Route - Ersttäter Namibia/Botswana August 2017

10 Antworten · 2'095 Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2017 von LottiFrieda
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201708. Jan. 2017 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

da wir hier neu sind vielleicht kurz etwas zu uns: „Wir“, sind Anfang 30 und verreisen gern als Paar in ferne Länder. Unsere Reisen sind meist selbst organisierte Selbstfahrerreisen. Der Fokus liegt hier vor allem auf dem Erleben von Natur und Tierwelt, wobei wir auch gern mal zwischendurch eine Großstadt erkunden oder längere Fotopausen einlegen. Im Jahr 2015 haben wir uns in Südafrika mit dem „Afrikavirus“ infiziert und planen für August 2017 unsere erste Namibia/Botswana Rundreise.
Zum Planungsstand:
Flug: 05.08.-02.09.2017 mit South African Airways --> gebucht
Mietwagen: Toyota Hilux Double Cab --> sind angefragt und Angebote eingeholt
Unterkünfte: Kombination aus Camper/Lodge Reise --> 22 Unterkünfte bereits gebucht

Wir basteln vor allem noch am Ende unserer Rundreise und sind uns noch nicht ganz sicher wie wir diese sinnvoll verbringen können bzw. hier evtl. Etappen erstellen:

Tag Tagesstation (Übernachtung)
1 Anreise : Flugtag
2 Windhuk: Ankommen, Autoübernahme, Einkaufen (Hilltop Guest House)
3 Fahrt und Besorgungen (Tsauchab River Camp)
4 Naukluft Mountain Zebra Park: Wandern (Sesriem Campingplatz)
5 Fototag: Soussusvlei (Sesriem Campingplatz)
6 Swakopmund: Fahrt, Sonnenuntergang am Jetty, Leuchturm (Swakopmund Luxury Suites)
7 Swakopmund: Littel 5 Desert Tour (08:00-13 Uhr), Sonnenuntergang Spitzkoppe (Spitzkoppe Restcamp)
8 ErongoGebirge: Wandern auf der Farm Ameib (Bulls Party, Philipshöhle) (Ai Aiba Lodge)
9 Fahrtag: kleiner Aktivitäten,Besichtigungen (Sasa Safari Camp)
10 Etosha:Selbstfahrtag (Okaukuejo Camping)
11 Etosha:Selbstfahrtag (Camp Halali)
12 Etosha:Selbstfahrtag (Camp Namutoni)
13 Fahrtag: kleiner Ausflüge ( Leberwurstbaum/ Baobas/ Marulabäume/ Hoba Meterorit) (Hakusembe River Lodge)
14 Popa Falls + Mahango Game Reserve (Ndhovu Safari Lodge)
15 Fahrt und kleinere Aktivitäten (evtl: Susuwe Triangle, Horseshoe, abends Flussfahrt auf Chobe) (Kasane: Chobe River Cottages)
16 Victoiafälle (Victoiafälle mit Bus hin + Besichtigung) (The Kingdom At Victoria Falls)
17 Victoiafälle + Kasane (Victoiafälle mit Bus zurück nach Kasane, evtl. abends Flussfahrt auf Chobe (Kasane: Chobe River Cottages)
18 Chobe NP (Muchenje Campsite and Cottages)
19 Chobe NP (Linyanti)
20 Chobe NP (Savuti)
21 Moremi GR (North Gate/Khwai River)
22 Moremi GR (South Gate)
23 Moremi GR (South Gate)
24 Mokoro Tour und Helirundflug (Helicopter Horizon) (??? Bei Maun)
25 evtl. Nxai Pan/Makgadikgadi Pans (???)
26 evtl. Nxai Pan/Makgadikgadi Pans (???)
27 nur Fahrtag??? (766 km ca. 7,5 h ohne Pause)
28 Flugtag: Abflug 15:00 Uhr in Windhuk

Unsere Fragen:
1. Könntet ihr uns evtl. einige Tipps zu den letzten Tagen geben? Wie gestaltet man am besten die lange (wahrscheinlich eher uninteressante) Stecke zwischen Maun und Windhuk? Lohnt sich hier ein Abstecher in die Nxai Pan/Makgadikgadi Pans? Sollten wir die Stecke in Etappen oder in einem Rutsch fahren. Da die Straße ja asphaltiert ist sollte es ja theoretisch möglich sein. Um uns auf die Highlights zu konzentrieren und große Strecken zu überbrücken haben wir auch schon bei vergangenen Rundreisen ganze Fahrtage eingelegt.
Eine andere Überlegung war, die drei verbleibenden Tage östlich von Windhuk zu verbringen.

