Bitte um Tips für Sossusvlei

38 Antworten · 8'833 Aufrufe · gestartet 18. Mai 2016 von And101
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201518. Mai 2016 · #1
Hallo

Am Donner sind wir in der Sossusvlei. Wir können uns nicht so recht entscheiden ob wir ne geführte Tour vom Desert Quier Camp aus machen sollen mit Guide oder selbst hin fahren.

Wenn man alleine rein geht , das letzte Stück muss man ja ein Shuttle nehmen Athen die da einfach rum ?
Kann man das gut alleine besichtigen ?
Hat jemand Tops zu dem Thema ?
Themenstarter16 Beiträge · seit 201518. Mai 2016 · #2
Wie ist das mit Deadvlei wie kommt man da hin ? Ist das auch auf der Straße im Sossusvlei ?
7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2016 · #3
And101 schrieb:Wie ist das mit Deadvlei wie kommt man da hin ?

... Du fährst nach Swakopmund, schwimmst ca. 150 km die Küste entlang nach Süden und schlenderst dann ca. 80 km landeinwärts. 😉

Alternativ fährst Du z.B. über Solitaire nach Sesriem und dort weiter in den Park bis zum Ende. Ab dem 4x2-Parkplatz kannst Du entweder laufen (selbst schon mehrfach gemacht), mit dem eigenen 4x4 weiterfahren oder einen Shuttle verwenden. Den Satz mit "Athen" habe ich nicht verstanden.

Im Sossusvlei gibt es dann noch eine Parkmöglichkeit für 4x4-Fahrzeuge. Von dort sind es "einige Meter" bis zu den Dünen bzw. einige hundert Meter zu Fuß bis zum Deadvlei. Man kann das prima alleine besichtigen (im Sinne von ohne Veranstalter). Wirklich alleine bist zu vielleicht gegen 14-15 Uhr in der heißesten Zeit des Jahres.

Wenn Du vom Parkplatz die 5 km läufst, nimm ausreichend Wasser mit. Das Laufen im Sand ist anstrengend, lohnt aber für Fotografen. Immer den Fahrspuren folgen und man kann sich nicht verlaufen. Quert man kleine Dünen, kann man schnell die Orientierung verlieren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter16 Beiträge · seit 201518. Mai 2016 · #4
Ist es für bessere Fotos gleich morgens, oder eher spät nachmittags besser?

Meine Frage zum Dead Vlei war so gemeint, liegt dies am Ende von Sossusvlei? Oder fährt man an der 2x2 Straße dort vorbei ? Möchte gute Bilder dort machen am besten bevor alle da sind oder wenn sie weg sind.

Wann öffnet der Park, für Leute die außerhalb ihr Camp haben ich lese im nach Sonnenaufgang, gibt es da ein konkrete Uhrzeit ?

Danke dür die Hilfe
7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2016 · #5
... wie gesagt liegt das Deadvlei ganz am Ende. Du musst die Allradpassage -wie auch immer- bis zum Ende zurücklegen.

Die Uhrzeit zur Fahrt in den Park variiert -glaube ich- je nach Jahreszeit und Zeit des Sonnenaufgangs.

Nachmittags sind eher weniger Leute dort, aber Du hast den Zeitdruck, wieder rechtzeitig aus dem Park zu müssen (gibt Ärger sonst).
Auf dem Rückweg im Sand festgefahren, kein Shuttle mehr dort, die Zeit für den Fußmarsch unterschätzt, 'ne Reifenpanne auf dem Rückweg ... morgens ist es sicherlich entspannter.

Gruß
Wolfgang
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463 Beiträge · seit 201518. Mai 2016 · #6
Hallo,

Vom ersten 4x4 Parkplatz kannst du ins Deadvlei gehen, vom zweiten 4x4 Parkplatz ins Sossuvlei.
Fürs Deadvlei gibt es zwei Möglichkeiten, entweder du gehst direkt ins Vlei oder du steigst die Düne Big Daddy hinauf und gehst von der Düne aus ins Deadvlei.

Du kannst vom 2x4 Parkplatz auch ins Hiddenvlei gehen, ungefähr 45 Minuten zu Fuss. Ein kleines Schild steht auf dem 2x4 Parkplatz um dir die Richtung anzuzeigen. Dieses Vlei scheint weniger touristisch zu sein.
Wir werden alle drei machen, Deadvlei, Sossuvlei und Hiddenvlei. 🙂

Hier, http://www.namibia-accommodation.co.za/sossusvlei.html findest du eine Karte von den Vleis. Mit Google kannst du noch andere Karten finden.

L.G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
2'664 Beiträge · seit 201218. Mai 2016 · #7
And101 schrieb:Wie ist das mit Deadvlei wie kommt man da hin ? Ist das auch auf der Straße im Sossusvlei ?
Es liegt an Dir, was Du persönlich am meisten magst.
Ich war nun zum ersten Mal wieder nach vielen Jahren dort.
Du siehst direkt von der Straße auch wo die Massenströme an Touries sich sammeln und die Düne(n) hinauf kraxeln.

Mein Liebling war schon immer das Dooie Vlei (manchen nennen es neunamlisiert Dead Vlei). Das soll man nur mit 4x4 anfahren. Wer im Sand fahren kann, erreicht das aber auch mit einem 2x4 Pickup leicht. Es stehen da aber Vorbotsschilder.
Da brauchst Du einfach nur zum Ende durch zu fahren und bist fast da. Kannst das Vlei durchwandern oder aber auch die Düne(n) hinauf kraxeln, wenn es Dir Spaß macht.
Da kann man auch unter den Annabäumen Picknick machen und die Stille genießen. Und den Spatzen Wasser geben, die richtiggehend darum betteln.
Ein kleiner Tip: Versuche die Dünen nicht barfuß zu besteigen. Es finden sich immer wieder lange Dornen der Bäume im Sand, besonders im unteren Bereich. Und die stechen sich tief und schmerzhaft durch die Fußsohlen.
Am Morgen und am Nachmittag hast Du unterschiedliche Stimmungen, halte Dich zur Mittagszeit besser im Schatten unter den Bäumen auf.
Viel Spaß!
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2016
1'125 Beiträge · seit 200618. Mai 2016 · #8
Hallo, Andi,
ich bin ein altmodischer Mensch. Und deswegen bekommst Du eine altmodische Antwort. Ich war 5x im Sossusvlei. Damals (zuerst 1990) gab es noch keinen Shuttle, und ich war mit einem VW-Bus unterwegs. Also habe ich das Auto auf dem Parkplatz stehen lassen und bin die letzten km zu Fuß gewandert. Und nicht auf der Fahrspur (mein Gott, wie langweilig!), sondern parallel dazu weiter nördlich. Ich sage Dir: wie schön! Keine Fußspuren, kleine Dünen in wunderbaren Formen, geriffelter Sand etc.! Ich habe dort die schönsten Photos meines Lebens gemacht. Die Orientierung ist nicht schwer, aber man muss schon darauf achten. Den Rückweg habe ich dann allerdings auf der Fahrspur gemacht, anstrengend ist es schon. Und dann die DUSCHE in Sesriem!!! Erschöpft, aber glücklich!
Und so habe ich es auch die übrigen Male gehalten, auch als ich mir einen Landrover zugelegt hatte, der das mühelos geschafft hätte. Der Weg dorthin ist schöner als das Vlei selbst, finde ich.
Altmodisch, nicht wahr?
Viel Vergnügen!
Rodrigo
Omnia vincit amor
2'391 Beiträge · seit 201618. Mai 2016 · #9
Hallo Formis,
auch wenn es nicht mein Thread ist, hätte ich zu dem Thema auch eine Frage.
Ist es schwierig mit dem Auto durch den Sand zu fahren? Laut Swakop1952 ja scheinbar nicht, aber z.B. in Bettinas Reisebericht war die Rede von Menschen, die im Auto im Vlei übernachtet haben, weil sie sich bei der Ausfahrt abends festgefahren haben. Ähnliches fand ich auch schon einmal in einem anderen Bericht.
Ich persönlich würde den Weg zu Fuß gehen, aber ich befürchte, dass das mit einer 10 jährigen pupertierenden Tochter nicht wirklich erquicklich wird 😉
Da wir einen 4x4 Toyota Fortuner gebucht haben, dürfte das Auto in Ordnung sein. Sollte man sich daran trauen, wenn man noch nie im Sand unterwegs war? Ich habe Allraderfahrung im Schnee oder im Waldschlamm.
Sollte man auf jeden Fall den Reifendruck absenken und wenn ja, wieviel Luft läßt man da so raus?

