Reiseeindrücke Uganda Juli 2016

Reisebericht 59 Antworten · 14,0k Aufrufe · gestartet 22. Nov. 2016 von Elsi2013
Themenstarter116 Beiträge · seit 201322. Nov. 2016 · #1
Hallo liebe Fromis,

wir sind nun schon ein paar Monaten zurück aus unserem Ugandaurlaub. Wir hatten einen wunderschönen Urlaub, ohne größere besondere Vorkommnisse. Da ich sehr von den Beiträgen im Forum profitiere, habe ich mich entschlossen, auch mal einen Bericht, meinen allerersten überhaupt, ins Forum zu stellen - auch wenn Ostafrika nicht so hoch im Kurs zu stehen scheint.
Da es schon viele Reiseberichte mit detaillierten Beschreibungen gibt, und wir die klassische Ugandaroute gefahren sind, möchte ich einfach meine Eindrücke mit Euch teilen. Es sind natürlich aus Augenblicken gewonnene Eindrücke und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, noch sind sie immer ganz ernst zu nehmen. Es würde mich freuen, wenn einige von Euch mich auf meiner Rückschau begleiten würden. Uganda ist ein unglaublich schönes und vor allem für mich ein sehr frohes Land. Es würde mich freuen wenn dieser Bericht jemandem eine Entscheidungshilfe wäre, sich für Uganda zu entscheiden.

Vorab ein paar Eckdaten:
Wir, das sind Michael, meine bessere Hälfte und ich.
Gemietet haben wir unseren Toyota LC mit Dachzelt und Campingausrüstung von Alpha Rent, Kampala
Hinflug mit Ethiopian AL, Rückflug Brussels AL
Organisiert und gebucht haben wir in eigener Regie.
Hier unsere Reiseroute - die etwas anders als ursprünglich geplant abgelaufen ist:

06.07.2016 Abreise Stuttgart - Frankfurt - ADD
07.07.2016 ADD - Entebbe Sunset Motel
08.07.2016 Entebbe - Mabamba - Lake Mburo CS No. 3
09.07.2016 Lake Mburo - Lake Bunyonyi Lake Bunyonyi Overland Resort
10.07.2016 Lake Bunyoni - Kisoro Traveller's Rest
11.07.2016 Golden Monkey Tracking Mgahinga NP - Ruhija Gorilla Mist Camp
12.07.2016 Gorilla Tracking Gorilla Mist Camp
13.07.2016 Mubwindi Swamp Gorilla Mist Camp
14.07.2016 Bwindi - QENP Ishasha River Camp no. 1
15.07.2016 QENP Ishasha - Mweya Mweya CS
16.07.2016 QENP Mweya CS
17.07.2016 QENP - Fort Portal Kluge's Guest Farm
18.07.2016 Bigodi Wetland Swamp Tour Kibale NP Chimp's Tracking Kluge's
19.07.2016 Crater Lake Tour Kluge's
20.07.2016 Fort Portal Kluge's
21.07.2016 FP - Busingiro Busingiro CS
22.07.2016 Busigiro - MFNP South UWA CS
23.07.2016 MFNP South - North UWA CS
24.07.2016 MFNP North UWA CS
25.07.2016 MFNP - Kidepo UWA Bandas
26.07.2016 Kidepo UWA Bandas
27.07.2016 Kidepo Bandas
28.07.2016 Kidepo - Jinjia The Haven
29.07.2016 Jinja The Haven
30.07.2016 Jinja - Entebbe Entebbe - Brüssel
31.07.2016 Brüssel - Frankfurt - Stuttgart
LG Elsi
444 Beiträge · seit 201122. Nov. 2016 · #2
Hallo Elsi,
ein interessanter Anfang! Ich bin gespannt, wie es weiter geht...
Gruß NamiBilly
373 Beiträge · seit 201222. Nov. 2016 · #5
Hallo Elsi,

da fahre ich gerne mit. Ich freue mich, dass es euch gefallen hat und bin gespannt auf euren Bericht.