2. Seht ihr in unserer bisherigen Planung irgendwelche groben Fehler die wir evtl. noch beheben müssen? Wir haben die Route mithilfe von Reiseführern und des Forums gemacht. Da der Campinganteil doch relativ hoch ist haben wir versucht die zurückzulegenden Stecken mit unseren Besichtigungen/Ausflügen zu verbinden.

3. Zum Allrad Camper: Reicht ein Toyota Hilux 2.4 für die geplante Strecke aus oder sollten wir hier auf einen 3.0 mit höherer Bodenfreiheit, Schnorchel etc. ausweichen?

Über eure Anregungen/Meinungen würden wir uns sehr freuen 🙂

Viele Grüße

Franca
16,9k Beiträge · seit 201208. Jan. 2017 · #2
abends Flussfahrt auf Chobe) (Kasane: Chobe River Cottages)

Es gibt keine Abendfahrten auf dem Chobe!

22 Unterkünfte bereits gebucht

Von daher erübrigen sich weitere Vorschläge zu der sehr stressigen Route.

LG
Logi
1'490 Beiträge · seit 200608. Jan. 2017 · #3
Hallo Franca,

zuerst mal herzlich willkommen hier im Forum.
Lange habt ihr euch aber wohl nicht mit den Tipps etc. hier im Forum beschäftigt.
Und da fast alles ja schon gebucht ist, wird das mit Tipps auch schwierig. Wobei ihr ja auch nur Tipps für das Ende wollt.

wobei wir auch gern mal zwischendurch eine Großstadt erkunden oder längere Fotopausen einlegen.

Großstädte gibt es in Namibia und Botswana nicht so richtig und für längere Fotopausen werdet ihr vermutlich keine Zeit haben.

Trotzdem wünsche ich euch alles Gute für die derzeit angedachte Tour.
liebe Grüße,
helen
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99 Beiträge · seit 201608. Jan. 2017 · #4
Stimmt, bei 22 bereits gebuchten Unterkünften ist ja nicht mehr soviel Variation möglich. Im großen und ganzen ist es schon machbar, wenn auch viel Fahrerei. Am Schluß wird es ja etwas entspannter mit jeweils 3 Tagen in einem Park.
Die Victoria Falls Übernachtung lohnt sich eingentlich. Im Kingdom Hotel ist der Tee gut 🙂 aber da die Fahrzeit ab Kazungula ziemlich genau 1h ist, kommt man problemlos am morgen hin und zurück. Das paßt auch ein Hubschrauberflug locker rein. 😉 Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen.
Wnn ihr den Camper volladet, dann ist ein 2.4l Hilux manchmal etwas schwach auf der Brust. Ich habe beim ersten Trip ziemlich im Getriebe gerührt. Mit dem 3.0l fährt sich entspannter. Sieht aber so aus als ob ihr keine großen Geländetouren macht, also braucht es wohl Schnorchel und spezielles Fahrwerk eher nicht. Lieber auf 2. Ersatzreifen und Kompressor achten.
Im Etosha würde ich eher den Westteil mitnehmen und eine der Übernachtungen im Osten tauschen, aber vermutlich ist Dolomite ausgebucht? Dann ergibt sich das ja von selbst.
Grüße, Tommy
Themenstarter3 Beiträge · seit 201708. Jan. 2017 · #5
Hallo zusammen,

Helen,
könntest du uns einen Hinweis geben welche Tipps wir nicht berücksichtigt haben, was an unserer Route nicht passend ist? Wir haben pro NP mindestens 3 Nächte eingeplant, zwischendurch sollte der Weg das eigentliche Ziel sein. Windhoek und Swakopmund bleiben bei unserer Route stark außen vor, da es sich ja nicht um "klassische" Großstädte handelt (der Hinweis von mir war nur zur Selbstvorstellung). Grundsätzlich haben wir uns an Routen im Forum orientiert, die auch unserem Zeitbudget entsprochen haben und als nicht "zu stressig" empfunden wurden.

galaxyclass,
vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Der Hilux wird bei uns bestimmt auch sehr voll werden 😉 Ich hatte bei einigen Anbietern gelesen, dass sie speziell für den Chobe (die Savuti Region) und im Moremi (um Third Bridge herum) den 3.0 empfehlen. Der 2. Ersatzreifen steht auf unserer "Must-have" Liste. Danke nochmal für den Hinweis.
Dolomite, war leider schon ausgebucht, auch im Okaukuejo Camping habe ich unserer ursprüngliche geplante zweite Übernachtung nicht bekommen (wir haben im Oktober schon gebucht 😮 )

Vor allem die letzten vier Tage sind ja noch ausstehend, hat da vielleicht jemand Ideen?

