Welche Caprivi-Route?

6 Antworten · 2'486 Aufrufe · gestartet 10. Okt. 2016 von hhdkram
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Themenstarter502 Beiträge · seit 201610. Okt. 2016 · #1
Guten Abend,
der Plan ist, im September/Oktober mit einem Toyota Hilux DC 4x4 in den Caprivi zu fahren.
Hinreise aus dem Etosha kommend über Rundu schließlich bis Kasane.
Für den Rückweg nach Windhoek stelle ich mir eine andere Route vor, doch ich weiß nicht, was sinnvoll / schön ist.
Kann man von Kasane kommend über Ngoma und Kachlkau, Savute durch den Chobe nach Maun kommen? Von dort dann weiter nach Ghanzi, Ghogabis, Windhoek?
Wer hat Erfahrung oder wenn abgeraten wird eine Alternative?
Oder soll man das Ganze lassen und die Hinroute zurück fahren?
Wenn jemand eine Empfehlung hat, dann bitte wenn möglich auch mit sinnvollen Zwischenübernachtungen.
Schon jetzt ganz herzlichen Dank im voraus!
Dieter
1'059 Beiträge · seit 200611. Okt. 2016 · #2
Hallo Dieter
hhdkram schrieb:
Für den Rückweg nach Windhoek stelle ich mir eine andere Route vor, doch ich weiß nicht, was sinnvoll / schön ist.
Kann man von Kasane kommend über Ngoma und Kachlkau, Savute durch den Chobe nach Maun kommen? Von dort dann weiter nach Ghanzi, Ghogabis, Windhoek?
Natürlich kann man das. Aber es sollte einem bewusst, sein, was das genau bedeutet und worauf man sich da einlässt. Auf der Karte sieht das ziemlich locker aus und rein Kilometermässig scheint es wenig zu sein. Es ist aber pure Wildnis und die Pads sind fast allesamt Teifsand, was eine gewisse Erfahrung erfordert. Nun kenne ich euren Background nicht, aber meiner Meinung nach ist diese Route nicht unbedingt für »Anfänger« geeignet.

Dann ist es natürlich so, dass gerade Savute und der Moremi etwas vom absolut spektakulärsten ist, was Afrika überhaupt zu bieten hat. Es gibt nur wenige Campsites innerhalb der beiden Parks und diese sind sehr teuer und insbesondere in der Hauptreisezeit immer sehr schnell ausgebucht. Da müsstet ihr euch also baldmöglichst um Buchungen kümmern, da September/Oktober definitiv in der Hochsaison ist.

Leider schreibst du nicht, welche Übernachtungsformen ihr preferiert. Camping oder Lodges oder eine Mischung aus beidem? Von Rundu kommend böten sich folgende Stopps an:

- Divundu/ Popa Falls/ Mahango Game Reserve
- Bwabwata National Park (Nambwa) / Horseshoe
- Mamili
- dann Ostcaprivi am Zambezi
- weiter nach Kasane mit Tagesausflügen in den Chobe (Riverfront) und evtl Victoria Falls
- von Kasane in den Chobe (Savute) ist an einem Tag machbar, dort mindestens zwei Übernachtungen
- von Savute nach Khwai Village, North Bridge, Xakanaxa und 3rd Bridge ist im Prinzip auch an einem Tag machbar. Da würde ich halt mal schauen, was sich buchungsmässig ergibt. Von Savute kommend könntet ihr zum Beispiel 2x Xakanaxa, 2x 3rd Bridge anpeilen oder 1x rund um Khwai / North Bridge und dann weiter in Richtung Xakanaxa / 3rd Bridge.
- Moremi - Maun 1 Tagesetappe, Aufenthaltsdauer in Maun je nach geplanter Aktivität (Rundflug über das Delta, Mokoro-Trip, etc.)
- Maun - Ghanzi 1 Tagesetappe
- Ghanzi - Windhoek in 1 oder 2 Tagesetappen aufteilen

Dies mal meine ersten Gedanken dazu. Weitere Fragen natürlich gerne!

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
33,1k Beiträge · seit 200611. Okt. 2016 · #3
Hallo Dieter,
Hinreise aus dem Etosha kommend über Rundu schließlich bis Kasane.
Für den Rückweg nach Windhoek stelle ich mir eine andere Route vor, doch ich weiß nicht, was sinnvoll / schön ist.
Kann man von Kasane kommend über Ngoma und Kachlkau, Savute durch den Chobe nach Maun kommen? Von dort dann weiter nach Ghanzi, Ghogabis, Windhoek?
wie lange planst Du denn für das Abenteuer ein? Wenn Du z.B. nur 7 Tage hast, dann würde ich mich auf den Caprivizipfel konzentrieren und auch dort zurückfahren. Denkbar wäre dann ja, z.B. vom Camp Chobe aus, ein Abstecher an die Chobe Riverfront in Botswana. Dann müsstet ihr aber auch Grenzpapiere für den Mietwagen etc. beantragen. Ich persönlich würde bei unter einer Woche das nicht machen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter502 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 · #4
Hallo Sam, Hallo Christian,

vielen Dank für Eure fundierte Antwort. - Dann werde ich mich wohl auf keine abenteuerliche Sandpad-Route einlassen und Eure Vorschläge in meine Planung einbeziehen. Bin zur Zeit noch in der Grobplanung und werde mich in den nächsten Tagen noch weiter "schlau" machen.
Gruß, Dieter
1'723 Beiträge · seit 200914. Okt. 2016 · #5
Hallo

du kannst es auch wie wir machen und am Panhandle runter fahren.
Wir machen Shakawe, dann Phofu Eco Lodge, wir fahren dann weiter in den KTP, welcher das Herzstueck unserer Reise sein wird, aber man kann bei Ghanzi auch umknicken nach Namibia ..
Ich denke, das hat was, vor allem weil wir mit der Gruppe schon in Botswana waren.
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter502 Beiträge · seit 201614. Okt. 2016 · #6
Vielen Dank für die zusätzliche Info. KTP muss wohl etwas haben, was sich mir bisher noch nicht erschlossen hat. Ich lese das des Öfteren, auch in Reiseberichten. Was ist das Hervorzuhebende in dieser Region. Für eine Aufklärung wäre ich dankbar!
Gruß,
Dieter
1'723 Beiträge · seit 200914. Okt. 2016 · #7
Ktp rules, vor allem die Botswana campsites. Wild, und Rauh. Faszinierend. .
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss