig hältst.

@ Nane
Das 500er f8 ist kein mFT, dass ist ein echtes Billig-Objektiv mit schwacher Bildleistung und per Adapter und nur manuellem Fokus an die Kamera montiert. Selbst auf dem Stativ ist das nicht gerade optimal ruhig zu halten. Wirklich scharfe Bilder konnte ich bislang nur machen, wenn das Objektiv inkl. Kamera irgendwo auflag, so das wirklich keinerlei Bewegung mehr in die Konstruktion kommen kann.

Noch dazu hat man eigentlich eine mind. f11-f16 Blende weil bei der f8 viel zu viele Abberationen entstehen. Also echt mehr ein Spielzeug und kein ernsthaftes Objektiv.


@ all bzgl. Vorschlag pcb
Lohnt es sich preislich ein hochwertiges älteres Objektiv zu nehmen, gebraucht... auch im bis 300mm Bereich, aber halt kein mFT, also per Adapter zu nutzen? - Was meint ihr dazu 😐

Ich finde das ja durchaus attraktiv, da
- man eine hochwertigere Linse bekommt für kleineres Geld
- ich eigentlich recht sicher manuell fokussiere und die OLY 10 Mark II Fokus-Peaking und 5-Achsen Stabilisator bietet
- ...dennoch bin ich mir nach dem rumprobieren mir dem 500er, dass ja auch nur manuell geht unsicher...

... das 500er wackelt halt wie ein Lämmerschwanz und meist kann man die Lupenfunktion knicken. Ebenso scheint Fokuspeaking durch das Objektiv jegliche Treffsicherheit zu verlieren. 😕

... last but not least habe ich bei meinen bisherigen Tests (in Zoos/Tierparks) bemerkt, dass der Autofokus bei sich bewegenden Tieren für mich fast unerlässlich lässt.

Gibt es denn keine Adapter/Objektiv-Optionen anderer Systeme die einen Autofokus zulassen wenn ich mFT fremde Objektive nutze?


@ Oly 75-300
Wenn es evtl. so große Unterschiede zwischen Version 1 und 2 gibt... ist das im Link die Version 2?
m.Zuiko 75.300mm Version 1 oder 2?


@ matthias
Wie weit weg war der denn?
Du sagst ja kein Zuschnitt, also Formatfüllend den Coyoten? auf's Bild gebannt. Mit der Entfernungsangabe könnte man sich die 300mm besser vorstellen und hast du auf vollen 300mm geknipst?



>> sorry wenn ich hier so die Fragen rausballere, aber hilft gerade halt echt weiter. 😎


Prost,
Robin
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zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2017
6'369 Beiträge · seit 201126. Feb. 2017 · #18
Hoi Robin
Blende18.2 schrieb:Für mich war (und ist) die zu übersetzende Antwort tatsächlich nur ob du ein bis 300mm für mFT für zu wenig hältst.
Für die meisten Fälle reicht das mft300er aus, nur bei kleinen Tieren hab ich mehr Brennweite und Schärfe vermisst.
Das 100-400 ist vor allem im Vorteil bei kleinen Tieren. Wobei das 300er auch nicht schlecht ist, vor allem wenn man bedenkt dass es deutlich weniger als die Hälfte kostet!
Blende18.2 schrieb:Lohnt es sich preislich ein hochwertiges älteres Objektiv zu nehmen, gebraucht... auch im bis 300mm Bereich, aber halt kein mFT, also per Adapter zu nutzen? - Was meint ihr dazu 😐
Nur wenn auch der Autofokus funktioniert, was bei der M10 und der M5 eher nicht der Fall ist, die M1 z.B. hätte als einzige OM-D Hybrid-AF mit Kontrastmessung und Phasenerkennung, die M5 und M10 haben nur Kontrastmessung.
Genau kenn ich mich da aber nicht aus, da ich sowieso nur mft-Zeugs mir Autofokus verwende.
Blende18.2 schrieb:... das 500er wackelt halt wie ein Lämmerschwanz und meist kann man die Lupenfunktion knicken. Ebenso scheint Fokuspeaking durch das Objektiv jegliche Treffsicherheit zu verlieren. 😕
Mit so einem Objektiv an der Kamera oder dem Objektiv rumdrücken während man zielt und die Schärfe einstellt geht meiner Erfahrung nach nicht mal auf dem Stativ...ich hatte mal ein manuelles 800er Spiegelobjektiv, keine Chance auf wirklich scharfe Fotos weil man wegen der Bewegung gar nichts erkennen kann...
Blende18.2 schrieb:... last but not least habe ich bei meinen bisherigen Tests (in Zoos/Tierparks) bemerkt, dass der Autofokus bei sich bewegenden Tieren für mich fast unerlässlich lässt.
Ohne Autofokus solltest Du nicht auf Safari gehen, die Zeit das Objektiv manuell einzustellen hast Du selten.
Blende18.2 schrieb:Gibt es denn keine Adapter/Objektiv-Optionen anderer Systeme die einen Autofokus zulassen wenn ich mFT fremde Objektive nutze?
Das Problem dürfte Deine Kamera sein, meines beschränkten Wissens kann das nur die M1, nicht aber die M5 und schon gar nicht die M10.
Blende18.2 schrieb:ist das im Link die Version 2?
m.Zuiko 75.300mm Version 1 oder 2?
Ja, ist als Mark II bechrieben.

