Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201529. Sept. 2015 · #1Jambo!
Nachdem man mit der Urlaubsplanung nie zu früh dran sein kann, planen wir gerade unseren Urlaub 2016: Ab Ende August, 2 Erwachsene (40), 4 Wochen, Namibia. Wir wollen uns einen 4x4 mieten und wo möglich im Zelt schlafen. 🙂
Wir würden sehr gerne, nachdem wir schon in der Ecke sind, auch die Highlights von Botswana "mitnehmen". Das wäre uns auch lieber, als das südlichere Namibia (Fish River Canyon). Alles zusammen ist sicher zu viel. 😵
Der grobe Plan wären die Highlights Windhoek - Mariental (Kalahari), Sossusvlei, Swakopmund, Etosha, Kasane, Victoria-Falls, Chobe, Maun, Okavango 😎
Nachdem das aber flugtechnisch gegabelt werden muss und es Automiettechnisch schwierig bzw. sehr teuer zu sein scheint, einige Fragen vorab:
- Ist der Plan 3 Wochen Namibia (mit den o.g. Highlights) und 1 Woche Botswana (1-2 Tage Victoria, 2-3 Tage Chobe, 3 Tage Okavango) realistisch?
- Gibt es Tipps zur Automiete für Übernahme Windhoek, Abgabe Maun?
- Macht es ggf. mehr Sinn, von Maun aus zurück nach Windhoek zu fahren, das sollte dank Teerstraßen in 2 halben Fahrtagen möglich sein?
- Macht es ggf. mehr Sinn, eine Namibia Rundtour Windhoek-Windhoek zu fahren, dann nach Maun zu fliegen und dort eine weitere Botswana-Rundtour Maun-Maun zu fahren?
Ich freue mich über jegliche Kommentare. Wenn das alles ein totaler Blödsinn ist, bitte gerne auch Bescheid geben. Wir sind reiseerfahren (Nordamerika, Südamerika, Australien, Süd-Ost-Asien) aber waren noch nie in Afrika. 😗
Liebe Grüße,
Leo
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Sept. 2015 · #2Hi Leo,
willkommen im Forum.
Drei Wochen Namibia (ohne den tiefen Süden) und eine Woche den hohen Nordosten (Namibia, Botswana, Vicfalls) ist durchaus realisierbar und könnte z.B. so aussehen
Windhoek (1 Nacht)
Kalahari (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha (4)
Kavango (2)
Caprivizipfel (3)
Botswana 7 - mit Tagesausflug zu den Vicfalls.
Rückfahrt nach Windhoek (1-2)
Jeder Vermieter bietet auch One-Way-Mieten an - ist aber teuer! Ihr solltet Euch genau ausrechnen, ob zurückfahren nicht günstiger ist.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
V5-TOM133 Beiträge · seit 201529. Sept. 2015 · #3Hallo Leo,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Bezüglich des Reiseverlaufes würde ich die Vic-Falls und Botswana immer ans Ende der Gesamt-Tour stellen, weil man dann schön von Maun zurück nach Windhoek fliegen kann.
Man kann bei der Bakkie-Vermietung mit dem Vermieter vereinbaren, daß man den Bakkie in Maun abgibt (direkt am Airport), einer von denen kommt ihn dann zum vereinbarten Zeitpunkt abholen. Das kostet natürlich was, ist nicht ganz billig (ca. 4000 NAD). Da hat Christian schon recht, möglicherweise kommt euch die Rückfahrt nach Windhoek günstiger. Aber: das braucht auch mehr Zeit (für die Route Maun - Windhoek auf A3 und A2 sowie B6 würde ich mir zwei Tage Zeit lassen).
Eine Rundtour Windhoek - Windhoek, anschließender Flug nach Maun und dann eine Rundtour Maun - Maun, das halte ich persönlich für nicht so clever. Denn da nimmt man im Routenverlauf nicht soviel mit wie man eigentlich könnte, die zweimalige Rückfahrt zum Ausgangspunkt kostet zuviel Zeit - Zeit, die man lieber woanders besser investiert. Also lieber alles so verbinden, daß man die Zeit bestens nutzt und soviel wie möglich rumkommt.
Wenn ihr mit dem Bakkie zurückfahren wollt nach Windhoek, dann würde ich euch empfehlen, in Windhoek loszufahren und euch dann - nach der NAM-Rundfahrt (so wie von Christian beschreiben würde ich das auch abfahren) - via B8 nach Katima Mulilo vorzuarbeiten. Dort könnt ihr eine Rundtour zu den Vic Falls buchen, euren Bakkie könnt ihr solange auf einer Lodge stehen lassen. Ich persönlich würde nicht mit dem NAM Mietbakkie nach Simbabwe oder Sambia fahren. Die Lodge organisiert alles für euch. Sollte man aber auch rechtzeitig anmelden. Hier empfehle ich die Caprivi River Lodge in Katima, direkt an der B8 Richtung Ngoma Bridge, als Ausgangsbasis. Und von Katima aus dann via Mohembo nach Botswana runter, euer Besichtigungsprogramm durchziehen und dann A3/A2/B6 zurück nach Windhoek.
Egal ob ihr von Maun aus zurückfahrt oder zurückfliegt, in beiden Fällen solltet ihr den Grenzübertritt Namibia / Botswana vorher beim Vermieter anmelden, damit der euch die benötigten Dokumente ausstellen kann (letter of authority, Police Clearing Certificate).
Euch noch eine schöne Planungsphase und eine tolle Vorfreude.
Viele Grüße
Thomas
Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201530. Sept. 2015 · #4Hi ihr beiden,
vielen Dank für die flotten Infos. Also ich denke, es wird dann doch die Route mit Einwegmiete und Gabelflug. Irgendwie doch schöner als zwei Fahrtage.
Danke für den Lodge-Tip, Victoria als organisierter Ausflug ist wohl echt vernünftiger.
Ich habe es mir noch einmal grob überlegt, ggf. könnte auch der Süden gut denkbar sein.
Windhoek (2 Nächte)
Kalahari (2)
Fish River Canyon (2)
Lüderritz (2)
Duwisib (1)
Sesriem (1)
Swakopmund (1)
Damaraland (2)
Etosha (4)
Kavango (2)
Caprivizipfel (3)
Victoria (1)
Chobe (2)
Okavango (3)
-> 28 Nächte (der Plan ist Ankunft Windhoek Samstag Morgen, Rückflug Frankfurt Samstag Nachmittag)
Aber ist wohl doch etwas viel Fahrerei nur für den Fish River Canyon. Ob sich das überhaupt rentiert, wenn man Grand Canyon, Weimea Canyon, Kings Canyon und Colca Canyon kennt? War nur so eine Idee, bin gegen Stress im Urlaub wenn's zu viel ist.
Wäre eure Empfehlung ein normaler 4x4 mit separaten Zelt, oder ein 4x4 mit integrierten Zelt?
Wie viel vorher muss man die Campingplätze reservieren, ich denke vor allem im Etosha müsste man relativ zeitig buchen?
LG,
Leo
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200630. Sept. 2015 · #5Hi Leo,
Aber ist wohl doch etwas viel Fahrerei nur für den Fish River Canyon. Ob sich das überhaupt rentiert,
genau - deshalb mein Reiseroutenvorschlag ohne den Tiefen Süden. Von z.B. diesen Tagen oder eher Nächten hast Du gar nichts: "Duwisib (1), Sesriem (1), Swakopmund (1)"
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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V5-TOM133 Beiträge · seit 201530. Sept. 2015 · #6Hallo Leo,
ich klappere deine Fragen mal der Reihe nach ab.
also ich würde doch versuchen, den Fish River Canyon mitzunehmen. Ansonsten fehlt einem Namibia-Urlaub was, meiner Meinung nach. Zwei Nächte sollten dann schon sein, damit ihr da einen vollen Tag verbringen könnt. Es lohnt sich.
Christian hat insofern recht, als ihr schonmal problemlos die Nacht auf Duwisib seinlassen könnt und meiner Meinung nach ebenso eine der beiden Kalahari-Nächte. Duwisib ist ein altes deutsches Schloß, da kommt ihr bei geschickter Straßenplanung dran vorbei (D826), und für die Besichtigung reichen 1 - 2 Stunden. Die Nacht in Sesriem würde ich eventuell drinlassen (Sossusvlei). Wobei das von Lüderitz aus schon ein sehr ordentliches Stück zu fahren ist, und ihr reist ja im namibischen Winter (wird früher dunkel).
Wenn euch sowohl Lüderitz als auch Sesriem / Sossusvlei wichtig sind, dann solltet ihr euch dann doch eventuell überlegen, wo an der restlichen Tour ihr eine Nacht rausschlagen könnt, als Zwischenstop auf dem Weg von Lüderitz nach Sesriem.
Für Lüderitz selbst reicht eine Nacht, denke ich. Der Ort ist nicht sehr groß, aber sehenswert (Felsenkirche, Görke-Haus etc., kann man alles im Rahmen eines Abendspazierganges erkunden). Da könntet ihr doch, wenn ihr vom Fish River Canyon kommt, via C37, C13 und B4 hinfahren.
Wenn ihr von Windhoek nach Süden zum Fish River Canyon fahrt, dann kommt ihr zwangsläufig in die Kalahari rein, ich empfehle dann einen Zwischenstop auf dem Weg zum Canyon (ansonsten zu weit, es sei denn, ihr wollt von Windhoek aus nur die B1 und C37 fahren), z.B. die Anib bei Mariental. Die beiden Routen C20 und C22 im Osten, die bei Gobabis von der B6 südlich runtergehen, die führen mitten durch die namibische Kalahari, sind aber gerade für Bauarbeiten geschlossen. Allerdings sollten sie im August 2016 wieder offen sein.
Plant für Swakopmund mindestens drei Nächte ein.
Wegen deiner Frage mit dem Bakkie-Zelt: eines vorweg, habe hier keine eigene Erfahrung (bisher nur HILUX Single Cab ohne Zelt).
Bei der ins Canopy integrierten Version glaube ich, daß das zulasten des Canopy-Volumens geht, es paßt also weniger Gepäck rein.
Bei einem Bakkie mit Zelt auf dem Dach liegt der Bakkie-Schwerpunkt höher, was sich beim Fahren besonders in Kurven bemerkbar macht.
Ich würde, wenn ich mir einen Bakkie mit Zelt nehmen würde, das Standardmodell mit Zelt auf dem Dach nehmen. Muß man halt den Fahrstil entsprechend anpassen.
Zum campen: Da empfehle ich euch Trummis Liste. Aus eigener Erfahrung kenne ich viele Lodges im Land und weiß, daß viele davon über Campingplätze verfügen, aber eben nicht alle.
Kann also auch nicht schaden, im Internet bei den Lodges nachzusehen, ob die einen angeschlossenen Campingplatz haben.
Zumindest die Campsites im Etosha solltet ihr vorreservieren.
Viele Grüße
Thomas
Kloppo376 Beiträge · seit 201430. Sept. 2015 · #7Hallo Leo,
ich wollte dir auch noch eine kleine Möglichkeit aufzeigen.
Wir haben 2013 auch eine Tour gemacht bei welcher wir Namibia, Simbabwe und Botswana bereist haben. Wir hatten damals 3 Wochen Zeit und hatten die so aufgeteilt:
Namibia:
Windhoek 1 Nacht
Sossusvlei 2 Nächte
Swakopmund 2 Nächte
Twyvelfontein 2 Nächte
Etosha 3 Nächte
Outjo 1 Nacht
Windhoek
Auf diesem Abschnitt hatten wir als Mietauto einen Nissan SingleCab 4x4. Wir würden im Nachhinein aber lieber einen Doublecab nehmen.
Dann sind wir von Windhoek aus nach Victoria Falls geflogen und haben dort 2 Nächte verbracht.
Unser nächster Halt war in Kasane in der Chobe River Lodge und es war ein Transfer von Vic-Falls nach Kasane organisiert. Dort hatten wir 3 Nächte.
Zum Schluss waren wir mit eine Fly Inn Safari für 3 Nächte im Okavango Delta.
Zurück ging es dann vom Delta nach Maun und dann via Windhoek wieder nach Hause.
Somit hatten wir nur in Namibia einen Mietwagen. Wir fanden die Tour so echt klasse nd Ihr habt ja auch noch mehr Zeit wie wir.
Viel Spaß beim weiter planen.
Grüße Kloppo
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Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201502. Okt. 2015 · #8Danke für die ausführlichen Infos.
Unabhängig von FRC ja oder nein habe ich noch ein paar grobe Fragen.
Ich wollte von Windhoek nach Mariental fahren, dort zwei Nächte, damit ein kompletter Tag zur Erkundung der Kalahari zur Verfügung ist. Geht das auch auf der Durchreise, wenn du nur 1 Nacht nehmen würdest?
Lüderitz nach Sesriem nonstop ist wohl zu lang, um es am Stück zu fahren, daher der Gedanke einer Nacht in Duwisib. Sesriem dachte ich, dass 1 Nacht reicht: Ankunft Nachmittags, Dünen anschauen, am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang zu den Dünen und dann danach weiter nach Swakopmund. Sollte man einen kompletten Tag bei Sossusvlei einplanen?