LG Klaudi
33 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #6
Hallo Elsi,
die Route hört sich prima an, wir sind auch einen Teil davon Anfang des Jahres mit Dachzelt gefahren. Ich bin schon gespannt auf Deinen Reisebericht!
165 Beiträge · seit 201522. Nov. 2016 · #7
Na da steige ich doch gerne ein. 😁
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
719 Beiträge · seit 201122. Nov. 2016 · #8
Hallo Elsi,

da bin ich auch gespannt, was du berichtest und wie der Kidepo NP im Juli so ist.
Ich habe jetzt ja versch. Zeiten mitbekommen.
Juli 2915
Februar 2016
Oktober 2016

Schreib schnell weiter 🙂

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
8'054 Beiträge · seit 200822. Nov. 2016 · #9
Coucou Elsi,

Ich bin natürlich auch dabei. 🙂

Kidepo NP steht auch noch auf meiner Wunschliste. Ich bin gespannt was du dort so erlebt hast. 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter116 Beiträge · seit 201323. Nov. 2016 · #10
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Dankschöns 🤪 und für die Erste Mannschaft mit NamiBilly, Picco, Konni, Klaudi, Anne, CrocV, Uli und Annick hat es ausreichend Platz in und auf unserm Auto. Da Ihr ja alle schon Uganda-erfahren seid, brauch ich nicht zu sagen, dass Ihr Euch gut festhalten müsst. 😈

Gleich gehts los!
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201323. Nov. 2016 · #11
An- und Abreise, Afrikanische Pünktlichkeit

Den Hinflug haben wir mit Ethiopian AL, den Rückflug mit Brussels AL gebucht. Alles hat geklappt, weder
Verspätungen noch sonstige Vorkommnisse.
Bei der Einreise wird genau geprüft, ob wir gegen Gelbfieber geimpft sind. Das Visum wird ohne Probleme erteilt. Am Flughafen versorgen wir uns mit allen Notwendigkeiten, die für Handy, Tablet und Laptop von Nöten sind. In der Ankunftshalle ziehen wir an verschiedenen Geldautomaten Geld, 680K UGX und 500K UGS, mehr geben die Automaten nicht her, aber für den Anfang reicht es.
Nur unser Gepäck ist in Entebbe klatschnass angekommen, da bei der Zwischenlandung in ADD, das Gepäck wahrscheinlich draußen im Regen geparkt wurde. Zum Glück habe ich vieles in Tüten gepackt. In unserem Motel in EBB haben wir alles über Sträucher, Tische, Stühle ausgebreitet, und dank des schönen Wetters war alles ratzfatz trocken.
Der Rückflug über Kigali ist auch OK. Nur der Flug von Frankfurt nach Stuttgart wird aufgrund eines im Grün stehenden Fliegers annulliert. Nach der Zugfahrt haben wir lange Arme wie unsere nächsten Anverwandten...

Was die Zuverlässigkeit der Buchungen, Pünktlichkeit der Guides angeht, so können wir uns nicht beschweren.
Alles und jeder ist zur vereinbarten Zeit an Ort und Stelle, manchmal sogar überpünktlich. Nur die Fähren fahren mehr oder weniger so, wie es sich ergibt. Frühstückszeiten und Game Drives immer alles pünktlich und zuverlässig, nix mit African sense of time...

Alpha-Rent / Auto
Für uns bekennende Schwaben ist natürlich das Heiligsblechle von sehr großer Bedeutung. 😉
Wir haben einen Toyota LC mit Dachzelt und Campingausrüstung bei Alpha-Rent, Kampala gemietet.
Heiligsblechle.jpg

Die Übergabe findet am Motel statt. Auf den ersten Blich sind wir skeptisch, sieht er doch ziemlich verratzt und in Jahre gekommen aus. 🤩 Wir werden aber feststellen, das technisch ist der Wagen in sehr gutem Zustand ist (die frei liegende und kreative Verkabelung darf man nicht überbewerten). Es gibt zwei Ersatzreifen, die nicht zum Einsatz kommen. Die bereit gestellte Campingausrüstung ist vollkommen ausreichend. Der Kühlschrank funktioniert nach ca. 2-3 Tagen, nachdem die Batterie voll aufgeladen ist. Das einzige Problem ist das Dachzelt. Die Reißverschlüsse der Abdeckung sind kaputt. Bei Regen wird die Matratze nass, was den Campingspaß erheblich beeinträchtigt. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir es bei der Übernahme übersehen oder dem keine Beachtung gegeben haben. Buchen wir es unter Anfängerfehler ab. Das Auto hat nix was man nicht unbedingt braucht, d.h. keine Klimaanlage, keine verstellbare Sitze und die manuelle Fensterheber funktionieren nur mit Trick 17. Aber es hat uns nie im Stich gelassen und ich denke wir haben einige anspruchsvolle Strecken bewältigt.
Der Boden auf der Beifahrerseite ziemlich warm, so dass man irgendwann die Füße zum Fenster raus hängen muss, um Glühfüße mit Spätfolgen zu vermeiden.
Fotografier technisch ist ein Linkslenker nicht optimal. Der Geduld des Fahrers wird ziemlich auf die Probe gestellt.
Aber am besten finde ich die zwei am Dachträger angebrachten Scheinwerfer. Die machen richtig was her! 🤪 😎
Die Fahrzeugrückgabe findet am Flughafen statt. Alles ganz easy. Der Service ist tiptop. Die Kommunikation funktioniert problemlos und zeitnah. Überhaupt nicht afrikanisch...
Übrigens hat Alpha-Rent uns auch die Permits für die Gorilla und Schimpansen-Trackings organisiert.

