Sicherheitshinweis - heute in AZ

17 Antworten · 6’042 Aufrufe · gestartet 27. Aug. 2015 von Rocky
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Themenstarter322 Beiträge · seit 200627. Aug. 2015 ·
Vorsicht vor falschen Polizisten

http://www.az.com.na/leserpost/fantastischer-urlaub-fader-nachgeschmack.426757

Gruß Rocky
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
1’287 Beiträge · seit 200827. Aug. 2015 ·
Hallo,

hmm mich würde mal interessieren, woher man weiss, dass die wirklich falsche Polizisten waren.
Schade auch, dass die beiden am Ende doch was gezahlt haben, aber verstehe schon Zeitdruck und Unsicherheit bewirken da schon einiges. Ausserdem kann ich ja nicht einschätzen, wie bedrohlich das ganze war.

Danke für den Hinweis, ich persönlich würde in Windhoek mit einem solchen Verhalten von "Offiziellen" auch nicht rechnen. Gut das man wieder darauf hingewiesen wird.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2015
16,9k Beiträge · seit 201227. Aug. 2015 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2026
2’610 Beiträge · seit 200727. Aug. 2015 ·
Hallo,

Ja, echte Polizisten mit leerer Geldbörse, so würde ich es sehen!

Ist uns auch schon öfters passiert:

in Botswana war es die überfahrene weiße Linie vor dem Polizeistopp! Als wir darauf beharrten, dass wir diese Linie nicht überfahren hätten und ich den Polizisten vorschlug noch so oft wie er wolle bis an die Linie fahren würden, aber nicht zahlen würden, durften wir ohne Zahlung weiter. Ebenfalls wurden wir wegen angeblich zu schnellen Fahrens angehalten. Zuerst sollten es Pula 400 sein, nachher haben wir nach Verhandlungen Pula 150 gezahlt.

in Namibia sollten wir wegen zu schnellen Fahrens ungefähr N$ 400 zahlen. Schlussendlich haben wir uns auf N$ 80 geeinigt.

in Zimbabwe musste wir wegen einer angeblich defekten Kennzeichenbeleuchtung US$ 20 zahlen. Hier gab es keine Basis für Verhandlungen, wir mussten zahlen.

In allen Fällen waren die uns vorgeworfenen "Vergehen" an den Haaren herbeigezogen.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2’060 Beiträge · seit 201327. Aug. 2015 ·
Ich könnte mir auch vorstellen, dass Polizeifahrzeuge manchmal von der Familie oder Freunden "mitbenutzt" werden. Uns kam im Mai irgendwo zwischen Orupembe und Purros eines entgegen, es saßen drei Männer drin ohne Uniformen. Wir hielten vorsichtshalber an und öffneten das Fenster. Der uns am nächsten saß, sprach notgedrungen ein paar Worte, die anderen schauten demonstrativ nach der anderen Seite. Es sah für uns so aus, als wollten sie zu Verwandten ins nächste Dorf fahren. 😉
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
403 Beiträge · seit 200627. Aug. 2015 ·
Uns passierte das vor vielen Jahren in Tsumeb. Wir wurden aufgefordert, anzuhalten & man warf uns vor, viel ‼ zu schnell, unterwegs gewesen zu sein. Damals wurde gerade die B1 ausgebessert & man kam aus diesem Grund nur langsam voran. Die beiden „Polizisten“ beharrten jedoch auf ihrem Standpunkt. Wir wiederum weigerten uns zu bezahlen & sagten, dass wir das Bussgeld bei der Polizeistation bezahlen möchten & baten die Beiden um die Quittung.
Kurzum: dann war der ganze Spuck vorbei & man entliess uns grosszügigerer Weise ohne zu bezahlen.

Das gleiche erlebten wir vor zwei Jahren von Pandamatenga Richtung Kasane. Auch da wurden wir gestoppt, in Folge zu schnellen Fahrens Als wir eine Quittung verlangten, meinten die drei Polizisten, sie kämen uns entgegen, wenn wir bar bezahlen würden.
Schlussendlich wurden wir mit 100 Pula entlassen, anfänglich war die Rede von 400 Pula.
Wir verlangten einen Ausweis von einem Polizist, er zeigte uns den.

Uns war die ganze Sache schleierhaft, aber wir wollten weiter & so bezahlten wir.
Wir hörten unterwegs auch von anderen Touris solche Räubergeschichten.

Ja das scheint so eine miese jahrelange Taktik zu sein & vermutlich zieht sie bis heute.

Ob mit echten oder unechten Polizisten, das sei dahin gestellt.

