Moremi Ende Oktober: Selbst fahren? Campen? Lodge?

25 Antworten · 6’604 Aufrufe · gestartet 01. Juni 2016 von SA16
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Themenstarter28 Beiträge · seit 201601. Juni 2016 ·
Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet, da ich aktuell unsere Namibia/Botswana-Reise Mitte Oktober bis Anfang November 2016 plane. Wir starten am 15.10. in Windhoek. Die grobe Route sieht wie folgt aus:

- Windhoek
- Etosha
- Caprivi
- Kasane
- Savuti
- Maun
- Ghanzi
- letzter Halt irgendwo zwischen Ghanzi und Windhoek (Empfehlungen?)

Wir wollen von Savuti aus 2 Nächte im Moremi verbringen. Unser bisheriger Plan war von Savuti nach Maun zu fahren und von dort aus dann mit Bootstransfer zu einem schönen Camp im Park zu fahren. Gibt es zu dieser Variante Empfehlungen? Ist Maun gut geeignet als Start in eines der Camps im Moremi? Welches Camp würdet ihr empfehlen? Oder gibt es alternative/bessere Plätze um den Abstecher ins Moremi zu machen? Ich denke da auch an eine sichere Möglichkeit das Auto stehen zu lassen.
Alternative wäre von Savuti aus selbst in den Park zu fahren. Wir haben ein Toyota Hilux DoubleCab 4x4 - ist das damit möglich? Welche Route und welches Camp würdet ihr empfehlen? Auch hier würden wir gerne 2 Nächte bleiben, dann aber in unserem Dachzelt schlafen, wenn wir das Auto schon dabei haben.

Über Meinungen und Empfehlungen würde ich mich sehr freuen, auch was die Route ab dem Moremi in Richtung Windhoek zurück angeht. Wie viele Tage sollte man einplanen und wo sollte man übernachten?

Denkt ihr die Route ist in 3 Wochen machbar? Meine aktuelle Planung sagt ja, auch wenn wir nur im Etosha, in Kasane und im Moremi länger als eine Nacht bleiben.


Viele Grüße
SA16
33,2k Beiträge · seit 200601. Juni 2016 ·
Hi Sa16,

willkommen im Forum.
Vorab, ich befürchte, dass Du zur Hauptsaison und so kurzfristig kaum Chancen haben wirst in Moremi irgendeine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Die Campsites sind, wie es scheint, meist 12 Monate im Voraus ausgebucht, Das ganze Buchungsprozedere ist ja auch recht kompliziert, da einige Unternehmen involviert sind (siehe dazu relativ aktuellen Thread unter "Botswana"). Ich würde also an Deiner Stelle schnellstmöglichst irgendwelche Unterkünfte an Deinen "Must See"-Orten buchen und dann die Reise relativ frei um diese Orte herum planen.

Viele Grüße aus Windhoek
C
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761 Beiträge · seit 201001. Juni 2016 ·
Hallo, SA16,

als Halt zwischen Ghanzi und Windhoek bietet sich Zelda's Farm an, bei Buitepos.

Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
173 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 ·
Hallo SA16,

ja, eure Route ist in 3 Wochen möglich. Haben wir in ähnlicher Form auch gemacht. Die Route ist aber sehr Fahr- und Tiersichtungslastig. Das sollte euch klar sein. Landschaft und vor allem Aktivitäten außerhalb des Autos (z.B. wandern, usw.), abgesehen vllt von Bootsfahrten, werden im Großen und Ganzen eher kurz kommen.

Mit dem Hilux ist es möglich in den Moremi zu fahren. Bei uns hat's jedenfalls funktioniert 😉 . Solltet ihr das machen, würde ich aber, wenn möglich, mehr als 2 Nächte dort bleiben. Ich würde dann versuchen in der Khwai-Region, Xakanaxa und/oder Third Bridge zu campen. Ob ihr da (genauso wie in Savuti) noch Plätze bekommt, wie von travelNamibia angesprochen, kann ich nicht beurteilen. Davon hängt natürlich vieles ab.

Nach dem Moremi würde ich dann eine Nacht in Maun verbringen (wenn ihr von dort irgendwelche Aktivitäten, wie nen Flug übers Delta, Mokoro-Tour,usw. plant, dann mehr). Zwischen Maun und Windhoek gibt's, zumindest auf direkter Strecke, dann wohl nicht mehr allzu viel Interessantes. Wir sind dann mit einer Zwischenübernachtung in Ghanzi nach Windhoek gefahren. Das funktioniert aber nur, wenn ihr die letzte Nacht noch in oder bei Windhoek verbringt. Denn die Strecke von Ghanzi zum Flughafen wäre mir zu weit, um sie am Abflugtag zu fahren. Solltet ihr am Abflugtag noch ein bissl Strecke machen wollen, dann wäre es wohl sinnvoller vorher bis Buitepos oder Gobabis zu fahren. Entsprechend solltet ihr dafür also 1-2 Nächte einplanen, wenn ihr sonst kein bestimmtes Ziel mehr habt auf der Strecke.
Alternative wäre noch das Auto in Maun oder Kasane abzugeben und von dort zurückzufliegen.

Gruß
Themenstarter28 Beiträge · seit 201601. Juni 2016 ·
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe nun erstmal für Savuti angefragt und warte nun die Antwort ab. Bis dahin will ich entscheiden welche Camps ich Anfrage. Habt ihr Tips für Camps im Moremi, die ab Maun einen Transfer anbieten? Ich würde gerne einige Anfragen, also am besten direkt mit Kontakt, da das ja echt nicht so einfach zu sein scheint.

Falls hier nichts mehr frei sein sollte: Welche Camps am Rande des Moremi könnt ihr empfehlen, die man gut als Basis für Tagesausflüge nutzen kann? Am liebsten dann aber welche wo man mit dem 4x4 Camper campen kann. Dann würde ich eventuell statt dem Maun aufenthalt dort 2-3 Übernachtungen einplanen.

@Flori: Zelda habe ich mal auf der Liste, danke!

Ich werde jetzt nach Prio die Ankünfte anfragen. Muss man auch im Etosha, Caprivi, Kasane, Maun, Ghanzi, Windhoek jede Unterkunft buchen? Hatte gehofft hier wenigstens ein bisschen flexibel zu bleiben?!


Grüße
SA16
248 Beiträge · seit 201501. Juni 2016 ·
Hallo SA16,
Wenn Ihr von Savuti kommt, dann werdet Ihr über Khwai nach Moremi fahren. Campsites ausserhalb des Parks in dieser Gegend sind z.B. Dijara in Mababe oder das Khwai Community Camp. Ausserhalb des South Gates gibt es das Kaziikini Community Camp. Für Selbstfahrer an sich gibt es von Maun keinen Transfer. Man kann geführte Campingtouren nach Moremi buchen, die in Maun starten. Empfehlungen habe ich leider keine. Ich denke viele der Luxus Lodges bieten auch einen Transfer von Maun an (wiederum keine persönlichen Erfahrungen). Es macht allerdings nicht viel Sinn von Savuti nach Maun und dann zurück nach Moremi zu fahren.

LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika 2009: Botswana und Sued Afrika 2012: Sued Afrika (KTP) 2014: Marokko 2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2016
Themenstarter28 Beiträge · seit 201601. Juni 2016 ·
Habe eben bei der Recherche auch gesehen, dass die ganzen Camps ja deutlich näher an Savuti sind als an Maun, d.h. wir sollten eigentlich dorthin fahren statt nach Maun. Könnte man Maun einfach ersetzen als Stop und von Savuti nach Khwai fahren um dort dann in eine der Campsites im Park abzusteigen, vorausgesetzt man bekommt noch etwas? Wie würde man dann von da oben weiter nach Maun fahren? Also welche Route durch den Park ab Khwai bis nach Maun?

Grüße
4’132 Beiträge · seit 200801. Juni 2016 ·
Hallo, SA16,

in diesem Reiseführer steht ALLES: http://www.hupeverlag.de/html/botswana.html

es ist eine Freude diesen sehr guten Reiseführer zu lesen, du bekommst einen Einblick in dein Reiseland und einen Überblick über das, was du planen möchtest.