Sorry, Andi, dass ich Deinen Threat "übernehme", aber das hatte mich auch schon länger interessiert.
Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2016
663 Beiträge · seit 201518. Mai 2016 · #10
GANZ wichtig ist definitiv, dass Du Luft ablässt. Tust Du es nicht, bleibst Du ziemlich sicher stecken. Entweder schon vorne an der Tanke an der Einfahrt in den NP oder Du nimmst Dir einen kleinen Luftdrück-Prüfer mit und lässt am 2WD Parkplatz die Luft ab. Die Drücke für die verschiedenen Untergründe hängen auch vom Reifen ab, das solltet Ihr bei der Übernahme des Autos durchsprechen.

Zum Ablasen vor Ort z. B. sowas hier mitnehmen. Zum Ablassen einfach auf das Ventil drücken und dabei regelmäßig den Druck kontrollieren bis der Wunsch-Luftdruck erreicht ist.
http://www.amazon.de/TireTek-Premium-Reifendruckprüfer-großes-Zifferblatt/dp/B00W3HWPHO
http://www.amazon.de/Reifendruckprüfer-Druckluftprüfer-Druckprüfer-LCD-Display-Messbereich/dp/B00UHFU6WK

Bei der Rückfahrt dann das Tempo anpassen bis wieder aufgepumpt ist um die Reifen nicht zu überhitzen.

Das jemand dort übernachten musste finde ich seltsam. Da sind ja auch die Guides mit den Fahrzeugen die die 2WD Fahrer zu den Dünen bringen, die ziehen einen zur Not sicher raus.
7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2016 · #11
Moin Sasa,

ich war letztes Mal im September dort und da hat am 4x2-Parkplatz jemand 'nen Kompressor verliehen. So konnte man vor dem Rückweg über die Asphaltstraße die Reifen wieder aufpumpen, falls man keinen eigenen Kompressor hatte.

Durch den sich niederschlagenden Küstennebel ist der Sand morgens feucht und fester. Da lässt es sich recht einfach fahren, aber selbst frühmorgens hatten sich ein oder zwei Leute bereits festgefahren. Da muss man sich allerdings schon etwas ungeschickt anstellen.

Vor 15 Jahren war ich mal mit einem (damals schon) 30 Jahre alten Land Rover dort. Den haben wir nachmittags auch festgefahren, weil der Sand dann viel tiefer war und das Auto ohnehin permanent am Limit der "gesunden" Kühlwasser- und Motortemperatur fuhr. Die lediglich 65 PS des Motors waren dann mit dem tiefen Sand so beschäftigt, dass der Motor so heiß wurde und wir an einer unglücklichen Stelle anhalten mussten, um den Motor abkühlen zu lassen und ein Durchbrennen der Zylinderkopfdichtung zu vermeiden. Auch mit rückwärts rausfahren war da nichts mehr zu machen. Wir hatten allerdings eine Schaufel und Sandbleche dabei und konnten uns selbst helfen. Um den Motor abkühlen zu lassen, mussten wir sowieso 'ne halbe Stunde warten.

Wenn der Land Rover nicht das Hitzeproblem gehabt hätte, hätten die 65 PS selbst dieses 2-Tonnen-Gefährt da durch gezogen. Die heutigen Fahrzeuge mit entsprechend Drehmoment sollten das locker schaffen. Du solltest halt vermeiden, im Sand an ungünstiger Stelle oder überhaupt schalten zu müssen.

Gruß
Wolfgang
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7'296 Beiträge · seit 200618. Mai 2016 · #12
Namibia-Neuling schrieb:
Das jemand dort übernachten musste finde ich seltsam. Da sind ja auch die Guides mit den Fahrzeugen die die 2WD Fahrer zu den Dünen bringen, die ziehen einen zur Not sicher raus.
... als wir damals dort einsandeten (ca. 16 Uhr), waren keine Guides oder Shuttles mehr vor Ort. Es war überhaupt niemand mehr dort.

Gruß
Wolfgang
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274 Beiträge · seit 200618. Mai 2016 · #13
Hallo Sasa,

bei unserem ersten Besuch haben wir eine organisierte Tour von der Lodge aus gemacht mit picnic, hat uns sehr gut gefallen, bei den letzten beiden haben wir das Auto am Ende der Teerstraße auf dem Parkplatz gelassen und sind mit dem shuttle gefahren. Wir haben beobachtet, daß viele die weiche Sandpiste gut gemeistert haben, einige hatten Schwierigkeiten, 2 mußten freigeschleppt werden. Der Furtuner ist ein wunderbares Auto für Namibia, aber ich würde mir mit diesem Fahrzeug diesen Stress nicht antun, er hat doch nicht so viel Bodenfreiheit wie die gängigen Toyota 4x4, die man oft sieht. Steigt in den shuttle, das kostet nicht allzu viel und genießt das Death Vlei.

Gruß aus dem Norden

Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
1'712 Beiträge · seit 201618. Mai 2016 · #14
BikeAfrica schrieb:... als wir damals dort einsandeten (ca. 16 Uhr), waren keine Guides oder Shuttles mehr vor Ort. Es war überhaupt niemand mehr dort.
Ich kann Wolfgangs Beobachtung bestätigen. Die Shuttles machen am Nachmittag Schluss, ich schätze mal so um 16 Uhr. Die ganz genaue Uhrzeit weiß ich aber nicht.

LG,
Bettina
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
294 Beiträge · seit 200718. Mai 2016 · #15
Namibia-Neuling schrieb:GANZ wichtig ist definitiv, dass Du Luft ablässt. Tust Du es nicht, bleibst Du ziemlich sicher stecken.
Naja...ich war schon einige Male dort und habe noch nie Luft abgelassen 🙂
Dazu bin ich viel zu faul 😛
Nö, fest gefahen habe ich mich auch noch nicht 😉
Ich fahre vorausschauend, immer (soweit möglich) in einer vorhandenen Spur, schalte natürlich nicht, halte den Motor im günstigen Drehmomentbereich und hatte damit bisher keine Pobleme.
Jedoch möchte ich hiermit keinem Anfänger raten, meine Vorgehensweise unbedingt nachzumachen.
Selbstverständlich bekommt man mehr Traktion, wenn die Auflagefläche größer ist - keine Frage. Das sich damit auch die Gefahr stecken zu bleiben reduziert ist unbestritten.
Es war mir nur wichtig zu erwähnen, dass man eben nicht "ziemlich sicher" stecken bleibt, wenn man eben keine Luft ablässt.

Gruß
Achim
0
2'391 Beiträge · seit 201619. Mai 2016 · #16
Beatnick schrieb:
BikeAfrica schrieb:... als wir damals dort einsandeten (ca. 16 Uhr), waren keine Guides oder Shuttles mehr vor Ort. Es war überhaupt niemand mehr dort.
Ich kann Wolfgangs Beobachtung bestätigen. Die Shuttles machen am Nachmittag Schluss, ich schätze mal so um 16 Uhr. Die ganz genaue Uhrzeit weiß ich aber nicht.

LG,
Bettina
Danke Bettina und Wolfgang,
das beantwortet nämlich meine nächste Frage. Wir wollten nämlich nachmittags am Tag unserer Ankunft schon ins Vlei fahren, wenn dann aber keine Shutttles mehr da sind, werden wir wohl selber fahren müssen oder unser Kind zum Wandern bringen 😉

Viele Grüße

Sasa
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2'391 Beiträge · seit 201619. Mai 2016 · #17
Cananga schrieb: Wir haben beobachtet, daß viele die weiche Sandpiste gut gemeistert haben, einige hatten Schwierigkeiten, 2 mußten freigeschleppt werden. Der Furtuner ist ein wunderbares Auto für Namibia, aber ich würde mir mit diesem Fahrzeug diesen Stress nicht antun, er hat doch nicht so viel Bodenfreiheit wie die gängigen Toyota 4x4, die man oft sieht.
Danke Frank, für Deinen Tipp. Laut Toyota Webside Asia beruht der Fortuner auf dem selben Unterbau wie der Hillux, da war ich davon ausgegangen, dass der auch die selbe Bodenfreiheit hat. Wie groß ist denn der Unterschied und wieviel Bodenfreiheit braucht man auf so einer Sandpiste?

