PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201205. Apr. 2015 · #1Hallo,
Der sambische Teil in diesem Forum ist sehr kurz gehalten, wo bekomme ich denn aktuelle Informationen über
Sambia her?
Wer kann mir Infos dazu geben?
ganz lieben Dank im voraus
lg
paulinchen
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. Apr. 2015 · #2Guten Abend,
stelle doch Deine konkreten Fragen einfach mal.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201205. Apr. 2015 · #3Hallo Wolfgang und andere,, 🙂
Geplant ist Anfang Dezember bis Anfang Januar, daher also
- natürlich ist niemand der Wettergott, aber wie es in Sambia zu dieser Zeit, eher riskant oder eher wie z.B.
nördliches Botswana/Namibia?
- gibt es gute Campingmöglichkeiten oder ist es eher schwierig? Wie flexibel kann man sein? Wie sind die
Campsites organisiert?
- welche Nationalparks sind toll? Und warum? Oder gibt es Tips für etwas Neues - man nennt es "Geheimtips"?
- gibt es Infos zu Besonderheiten wie Korruption, Kontrollen, Grenzübertritten ( welche besser nicht.... )?
ich habe sicher noch mehr Fragen, das so spontan runtergeschrieben...
lg
paulinchen
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201205. Apr. 2015 · #4Zambia ist eher easy, Campingmöglichkeiten nicht so üppig.
Plane mal eher eine Reise, evrl. mit Hupe Reiseführer, und stelle Fragen.
Zambia ist nicht riskanter als andere Länder, die Menschen je nach Region eher freundlich.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. Apr. 2015 · #5... zu den Nationalparks kann ich nichts sagen. Die habe ich mit dem Fahrrad nur gestreift.
Zum Übernachten habe ich mir immer nur spontan Gedanken gemacht und immer etwas gefunden, bin aber auch nicht so anspruchsvoll.
Korruption und Kontrollen waren kein Thema, die Grenzübertritte nach Zimbabwe zwischen Livingstone und Victoria Falls und auf dem Rückweg weiter östlich (Name vergessen, irgendwas mit C) waren eine Sache von Minuten. Mit dem Auto mag das aber anders ausschauen.
Campsites außerhalb von Nationalparks habe ich nur in Lusaka und Livingstone in Erinnerung, auf der anderen Seite noch in Victoria Falls. Ansonsten habe ich mein Zelt immer bei irgendwelchen Hütten aufgestellt oder eine feste Unterkunft aufgesucht. Die Menschen empfand ich als hilfsbereit und freundlich.
Wenn Kontakt zu Einheimischen gewünscht ist, einfach mal eine Chibuku-Bar aufsuchen. Muss man ja nicht gerade bei Dunkelheit machen. Als Frau alleine allerdings vielleicht auch nicht tagsüber.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Sanne2'462 Beiträge · seit 200605. Apr. 2015 · #6Hallo Paulinchen,
wir waren im September/Oktober 2013 in Sambia und hatten außer im North Luangwa nichts vorgebucht, da kann man aber im Park auch nicht campen. Ansonsten war es nie ein Problem, noch eine Campsite zu finden - weder im Kafue, noch South Luangwa oder Lower Sambesi. Oft sind die Campsites an Lodges/ Camps angeschlossen und waren ausnahmslos sehr sauber und sehr schön, oft mit eigenen Ablutions.
Der Kafue NP ist landschaftlich mit dem Fluss sehr schön, im Buschland finden sich aber reichlich Tse-Tse-Fliegen. Im North und South Luangwa war das deutlich besser. Sobald man aber an die jeweiligen Flüsse kommt und damit auch an die Campsites gab es keine Tse-Tse mehr 🙂
Mir gefiel der South Luangwa am besten, wir haben dort im Wildlife Camp übernachtet, die bieten auch Game Drives (später abend) an, bei uns waren die Tiersichtungen absolut top und die Landschaft ist grandios.
North Luangwa würde ich nicht mehr machen, dort muss man in einem Camp übernachten, was zwar schön, aber doch recht teuer war. Dort wird offenbar immer noch stark gewildert, die Fluchtdistanzen der Tiere war enorm hoch.