Viele Grüße

Franca
2'391 Beiträge · seit 201608. Jan. 2017 · #6
Hallo Franca,
ihr werdet sehr viel im Auto sitzen. Das hatten wir dieses Jahr auch. Wir hatten 4400 km in drei Wochen. Ich fand es ok, aber nächstes Jahr machen wie viel kürzere Etappen. Ich habe die stundenlangen Autofahrten genossen, weil es immer etwas zu sehen gab, aber man hätte schon gerne das ein oder andere Mal länger angehalten und es genossen.

Eine Frage habe ich zu Eurer Strecke:

13 Fahrtag: kleiner Ausflüge ( Leberwurstbaum/ Baobas/ Marulabäume/ Hoba Meterorit) (Hakusembe River Lodge)

Wie wollt ihr denn von Etosha zum Kunene fahren, wenn ihr dazwischen auch noch diverse Besichtigungen vor allem den Meteoriten, der im Süd-Osten vom Etosha liegt, machen wollt. Ich war noch nicht so weit im Norden und kenne die Routen nicht, aber es kommt mir seltsam vor und auf Grund der Entfernungen dürften da nicht so viele Umwege möglich sein.
Hast Du Eure Route mal mit den Zeiten auf der T4A Karte abgeglichen? Ich kann nur sagen, dass wir diese Zeiten immer mit 1,5 malnehmen, damit eine realistische Reisezeit rauskommt, weil man ja auch tanken mus oder eiinfach mal anhält zum gucken usw.

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'003 Beiträge · seit 200809. Jan. 2017 · #7
Hallo Franca,

Der Flug mit Helicopter Horizon haben wir auch schon gemacht und hat uns super gefallen. Empfehlenswert kurz vor Sonnenuntergang. Vorbuchen ist sicherer. Bezahlt hab ich erst vor Ort.
Die Strecke von Windhoek nach Maun ist wirklich eher langweilig, aber an einem Tag durchfahren geht zwar theoretisch, aber finde ich zum Ende des Urlaubs auch nicht so schön.
Es gibt leider keine wirklich tollen Unterkünfte auf der Strecke. In Ghanzi gibt es das Thakadu Bush Camp und kurz nach der Grenze zu Namibia die Kalahari Bush Breaks Lodge. Beide auch mit Zeltplatz und ganz nett für eine Nacht, aber meiner Meinung nach kein Highlight. Am Schönsten fanden wir es noch auf Okambara, das ist aber dann schon ca 2 Stunden vor Windhoek. Da gibt es ein paar Aktivitäten und Tiere, eine schöne Lodge und leckeres Essen.
Wenn das Auto etwas höher ist, ist das im Sand nicht schlecht. Zwischen Savuti und Khwai kann es um diese Zeit eine paar kleinere Wasserdurchfahrten geben, da ist ein Schnorchel schon beruhigend. Habt Ihr die Camps in Botswana schon gebucht?
Viel Spass beim weiteren Planen
Gruss
Doro
Themenstarter3 Beiträge · seit 201709. Jan. 2017 · #8
Hallo,

Ja, dass wir viel im Auto sitzen werden ist uns bewusst. Als "normaler Arbeitnehmer" haben wir leider nicht mehr als vier Wochen zur Verfügung und wenn man schon mal da ist, steht ja dann auch auf einmal soviel auf der Highlights- Liste 😁 . Aber wir kennen dies schon von früheren Reisen. Da wir den Allradcamper sowieso jeden Tag von A nach B befördern müssen, wollen wir dies gleich nutzen um uns die Landschaft anzuschauen.

Ich habe eben Kunene googeln müssen 🙂 Wir wollen an Tag 13 Richtung Kasane in den Osten starten, das sind von Ost Etosha bis Kasane ca. 1000 km Asphaltstraße. Um diese zurückzulegen haben wir drei Tage. Tag 13 und Tag 15 haben hier aber den größten Teil der Strecke abbekommen. An den Tagen mit mehr als 350 km planen wir grundsätzlich nur kleinere Besichtigungen (1h Spaziergang, gemütliches Picknick,oder einen Game Drive am Abend oder Morgen etc.) ein.