Das Wetter

Das Wetter ist den ganzen Urlaub über recht wechselhaft. In der ersten Hälfte unseres Urlaubs haben wir es trocken. EBB, Lake Mburo, Lake Bunyonyi, Mgahinga, Bwindi, QENP alles trocken, jedoch oft diesig und grelles Licht. Tagsüber gut warm, aber durch die Höhe und auch durch das Fahren mit offenem Fenster sehr erträglich. Nachts kühlt es bis zu 10°C ab, und wir können gut schlafen.
In Fort Portal regnet es auch zwischendurch, behindert uns jedoch nicht in unseren Aktivitäten. Am letzten Tag, den wir eigentlich am Pool verbringen möchten, regnet es bis zum frühen Nachmittag.
In Busingiro erwischt es uns voll. Es regnet so stark, dass unser Dachzelt dem Regen nicht mehr Stand hält und die Matratze wird ringsum nass. Wir liegen in der Mitte wie auf einer Insel. Zum Glück ist das Zelt groß genug. So haben wir hier unsere erste Planänderung. Statt die Royal Mile zu wandern fahren wir gleich zum MFNP weiter, wo wir dann die Gelegenheit haben, unsere Matratze in der Sonne zu trocknen.
Im Kidepo regnet es jede Nacht. Ist soweit OK, weil uns bewusst ist, dass dort Regenzeit ist. Dennoch stirbt die Hoffnung bekanntermaßen zuletzt. Ursprünglich wollten wir vier Nächte bleiben, aber als wir dann einen Tag wegen Regen in der Banda fest sitzen und es relativ kalt ist, beschließen wir zu den Sipi Falls zu fahren. Nicht über Moroto, weil uns alle dringend davon abgeraten haben. Als wir in Mbale ankommen, regnet und gewittert es so stark, dass wir uns entscheiden weiter bis nach Jinja zu fahren, was eine gute Entscheidung ist, da das Wetter dort recht gut ist.
Den ganzen Urlaub über haben wir leider keinen postkartenblauen Himmel gehabt, haben aber alle für uns wichtige Aktivitäten trockenen Fußes machen können. 🙂 Nur für die Fotos etwas schade... 🙁


Fotos

Ich persönlich mag es überhaupt nicht fotografiert zu werden. Daher frage ich die Personen in der Regel immer, ob ich ein Bild machen darf. In vielen Ländern gab es bisher keine Probleme und viele haben sich sogar gefreut.
In Uganda muss ich feststellen, dass die meisten es nicht mögen fotografiert zu werden.
Da man aber nicht ohne Bilder von den Land und Leuten heimkehren will, hab ich die meisten Bilder aus dem Auto heraus geschossen. Nicht ganz OK, aber halb OK 😕
Stinkefinger.jpg



Unterkünfte/Übernachtungen

Wir haben beschlossen, in diesem Urlaub mit dem Campen anzufangen. 🙄 Also nicht durchgehend, da wir es für den Anfang nicht übertreiben wollen. Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, weil bei Regen soll das Campen ja nicht so erfreulich sein. 😮

Unsere erste Station ist das Sunset Motel in Entebbe, was wir vorgebucht haben. Nett, sauber, seehr entspannt. Die Besitzer sind ein Schwede und Olive, eine Uganderin. Sehr nett und hilfsbereit. Es gibt für die Gäste ein Restaurant, wo à la carte bestellt werden kann. Der Talapia ist sehr gut. Anbieten tut sich dieses Motel, da den Betreibern auch die Mabamba Shoebill Tours gehört und das Motel der Ausgangspunkt für die Touren ist. Es liegt nahe am Flughafen und es gibt vielfältige Einkaufs- und Tankmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Preis/Leistung ist für uns OK.

Die nächste Übernachtung ist im Lake Mburo NP geplant, keine Vorbuchung. Unser erstes Camping. Die Rwonyo Site, zusammen mit den Restaurant und dem Curio Shop direkt am See gelegen, ist auf gut Deutsch ein Saustall. Müll, fliegende Plastiktüten, mittendrin Warzenschweine, die noch die Reste verwerten wollen. Hat uns nicht gefallen. Wir fahren die sieben Kilometer zur CS no. 3 weiter, die zumindest ohne offene, sichtbare Müllhalde ist.
Wir sind hier allein. Durch die CS verlaufen zahlreiche Hippotrampelpfade. Es ist eigentlich wurscht wo wir uns hinstellen, irgendwie wird man wohl immer im Weg sein. Man hat eine schöne Sicht auf den See, hört viele Hippos, sieht sie aber nicht, jedenfalls nicht in wachem Zustand.
Lake-Mburo-CS3-.jpg

Lake-Mburo_CS-Ausblick1.jpg


Die nächste Übernachtung ist am Lake Bunyonyi, ohne Vorbuchung. Wir bauen unser Dachzelt im Lake Bunyonyi Overland Resort auf. Wir haben die CS komplett für uns allein und stehen direkt am Wasser. Sehr schön, überhaupt nicht laut, wie befürchtet und das Essen im Restaurant ist sehr gut. Wir würden wieder kommen.
Lake-Bunyonyi-Overland-R_1.jpg

Lake-Bunyonyi--Overland-Resort_2.jpg

Standplatz-Overland-Rjpg.jpg


Die nächste Station ist in Kisoro im vorgebuchten Traveller's Rest Hotel. Ein bekanntes Hotel mit Charme.
Zentral in Kisoro gelegen, so dass man sich zu Fuß im Ort bewegen kann.
Das Essen war nicht mein Geschmack, was nicht heißt, dass es nicht gut gekocht war.

Von Kisoro geht es nach Ruhija im Bwindi NP zum Gorilla Tracking. Wir haben drei Nächte im Gorilla Mist Camp gebucht. Es gibt ein kleines Buffet zum Frühstück, das Abendessen wird ausgeteilt: 1-2 Sorten Fleisch und/oder Fisch und verschiedene Beilagen + Nachtisch. Keine Haut Cuisine, aber OK.
Die Aussicht auf den Wald des Bwindi NP ist traumhaft. Vorausgesetzt man hat eine der zwei unteren Hütten zugeteilt bekommen. Unsere Hütte heißt Bush Shrike Bird und dürfte die beste Aussicht haben. Warm Wasser gibt es nach Anmeldung, klappt gut, Wifi und Stromversorgung gestalten sich etwas problematischer, da sie nicht stabil sind und ab sieben Uhr abends der Run auf die Steckdosen beginnt. Die Hütten sind gut und zweckmäßig ausgestattet und haben einen Balkon mit Blick auf den Wald. Nur die Beleuchtung der Hütte taugt nix.
Das Haupthaus ist offen gestaltet mit Blick auf den Wald. Hier kann man sich aufhalten und hier wird auch gegessen.
Das Camp bietet Massagen an, die nach dem Gorilla Tracking sehr zu empfehlen sind.
Ein schöner, runder Aufenthalt.
Âussicht-Gorilla-Mist-Camo-Ruhija.jpg



Von Ruhija geht es weiter zum QENP, erste Station ist die River CS in Ishasha. Man kann zwischen CS 1 und 2 wählen. CS2 hat die bessere Aussicht auf Hippos und Fluß, hat aber keine sanitären Anlagen.
Wir entscheiden uns für CS 1 mit Dusche und WC. Beide CS machen einen gepflegten Eindruck, genügend Brennholz ist vorhanden und wir werden von einem Ranger bewacht.
Ishasha-Aussicht-CS-no1_3.jpg

Ishasha-Aussicht-CS-no1_4-2.jpg

Ishasha-CS-no1_1.jpg
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201323. Nov. 2016 · #12
Ishasha-Aussicht-CS-no-2.jpg



Danach verbringen wir zwei Nächte auf der CS auf Mweya, die ebenfalls sehr gepflegt und gut ausgestattet ist.
Auch hier werden wir bewacht, was aber Marabus, Hippos, Water Bucks und Warzenschweine nicht hindert, uns zu besuchen. 🙂
In den CS von Ishasha und Mweya sind wir nicht allein, aber die Sites sind groß genug, dass man sich nicht gestört fühlt.


QENP-Mweya-CS_1.jpg


QENP-Mweya-CS_2.jpg


QENP-Mweya-CS-Aussicht.jpg




Vom QENP geht es zur Kluge's GF, bei Fort Portal für vier Übernachtungen. Hier passt alles und wir fühlen uns sehr wohl. Service gut, Essen gut, Zimmer gut. Stefan Kluge ist sehr präsent und die Seele des Unternehmens.
Aus unserer Sicht ein sehr gelungener Aufenthalt. Jederzeit wieder.





Von Fort Portal fahren wir nach Busingiro und übernachten auf Busingiro Eco Tourism Site.
Es gibt drei Gebäude, Informationszentrum, eine Banda und ein Lapa. Wirkt sehr vereinsamt. Bis auf einen Ranger ist niemand da. Es gibt leider nur nasses Brennholz. Vielleicht wäre unser Eindruck positiver, wenn es nicht so stark geregnet hätte.

Am nächsten Tag campen wir auf der Südhälfte des MFNP, dem Top of the Falls CS. Wir sind hier allein und können unseren Standort frei wählen. Wir stellen unser Autole direkt vor das Lapa, wo wir kochen können, ohne nass zu werden, falls es regnen sollte. Es ist die einzige CS auf unserer Reise, die einen großen Wassertank mit Deckel, gefüllt mit sauberem Wasser (!!!) hat. Es gibt genügend trockenes Holz und eine traumhafte Aussicht auf den Victoria Nil. Ein kurzer Weg führt direkt bis ans Nilufer. Zu den Fällen könnte man theoretisch laufen. Diese CS ist unser Favorit. 😄 😄

MFNP-Top-of-the-Falls-CS.jpg


MFNP-Top-of-the-Falls-CS-Aussicht-auf-Nil.jpg


MFNP-Top-of-the-Falls-CS-Aussicht-auf-Nil_2.jpg



Die nächsten zwei Nächte verbringen wir auf der UWA CS auf der Nordhälfte der MFNP. Schön gelegen, mit Blick auf den Nil und Fähre. Leider nicht so schön gepflegt wie die CS Top of the Falls. Allerdings mit Elefantenbesuch und vielen Vögeln. 🙂 Es gibt Sanitäre Anlagen, grün schimmerndes Wasser im Tank ohne Deckel und verstreuter Müll. 😈 Der untere Teil der CS ist sauber und es gibt genügend Brennholz.


MFNP-CS-Ausblick-Nil.jpg


MFNP-CS-Besuch.jpg


IMFNP-CS-Nord-Aussicht-Fähre.jpg




Vom MFNP fahren wir direkt zum Kidepo NP. Urspünglich ist campen geplant, da es stark nach Regen aussieht entscheiden wir uns eine UWA Banda mit Bad zu mieten. Sehr basic. Dank unserer mitgeführten Campingausrüstung können wir es uns einigermaßen einrichten. Das Essen in der Kantine ist einfach, aber sehr gut und schmackhaft. Wir steuern keine Lebensmittel bei, sondern essen was auf den Tisch kommt, mal vegetarisch, mal mit Ziege.


Kidepo-Apoca.jpg



Die letzen drei Nächte verbringen wir im The Haven bei Jinja in der Honey Moon Suite. Hier gibt es nix zu meckern. Es gibt Wifi, Strom, Wasser, gutes Essen und eine unglaubliche Sicht auf Stromschnellen im Nil.
Richtig gut. Ein sehr schöner Abschluss.


The-Haven-Jinjia-Honeymoon-suite.jpg


The-Haven-JinjiaAussicht.jpg
LG Elsi
382 Beiträge · seit 200624. Nov. 2016 · #13
Hallo Elsi,

danke für den informativen Bericht und den schönen Bildern.
Interessant das Du das Gefühl hattest, das die Menschen sich nicht gerne fotografieren lassen wollen.
Wir haben genau das Gegenteil auf unseren Reisen erlebt, sehr häufig mussten wir mit auf die Fotos, einmal hatten wir am Lake Mburo am Campingplatz eine Schule aus Mbarara und da wollte jeder ein Foto mit uns haben, das ganze hat fast eine Stunde gedauert.
Was wir aber auch sehr gerne machen, den Menschen die wir fotografiert haben mit einem kleinen Drucker das Bild direkt auszudrucken, das sorgt immer für große Freude und so können wir uns ein wenig bedanken.

Gruss
Christian
719 Beiträge · seit 201124. Nov. 2016 · #14
Hallo Elsi,

vielen Dank für die Infos.
Das mit dem Wetter ist schon verrückt.
Wir waren letztes Jahr zur gleichen Zeit unterwegs und hatten keinen einzigen Regentropfen.
Auch als ich jetzt Mitte Oktober in Uganda war, hatte ich kaum Regen.
Die Erfahrung mit dem fotografieren habe ich auch nicht gemacht.
Eher im Gegenteil. Vor allem die Kinder wollten immer fotografiert werden und wollten immer das Foto sehen.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Themenstarter116 Beiträge · seit 201327. Nov. 2016 · #15
Rund ums Essen
Auf Empfehlung fahren wir in EBB zur Victoria Mall, wo wie bei Nakumatt uns mit allem Nötigen eindecken. Danach versorgen wir uns entweder bei den Ständen am Straßenrand oder in Ortschaften wie Kihihi, Fort Portal oder Gulu.
Wir lernen schnell, dass wenn man am Straßenrand was sieht und es haben möchte, man es sofort kaufen muss. Es kann durchaus sein, dass es in die nächsten Zeit dann keine Ananas oder sonstiges mehr zu kaufen gibt.
Wir essen Bananen, Mangos, Ananas bis sich die Haut im Mund in Fetzen auflöst. Ich mutiere zum Passionsfruchtliebhaber. Wenn wir sagen, dass die Früchte noch zweieinhalb Tage halten müssen, bekommen die VerkäuferInnen es punktgenau hin. Bis aufs Brot 🤩 🤢 , sind Obst , Gemüse (Tomaten waren nicht so gut), Hülsenfrüchte, Fleisch super.

Mangos_1.jpg


Fleisch-Bananen.jpg


Holzkohle ist ebenfalls am Straßenrad erhältlich, so dass die Verpflegung keinerlei Probleme darstellt. Und egal was wir kaufen, es kostet immer zwischen 2500 und 4000 UGX je Stück/Ration/Einheit. 😉
Wir versorgen uns auch mit Samosas, Chiabati und gegrilltem Fleisch am Straßenrand. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein so gutes, gegrilltes Schweinefleisch gegessen zu haben: zartes Fleisch, gut gewürzt mit einer knusprigen aber dennoch kaubaren Schwarte (war aber auch ein kleines Schweinchen)

Gemüse_4.jpg


Metzger.jpg


Schweinchen.jpg


Gemüse_2.jpg


Als wir in Kitgum Tanken bietet mir das Fräulein von der Tankstelle an, ihr Essen zu probieren. Ich hätte bestimmt noch nie so was gute zu essen bekommen. 🙂
Was scharfes Essen anbelangt, bin ich eine Sissi 😊 . Daher ist die indische Küche nicht so das meine und die ugandische Küche ist stark indisch beeinflusst. Also esse ich wann immer Wasser in der Nähe ist
leckeren Fisch. Michael isst gern scharf und hat somit keine Probleme.
Sunset Motel: Pangasius mitUgali + Steak mit Pommes (gut)
Lake Bunyonyi: Bruscheta, Crayfish mit Knoblauchsauce + lokales Gericht(sehr gut)
Traveller's Rest: Corn pancake, Koriandersuppe, Chicken und Avocadocreme als Dessert (nicht unser Geschmack)
Gorilla Mist Camp: Buffet - OK, aber nix besonderes
Tempa Canteen: Talapia und Chicken Tikka - sehr gut

QENP-Tempa-Canteen.jpg


Kluge's GF: reichhaltiges Buffet - sehr gut
Ndali Lodge: Fisch in Cocossauce mit Reis - sehr teuer und mittelmäßig
Apoka Restcamp: Gemüse mit Reis, mal vegetarisch mal mit Ziege, schmeckt immer gleich, aber gut
The Haven: Menues - sehr gut
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201327. Nov. 2016 · #16
Der Mabamba Swamp ist gleich ein High Light am Beginn der Reise. Papyrus, Blauer Lotus, Farne, Schilfgräser säumen die Kanäle. Es gibt auch niedriges Buschwerk und vereinzelte Bäume, die von den Vögel in Beschlag genommen werden. Ein Vogelparadies und für Birder ein Must. Kaum zu glauben, dass EBB nicht weit ist.
Kann man organisiert oder in eigener Regie machen. Wenn man die Nakiwogo Ferry nimmt, ist man von EBB relativ schnell dort. Allerdings muss man sehr früh dort sein. Es gibt nur ein Fährschiff für beide Richtungen. Da wir anschließend gleich Richtung Lake Mburo weiter und mit unserem eigenen Fahrzeug fahren wollen, machen wir diesen Besuch auf eigene Faust, allerdings mit Unterstützung des Teams vom Sunset Motel.
Irgendwie schaffen sie es, dass wir mit den zwei Fahrzeugen in die Pole Position der Warteschlange für die Fähre stehen. Das Warten ist kurzweilig. Man kann Kings Fisher, Kraniche, Hammerkops beobachten. Mit den Leuten, die auch auf die Fähre wollen, kommt man leicht ins Gespräch und bald wird viel gelacht. Eine Dame will mir meinen Mann abschwatzen, doch wir werden uns nicht einig.
Das Übersetzen dauert ca. 10 Minuten.