Danach ist keine Frage mehr offen... 😉

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
173 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 ·
Das hatte ich in meinem Kommentar doch schon geschrieben. Von Savuti nach Maun und dann wieder in den Moremi macht keinen Sinn. Von Savuti in die Khwai-Region. Dann, wie gesagt, Xakanaxa- und/oder Third Bridge Campsite, ggf. auch South Gate (von dort geht's dann auch weiter nach Maun). Für genaue Fahrtstrecken solltest du dir dann, falls noch nicht vorhanden, einen Reiseführer (vom Hupe-Verlag ist sehr gut) und eine entsprechende Karte (z.B. Tracks4Africa) zulegen.
Themenstarter28 Beiträge · seit 201601. Juni 2016 ·
Danke nochmals für deine Antwort, die zusammenhänge sind mir nun erst so richtig klar geworden. Ich werde die campsites die du beschrieben hast nun mal anschreiben und anfragen ob sie noch einen stellplatz für uns haben. Der Reisführer ist bestellt, eine T4A-GPS haben wir bereits mit dem Auto zusammen gebucht.
962 Beiträge · seit 200701. Juni 2016 ·
Hallo SA16
wir sind gerade aus diesem Gebiet zurück und haben aus unseren vielen Botswana- durchquerungen die Erfahrung gemacht, dass weniger viel !!!! mehr sein kann, als unbedingt von Ort zu Ort zu fahren.
Mein Tipp: bringt mehr Ruhe in eure Tour, ihr werdet es z.B
geniessen, mindestens !!!!!
3 Nächte im Chobe zu sein, um so viele Tiere wie fast nirgends, per Boot ein Muss!!!, oder per Jeep sehen zu können.
Es bieten sich das Elefantencamp Senyati oder das Chobe Safari Camp an, dort habt ihr noch besten Chancen Campsites zu finden.
Sehr empfehlenswert das Camp Kwando bei Kongola und der! Geheimtipp: der Besuch des Afrikaforschers Adolf Weidlich aus Deutschland, der das sehr gepflegte "Livingstones Camp " in liebevoller Kleinarbeit errichtet hat.
Der Besuch des kleinsten Livingstone-Museums von Afrika ist sehenswert und seine abendliche interessanten Schilderungen und Tipps am Lagerfeuer sind uns unvergesslich.
Auf der Namibiaseite kurz vor der Grenze an der NgomaBridge liegt das Camp Chobe - eine Nacht im Luxusstelzenbungalow ist ein tolles Erlebnis direkt am Chobe River, die Bootsfahrt in den Sundowner ist ein toller Tipp, übrigens völlig anders als die Tour von der Chobe Safari Lodge aus, beide sind der Hammer!
Erlebniswelt und Erholung gleichermaßen!
Von Senyati aus könntet ihr sogar den Taxitransfer zur Bootsablegungsstelle nutzen, ein sehr schönes preiswertes Vergnügen!
Darüber hinaus bietet Senyati auch die Vicfalltour im gepflegten Van an, ohne Stress -der Tipp! Ihr seht, man kann so viel dort unternehmen!
Botswana ist ohnehin nur über Jahre möglich intensiver kennen zu lernen.
Eine gute sinnvolle Entscheidung
wünscht euch Frank


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zuletzt bearbeitet 02. Juni 2016
2’240 Beiträge · seit 201102. Juni 2016 ·
Hallo,
worst case Szenario: Kasane - Mwandi View/Muchenje Camp site- Tshaa Camp/Dijara Camp u. South Gate.
Die Camps kannst Du alle über Google finden.
Sag mal, wie lange hast Du Dich mit dieser Reise schon befasst?

Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
Themenstarter28 Beiträge · seit 201603. Juni 2016 ·
Hallo,

ich beschäftige mich mit der konkreten Route seit ca. 1 Woche, voher habe ich eher allgemein über Namibia und Botswana gelesen und mich aufgrund dessen für die genannten Gebiete entschieden.

Ich bekomme leider auf Anfragen per Mail von den Camps Savuti, Xakanaxa, Third Bridge und South Gate keine Antwort. Teilweise findet man im Internet auch unterschiedliche Kontaktadressen dazu :-/
Wie lange musstet ihr auf eine Rückmeldung warten? Warum gibt es denn keine eindeutige Buchungsmöglichkeit - wechseln die Verantwortlichen des Öfteren und schneller?

