Welche Safaris/NP/Tour in Ostafrika sind ein MUSS?

25 Antworten · 2'371 Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2015 von Siebenstein
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Themenstarter76 Beiträge · seit 201519. Okt. 2015 · #21
ja, ich denke wir sind nicht so die safari-liebhaber...es ist mal schön eine zu machen, besonders wenn es dort noch eine schöne natur gibt und viele tiere. aber gerade deshalb habe ich halt nur nach den schönsten/besten parks gefragt, da mir 2-3 evtl. reichen werden...

das mit malawi werde ich mir mal genauer anschauen. danke
1'059 Beiträge · seit 200619. Okt. 2015 · #22
Holger_W schrieb:


Meinen "Neid" hast Du 😈 😈 😈 😈
Bist Du schon Rentner oder wie geht so was???

Holger
Offtopic

Hallo Holger

Neee, schön wär das ja auch irgendwie! Bin noch keine 40 Lenze... 😉 Nun, ich habe derzeit keine Partnerin, habe keine Kinder und bin deshalb ziemlich ungebunden, wie man so schön sagt. Derzeit nur mit befristetem Arbeitsvertrag ausgerüstet werde ich all meine Ersparnisse zusammenkratzen und ein ziemliches Risiko eingehen, weil ich nach der Reise ohne Job dastehen werde. Aber das ist es mir wert, andere sparen für ihr Einfamilienhaus und alle paar Jahre ein neues Auto; ich gebe immer alles für Afrika. 😎

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
zuletzt bearbeitet 19. Okt. 2015
5'480 Beiträge · seit 200919. Okt. 2015 · #23
Ich versuche mal etwas konkreter auf Deine Fragen einzugehen.

Ruanda: Die Genozid Gedenkstätten als Mahnung, was Menschen sich gegenseitig antuen und Zeichen der Hoffnung, dass es trotzdem Versöhnung geben kann.

In Uganda/Ruanda auf jeden Fall Primaten - Gorillas & Schimpansen. Ich denke es ist relativ egal, welchen Nationalpark Ihr nehmt, denn das Erlebnis ist die Begegnung mit unseren nächsten Verwandten. Wo diese Begegnung stattfindet ist zweitrangig. Da würde ich das nehmen, was zu Eurer Reiseroute am besten passt.

Wenn es nur für wenige Tage auf Safari gehen soll, dann auf jeden Fall die Kombination Serengeti/Ngorongoro. Da passt Eure Reisezeit recht gut, da sich die Migration vorassigtlich gerade im Grenzgebiet dieser beiden Parks aufhält. Wenn man schon mal dort ist, auf jeden Fall auch in den Krater fahren.

Ein landschaftlich und körperlich herausragendes Erlebnis ist die Besteigung des Kilimanjaros. Wenn Ihr gerne wandert kann ich Euch diese Trekking-Tour nur empfehlen. Die ostafrikanische Hochgebirgsvegetation ist einmalig.

Wenn Ihr primär an Land & Leuten interessiert seid, kann ich Deine Aussagen über Sansibar nicht nachvollziehen. Kann es sein, dass Du da mehr mit Vorurteilen als mit tatsächlicher Kenntnis ran gehst? Sansibar ist kulturell eines der absoluten Höhepunkte Ostafrikas. Das Zentrum der Swahili-Kultur. Wenn Ihr Euch ein einfaches Guesthaus in Stonetown nehmt, werdet Ihr von der befürchteten Sorte Touristen nichts sehen. Die sind in den Resorts an der Küste.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'240 Beiträge · seit 201119. Okt. 2015 · #24
Topobär schrieb:

Wenn Ihr primär an Land & Leuten interessiert seid, kann ich Deine Aussagen über Sansibar nicht nachvollziehen. Kann es sein, dass Du da mehr mit Vorurteilen als mit tatsächlicher Kenntnis ran gehst? Sansibar ist kulturell eines der absoluten Höhepunkte Ostafrikas. Das Zentrum der Swahili-Kultur. Wenn Ihr Euch ein einfaches Guesthaus in Stonetown nehmt, werdet Ihr von der befürchteten Sorte Touristen nichts sehen. Die sind in den Resorts an der Küste.
...und nicht mal da überall, denn "die Sorte" Touristen mischen sich auch nicht unbedingt gerne mit den Tui u. Co. Pauschalis 😉 - jeder Tourist denkt doch insgeheim, er/sie gehört zu einer besonderen Kategorie von Touristen 😛 und sei auf die eine oder andere Weise speziell und einmalig 😄 - ich mag Paje..und hätte ich länger Zeit so wie die Siebensteins würde ich da mind. 1 Woche zum Kiten hinfahren wollen...http://www.kiteworldwide.com/kitereisen/sansibar-jambiani-paje/ - das Dorf hat auch noch das Flair der letzten Backpacker - Zeiten (denn auch die sind meiner Meinung nach schon längst vorbei).
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 19. Okt. 2015
569 Beiträge · seit 201319. Okt. 2015 · #25
Siebenstein schrieb:Wer geht denn 7 tage auf safari? 2-3 sind doch mehr als genug =) ..
Hallo,

also das klingt eher so, als ob ihr beide noch nie eine Safari gemacht habt. Dabei geht es schließlich nicht nur darum, von einem Tier zum nächsten zu hetzen, sondern eher um das Erlebnis inmitten der Wildnis auf Entdeckung zu gehen. Allein um das tatsächliche "Safari-Feeling" zu bekommen, braucht es mehr als 2-3 Tage.

Wenn Du allerdings sagst, 2-3 Tage sind für Euch allemal genug, da "Tiere-gucken" nicht so Euer Ding is, dann bleibt eigentlich schlicht ein Kurztrip Serengeti + Ngorongoro und gut is.... Dies letztlich auch deshalb, da eine Safari an sich schon nicht unbedingt das billigste Vergnügen is, und alles andere dann wohl Geld- und Zeitverschwendung wäre.

Dann würde ich alternativ tatsächlich den Schwerpunkt eher auf Trekking legen, siehe etwa die Hinweise von Topobär.

LG Mogambo 🙂
1'287 Beiträge · seit 200819. Okt. 2015 · #26
Hallo,

für mich ist der Mahale Mountain Nationalpark am Tanganika See einer der schönsten Parks, in denen ich bisher war. Allerdings ist er von der angebotenen Art der Unterkunft und von den sonstigen Kosten eher weniger für Lowcost Reisen geeignet. Aber ein paar Tage am See mit täglichen Trecks zu den Schimpansen ist eben einmalig.

Ansonsten fand ich den Katavi Nationalpark sehr schön und es gab (im Januar) auch wirklich viele Tiere zu sehen. Aber auch hier gilt (wie für fast alle Parks in Tansania) das der Preis für Europäer eher hoch ist.

Aus meiner Sicht solltet Ihr der schon erwähnten Taktik, vor Ort andere Reisende bzw. Einheimische zu fragen, folgen. Da Ihr scheinbar ohne eigenes Auto reisen werdet, wird das sicher relativ einfach zu bewerkstelligen sein.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 19. Okt. 2015