Swakopmund mindestens 3 Nächte? Warum? Wohl nicht wegen der Stadt sondern wegen möglicher Tagesausflüge?
Von Swakopmund aus würde ich über Cape Cross am Brandbergmassiv vorbei nach Twyfelfontein fahren. Lohnt sich der Abstecher über Cape Cross? Lohne es sich, den kurzen Weg wieder zurückzufahren, um am Brandbergmassiv vorbeizukommen? Wäre es besser, weiter nördlich bis zur Skeleton Coast zu fahren und dort ggf. noch einmal zu übernachten?
Ansonsten ginge es von Twyfelfontein weiter nach Okaukuejo. Dort eine Nacht, dann zwei Nächte in Halali, und wieder eine nacht in Namutoni. Ist das ok für den Etosha?
Im Caprivizipfel hätte ich mir vorgestellt, von Namutoni nach Rundu zu fahren, am nächsten Tag nach Popa Falls und am nächsten Tag nach Kasane. Von dort ist wohl der beste Stützpunkt für eine Tour zu den Victoria Falls.
Anschließend würde ich gerne nach 2 Nächten im Chobe NP, ggf. einer Nacht in Moremi, bis Maun fahren, und dort eine 3-Tage-Tour im Okavango-Delta verbringen. Klingt das sinnvoll?
Die Makgadikgadi-Salzpfannen muss man zu unserer Jahreszeit wohl nicht gesehen haben, da sie ziemlich tierarm sein werden?
Auch für die Campingplätze im Etosha-NP müsste es locker reichen, wenn ich sie 8-9 Monate im Voraus reserviere, oder?
Danke für eure Mühe!
LG
Leo
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2015 · #9Hallo Leo,
Sesriem dachte ich, dass 1 Nacht reicht: Ankunft Nachmittags, Dünen anschauen, am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang zu den Dünen und dann danach weiter nach Swakopmund.
"Üblich" sind 2 Nächte, damit Du einen vollen Tag hast
Swakopmund mindestens 3 Nächte? Warum? Wohl nicht wegen der Stadt sondern wegen möglicher Tagesausflüge?
richtig. Ein Vormittag die Living Desert Tour und den nächsten eine Robben-/Delfin-Bootsfahrt - damit sind 2 Tage vergeben, d.h. 3 Nächte.
Von Swakopmund aus würde ich über Cape Cross am Brandbergmassiv vorbei nach Twyfelfontein fahren. Lohnt sich der Abstecher über Cape Cross?
Cape Cross auslassen, da ihr schon auf der Bootsfahrt an der Küste tausende Robben sehen werdet.
Wäre es besser, weiter nördlich bis zur Skeleton Coast zu fahren und dort ggf. noch einmal zu übernachten?
nein - Grundsätzlich: Weniger Stationen ist mehr. Plane überall mind 2 Nächte, Swakopmund und Etosha mind 3.!
Ansonsten ginge es von Twyfelfontein weiter nach Okaukuejo. Dort eine Nacht, dann zwei Nächte in Halali, und wieder eine nacht in Namutoni. Ist das ok für den Etosha?
Würde eine Nacht Dolomite, 2 Okaukuejo und 1-2 Onguma (im Osten außerhalb) machen. Zu Namutoni siehe die aktuellen Diskussionen
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
kalachee1'059 Beiträge · seit 200602. Okt. 2015 · #10Hallo Christian
Ausgehend vom ersten Post nehme ich an, dass Leo auch in der Etosha campen will.
Würde eine Nacht Dolomite, 2 Okaukuejo und 1-2 Onguma (im Osten außerhalb) machen. Zu Namutoni siehe die aktuellen Diskussionen
Daher könnten sie ja eigentlich gut wie angedacht in Okaukejo, Halali und Namutoni die Zelte aufschlagen. Es sei denn, Namutoni ist wirklich sooo schlimm - auch auf der Campsite?
Hallo Leo
Lüderitz nach Sesriem nonstop ist wohl zu lang, um es am Stück zu fahren, daher der Gedanke einer Nacht in Duwisib.
Von Lüderitz kommend würden sich natürlich auch die D707/ Tirasberge anbieten (Koiimaasis zum Beispiel) auf dem Weg in Richtung Sesriem/ Sossusvlei. Schau es dir an, lohnte sich sehr!
Anschließend würde ich gerne nach 2 Nächten im Chobe NP, ggf. einer Nacht in Moremi, bis Maun fahren, und dort eine 3-Tage-Tour im Okavango-Delta verbringen. Klingt das sinnvoll?