Gruss Margrit
7’317 Beiträge · seit 200627. Aug. 2015 ·
... ich habe inzwischen in mehreren Ländern Begegnungen mit falschen und noch mehr mit echten Polizisten gehabt, die gerne nebenbei ein bisschen Geld verdient hätten. Bisher habe ich das immer freundlich und bestimmt ausdiskutiert und nie erkennen lassen, dass ich in Zeitdruck bin oder mich die ganze Geschichte nervt. Irgendwann haben die keine Lust mehr, wenn sie merken, dass es beim nächsten Tourist oder Autofahrer einfacher geht. Habe da auch schon ab und zu 90-120 min auf 'ner Polizeiwache verbracht unter Androhung von Gefängnis. Besonders toll ist es, wenn Schichtwechsel ansteht, und die einen Touristen dort haben, über den sie noch Bericht schreiben müssen für die Ablösung. Dann haben sie nicht nur kein Geld bekommen, sondern auch noch zusätzliche Arbeit. Wenn man nicht spätestens dann gehen kann, hat man womöglich tatsächlich ein Problem.

Ich muss allerdings sagen, dass die allermeisten Polizisten äußerst freundlich und hilfsbereit waren. Ich habe schon häufig auf oder bei Polizeiwachen im Zelt übernachten dürfen oder bei Polizisten zuhause. Sie haben mir zu Fuß nicht nur den Weg gezeigt, sondern mich bis zu 2 km dorthin geführt, vor Banken auf mein Fahrrad aufgepasst, mir mit dem Polizeiwagen als Leitfahrzeug den Weg zu einer Unterkunft gezeigt und dann dort sogar zweimal noch einen günstigeren Preis ausgehandelt. Nach den ganzen Horrorgeschichten, die ich vor meinen Reisen über Polizisten und Zöllner in Afrika gelesen und gehört hatte, war das in Summe eine positive Überraschung. Und die wenigen Ausnahmen ... damit muss man in Afrika halt mal rechnen.

Solche Dinge gibt es aber auch hierzulande und ich erzähle noch ein persönliches Erlebnis von vor einigen Jahren im Rhein-Main-Gebiet zur Hauptverkehrszeit. Das hat mich nämlich viel mehr schockiert, dass solche Dinge auch bei uns passieren.
An einem viel befahrenen Autobahnkreuz stand direkt nach der Abfahrt ein Fahrzeug im Grünstreifen. Ich habe mich noch gewundert, aber das dauerte nur kurz. In dem Bogen zur nächsten Autobahn standen dann nämlich etwa fünf Polizeiwagen mit je mindestens zwei Mann Besatzung und haben alle Alleinfahrer (kein Zeuge dabei) rausgewunken und sie beschuldigt, ohne angelegten Gurt gefahren zu sein. Als ich antwortete, er sähe ja, dass ich angeschnallt wäre, bejahte er das und verwies darauf, dass ihn aber der Kollege im Grünstreifen verständigt habe. Aufgrund der geringen Entfernung wäre das kaum möglich gewesen. Als ich verlangte, den Kollegen dort zu sprechen, wurde mir das verweigert.
Mir wurde angeboten, die Strafe an Ort und Stelle zu zahlen, was ich nicht getan habe. Stattdessen habe ich mit anderen Fahrern, die ebenfalls ungerechtfertigt angehalten wurden, die Telefonnummern getauscht und wir uns verständigt, dass jemand, der am Ende zahlen muss, die anderen verständigt. Am Ende habe ich auf meinen schriftlichen Widerspruch auf den Bußgeldbescheid hin nichts mehr gehört. In der Zeit, die ich dort verbrachte, war aber zu erkennen, dass jeder Polizist, der einen Fahrer wieder fahren ließ, sofort den nächsten Alleinfahrer wieder anhielt.

Ergänzung: Da gab es zwischendurch keinen Kontakt über Funk. Der erste Wagen stand nur als Alibi dort.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2015
1’525 Beiträge · seit 201127. Aug. 2015 ·
...Auto und Polizisten sind echt..........denk ich mal.....Korruption eben.........

dass in der AZ ein Bericht ist, könnte intern zu Nachforschungen führen, zu

wünschen wäre dies.......

BMW
1’250 Beiträge · seit 200928. Aug. 2015 ·
Guten Morgen,

Auto und Polizist waren echt; ist uns auch schon passiert. Damals waren wir noch "erschrocken" (in einer Baustelle sollten wir ein Stoppschild überfahren haben).
Kurz hinter der Baustelle kam uns das Polizeiauto auf unserer Fahrspur mit Blaulicht entgegen 😠

Leider wussten wir eben nicht, dass das "Bußgeld" z.B. auch auf jeder Polizeidienststelle in der Umgebung und auch noch Tage später bezahlt werden kann. Sogar 14 Tage später hätten wir es noch in Windhoek bezahlen können.
Dann hätte der Polizist aber ein Bußgeldmandat ausstellen müssen........
Nach dem Namen und der Telefonnummer fragen und gleich die Autonummer des Polizeifahrzeugs notieren, dann lassen sie wohl von ihrem Vorhaben des Betrugs ab.