Grenzübertritte hatten wir in Kazangula und am Lake Kariba nach Simbabwe. Beides war unproblematisch und ging sehr flott. Kontrollen gibt es nur auf den Hauptverkehrsstraßen und in Lusaka - zumindest war das damals so. Die Polizei war ausnahmslos sehr nett und vor allem an unseren Erfahrungen im Land interessiert. Auf dem Land war es nicht immer einfach, auf englisch-sprechende Menschen zu treffen, aber gern wurde dann jemand geholt 😉 Hilfsbereitschaft werdet Ihr oft antreffen, wir haben uns in Sambia sehr wohlgefühlt. Land und Leute sind zauberhaft. Die Straßen sind sehr bevölkert, Tiere, Radfahrer, langsame und extrem schnelle Auto- und LKW-Fahrer erfordern viel Konzentration. Die Straßen waren bis auf die Zufahrten zu den Parks sehr gut, den Chinesen sei dank... Plant nicht zu lange Streckenabschnitte, wenn Straßen mal unpassierbar oder schlecht sind, muss man oft lange Umwege fahren oder kommt nicht besonders gut voran.
Ein GPS würde ich für Sambia immer empfehlen, obwohl ich das sonst eigentlich nicht so mag. Aber die Beschilderung ist oft nicht sehr gut. Schilder gibt es zwar reichlich, aber oft sind die so ausgeblichen, dass sie nicht lesbar waren. Das GPS hat uns da häufiger gute Dienste erwiesen 😉
Wenn Du noch Tipps zu Camps/Campsites benötigst, sag Bescheid.
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
ALM2'319 Beiträge · seit 201105. Apr. 2015 · #7Hallo.
Kann mich Sanne nur anschließen. Sambia ist easy. Wir waren im letzten August dort. Die Leute sind ausgesprochen freundlich u hilfsbereit. Der Kafue NP und der South Luangwa NP sind der Hit. Im Kafue unbedingt ins Kaingu Camp. Dort würde ich aber reservieren, da nur drei Campsites vorhanden.
Alls weitere gerne in einer privaten Nachricht.
Frohe Ostern.
Alm
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201207. Apr. 2015 · #8Sanne schrieb:
Wenn Du noch Tipps zu Camps/Campsites benötigst, sag Bescheid.
Hi Sanne,
Vielen Dank für deine ausführlichen Infos, wenn wir tiefer in die Planung eingestiegen sind, komme ich gerne wieder auf dich zu... 🙂
Aber du hast mir schon sehr weitergeholfen.
lg
paulinchen
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201207. Apr. 2015 · #9Swakop1952 schrieb:Zambia ist eher easy, Campingmöglichkeiten nicht so üppig.
Plane mal eher eine Reise, evrl. mit Hupe Reiseführer, und stelle Fragen.
Zambia ist nicht riskanter als andere Länder, die Menschen je nach Region eher freundlich.
Hi Swakop,
Danke für dein Input. Ja, der Hupe liegt gerade auf dem Tisch, wenn wir konkret werden, melde ich mich wieder bei euch.
Aber danke für deine kurzen Hinweise für die richtige Richtung.. 🙂
lg
paulinchen
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201207. Apr. 2015 · #10Hallo Wolfgang,
lieben Dank für deine Gedanken, das macht mir den Einstieg in die Planungen einfacher.
Wenn´s konkreter wird, melde ich mich einfach wieder, bisher stehen ja nur Flüge und Fahrzeug. 🙂
lg
paulinchen
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201207. Apr. 2015 · #11ALM schrieb:
Kann mich Sanne nur anschließen. Sambia ist easy. Wir waren im letzten August dort. Die Leute sind ausgesprochen freundlich u hilfsbereit. Der Kafue NP und der South Luangwa NP sind der Hit. Im Kafue unbedingt ins Kaingu Camp. Dort würde ich aber reservieren, da nur drei Campsites vorhanden.
Alls weitere gerne in einer privaten Nachricht.
Frohe Ostern.
Hallo Alm,
Frohe Ostern auch dir, jetzt schon fast nachträglich. 😉
Danke für deine tips bezgl. der NP, auch des konkreten camps. Wo und wie man am besten in Sambia-NP vorbucht, wird mir ja wahrscheinlich der Hupe sagen können.
Wenn nicht, komme ich mit meinen Fragen wieder auf dich zu... 😎
lg
paulinchen
ALM2'319 Beiträge · seit 201107. Apr. 2015 · #12Guten Morgen.
Fast alle Camps kann man über das Internet buchen, denn fast alle Camps haben eine eigene Internetseite.
Zwischen Lusaka und Livingstone kann ich die Moorings Farm empfehlen. Dies ist ein "Bauernhof" mit angeschlossener Community (oder umgekehrt, wie man es sehen mag). Die Campsite ist riesengroß und die Sanitäranlage tiptop gepflegt.
Lediglich das Grunzen der Schweine im Stall war etwas störend 😛
Gruß vom Alm