Namibia/Botswana Mai 2018

6 Antworten · 1'948 Aufrufe · gestartet 13. Dez. 2016 von Old Women
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Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201313. Dez. 2016 · #1
Ein herzliches "Hallo" an alle Forenmitglieder,
einige wissen sicherlich, dass wir eigentlich für den Frühsommer 2018 eine Selbstfahrerreise durch Alaska mit anschließendem Stopover auf Hawaii ins Auge gefasst hatten. Dies muss nun leider entfallen, da solch eine Reise unter 4 Wochen nicht zu schaffen ist und daher erst arbeitstechnisch 2019 geplant und realisiert werden kann.
Soweit, so gut. Die Südafrikareise im kommenden März ist noch nicht einmal angetreten, und schon überlegt Old Women, was 2018 wohl ein Highlight sein könnte. "Die spinnt ja total", so denkt ihr sicher. Botswana, das war immer ein Sehnsuchtsziel. Viele Reiseberichte habe ich gelesen ,und daher konnten wir auch schon in etwa eine Route festlegen. Es soll in Windhoek losgehen und von da aus auch wieder zurück. 2014 haben wir das Gebiet um den Waterberg nicht mehr geschafft, und von daher sollte auf dieser Reise auch unbedingt die Region mit eingebaut werden. Mein Mann liebt Vögel, und die soll es dort ja in Hülle und Fülle und schöner Pracht geben. Dann natürlich der Etosha, wenn wir schon mal in der Ecke sind. Der Etosha ist so wunderbar. Die riesigen Tierherden haben wir im KNP dieses Jahr ein wenig vermißt. In Botswana würden wir gerne den Chobe NP und das Okawangodelta besuchen. Eventuell noch ein Abstecher zu den Victoriafällen.
Das ist ziemlich viel, das weiß ich auch, und von daher müsst ihr mir helfen. Wie bekommt man das stimmig hin? Von Windhoek erst Richtung Botwana (Maun), von da ins Okawango-Delta mit dem Flieger und dann die Schleife Richtung Victoriafälle und Chobe NP fahren. Dann vom Chobe Richtung Namibia, noch durch den Caprivistreifen oder direkt in den Etosha und dann Waterberg, oder die Ziele in Namibia kürzen? Ich bin ein wenig planlos und kann mich angesichts dieser "Superdestinations" auch nicht zügeln, geschweige denn entscheiden, welche ich weg lasse. Ich kann nicht abschätzen , wie das vor Ort in Botswana mit den Straßenverhältnissen ist. Wir sind noch nie Tiefsand gefahren und haben einmal miterlebt, wie ein Greenhorn sich festgefahren hat. Unbedingte Option ist eine Selbstfahrerreise, denn Unabhängigkeit ist sehr wichtig für uns. Darüber hinaus möchten wir feste Unterkünfte.
Also, wie könnte so etwas gehen? Der Reisemonat Mai ist für Namibia ideal, denke ich zumindest, da 2014 ausprobiert, und auch für Botswana scheint es in Ordnung, oder nicht so gut?
Eine kleine, nicht gerade unwichtige Information habe ich noch vergessen: wir hätten ab Ankunftstag 23 Tage zur Verfügung, wobei wir es am 1. Tag bestimmt nur bis in Joes Bierhaus schaffen werden, um die gemischte Gameplatte mit Krokodil zu essen 😈
Euch allen einen schönen Tag
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201315. Dez. 2016 · #2
So, ihr Lieben, da bin ich noch einmal,

zahlreiche Unterkünfte haben wir nun vorgemerkt und auch die Ecke Maun sollte nun geplant werden, aber dann kam ja, wie ihr wisst, alles ein wenig anders. Meine Anfrage nach der Dombo Farm, die wir sehr gerne besucht hätten, konnte aus tragischen Gründen nicht mehr beantwortet werden.
Ich schiebe meinen Thread noch einmal leise nach vorne, denn wir haben immer noch nicht die genaue Vorstellung, was fahrerisch machbar in 3.5 Wochen ist. Sehr gerne würden wir auch Waterberg und den Etosha wieder mit einbauen und dann eigentlich eine klassische Route inklusive Victoriafälle fahren.
Vielleicht erbarmt sich ja noch der ein oder andere unser und hilft uns, diese Tour auf 22 Tage ab Ankunft einzuteilen:
1. Windhoek
2. Waterberg
3. Etosha
4. Nähe Rundu
5. Nähe Popa Falls
6. Caprivi
7. Chobe
8.. Vic Falls
9. Makgadikgadi Pans
10. Okavango Delta
und dann die restlichen 800 km wieder zurück nach Windhoek. Würde es sogar Sinn machen, die Route anders rum zu fahren?
Wie könnte so etwas in Tagen (22 Nächte ab Ankunft) aufgeteilt werden.
Ich würde mich wirklich freuen über den einen oder anderen Vorschlag, denn Etosha und Waterberg würden wir nämlich so, so gerne noch mit einbauen.
Herzliche Grüße
Beate
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33,1k Beiträge · seit 200615. Dez. 2016 · #3
Hi Old Women,