Grüße
248 Beiträge · seit 201503. Juni 2016 ·
Hallo SA16,
Wenn Du bei verschiedenen Camps bzw Anbietern anfragen musst, dann bietet es sich an eine Agentur zu nutzen. Du kannst denen Deine Daten und gewuenschte Camps uebermitteln. Die Agentur wird Dir dann sagen koennen, ob es Verfuegbarkeit gibt bzw welche Alternativen zur Verfuegung stehen. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Botswana Footprints gemacht (www.botswanafootprints.com), und wenn Du die Suchfunktion hier im Forum nutzt wirst Du noch andere empfehlenswerte Agenturen finden.

LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika 2009: Botswana und Sued Afrika 2012: Sued Afrika (KTP) 2014: Marokko 2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
zuletzt bearbeitet 03. Juni 2016
269 Beiträge · seit 201603. Juni 2016 ·
Hallo SA16,

in der Ghanzi-Region hat uns Edo´s Camp sehr gut gefallen. Die Lodge ist Spitze. Es gibt nur 4 Zelte für insgesamt 8 Personen. Wir waren an diesem Tag mit dem Lodgebetreiber alleine. Ein großes natürliches Wasserloch befindet sich vor der Lodge, sodass man gar keinen Gamedrive machen muss. Man setzt sich einfach auf seinen Balkon und wartet bis die Tiere zum Wasserloch kommen, was ab dem frühen Nachmittag auch passiert. Du hast dort die Chance eine größere Anzahl Breitmaulnashörner zu sehen. Wenn dein Flug erst abends geht, schaffst du es von dort aus auch bis zum Flughafen in Windhoek da es nur über Teerpad geht. Willst du es gemütlicher haben, dann bietet sich Zelda´s Guestfarm als letzter Stopp vor Windhoek an. So haben wir es gemacht, dabei jedoch fest gestellt das es nicht notwendig gewesen wäre. Nach Edo´s Camp fiel Zelda für unseren Geschmack doch etwas ab. Essen und Unterkunft waren in Ordnung. Es hat halt etwas Zoocharakter mit Gepardenfütterung usw. Das braucht man, wenn man vom Chobe und Okavangodelta kommt dann nicht mehr.

Gruß
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
Themenstarter28 Beiträge · seit 201603. Juni 2016 ·
Also irgendwie bekomme ich keine Antwort auf meine Mails. Wie lange wartet man denn normalerweise auf eine Rückmeldung? Scheinbar ist es echt nicht so einfach einen Campingplatz in Botswana zu buchen 😉

@Mellie: Danke für den Tip, können die auch Campsites buchen? Es kommt mir so vor als würden die nur Lodges buchen?!

@Lothar: Danke für die Tips, leider geht unser Flug bereits mittags und wir sollten noch nach Windhoek und wieder zum Flughafen am gleichen Tag 🙁
248 Beiträge · seit 201503. Juni 2016 ·
Hallo SA16,
Die Agenturen buchen die Campsites fuer Dich. Das ganze kostet natuerlich eine Gebuehr, die sich aber gemessen an dem Stress den man sich dadurch spart wirklich lohnt. Dabei hat es keinen Unterschied gemacht, wieviele Campsites Tara fuer uns gebucht hat (wir haben alle Camps ueber sie gebucht, auch die private Plaetze ausserhalb der NPs). Dadurch hat man sehr viel weniger "Lauferei" und die Logistik ist viel einfacher, weil man es nur mit einem (sehr kompetenten) Ansprechpartner zu tun hat. Bank Kosten fallen auch nur einmal an, man alles an eine Stelle ueberweist und nicht an verschiedene Anbieter (da hat man seine Buchungsgebuehr schon fast wieder raus 😉 )

LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika 2009: Botswana und Sued Afrika 2012: Sued Afrika (KTP) 2014: Marokko 2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
zuletzt bearbeitet 03. Juni 2016
Themenstarter28 Beiträge · seit 201605. Juni 2016 ·
Danke für eure Antworten!

Da ich nach wie vor kaum bis keine Rückmeldung habe und es nicht so einfach zu sein scheint zu buchen habe ich nun nach Mellies Empfehlung Botswana Footprints angeschrieben und unsere Route sowie die gewünschten Daten/Camps übermittelt. Ich hoffe, dass ich hier die nötige Unterstützung bekomme 😎

Grüße
SA