NakiwogoFerryWarteschlange.jpg


Wartebereich-Fähre.jpg


Nakiwogo-Ferry.jpg


Pole-Position.jpg


Fischer-Lake-Vic.jpg


Ankunft-Fähre.jpg


Wir fahren noch einige Minuten bis wir am Mabamba Baywater ankommen, von wo aus die Bootstouren starten. Vor Ort kann man problemlos ein Boot mit Bootsführer und Guide anheuern.
Wir finden den Schuhschnabel gleich am Anfang unserer Bootstour und beobachten ihn eine Stunde lang. Er bewegt sich sogar zweimal, und ab und zu verändert er seine Körperspannung. Je länger man ihn anschaut umso hübscher wird er. Dann fahren wir noch verschiedene Kanäle ab und haben unsere ersten Vogelsichtungen.
Sehr entschleunigt und sehr zu empfehlen

Mabamba-Bay-Water.jpg


3T8A2908.jpg


3T8A2704.jpg


Schuhschnabel_2.jpg


3T8A2856.jpg


3T8A3036.jpg


3T8A2730.jpg


Hmmerkopf.jpg
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #18
Hallo Konni,

vielen Dank für die Blumen.
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #19
Nach ein paar Stunden fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel Lake Mburo. Es dauert ein Weilchen bis wir auf die Kasanje Rd nach Mpigi kommen, vorbei an Bananenfelder. Wir sammeln unsere ersten Erfahrungen mit und auf den roten Pads. Ab Mpigi geht aus auf der geteerten Mbarara-Masaka Rd weiter.

IMG_9131.jpg


3T8A3120.jpg


Sobald wir von der Hauptstraße Richtung Park abfahren, haben unsere erste Begegnung mit den Ankole Langhörnern. Da der Park nicht eingezäunt ist teilen sich Nutz und Wildtiere die Futterplätze.

3T8A3135.jpg


3T8A3156.jpg


3T8A3159.jpg


3T8A3176.jpg


Am Rwonyo Rest Camp angekommen, sind wir etwas enttäuscht. Mangels Gäste wird keine Bootsfahrt angeboten bzw. nur wenn wir 60 USD dafür bezahlen. Die CS ist ziemlich versifft 🤢 , mit einem großen Müllberg an dem Meerkatzen und Warzenschweine die Resteverwertung vornehmen.

3T8A3207.jpg


Wir fahren zur 7 km weiter entfernten CS No.3, die OK ist. Man hat einen schönen Blick auf den See. Die CS ist mit vielen Hippotrampelpfaden überzogen. Wir können uns hinstellen wo wir wollen, wir werden immer im Weg sein. Sehen tun wir keine Hippos, aber hören tun wir sie, ein richtiges Konzert. Wir sind umzingelt. 🤩

Man bedenke, ich werden heute das allererste Mal in meinem Leben campen. Wir unterschätzen, wie schnell es dunkel wird. So richtig wohl fühle ich mich nicht in meiner Haut, weil es stock dunkel ist, daß wir selbst mit unserem großen Lampe nix sehen können. Und die Viecher schreien immer noch. Ich beschließe, dass es heute einen Fastentag gibt und steige in unser Dachzelt. Michael will noch draußen sitzen und den Abend genießen.
Ich kann gut nerven, so dass er dann doch schneller als gewollt ins Zelt kommt.
Wir schlafen recht gut in unserem Zelt auch wenn mir im Traum kleine Hippos begegnen.

Auf die Bootsfahrt verzichten wir. Wir fahren die Tracks im SO ab, sehen viele Schreiseeadler, Paare mit schon großen Jungen und ihre riesige Horste. Irgendwann muss man sich selbst zwingen, diese Vögel nicht mehr zu fotografieren. Aber sie sind halt schon schön... 😘

3T8A3311.jpg


3T8A3324.jpg


3T8A3348.jpg


Zum Kazuma Look Out Point geht es ziemlich steil auf losen Steinchen nach oben, von wo man aber einen tollen Rundumblick hat.
Der Abstecher lohnt sich.