Wie würdest du das anstellen wollen mit nur einer Nacht im Moremi? Wenn deine zwei Nächte im Chobe NP das Camp in Savuti beinhaltet, kannst du am nächsten Tag bis Moremi fahren (North Gate, Xakanaxa oder 3rd Bridge). Von Chobe Ihaha schaffst du das nicht in einem Tag. Wenn ich das richtig im Kopf habe sind es von Savuti nach 3rd Bridge rund 170km, aber je nach Beschaffenheit der Strecke ist das ein ganzer Fahrtag (wir haben im Januar 2012 neun Stunden dafür gebraucht, aber okay, eineinhalb davon waren noch Ausbuddeln aus einem Schlammloch...). Dann einmal im Moremi übernachten und gleich am nächsten Morgen wieder rausfahren bis Maun? Nun, machbar ist das sicher, aber Chobe Savuti und Moremi sind natürlich mit das Schönste und Spektakulärste, was Botswana zu bieten hat und da wäre es doch äusserst schade, dort nur so wenig Zeit zu verbringen. Wenn man da schon durchfährt würde ich mindestens drei Nächte im Moremi bleiben wollen.
Ich weiss, auf Google Maps sieht das so easy aus, aber da ist nicht einfach mal so "kurz durchfahren" angesagt. 🙂
Aber das trägt natürlich wieder zu Tage, dass auch vier Wochen relativ eng werden können bei all den angedachten Zielen...
Liebe Grüsse
Sam
Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201502. Okt. 2015 · #11Hallo,
genau, wir möchten so viel campen wie möglich. Ggf. nehmen wir einen 4x4 mit Dachzelt. Reicht es da, sich ein Dreivierteljahr vorher um Campingplätze im Etosha zu bemühen?
Danke für die Swakpmund-Tipps, die beiden Touren sind vorgemerkt. Cape Cross muss dann wohl echt nicht sein.
Stimmt, du hast recht mit Moremi. Das sind winzige Distanzen, die aber ewig dauern. Und man will ja auch auf Pirschfahrten Tiere beobachten.
Wäre ein besserer Plan:
Kommerzieller Transfer Kasane -> Victoria, Übernachtung irgendwo dort
Kommerzieller Transfer zurück nach Kasane, kurze Weiterfahrt Chobe NP / Ihaha (>1h)
Fahrt nach Chobe NP / Savuti (>4h zzgl. Tierbeobachtung)
Fahrt nach Moremi NP / 3rd Bridge (>7h)
Ganzer Tag im Moremi
Fahrt Maun (>3h)
Macht ein Übernachtungsortwechsel innerhalb Moremi Sinn?
Besser wäre wahrscheinlich ein weiterer ganzer Tag im Chobe NP sowie ein weiterer ganzer Tag im Moremi?
Mal etwas ganz anderes: "Lohn" sich eine geführte kommerzielle Tour ins Okavango-Delta überhaupt? Habt ihr hier eine konkrete Empfehlung? Wie viele Tage sollte diese betragen?
Und eure Meinung zur Makgadikgadi-Salzpfanne im August würde mich noch interessieren...
LG
Leo
V5-TOM133 Beiträge · seit 201502. Okt. 2015 · #12Hallo Leo,
zu deiner Frage mit der Tour im Okavango Delta:
Es ist natürlich auch immer eine Frage, wieviel Zeit man für das Okanvango Delta (das ja natürlich wunderschön ist und sicherlich eine eigene Reise wert) im Rahmen eines zeitlich begrenzten und mit viel Namibia vollgepackten Urlaub zu opfern bereit ist.
Also ich persönlich fand es letztes Jahr ausreichend, auf meiner vorletzten Station, der Okavango River Lodge in Maun (2 Nächte), einen zweistündigen Bootstrip auf dem Boro Arm im Sonnenuntergang zu machen. Die andere Zeit wurde für einen Stadtrundgang in Maun und Ausräumen des Bakkies sowie Packen verwendet (Rückgabe am Airport Maun am nächsten Tag).
Wie oben beschrieben, man könnte (und sollte) sicherlich mehr aus dem Okavango Delta machen. Aber so als Einstieg, erstmalig in Botswana, fand ich das o.k.
Wenn man aber nur Botswana als Reiseziel hat, dann sollte das Okavango Delta natürlich intensiver bereist werden, es gibt da ja soviel zu sehen und zu entdecken.
In diesem Fall lohnt sich eine mehrtägige geführte Bootstour mit Sicherheit.
Viele Grüße
Thomas