Wäre das ein Plan? 4 Wochen Namibia Mai/Juni 2016

10 Antworten · 1'720 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2016 von kharry
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Themenstarter76 Beiträge · seit 201602. Jan. 2016 · #1
Liebe Forumteilnehmer,

mit wachsender Freude angesichts der begeisternden und informativen Beiträge im Forum, planen wir seit Mitte 2015 unsere erste Nambia-Reise für Mai/Juni 2016.

Wir: Ehepaar Mitte 50, Camping-Erfahren, ungern bis ins Detail planend, Afrika-Neulinge

Bereits gebucht:
  • Flug mit Air Namibia ab/bis Windhoek
  • 4WD Camper mit Dachzelt von Safari Car Hire
  • 2 Übernachtungen in Windhoek (The Elegant Guesthouse)
  • Wanderung mit Tok Tokkie Trails
Die geplante Route:
  • Tag 1: Ankunft und Windhoek
  • Tag 2: Windhoek
  • Tag 3: Autoübernahme und Fahrt zur Kalahari Anib Campsite
  • Tag 4: Fahrt zum Tok Tokkie Start
  • Tag 5: Tok Tokkie
  • Tag 6: Tok Tokkie und Fahrt zur Sesriem Campsite
  • Tag 7: Sesriem und Sossusvlei
  • Tag 8: Fahrt nach Swakopmund
  • Tag 9: Swakopmund - Welwitschia-Drive
  • Tag 10: Swakopmund - Mola-Mola-Tours
  • Tag 11: Fahrt zur Spitzkoppe
  • Tag 12: Spitzkoppe
  • Tag 13: Fahrt nach Ugab/Vingerklip
  • Tag 14: Ugab/Vingerklip
  • Tag 15: Fahrt zum Etosha N.P. (Okaukuejo)
  • Tag 16: Etosha N.P. (Okaukuejo)
  • Tag 17: Fahrt zum Onguma Camp
  • Tag 18: Onguma Camp
  • Tag 19: Fahrt nach Rundu
  • Tag 20: Fahrt nach Kongola
  • Tag 21: Kongola
  • Tag 22: Fahrt nach Divundu
  • Tag 23: Divundu
  • Tag 24: Fahrt nach Grootfontein
  • Tag 25: Fahrt in die Nähe von Windhoek
  • Tag 26: Abflug
So und nun die Bitte um Ratschläge..... 😊

Wenn ich die Beiträge so lese, scheint mir, als sollten wir die Sesriem und Etosha Campsites vorbuchen. Den Rest wollten wir uns gerne offen halten und nach Lust und Laune einen oder zwei Tage zuvor entscheiden:
  • ggf. einen Tag länger in Swakopmund und eine der Living Desert Touren mitmachen
  • ggf. statt Ugab eher Twyfelfontein
  • ggf. auf den Caprivi verzichten, länger im Etosha N.P. bleiben und dann sich langsam Richtung Windhoek treiben lassen
Was meint die Gemeinde? Empfehlungen Caprivi oder nicht? Müssten wir Campsites im Caprivi doch schon vorbuchen oder wäre das kurzfristig entscheidbar? Braucht ihr noch Zusatz-Infos?

Ganz herzlichen Dank
Harald
2'610 Beiträge · seit 200702. Jan. 2016 · #2
Hallo Harald,

willkommen im Forum!

Du hast dir aber wirklich schon richtig gute Gedanken über eure Tour gemacht.Ich selbst würde hier und da etwas ändern, aber das ist Geschmaclsache:

Tag 2, hier würde ich schon den Wagen übernehmen und losfahren. Stadtrundfahrt ginge schon an Tag 1 und bummeln am Abflugtag,
,
Kongola: was hast du hier vor? Mudumu N.P.?

Etoscha kommt m.E. zu kurz für die 1. Namibia Reise. Hier würde ich mind. 4 Tage einplanen.

Swkopmund: da würden mir die 3 Tage reichen.

Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
8'672 Beiträge · seit 201002. Jan. 2016 · #3
Hallo Harald,

auch von mir herzlich willkommen im Forum!

Swakopmund: ich würde euch statt der kaputten Autoreifen (Welwitschias) eine geführte Tour ins Kuiseb Rivier empfehlen - ich fand das landschaftlich ganz toll und auch sehr interessant. Ist wie alles Geschmacksache - aber falls es dich interessiert kann ich dir mehr Infos zukommen lassen.

Ich finde wie Jambotessy auch, dass Ihr euch noch ein bisschen mehr Zeit für Etosha nehmen könntet. Auch wenn es ein Kompromiss ist: ich würde dafür Kongola wegfallen lassen. Es ist zwar schön am Kwando und der Mudumu ist ein Park, der sehr an Botswana erinnert, aber die Fahrerei dorthin ist recht zäh. Auch wenn Divundu noch wesentlich "urbaner" ist als die Gegenden weiter östlich gewinnt man dort schon einen Eindruck vom "anderen" Namibia. Außerdem kann man sehr viel unternehmen: Fahrt in den Mahango Park, in den Buffalo Park, Bootsfahrten zu den Popa Falls und Bird-Walks(Cruises) auf dem (O)Kavango.

Die gewonnenen Tage würde ich in Etosha investieren.


Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter76 Beiträge · seit 201602. Jan. 2016 · #4
Hallo zurück!

Dafür liebe ich dieses Forum - kaum vom Essen zurück und schon zwei Kommentare 🙂 .

