LandbubThemenstarter97 Beiträge · seit 201608. Dez. 2016 · #1Hallo!
Die Kinder sind jetzt 10 und 12 und damit groß genug, um mit ihnen mal nach Namibia zu fahren. Ich selbst war schon 3 x dort, das letzte mal ist aber 15 Jahre her und da hat sich wohl inzwischen einiges verändert.
Es soll eine 14 bis 18 Tage Selbstfahrer Tour im August werden mit klarem Focus auf die Fauna. Natürlich in die Namib, natürlich Etosha, sicher nicht weiter in den Süden oder in Gebiete mit hohem Malaria Risiko selbst im August.
Die Idee ist, die "übliche Runde" mit Zwischenstops an den bekannten Camping-Stellen und in schönen, tierreichen Reservaten oder Jagdfarmen (nein, wir jagen nicht, aber die nahmen zumindest früher auch Leute auf, die mit der Kamera auf die Pirsch gehen) zu fahren.
Und genau dafür erhoffe ich mir hier die richtigen Tipps, genauso wie man heute am besten von München nach Windhoek kommt - den Direktflug gibts nicht mehr, dafür viele Alternativ-Routen. Wir nehmen auch gerne Tipps an zu Autovermietern (2 Dachzelte brauchen wir) und eben alles andere, was man wissen sollte.
Zwar bin ich ein erfahrener Afrika Fahrer (die Letzte Strecke ging von Maun quer durchs Okavango über Victoria Falls und Zimbabwe nach Sambia), mit Kindern im Auto sind aber sehr abgelegene 4WD Strecken nicht unser Ziel. Eher normale Gravel Roads und nur Gegenden ohne oder mit nur geringer Malaria Gefahr. Also nix nördlicher als Etosha.
Dann fang ich jetzt dann mal an, hier zu lesen 🙂
Burschi4'140 Beiträge · seit 200908. Dez. 2016 · #2Hallo Landbub,
willkommen im Forum.
Seit 15 Jahren hat sich natürlich viel in Namibia verändert. Die Städte sind explodiert, Swakopmund in die Breite und Windhoek in die Höhe und vieles, was du als Gravelroads noch kennst, ist jetzt geteert. Es sind aber auch enorm viele Guest Houses dazu gekommen, die keine Jagdfarmen sind und die Gamedrives anbieten.
Allerdings würde ich den Norden Namibias nicht ausschließen, denn der ehemalige Caprivizipfel mit seinen Naturparks ist ein besonders schöner Teil Namibias. Das Malaria-Problam ist ja beherrschbar. (Prophylaxe)
Aber wie du schon sagst, lies erst mal und wenn du Fragen hast, melde dich wieder.
Viele Grüße:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
LandbubThemenstarter97 Beiträge · seit 201606. Jan. 2017 · #3Namibia voll 🙁
Da denkt man, dass 8 Monate Vorlauf reichen, um dann festzustellen, dass die gewählten Camps schon ausgebucht sind. Bin da grad etwas desillusioniert 🙁 und hoffe, dass Ute & Volker von Magic Vibes da noch was zusammenstellen können.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Jan. 2017 · #4Hallo Landbub,
ich habe dir ja schon gesagt, dass sich in Namibia seit 15 Jahren einiges geändert hat. Heute habe ich einen Prospekt von A..i bekommen, wo eine Reise in namibia für 999€ in 10 Tagen angeboten wird. Das war vor 15 Jahren noch undenkbar. Es hat sich somit nicht nur die Touristendichte, sondern auch die Touristenzusammensetzung geändert. Vor 15 Jahren gab es auch noch keine Lodges mit 100 Betten, die heute locker 3 Busse gleichzeitig aufnehmen können. Vor 15 Jahren haben auch die Großveranstalter wie Meiers, DERTour etc. etc. nicht Kontingente auf ein Jahr im Voraus blockiert.
Ich empfehle dir dich wegen der relativ kurzen Zeit der Planung dich an einen Veranstalter zu wenden, der dir in Namibia die gewünschten Punkte vorreservieren kann und dir bei "Fully booked" Alternativen nennt. Sinnvoll kann auch sein, in ein deutsches Reisebüro zu gehen und z.B. bei denen die angebotenen Übernachtungen zu buchen, da diese eben die Blocks haben.
