Etosha Nationalpark

8 Antworten · 2'868 Aufrufe · gestartet 09. Aug. 2016 von Pele8317
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201609. Aug. 2016 · #1
Ich fahre ab 28.10 für 2 1/2 Wochen nach Namibia. Wir werden die klassische Route machen, wollen jedoch Etosha möglichst am Anfang machen, da ich gelesen habe, dass mit den ersten Regenfällen, sich die Chance Tiere zu sichten verringert. Kann das in dieser Zeit im Laufe von 2 Wochen wirklich einen entscheidenden Unterschied machen? Was empfehlt ihr mir?

lg Pele
7'296 Beiträge · seit 200609. Aug. 2016 · #2
... es reicht ein Tag mit viel Regen und bleibenden Pfützen und die Tiere laufen nicht mehr kilometerweit zum Wasserloch, wenn sie überall trinken können.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'059 Beiträge · seit 200609. Aug. 2016 · #3
Hallo erstmal

Da hat Wolfgang natürlich absolut Recht - auf der anderen Seite wird da aber gerne auch recht viel Aufhebens drum gemacht. Es ist beileibe nicht so, dass man nach dem Regen grad gar keine Tiere mehr sehen würde. Ich war im Februar während der Regenzeit in der Etosha und wir haben sehr, sehr viele Tiersichtungen gehabt (allerdings keinen einzigen Elefanten, die sind alle abgewandert). Löwen, Geparde, Hyänen ohne Ende, 13 Rhinos, viele, viele Vögel, etc. etc.

Also, falls es denn Ende Oktober überhaupt schon Regen gibt, macht euch mal keinen Kopp - ihr werdet in jedem Fall sehr viele Tiere sehen. 🙂

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
1'941 Beiträge · seit 201109. Aug. 2016 · #4
Hallo Pele,
ich war im Dezember dort, da war an Säugern den Wasserlöchern gar nichts, weil immer wieder Regen. Habe aber, wie Sam sagt, trotzdem sehr viel gesehen. Vor allem Vögel waren sehr aktiv nach Regen. Zu dieser Zeit gabs sogar noch einen Elefanten, alles andere auch. Aber halt "im Veld", was aber sehr beeintruckend war, weil zum Teil größere Herden Zebras und Antilopen unterwegs waren. Ich glaube also, das wird sicher auch schön für dich. Wichtig ist einfach Achtsamkeit und auch die Ruhe, mal wo länger stehe zu bleiben und nicht von einem Platz zum anderen zu hetzen.
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
503 Beiträge · seit 200614. Sept. 2016 · #5
Ich kann Sam nur bestätigen. Ich bin in Namibia fast immer nur im Februar/Anfang März unterwegs, die Tiersichtungen waren immer gut. Elefanten allerdings nur vereinzelt, oft gar nicht. Ich war nur einmal im September in Etosha, das ist dann aber doch noch einmal eine andere Liga.

lg
Martin
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568 Beiträge · seit 201414. Sept. 2016 · #6
Da schließe ich mich glatt auch noch den Vorschreibern an...
Mit der Einschränkung, daß die Elefanten zu deiner Reisezeit noch da sein müßten.

Wir waren mal im April in Etosha:
immer wieder Regen, Pfützen auf den Straßen, absolut "tote Hose" am Wasserloch in Okaukuejo.
Große Katastrophe? Nein, im Gegenteil!!!

Anstatt sich mit 30 Autos an den paar Wasserlöchern zu balgen, einfach entspannt durch die Weite tuckern und den eigenen(!) Blick schärfen hat uns unvergessliche Momente beschert. Geparden "ganz für uns alleine", Löwen genug, und viele glückliche "normale" Tiere. Nur eben keine Elefanten, die sind um diese Zeit woanders.

Okay, warum nicht zuerst Etosha, wenn du Angst um die Sichtungen hast, nicht daß du den Rest der Reise wegen dieser Bedenken nicht genießen kannst. Bist du jedoch nicht nur zum "Abhaken" von Tierarten unterwegs, kannst du vollkommen entspannt sein.

Rein vom "Spannungsbogen" her würde ich trotzdem Etosha zum Schluß machen.
Neben den eindrucksvollen Landschaften siehst du auf der Fahrt durch Namibia auch Springbockherden, Oryxe, Zebras, Strauße etc., die du vielleicht mehr genießen kanst, wenn sie noch nicht durch Etosha "Routine" geworden sind.

Zum Schluß gibt's dann in Etosha (Zitat meiner Frau in besagtem April: )
"mehr Wildtiere als ich in meinem ganzen Leben zusammen gesehen habe".

Und wenn dir ein dir wichtiges Tier nicht begegnet: Gratulation!
Ein Extra-Service, den dir die Tiere bieten, die sich vor dir verstecken: den Grund zurückzukommen!
Das wirst du nach deiner Tour sowieso wollen, und die liefern dir die Ausrede dafür! 😄

Wie auch immer, freu dich drauf, es wird unvergesslich, so rum oder andersrum!
Grüße
Noch'n Martin
49 Beiträge · seit 201614. Sept. 2016 · #7
Hallo,
meine Ausrede finde ich ehrlicher 😉
"Ich habe einen schweren Fall von Afrika-Reise-Fieber (unheilbar)."
Da brauche ich keine Tiere "vorschieben", weiss jemand zufällig ob man die Afrika-Reisen mit der Diagnose von der Krankenkasse zurückerstattet bekommt 😄 😉
1'941 Beiträge · seit 201114. Sept. 2016 · #8
Uhhh, bei dieser Frage schließe ich mich an 🙂 . Da dies chronisch ist, bräuchte man ja sogar einen regelmäßigen Zuschuss 😉
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
4'140 Beiträge · seit 200914. Sept. 2016 · #9
Hallo,
mache dich wegen der Frage nach Regenzeit und Tierdichte nicht verrückt. Da kann dir sowieso keiner eine korrekte Auskunft geben, weil niemand vorhersagen kann, wie die Regenzeit ausfällt. Ich war schon so oft in der Etoscha und habe immer was gesehen. Nichts sehen - gibt es nicht! 🙂 es stimmt schon, dass man , wenn man Pech hat, zur Regenzeit mal weniger Elefanten sieht, aber bei meinem letzten Besuch zur "Regenzeit" habe ich 250 Elefanten, 20 Nashörner und viele Löwen und andere Tiere in drei Tagen gesehen.
Also freue dich einfach mal auf den Besuch!
Und was das "Afrikafieber" betrifft, das ist sowieso nicht heilbar, aber meines Wissens ist noch keiner daran gestorben, sondern hat höchstens den Geldbeutel ausgetrocknet und wartet dann sehnsüchtig auf die nächste Geld-Regenzeit. 😄 😄
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar