WAWaldkatzeThemenstarter8 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #1Hallo zusammen, erst mal vielen Dank für dieses tolle Forum! Haben auch schon die für uns passende 2-wöchige Anfängerreise gefunden... Wir, das sind Frau, Mann und Sohn (20). Es gibt nur ein Problem: wir können uns nicht zwischen Wohnmobil (Discoverer von Bobo) und Übernachtungen in Lodges/Guesthouses entscheiden. Wir sind durch diverse USA/Kanada Urlaube zwar wohnmobilerfahren aber den Straßen in Namibia zollen wir schon einigen Respekt! Das wichtigste sind uns im übrigen die Tierbeobachtungen. Kommen wir mit dem WoMo überhaupt überall hin auf der Tour?
2 Wochen
- Windhoek (1 Nacht) –
- Sesriem/Sossusvlei (2 Nächte) – das „Dünenmeer der Namib“ (Welterbe), Sesriem-Canyon
- Swakopmund (3 Nächte) – Meeresleben, Wüste, Stadtrundgang;
- Damaraland (2 Nächte) – Wüstenelefanten, Twyfelfontein (Welterbe), Versteinerter Wald, Spitzkoppe
- Etosha (4 Nächte; 2+2) – die typische Tierwelt Afrikas
- Okonjima, Erindi, Mount Etjo, Epako, Otjiwa (2 Nächte) – die besondere Tierwelt Afrikas „kompakt“ oder Waterberg – Wanderparadies - da denke ich ersteres wegen der Tierwelt.
Es wäre echt toll wenn uns jemand einen Rat geben könnte bzw. seine Erfahrungen mit uns teilen würde.
Vielen Dank schon mal ....
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2017 · #2Hallo Waldkatze,
willkommen im Forum.
Klassische Wohnmobile sieht man hier im Land eigentlich praktisch nie. Ich vermute mal vielleicht wegen der Straßenverhältnisse, v.a. was Zuwege zu Campingplätzen etc. angeht. Grundsätzlich kann mann 90% der Straßen im Land auch mit einem Polo befahren, so dass ein Wohnmobil es auch schaffen sollte.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
HEHeidrun18 Beiträge · seit 201423. Feb. 2017 · #3Hallo,
wir haben Bekannte, die auch Erfahrungen mit Wohnmobiltouren in Europa hatten und dann auch in Namibia unterwegs waren.
Sie würden es wohl nicht mehr machen, da die Qualität der Fahrzeuge wohl sehr zu wünschen übrig lässt.
Ständig alles im Innern verstaubt (durch die Schotterpisten) und die Türen haben sich teilweise sogar von selbst geöffnet!
Insbesondere auf der Strecke Sesriem-Swakopmund dürfte es da Probleme geben.
Alles in allem habt ihr sehr viele Schotterpisten auf eurer Route, also gut überlegen. Die Fahrtzeiten werden sich extrem verlängern!
Einige Wasserlöcher im Etosha könnt ihr mit dem Wohnmobil auch nur schwer anfahren.
Macht doch eine Lodge/Farmtour. Mit Göstefarmen haben wir schon ganz tolle Erfahrungen gemacht.
LG
Heidrun
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201623. Feb. 2017 · #4Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:
Klassische Wohnmobile sieht man hier im Land eigentlich praktisch nie. Ich vermute mal vielleicht wegen der Straßenverhältnisse,
Wenn Du Dir die Inneneinrichtung von "klassischen" Wohnmobilen anschaust, dann besteht da auch die Gefahr dass sich das Wohnmobil langsam aber sicher in seine Bestandteile zerlegt, wenn man damit auf "Wellblechpisten" überhaupt voran kommen will.
travelNAMIBIA schrieb:
Grundsätzlich kann mann 90% der Straßen im Land auch mit einem Polo befahren, so dass ein Wohnmobil es auch schaffen sollte.
Bei einem Polo fallen aber auch keine Schränke von der Wand... 😄
Das ist nur eine Vermutung, man kann eine Inneneinrichtung natürlich auch so bauen, dass sie widrige Umstände auch "überlebt". Wobei einzelne härte "Schläge" sind da wohl eher nicht das Problem, sondern die andauernden Vibrationen. Mir fällt so spontan nichts ein, was da schlimmer sein kann als eine schlechte Gravel Road.
@ Waldkatze,
wir haben letztes Jahr eine Lodge Tour gemacht. Für dieses Jahr haben ich mit meinen Eltern eine Kombination aus einer Lodge Tour mit ab und zu Camping geplant und gebucht. Wir nehmen einen Toyota Hilux mit 2 Dachzelten (a 1,40m). Das bedeutet, ich schlafe in einem Zelt und meine Eltern im anderen. Insgesamt werden meine Eltern 5 Nächte (Sesriem, Spitzkoppe und Olifantsrus) im Zelt verbringen und ich 6 (gleiche zusätzlich in Uis). Die Mehrkosten für das Auto sind zwar hoch, aber ab ca. 3 mal Camping kann diese Variante günstiger sein, bzw. in Olifantsrus kann man nur Campen und beim Sesriem wollen wir campen (um früher in den Park zu kommen und die Lodges in der Umgebung waren so oder so schon alle ausgebucht)...
Je nachdem wann ihr reisen wollt, solltet Ihr sehr frühzeitig das Auto buchen und die Übernachtungen.
Gruß Markus
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2017 · #5Hi Markus,
wenn es so schlimm wäre fragt man (ich) sich nur, warum bei Bobo auf dem Gelände ständig 15-25 Wohnmobile stehen... Aber vielleicht stehen die da auch wirklich immer und werden nie bewegt. Teurer Spaß aber dann für Bobo 😉
Viele Grüße
Christian
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chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201123. Feb. 2017 · #6Hallo,
wir haben schon (selten) Wohnmobile in Namibia gesehen, in Roy`s Restcamp sogar mal eine riesen Gruppe Südafrikaner mit etlichen Fahrzeugen. Für uns wäre das in Namibia aber nichts, obwohl wir es in USA auch toll fanden, da sind die Straßen aber in der Tat anders und man kommt in die letzte Nationalpark-Ecke mit dem Womo.
In Namibia würde ich persönlich ein normales Fahrzeug nehmen und in festen Unterkünften übernachten oder "richtig" Camping machen, d.h. ein Auto mit zwei Dachzelten oder einen geländegängigen Camper für drei Personen auswählen, der dann von dem Platzangebot her natürlich nicht mit einem "richtigen" Womo zu vergleichen ist.
Wir kennen in Namibia beides, feste Unterkünfte und Camping (Dachzelt und Bushcamper). Wir lieben Camping inzwischen sehr, aber einige der festen Unterkünfte sind schon besonders und wir campen nie in Windhoek (weil wir in der Stadt sein wollen zwecks Einkauf ... ) oder in Swakopmund (zu windig, zu kalt). Da bleiben bei zwei Wochen schon nur noch endlich viele Übernachtungen übrig und eine Ersparnis ist kaum mehr drin.
Wir genießen Camping besonders an Orten, wo halt nur Camping geht, weil es keine festen Unterkünfte gibt, das steht aber bei Euch eh nicht im Programm.
Wann wollt Ihr denn los?? Regenzeit oder nicht, Sommer oder Winter ...?
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
helga655 Beiträge · seit 200623. Feb. 2017 · #7Liebe Waldkatze,
angesichts des doch recht engen Zeitrahmens würde ich (eingefleischte Camperin) auf jeden Fall feste Unterkünfte nehmen, die idR auch Verpflegung einbeziehen. Der ganze Aufwand incl. Logistik (wann wo wie was einkaufen, wann das Feuer anmachen, damit das Fleisch gegrillt werden kann, etc) des Campens entfällt dann.
Aus Erfahrung kann ich auch sagen, dass ein Wohnmobil, wie wir es aus Europa kennen, nicht wirklich für Namibias Straßen geeignet ist. Autotechnisch haben wir Womo, Tazz (wie Corolla), Landy Bj 74, Nissan DC mit und ohne Dachzelt durch. Am liebsten bin ich mit dem Nissan unterwegs, auch wg der hohen Sitzposition für Tiersichtungen.
Lb Gruß und schöne Zeit vor Ort von Helga
WAWaldkatzeThemenstarter8 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #8Erst mal vielen Dank euch allen für die fixen Antworten! Wir haben uns schon gedacht dass das mit dem WoMo schwierig wird. Es geht noch nicht mal primär ums Geld weil das kommt letztendlich wahrscheinlich ziemlich auf's gleiche aus, sondern weil man dann die Toilette, Essen und Trinken immer dabei hat. Die Freiheit ist es ja eher weniger weil man auch die campgrounds im voraus buchen muss. Gucken uns mal den Hillux an. Reisen wollen wir die ersten beiden Wochen im September. Sind wir da schon zu spät dran?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2017 · #9Hallo Waldkatze,
Reisen wollen wir die ersten beiden Wochen im September. Sind wir da schon zu spät dran?
für diesen September und feste Unterkünfte (und dann auch noch schöne) vermutlich schon. Du könntest ja mal spaßeshalber ein paar Unterkünfte die Euch interessieren würden anschreiben bzw. online (wenn sie Nightsbridge nutzen) die Verfügbarkeiten einsehen. Dann bekommst Du einen Eindruck.
sondern weil man dann die Toilette, Essen und Trinken immer dabei hat.
Wenn es nur darum geht, dann kann ich Euch beruhigen. Es gibt auch hier Kühlboxen für Getränke und Tankstellen mit Toiletten und Essen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
WAWaldkatzeThemenstarter8 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #10Liebe Helga,auch dir vielen Dank! Ich denke das Thema WoMo ist damit durch! Gucken auch mal nach dem Nissan...
helga655 Beiträge · seit 200623. Feb. 2017 · #11Liebe Waldkatze,
für unterwegs hat sich bei uns eine "Tagesbox" bewährt, die morgens mit Kaffee, Imbiss für unterwegs, Keksen, Obst, Wasser bestückt wird. In den Parks darf man ja nur an wenigen Stellen aussteigen, daher ist alles bei uns vorne. In den meisten Unterkünften kann man sich Kaffee oder Tee selbst machen, um ihn dann in einer Thermoskanne mitzunehmen.
Für Reisende mit schwacher Blase gibt es in den einschlägigen Geschäften so Reisepipiutensilien, hab aber keine Erfahrung damit.
Lb Gruß von Helga
WAWaldkatzeThemenstarter8 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #12Hallo Christian, auch dir danke und werde ich mal tun. Freunde von uns waren vor ein paar Jahren mit Elephant Tours unterwegs da waren die Unterkünfte schon vorgebucht. Da waren echt schöne bei und war wohl nicht viel teurer als das selbst zu buchen. Das wäre dann vielleicht eine Alternative wenn ansonsten schon die schönsten ausgebucht sind. Oder vielleicht doch das mit dem Auto mit Dachzelt aber davon ist mein Mann nicht begeistert....
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201123. Feb. 2017 · #13Ich hatte ja auch schon angedeutet, was Helga zu der kurzen Zeit und Campen schreibt. Ihr müsst einkaufen, Feuer machen, Dachzelte aufbauen ... Das kostet schon Zeit.
Namibia scheint in diesem Jahr sehr gut gebucht zu sein, sodass eine nette Auswahl an Unterkünften wohl eher schwierig wird, auch die großen Veranstalter werden nicht mehr nennenswerte Kontingente übrig haben, voll ist halt voll. Das trifft teilweise sogar auf Campingplätze zu. Fragt halt mal nach, was noch geht. Auch ein Auto müsste ja noch zu haben sein.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
WAWaldkatzeThemenstarter8 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #14Hallo Karin, oh nein ich glaube es nicht. Es hat mich mehrere Jahre gebraucht meinen Mann von Namibia zu überzeugen (mein Traum ist es schon sehr lange) und jetzt bin ich zu spät dran.... und ok Camping hat sich erledigt.... suche jetzt selber mal Unterkünfte und rufe mal Elephant Tours und Thoba Reisen an. Die habe ich beim googeln gefunden. Kennt ihr noch andere Veranstalter? Will nicht noch mal ein Jahr verschieben!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2017 · #15Hallo Waldkatze,
Kennt ihr noch andere Veranstalter?
es gibt zig Veranstalter in Deutschland oder Namibia. Du kannst auch mal hier
https://www.namibia-forum.ch/partner.html hucken bzw. die Threads zum Thema "VEranstalter" durchlesen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201223. Feb. 2017 · #16Waldkatze schrieb: Thoba Reisen an.
Hoffentlich haben die inzwischen mehr Knowledge dazu gewonnen, als bei uns damals, als wir anfingen uns ins Thema einzuarbeiten...
LG
Logi
WAWaldkatzeThemenstarter8 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #17Hallo Logi, oops wie lange ist das denn her?
Sasa2'391 Beiträge · seit 201623. Feb. 2017 · #18Hallo Waldkatze,
Schau auch was du noch an Autos bekommst. Ihr braucht keinen Allrad. Ein SUV wäre prima bei den Tierbeobachtungen. Wir hatten zu fünft ei en Toyota Fotuner, der ist natürlich super klasse.
Als deutscher Veranstalter soll Iwanowski gut sei, bei Diamir findest du gute Infos. Die namibischen Veranstalter kennen natürlich das Land besser. Schau mal bei den großen Lodges wie Gondwana oder Taleni, die sind nicht so schnell ausgebucht. Uns haben sie alle gut gefallen auch wenn sie groß sind. Dazu noch Gästefarmen buchen macht eine schöne Mischung. Uebrr booking.com konnte ich auch einiges buchen.
Schau dir mal in meinem Reisebericht die Unterkünfte an.
Viel Spaß beim Buchen
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200923. Feb. 2017 · #19hah ... ?? Man schreibt doch, dass es um einen Bobo Camper geht und kein normales wohnmobil .. ?
entweder schnalle ich es nicht, oder heir wird am thema vorbei diskutiert .. ?? !!
Die frage war doch bobo camper oder Lodges ? oder steh ich total auf dem schlauch.
Ich persoenlich wuerde immer, wenn das portemonnai es zulaesst einen Mix machen.
Nix fuer ungut .
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
fiedlix548 Beiträge · seit 201623. Feb. 2017 · #20Schau dich doch mal auf den Seiten von
Info-Namibia um. Dort findest du Unterkünfte und kannst auch buchen lassen. Vielleicht wirst du dort fündig.
viele Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.