Gruß und trotzdem viel Glück:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
LandbubThemenstarter97 Beiträge · seit 201606. Jan. 2017 · #5Ja genau, das hab ich auch gemancht. Volker und Ute von Magic Vibes sind auch hier im Forum aktiv und aus Swakobmund (
https://www.magic-vibes.de/). Nur - falls wir im August in der Etosha keinen Platz in einem Camp bekommen (wie brauchen ja gar nicht unbedingt Bungalows), dann wäre es echt bitter,und wir würden dann wohl eher woanders hin fliegen.
Und bevor ich eine Tour mit Aldi buche, fahr ich lieber von Zuhause mit dem Mountainbike ins Karwendel, CO2 neutral und gesund 🙂
LandbubThemenstarter97 Beiträge · seit 201629. Jan. 2017 · #6Update:
So, dank dem Forum und v.a. dank Magic Vibes haben wir jetzt so gut wie alles, was wir tun wollten, buchen können. 2 oder 3 Nächte sind noch offen. Es ist ein Gemisch aus Camping, Camps und Lodges geworden. Auch sind es statt der 15 Tage nun 21 geworden, sonst hätten wir zuviel Abstriche machen müssen. Und so ist es uns nun auch gelungen, nach Google Maps 120km im Durschnitt pro Tag zu fahren (plus Pirschfahren und Abstecher), was meiner Erfahrung nach gut machbar ist, wenn man nicht auf exzessiven 4WD Pads unterwegs ist. Dabei sind auch 3 "Marathon Etappen" mit mehr als 300km zu fahren, aber das geht schon... :
Sesriem --> Swakobmund
Swakobmund --> Mowani
Onguma --> Mt. Etjo
für die 3 ist aber jew. ein ganzer "Reisetag" vorgesehen, also ohne anderes "Programm". Da ist halt der Weg das Ziel.
Namibia, wir kommen (erneut)!
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201129. Jan. 2017 · #7Hallo Landbub,
Eure drei "Mammutetappen" gehen sicher, da muten sich viele andere viel mehr zu. Wir sind alle Etappen schon so gefahren und haben es prima geschafft, Sesriem bis Swakopmund sind wir sogar an den Wasserlöchern Ganab und Hotsas vorbeigefahren und haben eine Mittagspause in der Rostock Ritz Lodge gemacht. Von Swakopmund nach Mowani waren es bei uns ca. 4 Stunden ohne Pause, der Platz ist übrigens sehr schön. Wir sind nicht sehr früh in Swakopmund weggekommen (11:00), weil eines unserer Autos noch eine neue Batterie brauchte und trotzdem sind wir nachmittags (Ankunft 15:30) noch in den Felsen bei Mowani rumgeklettert. Wenn irgendwas wirklich daneben gewesen wäre, hätten die Magic Vibes Euch das schon erklärt. Schön, dass das meiste doch noch geklappt hat.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
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Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Sasa2'391 Beiträge · seit 201629. Jan. 2017 · #8Hallo Landbub.
ich habe schon im September Probleme bei der Buchung für August gehabt. allerdings campen wir nicht. SChön, dass es noch geklappt hat. Wir fahren mit 11 jähriger Tochter das zweite mal nach Namibia.
Die STrecke Sessriem Swakop kann man gut an einem Tag schaffen. Ich empfehle auch einen Mittagsrast in der Rostock Ritz Lodge. Erdmännchen, ein halbzahmes Zebra, 2 nette Hunde und ein sehr leckerer großer Eisbecher haben unsere Tochter doch sehr trösten können. Sie fand die Fahrt sehr langweilig, weil viel Landschaft.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
LandbubThemenstarter97 Beiträge · seit 201630. Jan. 2017 · #9Jetzt, wo es klar ist, wann wir wo sein werden (wir haben dieses Mal wegen der Kinder tatsächlich alles vorgebucht. Früher, ohne Kinder, sind wir aufs Geratewohl gefahren), werden wir natürlich noch die Strecken inkl. "Points of Interest" planen. Ich bin schon am Lesen hier im Forum.
Ohne neuen Thread dazu aufzumachen: hat jemand Erfahrung mit Vodafone in Namibia? Geht das entlang der üblichen Strecke überwiegend? Früher sind wir mit Sat Phone durchs südl. Afrika gefahren, bis rüber nach Zambia. Aber für Namibia? Sollte nicht notwendig sein, oder?