JOJollepischThemenstarter50 Beiträge · seit 201503. Juli 2015 · #1
Hallo Liebe Forummitglieder,
wie so viele Neulinge würde ich gerne eure Erfahrung und Hilfe nutzen um die Machbarkeit unserer Route zu eruieren. Als Namibia- und 4x4-Neulinge tun wir uns etwas schwer daran die Fahrzeiten sowie die sinvollen Aufenthaltszeiten an den einzelnen Orten einzuschätzen.
Wir, dass bin ich und zwei Freundinnen, welche ab September ihr Praxissemester an einer Schule in Otjivero machen. Die Reisezeit wird 04.12-21.12. sein.
So nun unsere Reiseidee. Wir bitten um Hinweise und evt. Verbesserungsvorschläge.
Unsicher bin ich mir noch an folgenden Stellen:
- Okaukuelo (Etosha) nach Torra Bay: Kriegt man es an einem Tag hin? - Lohnt sich ein Tag in Walvis Bay? Wir wollten die Lagune und die Stadt besichtigen - Fish River Canyon: Schafft man es ohne Hetze sich den Canyon anzusehen und am gleichen Tag noch bis nach Keetmanshoop zu fahren? - Die Tour von Keetmanshoop nach Windhouk zurück gefällt mir noch nicht so wirklich (aber auch nur weil ich über Mariental noch nichts gelesen habe). Gibt es hier Verbesserungsvorschläge? Schaffe ich die Tour in zwei Tagen?
Vielen Dank Michael
Burschi4'140 Beiträge · seit 200903. Juli 2015 · #2
Hallo Michael, zuerst mal willkommen im Forum. Meiner Meinung nach machst du die üblichen Namibia-Erstbesucher-Fehler: Du fährst zu viel in zu wenigen Tagen. Vergiss nicht, du hast einen Kilometerschnitt von nicht mehr als 80 km/h, bei Gravelroads manchmal noch weniger, das macht die Distanzen schon sehr groß. Den Ausflug nach Torra Bay würde ich z.B. ganz weglassen und dafür ene Übernachtung im Erongo einplanen. (Ameib, Spitzkoppe o.ä.) Walvis Bay als Übernachtungsort ist nicht sehr gut gewählt. Der Ort ist ein Industrieort, den Hafen und die Lagune hast du in kurzer Zeit besichtigt, das war´s dann. Viel besser wäre Swakopmund, da gibt es wesentlich mehr zu sehen und empfehlenswert wäre z.B., eine Delfin Tour (da kannst du die Bescihtigung von Walvis gleich mit verbinden) und eine Living Desert Tour. Mit dem Schluss hast du Recht, die Fahrt von Keetmannshoop nach Windhoek ist nicht wirklich prickelnd. Nun ergibt sich grundsätzlich die Frage, ob du die Tour nicht anders herum planst, d.h. mit dem Süden anfängst und dann Etoscha an den Schluss legst oder evtl. auch auf Lüderitz verzichtest und dafür die Tour im Norden mit dem Damaraland etwas entspannter angehst. Es gibt übrigens oben recnts eine Suchfunktion, die dir bei manchen Dingen vielleicht witer hilft. Gruß: Burschi
Im wesentlichen hat Burschi ja schon auf die grundlegenden "Planungsfehler" aufmerksam gemacht. Ich halte die Tour auch für zu lange und würde den Abschnitt nach Fishriver und Lüderitz streichen, dafür den Rest etwas entspannter machen. Wenn man den Norden macht sollte man m. E. nicht weiter als Mariental in den Süden fahren, außer man ist mehr als 3 Wochen unterwegs.
11/12/13.12. -> Swakopmund (kannst Du ohne Probleme von Okaukuejo hinfahren) ab 15.12. alles weglassen und im Damaraland, Kalahari vorher einplanen.