wollt ihr campen (habe ich es überlesen?)?
Ich würde vielleicht bei 22 Tagen inkl. An-/Abfahrt Eure Stationen 9+10 weglassen. Ist zwar schade, entschleunigt aber. Dann würde es so aussehen:
1. Windhoek (1 Nacht)
2. Waterberg (2 Nächte)
3. Etosha (um/in Okaukuejo 2, + außerhalb bei Namutoni 2)
4. Nähe Rundu (ich würde bis Riverdance, Popa Falls oder Divundu fahren und dort mind 2 Nächte planen)
5. Nähe Popa Falls (siehe (4))
6. Caprivi (mind. je 2 Nächte Horseshoe/MUdumu/Nkasa + 2 Nächte im Osten (Camp Chobe o.ä.)
Das wären 13 Nächte in Namibia. Dann würde ich Chobe machen mit 3-4 Nächten (und/oder z.B. Hausboot für 2 Nächte, je nach Budget) und ab Kasane eine geführte Tour oder Shuttle zu den Vicfalls für 2 Nächte). Dann wärt ihr bei 18-19 Nächten. Da bleibt eigentlich nur noch dann zurückzufahren.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2016
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201315. Dez. 2016 · #4
Hallo Christian,
lieben Dank, dass du dich meiner erbarmt hast. Wir haben auch schon befürchtet, dass das Okavango Delta noch einmal eine andere Reise sein würde, denn wir sind nicht die Schnellsten, soll heißen, dass ständig angehalten wird, um zu fotografieren. Aber der Etosha im Mai ist einfach nur wunderbar. Ich denke, man wird sich für das eine (Etosha) oder das andere (Okavango) entscheiden müssen.
Ach ja, an Alle: Angst, nach Botswana zu reisen, habe ich nach der gestrigen schlimmen Nachricht bzgl. der Dombo Farm nicht, denn leider passiert dieses gerade jetzt wieder überall auf unserem so schönen Planeten.
Liebe Grüße
Beate
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33,1k Beiträge · seit 200615. Dez. 2016 · #5
Hi Beate,
Ich denke, man wird sich für das eine (Etosha) oder das andere (Okavango) entscheiden müssen.
ich fürchte, dass Ihr genau vor der Entscheidung steht. Oder eben beides und dafür Chobe & Vicfalls ausfallen lassen...

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201315. Dez. 2016 · #6
Hallo Christian,
die Vic Falls wird mein Mann nicht auslassen wollen. Caprivi zu kürzen ist, so glaube ich, auch keine Option, denn da wollte ich 2014 schon hin, fiel dann aber auch raus, weil es sonst zu viel gewesen wäre.
Wie sieht es eigentlich fahrtechnisch im Chobe und in den anderen botswanischen Parks aus? Wie ich bereits angemerkt habe, haben wir keine Tiefsanderfahrung, und dass man manchmal eben doch schnell wegfahren muss, haben wir im Oktober im KNP gemerkt, als ein wütender Elefant aus dem Busch gesprungen kam. Wenn man sich dann festgefahren hat, würde ich mich nicht so toll fühlen. Bei Elefanten halte ich immer mehr Abstand ein als manch anderer. 😉 Ich denke, eine gute Vorbereitung und ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung ist unerlässlich, wenn man solche Touren macht.
Ich denke, die Runde zu fahren, wird kein Problem sein, da doch überwiegend Teer, oder?
Herzliche Grüße
Beate
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33,1k Beiträge · seit 200615. Dez. 2016 · #7
Hi Beate,
Wie ich bereits angemerkt habe, haben wir keine Tiefsanderfahrung,
an der Chobe Riverfront ist das kein Problem (da sind zur Not auch hunderte andere Autos, die Euch helfen können). Plant Ihr im Nord-Frühsommer oder im Süd-Frühsommer zu fahren. (sorry, sehe gerade, dass im Threadtitel ja Mai steht :-)) Kurz nach der Regenzeit hier, kann es "Tiefer" im Chobe und natürlich v.a. in Moremi vielerlorts schwierig sein.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2016