Lake-Mburo-Kazuma-Panp.jpg


Der Park macht insgesamt einen etwas ungeliebt Eindruck und das Potential ist noch nicht ausgeschöpft. Wir verlassen den Park und fahren zum Lake Bunyonyi.
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201328. Nov. 2016 · #20
Die Anfahrt zum Lake Bunyonyi führt durch eine hügelige, abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

IMG_9344.jpg


IMG_9353.jpg


Lake Bunyonyi mit seinen vielen Inseln und den Uferterrassen, hat fast mediterranen Flair oder erinnert (ein bischen) an den Gardasee. Na ja, man sucht halt immer irgendwelche Vergleiche. Aufgrund der Höhe ist es am Lake Bunyonyi Moskito-frei. Laut unserm Bootsguide ist es der zweit tiefste See Afrikas und der dritt-tiefste See der Welt (900m an manchen Stellen.) Hippos gibt es hier nicht. Die Ufer fallen zu steil ab.

IMG_9416.jpg


3T8A3464.jpg


3T8A3417.jpg


Lake-Bunyonyi_Panorama1.jpg


Im See gibt es viele kleine Inseln, und zu jeder eine Geschichte dazu. Auf der sehr kleinen Insel Akampene wurden früher schwangere alleinstehende Frauen ausgesetzt, in der Hoffnung, dass sich die Probleme von alleine regeln würden, da es dort nix zu essen gibt und die meisten nicht schwimmen konnten. Die Insel ist Handteller-groß, es steht ein armseliger, abgestorbener Baum drauf, den heute die Kormorane besetzt halten. Unser Guide hat mir versichert, dass dieser Brauch zwischenzeitlich abgeschafft wurde. 😵
Wer will kann am Lake Bunyonyi paddeln, schwimmen oder sich sonst wie sportlich betätigen, oder einfach nur entspannen und faul sein. Ein schönes Fleckchen Erde.
Der See ist recht groß mit vielen Buchten und Inseln. Die Aussichten sind famos. Zu einem großen Teil führt eine Straße am Ufer entlang, die allerdings nicht zu den Besten gehört.

Bunyonyi_Panorama2.jpg


3T8A3409.jpg


3T8A3409.jpg


Einmal entscheiden wir uns für die falsche Abzweigung, landen im Hof eines Bauern und müssen umdrehen. Auf der einen Seite geht es steil runter, auf der anderen hat es wenig Platz. Erstaunlich wie schnell die Leute hier mitbekommen, dass es was zu sehen gibt. Innerhalb Sekunden werden wir von einer ganzen Mannschaft eingewiesen.

IMG_9525.jpg


Am nördlichsten Ende des Sees erreichen wir die Asphaltstraße, die uns nach Kisoro führt.


Manche Dinge verankerns sich in unserer Wahrnehmung. Für mich sind es die gelben Kanister 🙄 (in Namibia waren es die blauen und grünen Dixiklos), sie sind überall präsent. Man kann die Jerrycans (20 Liter) in Tankstellen, Supermärkte, eigentlich überall kaufen, wenn sie nicht vergriffen sind, was des Öfteren passieren kann. Es gibt aber auch einen Speiseölhersteller, der sein Öl in solche Kanister abfüllt, in einem etwas blasseren Gelb. Die Gebinde gibt es von einem halben Liter bis zu 20 Liter gestaffelt, d.h. vom Kleinkind bis zum Erwachsenen kann jeder auf seine Größe und seinem Kräftevermögen abgestimmt, mit dem richtigen Kanister Wasser holen gehen oder sonst was damit tun. Die Kanister sind sehr vielseitig einsetzbar, als Fensterscheibenersatz, Einkaufskorb, Schöpfkelle, Blumeneimer, Rechenschutz.
Auf Anraten unseres Autovermieters haben wir uns zwei Kanister für die Fahrt zum Kidepo NP zugelegt, da wir ursprünglich über Moroto zurück nach EBB fahren wollten. Nachdem wir die 40L in den Tank gekippt haben, haben wir die Rezeptionistin (die eigentliche Chefin des Camps) gefragt, ob sie die haben möchte, und ein enthusiastisches: Oh yes, I am very grateful erhalten - für das Trinkgeld, von dem sie sich hätte mehrere Kanister kaufen können, haben wir nur ein huldvolles Nicken erhalten.

Lira.jpg


3T8A1384.jpg


3T8A1436.jpg


3T8A1446.jpg


3T8A1533.jpg


IMG_0359.jpg


IMG_0698.jpg


IMG_1660.jpg


IMG_9204.jpg
LG Elsi