Meine Route als Ersttäter würde so aussehen: Windhoek (1 Nacht) Kalahari (2) Sesriem/Sossusvlei (2) Swakopmund (3) Damaraland (2) Etosha-West (1) Etosha-Zentral (2) oder außerhalb Etosha-Ost (2) Waterberg o.ä. (2)
Bedenke, dass ihr in der großen Ferienzeit reisen wollt. Da sind tausende Südafrikaner in Namibia unterwegs, die v.a. Camping machen. Bedenkt das bei Eurer Planung für Campingplätze
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Also, bezüglich Walvis Bay teile ich die Meinung von Burschi. Das würde ich komplett durch Swakopmund ersetzen. Hier gibt es wesentlich mehr zu sehen.
Ich würde weiterhin empfehlen, Lüderitz wegzulassen. Das ist bitter, weil dieser Ort sehr schön ist und auch einen Abstecher zu Kolmanskop lohnt, aber man kann - grade bei einer Erst-Tour - in NAM nicht alles auf einmal machen.
Die so gewonnene Nacht würde ich in den Fish River Canyon investieren, eine weitere Nacht im wunderschönen Canyon Roadhouse. Meiner Meinung nach ist bei einer Erst-Tour der Fish River Canyon etwas mehr ein "Muß" als Lüderitz, wenn man das so sagen darf. Lüderitz hebt Euch auf für einen weiteren Urlaub in NAM.
Da bin ich schon bei Deiner Frage Nr. 2:
Die Route vom Canyon nach Keetmanshoop geht nach Norden via C37, C12 und B4. Sind etwas über 200 km, wobei C37/C12 komplett Gravel Pad ist. Für die Gesamtstrecke solltet Ihr mit gut 3 Stunden rechnen, Fotostops nicht mitgerechnet.
Weiterhin beachte, daß die Anfahrt vom Roadhouse zum Canyon (C37 nach Süden via Hobas - Permit 90 NAD/Person und Tag) allein schon gut 30 Minuten dauert. Das käme später dann bei der Fahrt nach Keetmanshoop noch obendrauf. Und rechnet noch einen Puffer für eventuelle Besorgungen / Tanken in Keetmanshoop drauf.
Ihr hättet also 4 Stunden reine Fahrzeit an diesem Tag, und wollt noch den Canyon besichtigen plus eventueller Puffer.
Gut, im Dezember ist es abends länger hell, also "machbar" wäre es. Aber nicht ohne Hetze. Denn einerseits solltet Ihr an diesem Tag früh aufstehen, andererseits dann um die Mittagszeit spätestens den Canyon besichtigt haben und abfahren. Und selbst dann würdet Ihr bestenfalls am späten Nachmittag erst in Keetmanshoop ankommen. Der ganze Tag voller Hetze, nicht viel gesehen, weder vom Canyon noch auf Pad. Nicht schön.
Der Canyon ist so faszinierend, da kann man die Zeit schnell vergessen, und es wäre, finde ich, schade, da durchzuhetzen. Nehmt Euch doch lieber einen ganzen Tag für den Canyon Zeit.
Übrigens, ein von euch eventuell geplanter Besuch des Köcherbaumwaldes bei Keetmanshoop lohnt nach meiner Erfahrung nicht. Das kostet nur Geld, und in der Region auf den Hügeln wachsen die überall wild, da habt Ihr die umsonst.
Nächster Punkt: Für die folgende Fahrt von Keetmanshoop nach Mariental (Ihr habt wahrscheinlich die Anib Lodge) würde ich Euch nicht die Route auf der B1 empfehlen. Das ist zu langweilig. Warum nicht ab Keetmanshoop via C17 / C15 nach Stampriet und von dort aus die C20 zur Anib?
Ist natürlich etwas mehr Strecke, Ihr solltet morgens auch nicht zu spät abfahren, aber Ihr seht auf der Route wesentlich mehr (Köcherbäume; auf der C17 hinter Koes schneidet die Pad die Kalahari-Dünen senkrecht an, es geht hoch und runter, ein Traum; an der C15 - parallel zum Auob - sind neben der Pad einige dt. Mahnmale/Gedenksteine des Nama-Aufstandes von 1905, es ist eine wildromantische Landschaft mit Plateaubergen, der wilde Westen Namibias, viele Rinderverladeanlagen). Die C20 ist wieder gut ausgebaute Teer Pad.
Sind natürlich alles nur Vorschläge von mir. Glaubt mir, Ihr werdet nach dieser Reise wieder nach Namibia kommen, es ist ein unglaublich faszinierendes und fesselndes Land.
Euch noch viel Spaß bei der Planung, viel Vorfreude und natürlich einen wunderschönen Urlaub.
Viele Grüße Thomas
JOJollepischThemenstarter50 Beiträge · seit 201503. Juli 2015 · #6
Hallo zusammen,
danke für das erste Feedback.
Wie ihr schon geschrieben habt, tut man sich als Neuling unheimlich schwer die Straßenverhältnisse einzuschätzen, was ist Asphalt? Was Gravel? Und somit auch die Reisegeschwindigkeit.
Die Tipps mit Walvis Bay und Swakopmund schau ich mir auf jeden Fall mal an.
Ich wollte Etosha als erstes machen, da man ja dort auf jeden Fall die Camping Plätze vorbuchen muss. Hatte schiss, dass wenn es am Ende zu knapp wird oder man sogar ne Panne hat das dann nicht mehr schafft. Und Fish River Canyon hatte ich zuerst auch weggelassen, aber die beiden Damen wollen da auf jeden Fall hin 😵
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201103. Juli 2015 · #7
Jollepisch schrieb: Wie ihr schon geschrieben habt, tut man sich als Neuling unheimlich schwer die Straßenverhältnisse einzuschätzen, was ist Asphalt? Was Gravel? Und somit auch die Reisegeschwindigkeit.
Hallo Michael,
geh' doch mal oben auf den Reiter "Karten", da wählst Du per Haken Namibia Nord und Süd aus. Nur die "B"-Straßen sind asphaltiert, der Rest ist Gravel - mal besser, mal schlechter. Diese Pisten werden regelmäßig geglättet - wie mit einem Schneeschieber. Wenn die D707 zur Koiimasis Ranch längere Zeit nicht gegradet wurde, kannst Du da mit einem Kompaktwagen mit 30 kmh fahren... Ansonsten stehen in den Karten, neben den Km-Angaben, auch die veranschlagten Zeiten.
Deine Route ist schon für 3 Wochen recht voll, bei 17 Tagen sehr sportlich! Die 1 Ü in Koiimasis finde ich sehr schade, zumal man schon 30-45 Min benötigt, um von der Abfahrt Straße zur Farm zu kommen! Terra Bay würde ich ebenso streichen und die Damen finden Swakop sicher reizvoller als Walvis Bay.
Nur die "B"-Straßen sind asphaltiert, der Rest ist Gravel
das ist aber ein sehr allgemein gehaltener Tipp 🙂 Es gibt auch zig asphaltierte C-Straßen, mittlerweile sogar einige asphaltierte D-Straßen. Dieser Link hilft ganz gut wenn es um einzelne Straßen geht: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Straßen_in_Namibia
Viele Grüße aus dem heute warmen Windhoek Christian
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Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201103. Juli 2015 · #9
Hallo Christian,
oh, vielen Dank für die Richtigstellung - das hatte ich anders in Erinnerung! (Die "zig asphaltierten C-Straßen" sind mir auf unseren Touren dann nicht aufgefallen, gefühlt sind wir auf der Runde, die Michaels sehr ähnelt, nur auf Gravel gefahren -mit Ausnahme der B-Straßen.) War allerdings schon 2011.
Viele Grüße Strelitzie
Altiplano6 Beiträge · seit 201503. Juli 2015 · #10
Hallo allerseits,
neben den - in der Tat bei der Planung sehr hilfreichen - Zeitangaben ist in den T4A-Karten doch auch die Art des Straßenbelags eingezeichnet (farbcodiert, siehe Legende auf der südlichen Hälfte der Namibiakarte).
Schöne Grüße, Dirk
Martina56573 Beiträge · seit 201403. Juli 2015 · #11
Jollepisch schrieb:Hallo Liebe Forummitglieder,
wie so viele Neulinge würde ich gerne eure Erfahrung und Hilfe nutzen um die Machbarkeit unserer Route zu eruieren. Als Namibia- und 4x4-Neulinge tun wir uns etwas schwer daran die Fahrzeiten sowie die sinvollen Aufenthaltszeiten an den einzelnen Orten einzuschätzen.
Wir, dass bin ich und zwei Freundinnen, welche ab September ihr Praxissemester an einer Schule in Otjivero machen. Die Reisezeit wird 04.12-21.12. sein.
So nun unsere Reiseidee. Wir bitten um Hinweise und evt. Verbesserungsvorschläge.
Unsicher bin ich mir noch an folgenden Stellen:
- Okaukuelo (Etosha) nach Torra Bay: Kriegt man es an einem Tag hin? - Lohnt sich ein Tag in Walvis Bay? Wir wollten die Lagune und die Stadt besichtigen - Fish River Canyon: Schafft man es ohne Hetze sich den Canyon anzusehen und am gleichen Tag noch bis nach Keetmanshoop zu fahren? - Die Tour von Keetmanshoop nach Windhouk zurück gefällt mir noch nicht so wirklich (aber auch nur weil ich über Mariental noch nichts gelesen habe). Gibt es hier Verbesserungsvorschläge? Schaffe ich die Tour in zwei Tagen?
Vielen Dank Michael
Hallo Michael,
wir waren dieses Jahr im Mai 17 Tage in Nambiia, sind nicht gecampt aber sonst war es ziehmlcih die gleiche Tour, die Du hier planst.
Ich empfehle Dir meinen Reisebericht zu lesen aber trotzdem antworte ich gerne kurz auf Deine konkreten Fragen:
Okaukuejo nach Torra Bay, finde ich zu weit. Wir hatten schon Mühe es von Okaukuejo einigermassen entspannt nach Twyfelfontein zu schaffen, es war ein ziemlicher Ritt. 😉
Walvis Bay, weiß ich nicht, aber ich kann, wie viele vor mir, wärmstens Swakopmund empfehlen. 2 Nächte ist hier ideal, um wenigstens eine Tour am zweiten Tag zu machen. Wir haben die Desert Living Tour gemacht und sehr genossen. 😄
Fish River nach Keetmannhoop. Vom Canyon Roadhouse ist man in 1,5 bis 2 Stunden in Keetmannhoop. Wir haben den Canyon am Nachmittag vorher bei der Ankunft von Lüderitz bzw. Kolmannskoppe besichtigt aber es war natürlich nicht intensiv aber es gab einen ganz guten Eindruck. Wir sind dann am 2ten Tag vom Canyon Roadhouse bis Kalkrand (1-5 bis 2 Std. südlich von Windhoek) gefahren in einem Rutsch und das habe ich auch als sehr anstrengend empfunden, da man wirklich keine Zeit hat, irgend etwas auf dem Weg zu besichtigen. Mein Rat: Versucht noch 1-2 Nächte vor Eurem Rückflug in der Kalahari zu bleiben, es ist traumhaft und ideal zum An- oder Abschied nehmen von Namibia.
Dein Plan nach Norden zu starten, kann ich nur unterstützen. Wir haben es auch so gemacht und es hat uns sehr gut gefallen und wir haben es nicht bereut. Die meisten Leute fahren anders herum aber warum nicht anders fahren als andere?? 🙂
JOJollepischThemenstarter50 Beiträge · seit 201503. Juli 2015 · #12
Zu Torra Bay und Walvis Bay: Die Route am Meer entlang habe ich mir ausgesucht, weil ich die szenerisch sehr reizvoll finde und auch einzigartig für Namibia. Dabei dient Torra Bay eigentlich nur als Schlafplatz.
