MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201616. März 2016 · #1
Hallo zusammen
Nachdem ich 2009 bereits 4 Monate im südlichen Afrika unterwegs war (unter Mithilfe von einigen Usern!!), haben wir dieses Jahr eine 16-tägige Tour durch Namibia geplant.
Ausrüstung: Toyota Landcruiser (double-Cap mit Dachzelt, 2 Jerry-Cans, von Bushlore) / Navi mit Tracks4Afrika-Maps sowie Sat.Phone
Zeit: 11. bis 28. Oktober 2016
Route: 11. Oktober - Windhoek (Monte Bello) 12. Oktober - Sesirem (Sossus-Oasis-Camp) 13. Oktober - Tsondab-Valley 14. Oktober - Swakopmund
Danach weiss ich nicht mehr weiter. Ziel ist es, das Marienfluss-Thal zu befahren (ohne Vanzyl-Pass). Gerne würde ich dann von Swakopmund aus in Richtung Norden weiter (Hoanib/Hoarussib und dann ins Marienflusstal). Epupa-Falls lassen wir aus.
Auf dem Rückweg vom Norden in Richtung Windhoek noch eine oder 2 Übernachtungen im Etosha.
Habt Ihr Tips für die Route ab Swakopmund? Welche Strecke (bin Offroad-erfahren, gerne Flusstäler) und wo übernachten? Buchungen habe ich vorerst nur in Windhoek und Sesirem gemacht.
Nachdem ich 2009 bereits 4 Monate im südlichen Afrika unterwegs war (unter Mithilfe von einigen Usern!!), haben wir dieses Jahr eine 16-tägige Tour durch Namibia geplant.
wichtige Frage vorab: Was hast Du in den vier Monaten von Namibia gesehen (ehe ich Dir jetzt eine Standardroute oder so empfehle). Und hat Deine Begleitung das auch schon gesehen?
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201616. März 2016 · #3
Hallo Christian
Habe im 2009 schon vieles gesehen in Namibia (Standart-Route plus Hoanib/Hoarusib). Meine Partnerin war jedoch noch nie in Namibia, darum sind Sesirem, Swakopmund, Skeleton-Coast und Etosha fast Pflicht.
Gerne würde ich via Swakopmund / Cape Cross dann in Richtung Palmwag und von dort dann ab in den Norden hinauf, bis an die Angolische Grenze (in Richtung Camp Synchro) und dann via Etosha zurück nach Windhoek, bevor wir dann am 28.10. nach Lusaka fliegen.
Ich habe die Tracks4Afrika-Maps geladen. Bin mir jedoch bezüglich Route ab Swakpmund unschlüssig. Wichtig scheint mir, schöne, eindrucksvolle Landschaften und tolle Camping-Plätze anzufahren...
Swakopmund macht z.B. ab 2 Übernachtungen, eher 3 wirklich Sinn. Dann noch Sesriem/Sossusvlei 2 und die Anfangsnacht in Windhoek. Damit sind 4-5 Nächte weg. Etosha dann 3+, d.h. ihr habt noch etwas mehr als eine Woche. Da würde ich mir 2 Nächte für das Damaraland, 2 Nächte Kaokoveld und 2 für Epupa. Und schwups bleibt nur eine Nacht um vom hohen Norden nach Windhoek zu kommen. Ihr müsst also was streichen, was bei mir - in Hinblick auf Deine Freundin - am ehesten der hohe Norden wäre, d.h. Epupa. Dann hättet ihr 3 Nächte um zurück nach Windhoek zu kommen.
- Windhoek (1 Nacht) - Sesriem/Sossusvlei (2) - Swakopmund (3) - Damaraland (2) - Kaokoveld (3) - Etosha (von West nach zentral; 4) - bei Windhoek (1)
Zu einzelnen Campingplätzen kann ich - als Nicht-Camper - Dir leider nichts sagen.
Viele Grüße Christian
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MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201616. März 2016 · #5
Hallo Christian
Vielen Dank!
Epupa wollte ich nicht anfahren. Swakopmund plane ich sicher mal 2 Übernachtungen ein. Im Etosha möchte ich max. 2 Nächste rein. Das genügt, zumal wir ansonsten schon viele Nationalpärke in Botswana und Zambia gesehen haben.
Bezüglich der Route ab Swakop rauf in den Norden bin ich froh um Routen-Vorschläge (mit guten Camps).
Besten Dank!!!
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200616. März 2016 · #6
Hallo Matt
Ich habe kurz eine Route zusammengestellt die ich fahren würde (siehe PDF).
Die Hauptschwierigkeit ist die Menge Treibstoff die Ihr mitführen müsst. Nach Palmwag gibt es keine zuverlässige Tankmöglichkeit bis Ihr aus dem Marienflusstal zurück seit.
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MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201616. März 2016 · #7
Hallo Chrigu
Top! Besten Dank!
Wir haben einen 150Liter Diesel-Tank mit zusätzlich 2x20 Liter Kanistern. Hoffe, das reicht. Aber es gilt natürlich bei jeder Tankgelegenheit voll zu tanken.
Hast Du bezüglich Camping ein paar Tips?
- Camp Aussicht? - Synchro Camp? - Palmwag-Lodge?
Bei Palmwag würde ich gerne noch den Trail fahren. Dieser soll ganz toll sein?
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200716. März 2016 · #8
Hi,
also vom Diesel her sollte das reichen, ja.
Bezüglich der Camps: es hängt halt sehr davon ab, was ihr euch von einem Camp erwartet. Wenn's nur um möglichst "einsame" Stellplätze geht, ohne dass ihr großen Wert auf super sanitäre Ausstattung oder sonstige Dinge legt, wir hatten auf einer ähnlichen wie der vorgeschlagenen Route auf folgenden Camps übernachtet:
Palmwag würde ich - wenn ihr Wert auf Einsamkeit legt - nicht auf der Campsite in der Lodge übernachten, sondern in die DayVisitors Area (oder noch weiter) fahren und dort eine der beschriebenen Campsites nehmen. Dort gibt's zwar nix, ausser einer Feuerstelle, dafür seid ihr dort alleine auf weiter Flur.
MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201616. März 2016 · #9
Klingt toll!
Vom Ugab Rhino Camp (kenne ich), wie ist dort der Weg nach Osten den Ugab hinauf?
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200616. März 2016 · #10
Vom Rhino Camp fährst Du mehr oder weniger direkt Richtung Norden bis zu einer Verzweigung. Da ist auch ein Wegweiser Richtung Twyfelfontein. Da fährt Du entweder in diese Richtung (rechts) oder Richtung Huab.
Natürlich kannst Du auch im Ugab fahren. Das geht ca. 20km bis dann ein Sumpfiges Stück kommt. Da soll es Wege geben, wie man weiter Richtung Osten kommt. Das habe ich aber noch nie gemacht. Vor dem Sumpf geht es Links über den Divorce Pass auch Richtung Norden. Das ist ganz am Anfang etwas wackelig und steil zu fahren. Wenn man genügend langsam und kontrolliert ist, geht das aber gut. Du kommst dann ins Gebiet vom Doros Krater. Auch von da geht es weiter Richtung Twyfelfontein.
Ich würde ganz klar die Palmwag Konzession durchfahren und auch unterwegs auf einer der Capsites übernachten und nicht in Palmwag bleiben.
Vom Rhino Camp bis Purros würde ich min. zwei eher drei oder vier Übernachtungen einplanen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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wir waren auf dem Weg ins und im Kaokovelt auf folgenden Campingpläzen:
Khowarib Community Campsite, Platz 1 mit super Sicht über die Schlucht, warmes Wasser, Überdachung zum Essen zubereiten, Schatten ... , hat uns sehr gut gefallen
Palmwag Camping, in der Tat etwas eng, aber Strom, Licht, Wasser am jedem Platz und neue saubere Ablutions, für eine Nacht fanden wir´s völlig ok.
Purros, sehr schön, weitläufig, Wasser und WC "im Baum" versteckt, Donkey wurde beheizt, unserer Meinung nach sehr empfehlenswert
Marble Camp, einmal waren noch zwei weitere Sites besetzt, einmal waren wir allein, Ablutions etwas in die Jahre gekommen, aber man konnte duschen, trotz Renovierungsbedarf nicht schlecht
Camp Syncro, seit letztem Jahr meine große Liebe, schade, dass es dieses Jahr nicht auf unserer Route liegt, Ryan und Sarah bemühen sich toll um ihre Gäste und haben dort oben ein kleines Paradies geschaffen, Sites mit Blick auf den Kunene, saubere Ablutions, superschön
Gefahren sind wir von Swakopmund nach Ameib (1 Nacht), zum Brandberg (1 Nacht), Palmwag (1 Nacht), Khowarib (1 Nacht), durch den Hoanib, entlang dem Skelettküstenpark, durch dem Hoarusib nach Purros, (1 Nacht wild gecampt unterwegs, 1 Nacht Purros), Marble Camp (1 Nacht), Camp Syncro (2 Nächte), Marble Camp (1 Nacht), Opuwo (1 Nacht), dann weiter in den Etosha (Olifantsrus ist schön)
Das sind für Euch wohl zu viele Tage, man kann aber sicher hier und da straffen.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201617. März 2016 · #13
Vielen Dank für Eure Antworten und Tipps!
Hoanib / Hoarussib klingt gut und ist eine tolle Strecke. Die Übernachtungsmöglichkeiten habe ich mir so gemerkt. Werden dort sicherlich auch ohne Buchungen unter kommen.
Welche Route zum Camp Synchro ist empfehlenswert? Den Van Zyl Pass lassen wir aus, zumal der Vermieter hier keine Dienstleistungen anbieten kann (Dienstleistung = Rescue)..:)
Herzliche Grüsse aus Zürich
MIMiriMatt2016Themenstarter7 Beiträge · seit 201617. März 2016 · #14
Die D3707 ins Marienflusstal soll ganz schön sein (Hinweg).
Welche Alternativen gibt es für den Rückweg? Ansonsten fahren wir dann hin- und zurück über dieselbe Strecke...(D3707).....