@Jambotessy: Ja, mit Kongola meinte ich den Mudumu N.P. - wobei ich die Idee von Bele und Dir, einen Tag mehr im Etosha N.P. zu verbringen, dann nur bis Divundu zu fahren und dort mehr zu unternehmen, ziemlich gut finde.

@Bele: ja gerne, mehr Infos zum Kuiseb Rivier wären toll. Ist der Welwitschia Drive tatsächlich so reifenfordernd...?

Herzliche Grüße
Harald
8'672 Beiträge · seit 201002. Jan. 2016 · #5
kharry schrieb:

@Bele: ja gerne, mehr Infos zum Kuiseb Rivier wären toll. Ist der Welwitschia Drive tatsächlich so reifenfordernd...?

Herzliche Grüße
Harald
😄 Sorry, Harald, da hab ich mich missverständlich ausgedrückt: ich finde, dass die Welwitschias aussehen wie zerfledderte Reifen 😉 . die Landschaft drumrum kenne ich nur aus Reiseberichten, ist eher so ein bisschen herb. Im Kuiseb Rivier trifft das (Trocken)Flussbett auf die roten Namibdünen auf der einen Seite und auf die Geröllwüste auf der anderen.

Ich schicke dir mal ein paar Links per PM - will hier keine Werbung machen....

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1'137 Beiträge · seit 201102. Jan. 2016 · #6
Hallo kharry,

ich würde Riverdance lodge und Nunda lodge (beide haben auch schöne campsites) empfehlen.
Und dann den Mahango und Buffalo fahren, wie meine Vorschreiber auch schon empfohlen haben.
Hier ist tatsächlich weniger mehr..... und ich denke auch 3 Tage Swakop reichen, dafür länger im Etosha....

LG
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
938 Beiträge · seit 201303. Jan. 2016 · #7
Hallo kharry,

3 Tage Swakop habe ich schon zwei mal gemacht und hat mir jedes Mal gefallen und auch gereicht. Eine Living Desert Tour kann ich empfehlen. Auf eine wie auch immer genannte Tour in Walvis Bay kann ich in Zukunft verzichten.

Zu Etosha kann ich nur sagen, selbst 6 Tage können zu wenig sein 😉

Wir sind am 23. und 24. Mai in der Nunda Safari Lodge, wir sind aber Lodge Hopper und deswegen nicht auf der Campsite 😉
Also wenn ihr da zufällig auch seit, können wir ja einen Sundowner zusammen geniessen.

Gruß
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
Themenstarter76 Beiträge · seit 201603. Jan. 2016 · #8
Hallo und danke für die Kommentare und Empfehlungen!

@Bele: ich glaube, ich weiß jetzt, was Du meinst... 🙂 - das Kuiseb-Gebiet hört sich auch sehr interessant an.

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Eure Idee, länger im Etosha N.P. zu bleiben und dafür nicht bis Kongola zu fahren, sondern entspannt in Divundu einen Eindruck vom 'anderen' Namibia zu gewinnen, nehmen wir dankend an.

@Andreas: Danke für die Einladung, wir starten allerdings erst am 15.5. und sind damit Ende Mai noch nicht in Divundu. Auf jeden Fall schon mal einen wunderschönen Urlaub!

Damit jetzt meine ursprünglichen Fragen nicht untergehen:
Was meint ihr dazu, nach Sesriem bis zum Etosha N.P. keine Camps vorzubuchen und flexibel zu sein? Wäre das Ende Mai machbar?
Wenn wir zwei oder drei Tage in Divundu bleiben wollten, müssten wir uns dann wohl schon auf einen genauen Termin festlegen, oder?

Herzliche Grüße
Harald
2'610 Beiträge · seit 200703. Jan. 2016 · #9
Hallo nochmals,

Sesriem: hier hatte ich für Okt. 15 vorgebucht: es waren noch ein paar Plätze frei.

Etoscha: waren wir lange nicht mehr, aber aufgrund der Nachfrage würde ich wahrscheinlich eher zu vorbuchen tendieren.

Swakopmund: würde ich mir wegen der Temperaturenr eine feste Unterkunft suchen.

Divundi: hier hast du viele Möglichkeiten, vorbuchen m.E. nicht unbedingt erforderlich.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2016
51 Beiträge · seit 201404. Jan. 2016 · #10
Hallo Harald,

wir waren im November 2 Nächte auf der Campsite der Nunda River Lodge (Divundu). Wir haben 2 Tage im Voraus den letzten freien Zeltplatz bekommen. Es war allerdings am Wochenende, und es schienen ne Menge Wochenend-Camper dort zu sein. Dort gibts auch Bootstouren und Mokoro-Trips auf dem Fluss.

Für einen ausgiebigen Gamedrive durch das Mahango Reserve kann man sich viel Zeit lassen - wir haben dabei hinter jeder Kurve neue Tiere gesehen. Es gibt auch einige - etwas versteckt liegende - Aussichtspunkte über den Fluss, an denen man ruhig ne Weile stehen bleiben und genießen kann.

Die Strecke von Divundu nach Kongola fanden wir eher langgezogen und eintönig. Erst wenn du bei Kongola nach Süden Richtung Mudumu abbiegst wird es wieder "interessant" - ist aber ne ganze Ecke von Divundu.

Ich hoffe das hilft bei der Planung.
LG, Miriam
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2016
Themenstarter76 Beiträge · seit 201606. Jan. 2016 · #11
Herzlichen Dank an alle für die Ideen und Empfehlungen. Wir werden berichten!

Harald