Walvis Bay hatte ich mir hauptsächlich wegen der Laguna ausgesucht. Wenn man aber auch relativ einfach/chnell von Swakopmund dahin eine Tour machen kann, dann würde ich dies natürlich bevorzugen. Über Walvis Bay muss ich ja dann um auf dem schnellsten Weg Richtung Süden zu kommen.
Der Hinweis mit den Karten finde ich sehr hilfreich. Wusste bisher nicht, dass es dies gibt. Werde ich mir mal intensiv anschauen.
Die Route am Meer entlang habe ich mir ausgesucht, weil ich die szenerisch sehr reizvoll finde und auch einzigartig für Namibia. Dabei dient Torra Bay eigentlich nur als Schlafplatz.
Lohnt sich nicht als reine Fahrtstrecke, zumal Du eh die Hauptstraße nicht wirklich verlassen kannst. Wenn Du unbedingt den äußersten Süden mit drin haben willst, dann hier ein weitere Vorschlag von mir:
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
JOJollepischThemenstarter50 Beiträge · seit 201523. Juli 2015 · #14
Hallo zusammen,
zunächst nochmal vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise.Ich habe mir das ganze einmal genau angesehen und die Route dahingehend etwas optimiert.
Bezüglich der Fahrtzeiten habe ich mir sowohl die Karten hier im Forum genau angesehen, wie auch den Reisebericht von Martina zu Grunde gelegt. Sie ist die Tour schließlich schon mal gefahren 🙂
Vieleicht könnt ihr ja nochmal drüber schauen, vor allem ob die Fahrzeiten so realistisch sind.
Vielen Dank im voraus MIchael
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200723. Juli 2015 · #15
Die Fahrtzeiten (auch die laut Bericht erscheinen mir teilweise sehr sportlich ehrlich gesagt. Oder es stimmen die Kilometer nicht (hab das jetzt nicht nachgemessen).
Windhoek-Waterberg: 296 km. Wenn man das in 2:45 schaffen will, muss man die ganze Zeit ~ 120 km/h fahren, um den Zeitverlust bei der Fahrt aus Windhoek und durch die Ortschaften ausgleichen zu können. Auch wenn das alles Asphalt ist, würde ich mal von 3:15 - 3:30 ausgehen.
Namutoni - Halali: 121 km. Höchstgeschwindigkeit im Park sind 60 km/h, abgesehen, dass man da ohnehin nach Tieren Ausschau hält, sind die 1:50 nur unter Missachtung der Parkregeln zu schaffen.
Torry Bay - Swakopmund: 344km. 3:15 ist auch hier meiner Meinung nach zuwenig. Auch da müsste man die ganze Zeit ~ 120 km/h fahren, um auf den Schnitt über 100 km/h zu kommen.
Lüderitz - FRC: 384km. Auch hier: das in 3:30 bedeutet 120 km/h die ganze Zeit.
Keetmanshoop - Mariental: 230km. 2 Stunden bedeutet einen *Schnitt* von 115 km/h. Heisst auch hier, mindestens 120-125 km/h die ganze Zeit...
Mariental - Windhoek: 268km. 2:10 würde einen Schnitt von 120km/h bedeuten, da musst du die ganze Zeit mindestens 130 km/h fahren...
Ich persönlich würde davon ausgehen, dass man - ohne zu rasen und sich nur auf die Straße zu konzentrieren - auf Asphalt mit einem *Schnitt* von ~90 km/h und auf Gravel mit einem *Schnitt* von 70 km/h rechnen sollte.
Mehr ist meiner Meinung nach bei einer Urlaubsreise unrealistisch.