Wenn ich das richtig verstanden habe, habt ihr dieses Jahr eine ähnliche Tour gemacht? Was habt ihr auf der Strecke von Maun nach Windhoek besichtigt?

Viele Grüße

Franca
173 Beiträge · seit 201409. Jan. 2017 · #9
Hallo Franca,

machbar ist die Tour. Wir haben eine ähnliche Reise gemacht, nur den Schlenker zum Soussuvlei ausgelassen. Hatten aber auch etwas weniger Zeit. Es war eine tolle Reise, bei der wir uns auch mit dem Afrikaviraus infiziert haben. Aber es war auch viel Fahrerei. Ich bereue es nicht, aber beim nächsten mal würden wir die Route wohl entschleunigen. Also entweder mehr Zeit haben (das wäre das Optimum 😉 ) oder die Route ändern/kürzen.
Ich will euch damit aber nicht entmutigen. Wird sicherlich ne tolle Reise.

Die Tage 25 und 26 hättet ihr ggf. noch irgendwo anders in der Route einbauen können, um die Tour zu entschleunigen. Natürlich seht ihr so, wie geplant, noch nen Park mehr, aber entspannter wirds dadurch nicht 😉 . Aber wenn der Großteil schon gebucht ist, wird es natürlich schwer, da noch etwas zu ändern.
1'490 Beiträge · seit 200609. Jan. 2017 · #10
LottiFrieda schrieb:Hallo zusammen,

Helen,
könntest du uns einen Hinweis geben welche Tipps wir nicht berücksichtigt haben, was an unserer Route nicht passend ist? Wir haben pro NP mindestens 3 Nächte eingeplant, zwischendurch sollte der Weg das eigentliche Ziel sein. Windhoek und Swakopmund bleiben bei unserer Route stark außen vor, da es sich ja nicht um "klassische" Großstädte handelt (der Hinweis von mir war nur zur Selbstvorstellung). Grundsätzlich haben wir uns an Routen im Forum orientiert, die auch unserem Zeitbudget entsprochen haben und als nicht "zu stressig" empfunden wurden.
Hallo Franca,
es wurde ja mittlerweile schon viel zu eurer Tourplanung geschrieben.
Mir wären es zu viele One Night Stopps. Es darf halt nichts dazwischen kommen. Durch die One Night Stopps habt ihr kaum Puffer und die Strecken würden dann sehr lang werden. Machbar ist eure Tour mit Sicherheit.

Bedenkt auch, dass um diese Zeit die Sonne um ca. 17:40 Uhr untergeht. Der Tag ist also nicht so sehr lang.
Sonnenaufgang und -untergang

Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht und eure Fahrtstrecken genau überprüft. Du hattest ja geschrieben, dass fast alles schon gebucht ist.

Und es ist eben alles Geschmacksache. Frag fünf Leute und du bekommst sechs Meinungen 😉

Liebe Grüße
helen
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9 Beiträge · seit 201723. Feb. 2017 · #11
Hi Franca,

wir haben vor ein paar Jahren Namibia gemacht und machen im Mai/Juni eine 3-wöchige Botswana-Tour. Klar ist eure Route tight aber ich finde trotzdem, dass es machbar ist. Ich fand es super, für Soussousvlei viel Zeit zu haben, da es wahnsinnig schön war, bis kurz vor Sonnenuntergang auf der Teerstraße völlig allein zu sein und Tiere zu beobachten oder eben als erster bei Sonnenaufgang an den Dünen zu sein. Swakopmund z. B. müsste ich zum Beispiel überhaupt nicht gesehen haben. Es ist ein touristisches Städtchen, das in jedem Reiseführer gehyped wird und in dem jeder Deutsch spricht.....das kann ich auch daheim haben 😉. Ich würde dafür nicht nochmal Zeit investieren. Aber es ist einfach alles Geschmackssache, für jemand anderen ist Swakopmund vielleicht ein Muss. Vertraut einfach auf euer Gefühl und ärgert euch im Nachhinein nicht darüber, was man vielleicht hätte auslassen oder anders machen können. Mehr Zeit ist IMMER besser, aber wenn man sie einfach nicht hat, ist das so 🙂 Wir machen im Mai/Juni 3 Wochen Botswana und wünschen uns auch mehr Zeit aber so jagt eben ein Highlight das nächste 😉. Für mich war auch die Fahrzeit immer spannend, da man viel gesehen hat und ich Autofahren nicht anstrengend finde. Viel Spaß bei eurer Tour!