Hab übrigens zuhause nochmals nachgeschaut, auch ich hab die Mark II und nicht die Mark I, also kann es nur noch daran liegen dass es grosse Serienstreuungen gibt oder Nane und ich die Unterschiede anders bewerten.

Auch mit dem 75-300 II kann man gute Bilder machen, hier etwa ein Schmetterling im Flug als 1zu1-Bildausschnitt (sogar noch mit dem 1,7-fach Vorsatzkonverter Olympus TCON17):

Das 100-400 ist aber noch etwas schärfer und vor allem schneller im Autofokus. Zumindest meines. 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
130 Beiträge · seit 201726. Feb. 2017 · #19
@Picco
Der AF ist, wenn er schnell genug ist, sicher eine zuverlässige Sache, allerdings muß das Objektiv auch schnell sein.
Ich habe mit meinem 100-400er WIEDER das Manuelle Fokusieren entdeckt. Gestern war ich auf Vogeljagd, da bist du ganz schnell neben dem Objekt, und war mit dem MF ziemlich treffsicher. Achja, es handelt sich um das XF 100-400/4.5-5, 6 OIS und das hat einen sauschnellen AF in Verbindung mit der Fuji XT2.
Also für mich spricht absolut nicht gegen ein gutes altes MF Glas.
284 Beiträge · seit 201426. Feb. 2017 · #20
Blende18.2 schrieb:@ all bzgl. Vorschlag pcb
Lohnt es sich preislich ein hochwertiges älteres Objektiv zu nehmen, gebraucht... auch im bis 300mm Bereich, aber halt kein mFT, also per Adapter zu nutzen? - Was meint ihr dazu 😐
Für mich wäre das definitiv keine Option. Das System funktioniert am besten wenn Kamera und Objektiv zusammenspielen. Zum alles manuell einstellen hast du beim Tiere fotografieren selten genug Zeit, die bewegen sich nämlich und gerade die "Action"Fotos sind ja die interessantesten.
Blende18.2 schrieb:
@ matthias
Wie weit weg war der denn?
Du sagst ja kein Zuschnitt, also Formatfüllend den Coyoten? auf's Bild gebannt. Mit der Entfernungsangabe könnte man sich die 300mm besser vorstellen und hast du auf vollen 300mm geknipst?
Hab ich doch geschrieben, dass das bei 300 (sprich KB 600) aufgenommen wurde. Wie weit der Weg war, keine Ahnung, ist auch egal, was ich damit sagen wollte ist, dass die Tiere oft auch ziemlich nahe kommen, so dass man mit der Brennweite auch über formatfüllend große Aufnahmen machen kann, selbst bei was relativ kleinen wie einem Schakal. Bei weiterer Entfernung ist mehr Brennweite natürlich besser, aber halt teuer, schwer oder nicht möglich. Bei großen Tiereny wie Elefanten, Giraffen, Kudus, usw. sind die 100 oft schon zuviel und man bekommt damit das ganze Tier gar nicht aufs Foto. Außerdem ist etwas Landschaft und Tier auch nicht schlecht, dann sieht man auch den natürlichen Lebensraum.
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