Viele Grüße

Sasa
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2'664 Beiträge · seit 201219. Mai 2016 · #18
Namibia-Neuling schrieb:GANZ wichtig ist definitiv, dass Du Luft ablässt. Tust Du es nicht, bleibst Du ziemlich sicher stecken. Entweder schon vorne an der Tanke an der Einfahrt in den NP oder Du nimmst Dir einen kleinen Luftdrück-Prüfer mit und lässt am 2WD Parkplatz die Luft ab. Die Drücke für die verschiedenen Untergründe hängen auch vom Reifen ab, das solltet Ihr bei der Übernahme des Autos durchsprechen.

Zum Ablasen vor Ort z. B. sowas hier mitnehmen. Zum Ablassen einfach auf das Ventil drücken und dabei regelmäßig den Druck kontrollieren bis der Wunsch-Luftdruck erreicht ist.
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Bei der Rückfahrt dann das Tempo anpassen bis wieder aufgepumpt ist um die Reifen nicht zu überhitzen.

Das jemand dort übernachten musste finde ich seltsam. Da sind ja auch die Guides mit den Fahrzeugen die die 2WD Fahrer zu den Dünen bringen, die ziehen einen zur Not sicher raus.
Obwohl es eigentlich nicht erforderlich ist, für die ausgewiesenen Wege und Spuren die Reifen abzublasen, kann man für 4x4 Geländewagen und Pickups die folgenden Werte als Mittel ansetzen:
- Im Sand 1,0 - 1,3 bar (ich blase nie unter 1,3 bar ab)
- Schotterpisten 2,2 - 2,5 bar

Ein Reifendruck-Testgerät ist eines der wichtigsten Hilfsmittel, die man dabei haben sollte. Kosten kaum Geld.

Mit 1,3 bar kann man die Strecke bis zur Sesriem Tankstelle bei 50 km/h bedenkenlos ablegen, wer keinen Kompressor dabei hat.
zuletzt bearbeitet 19. Mai 2016
7'296 Beiträge · seit 200619. Mai 2016 · #19
Sasa schrieb:
Wir wollten nämlich nachmittags am Tag unserer Ankunft schon ins Vlei fahren, wenn dann aber keine Shutttles mehr da sind, werden wir wohl selber fahren müssen oder unser Kind zum Wandern bringen 😉

... das kann auch interessant sein. Man sieht zu Fuß dann nämlich auch mal Dinge, die man vom Auto aus nicht entdeckt. Man begegnet evtl. Springböcken (auch die wagen sich bis dorthin) oder Oryx zu Fuß, findet Nara-Melonen, viele Spuren von Käfern und Eidechsen (und vielleicht auch die Verursacher derselben). Man steigt mal auf eine drei Meter hohe Erhöhung und sieht die Landschaft dahinter. Du kannst ja mit dem Shuttle reinfahren und zu Fuß zurückgehen. Ich war bei vier Reisen z.T. mehrfach im Vlei und bin bis auf die Fahrt mit dem Land Rover immer mindestens eine von beiden Strecken zu Fuß gegangen.

Unterschätzt je nach Temperatur den Wasserbedarf nicht. Wenn es anstrengend wird im losen Sand, tretet auf die Autospuren oder die Abdrücke anderer Wanderer. So sinkt man weniger ein und spart Kraft (beim Aufstieg auf Dünen genauso). Wenn man im Blick behält, wie die Piste läuft, kann man natürlich auch querfeldein laufen, wie Rodrigo schrieb. Ich mache das auch, aber man muss dann schon wirklich im Blick behalten, wo die Piste läuft oder von wo die Motorengeräusche kommen. Mal zu denken, man kürzt hier hinter einer Düne ab, während die Piste in die andere Richtung abknickt, wenn man dahinter ist und nichts sieht, ist eine blöde Situation, die schnell zu Panik führen kann.

Ich kann jedem, der es sich körperlich zutraut, nur empfehlen, mal die Strecke zu Fuß zurückzulegen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
663 Beiträge · seit 201519. Mai 2016 · #20
Viel Wasser mitnehmen ist auf jeden Fall ein wichtiger Tip, egal wann man geht. Es gibt eben wirklich keinen Schatten während man in den Dünen unterwegs ist und die Sonne knallt erbarmungslos. Oftmals empfohlen wird deswegen auch sehr früh am morgen ins Sossousvlei zu fahren damit man vor der Mittagshitze schon die ein oder andere Düne bestiegen hat.