Der Bericht in der AZ wird nichts bewirken, leider. Keiner hat Interesse daran, solche Vorfälle zu verhindern bzw. "Nachforschungen" anzustellen.

Einen schönen Tag wünscht
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
403 Beiträge · seit 200628. Aug. 2015 ·
[Der Bericht in der AZ wird nichts bewirken, leider. Keiner hat Interesse daran, solche Vorfälle zu verhindern bzw. "Nachforschungen" anzustellen.

Einen schönen Tag wünscht
Elch[/quote]

Aber man kann sich wirklich die Auto NR. merken & nach einem Ausweis verlangen. Meistens dann merken es auch die "Polizisten", dass es nicht so ring geht mit der Abzockerei.

& das ist ja schon was.

😎 Gruss Margrit
2’047 Beiträge · seit 200728. Aug. 2015 ·
Hallo,
es ist in Namibia nicht üblich, dass sich Polizisten auf dies Art und Weise ein Zubrot verdienen. Ich habe in Namibia fast keine schlechten Polizeierfahrungen in dieser Art, nur sind sie manchmal sehr wenig arbeitsfreudig. City Policre in Windhuk ist auch da ein positives Beispiel.

Korruption ist lästig, aber eben auch immer mal hilfreich, gerade in Afrika. Ich reise eben schon sehr lange ins südliche Afrika und irgendwann bekam Namibia, ich glaube von einem skandinavischen Land diese verdammten Laserpistolen spendiert. Damit war es nicht nur der fehlende Sicherheitsgurt sonden auch die Geschwindigkeitsübertretung, die mich manchmal in Kontakt zu den netten Polizisten brachte. Meist war das offizielle Mandat mit einer kleinen Zuwendung ohne Quittung zu umgehen. DAs war offen angeboten und für beide Seiten eine Lösung eines Problems.

Dann nahm die anti corruption commission (ACC) die Arbeit auf. Scheinbar fuhren die auch mit Videotechnik ausgestattet gezielt in Polizeikontrollen und boten den Polizisten eine Alternative zur Strafe ohne Quittung und wenn die drauf ein gingen waren sie den Job los. Das schaffte kurzzeitig erhebliche Personalfluktuation und für mich war die günstige Lösung weg, weil keiner ging mehr auf ein Angebot ein. Eigentlich gut - eigentlich.

Aber es nervt halt, wenn ich am roadblock stehe und wegen einem versiegelten Schaden am Rande der Scheibe gemaßregelt werde, während verkehrsunsichere, völlig überladene oder ein Auto mit halb zerstörter Frontscheibe ungehindert passieren, nur weil die Fahrer passender Hautfarbe habe. Und seitdem die Strafen so saftig erhöht wurden ist wohl wieder das Fenster für diverse Nebeneinnahmen weit offen.

Ich empfehle Vorkommnisse einfach dem ACC zu melden, das geht über deren Internetseite ganz einfach und die sind erstaunlich effektiv. Leider sieht es dann vor Gericht wieder anders aus, aber alleine die öffentliche Anklage ist schon wirksam bzw. in unteren Rängen kostet es sehr schnell den Job.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
16,9k Beiträge · seit 201222. Jan. 2024 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2026
16,9k Beiträge · seit 201231. Jan. 2024 ·
PROBLEM DER BETTELNDEN KINDER

... Die Stadtpolizei ist kaum sichtbar und andauernd werden Windhoeker Straßenkreuzungen geradezu von Kindern und Jugendlichen überschwemmt, die von ihren Eltern zum Betteln animiert werden. ...
... Die einfachste Zielscheibe sind unsere Touristen, da diese nicht wissen, wie sie auf solche Drohungen zu reagieren haben. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201220. März 2024 ·
Nicht funktionierende CCTV-Kameras in Windhoek:

City police mum on repair cost of non-functioning CCTV cameras

Besonders interessant:

.... A 2015 Namibian newspaper article revealed a N$25 million investment in surveillance equipment, yet highlighted widespread dysfunctionality within the system. ...
Reports indicated that most cameras were non-operational. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201213. Mai 2024 ·
MTC donates over 200 cameras to CoW to fight crime

Die Stadt Windhoek (CoW) und MTC haben sich zusammengetan, um die Sicherheitsmaßnahmen in Windhoek zu verbessern.
Die beiden Institutionen unterzeichneten eine Absichtserklärung, in deren Rahmen MTC der Stadt Windhoek etwa 200 Videoüberwachungskameras (CCTV) spendete, um die Überwachung von Kriminalitätsschwerpunkten an mehr als 40 Orten in ganz Windhoek zu ermöglichen.
Zu den Hotspots gehören Havanna, Wernhill Park, Rocky Crest, die Polizeisperre Rehoboth, Dorado Park, das zentrale Geschäftsviertel sowie Otjomuise und die umliegenden Gebiete. ...



LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201205. Juni 2025 ·
Windhoek erhält 25 neue Überwachungskameras

... Im Rahmen dieser Partnerschaft spendet PowerCom 25 moderne CCTV-Kameras an die Stadtpolizei von Windhoek. Die Kameras sollen an strategisch wichtigen und risikoreichen Standorten in der Hauptstadt installiert werden. ...
... Die Stadtpolizei betreibt bereits 153 Kameras im Rahmen ihrer Smart-Policing-Strategie. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201204. Sept. 2025 ·
#aznamnews: Elektronische Geräte im Auto bleiben sichtbar!

... Das Problem liegt vor allem darin, dass viele ihre Geräte nicht vollständig ausschalten, sondern lediglich in den Ruhemodus (Sleep Mode) versetzen. Wie bei vielen anderen Apps, die ursprünglich zum Wohl der Allgemeinheit entwickelt wurden, kann auch die App „BlueRadar“ von Kriminellen missbraucht werden. Installieren sie diese auf ihrem Handy, können sie sämtliche elektronischen Geräte in ihrer unmittelbaren Umgebung aufspüren. ...

NMH hat diese App ausprobiert und kann bestätigen, dass sie tatsächlich das tut, was oben beschrieben und in diesem Videoclip gezeigt wird: https://q.my.na/4FUZ ...




Und auch die Facebook Seite Tourismus berichtet heute darüber => klick

... Die beste Verteidigung: Lassen Sie keine elektronischen Geräte im Fahrzeug. Wenn Sie das tun, stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug von eindeutig identifizierten Sicherheitskräften bewacht wird – nicht von zufälligen Autowächtern. Dasselbe gilt natürlich auch für Pässe und andere Ausweisdokumente.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201211. Feb. 2026 ·
Zwar nicht die AZ, aber betrifft die Sicherheit der Touristen:


Inspector-General takes direct control of tourism protection


Der Generalinspektor übernimmt die direkte Kontrolle über den Tourismusschutz:
...
Shikongo erklärte, dass die Entscheidung den Tourismus als strategische Säule der namibischen Wirtschaft anerkenne und dem wachsenden Bedarf an einem verbesserten, spezialisierten und koordinierten Schutz von Touristen, touristischer Infrastruktur und damit verbundenen Aktivitäten Rechnung trage.

Mit sofortiger Wirkung wird die Tourismusschutz-Unterabteilung vorübergehend von der regionalen auf die direkte nationale Aufsicht verlagert, um die Führung und Kontrolle zu stärken, die Koordination auf nationaler Ebene zu verbessern und ein einheitliches operatives Vorgehen an touristischen Standorten im ganzen Land zu gewährleisten.

Shikongo erklärte, die Abteilung für Tourismusschutz sei eine spezialisierte Strafverfolgungseinheit, die zum Schutz von Touristen, der touristischen Infrastruktur und des Gesamtimages der namibischen Tourismusbranche eingerichtet wurde. Ihr Auftrag konzentriert sich auf die Prävention, Untersuchung und Verfolgung von Straftaten, die Besucher und touristische Dienstleistungen betreffen, und gleichzeitig auf den aktiven Schutz des Rufs des Landes als sicheres Reiseziel.

Zu den Hauptaufgaben gehören sichtbare Streifen zur Verbrechensverhütung in Tourismuszonen wie Hotels, Flughäfen, Nationalparks und wichtigen Sehenswürdigkeiten sowie die Untersuchung von Straftaten gegen Touristen, einschließlich Diebstahl, Betrug, Raub, Körperverletzung und organisierter Betrügereien.

Schnelle Reaktion und zügige Fallbearbeitung haben Priorität, um Reputationsschäden für das Land zu minimieren.

Die Einheit leistet Touristen zudem Soforthilfe und Opferbetreuung und arbeitet bei Vorfällen eng mit Botschaften, Konsulaten und Reisebüros zusammen. Die Informationsbeschaffung und -analyse ist ein zentraler Bestandteil der Operationen und zielt auf kriminelle Trends, Syndikate und Wiederholungstäter in Tourismusgebieten ab.

Er erklärte, die Zusammenarbeit mit Hotels, Reiseveranstaltern, Transportunternehmen, Tourismusbehörden, örtlichen Polizeistationen und privaten Sicherheitsfirmen bilde die Grundlage der Arbeit der Einheit. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören die schnelle Reaktion auf Notfälle im Tourismusbereich, Fälle vermisster Touristen und Unfälle, Initiativen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Sicherheitsfragen, der Schutz der touristischen Infrastruktur sowie die Unterstützung von Ermittlungen im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Kriminalität, die den Tourismus beeinträchtigt.
...



LG
Logi