Namibia im Juni 2015

23 Antworten · 3'249 Aufrufe · gestartet 23. Feb. 2015 von BMG
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Themenstarter37 Beiträge · seit 201523. Feb. 2015 · #1
Hallo liebe Foriker!

Wir (Paar in den 40ern) haben gestern spontan das Condor Angebot genutzt und fliegen Ende Mai für gute 2 Wochen erstmalig nach Namibia.
Wir sind erfahrene Südafrika Reisende, werden nun das erste Mal in Namibia Station machen. Seit der Flugbuchung sind wir nun intensiv dabei eine Reiseroute auszuarbeiten. Klar ist, dass wir nicht vorhaben ganz Namibia bei der ersten Reise kennen zu lernen. Geplant ist im Moment eine Reise durch den nördlichen Teil Namibias mit Etosha als Hauptziel.

So ungefähr könnte das aussehen:

Landung am 30.5. abends. Unterkunft möglichst nahe am Flughafen.
31.5. - 3.6. Swakopmund, Unterkunft schönes kleines B&B oder SC Unit.
3.6. - 6.6. Vingerklip Lodge o.ä.
6.6. - 8.6. Dolomiti Restcamp, Etosha West
8.6. - 10.6. Okaukuejo Restcamp Etosha Mitte
10.6. - 12.6. Namutoni Restcamp Etosha Ost
12.6. - 15.6. Region Waterberg NP, im Camp oder schöne Lodge
15.6. - 16.6. Windhoek
16.6. Abends Rückflug.

Insgesamt sind das 17 Nächte. Gebucht ist noch nichts, verfügbar im Moment laut deutscher RVs alles.

In Südafrika buchen wir alles selbst und wohnen hauptsächlich in NPs. Wir bevorzugen Self Catering, besuchen aber auch ab und zu Restaurants. In Namibia scheint diese Art des Reisens nicht ganz so einfach zu sein. Kaum eine bisher gefundene Unterkunft in den NPs oder direkt drum herum bietet Küche/Kitchenette o.ä. Man muss ja schon Glück haben, wenn man eine Minbar im Zimmer hat. Am einfachsten würde sicherlich ein Womo/Dachzelt 4x4 diese Problem lösen. Das kommt aus verschiedenen Gründen für uns jedoch nicht in Frage.

Durch die von mir geschilderten Rahmenbedingungen entstehen bei mit folgende Fragen für die Reise.

1. Sind die nötigen Strecken realistisch? Laut Google Maps, ja! Keine Strecke über 400km aber wie sieht es in der Realität aus?
2. Die Flugankunft macht mir Bauchschmerzen. Im Dunkeln bis Windhoek würde ich gerne vermeiden. Ich habe im Forum schon die eine oder andere Lodge etwas näher am Flughafen gefunden. Teilweise bieten diese auch Transfers an. Ist das sinnvoll oder ist die Strecke Flughafen - Windhoek auch Freitags abends was Verkehr und Tiere auf der Straße an geht gut zu machen.
3. Die Restcamps (besonders Dolomiti) werden bei TA und ähnlich ziemlich negativ bewertet was den Pflegezustand betrifft. Ist das Jammern auf hohem Niveau und wird durch die Nähe zu den Tieren aufgehoben oder macht es mehr Sinn eine nette Unterkunft ausserhalb zu suchen und jeden Morgen in den Park zu fahren.
4. Bucht ihr die Camps in Namibia über nwr (Verlässlichkeit) oder über deutsche RVs wie dertour?
5. Gibt es im Netz eine Karte mit Pisten, Wasserstellen und Toiletten im Etosha NP. Bisher habe ich keine gefunden. Zur Not könnte ich versuchen mir die Honeyguide Map schon vorab zu besorgen.
6. Nach meinen bisherigen Recherchen würde ein normaler PKW ausreichen. Aus Bequemlichkeits- und Tiersichtungsgründen tendieren wir aber eher zu einem SUV. Oder haltet ihr ein 4x4 Fahrzeug für sinnvoller? Eventuell macht ja auch ein Fahrzeug von Britz ohne Campingausstatung Sinn. Da wäre ein Kühlschrank integrierbar und es gäbe auch ein zweites Reserverad. Was denkt ihr?

Viele Fragen für den ersten Beitrag. 😊 Ich wäre froh, wenn zumindest zu einigen Fragen Antworten möglich wären. Mir ist klar, dass es subjektive Erfahrungen wären, die geschildert werden. Da wären auch kontroverse Meinungen möglich und hilfreich. 🤪 😄

Ich versuche noch unsere Google Route einzubinden und danke im voraus für jede Antwort!

Gruß,

Karl
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2015 · #2
Hallo Karl,

willkommen im Forum!
Ich würde meine Erstreise nach Namibia als "klassische" Tour planen:
bei Windhoek (1 Nacht)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha-West (1)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-Ost (2)
Waterberg, Okonjima, Erindi o.ä. (2)
bei Windhoek (1)

Zu Deinen Fragen:
1) Plane mal mit maximal 400 Fahrtkilometer am Tag, besser 300, wenn es nur Teerstraße ist auch mal mehr. habe im Hinterkopf, dass ihr im Winter reist und die Sonne relativ früh untergeht. Nachtfahrten sind ein No-Go.
2) Ich würde mich auf einer der Farmen nach Ankunft einquartieren (Etango, Ondekaremba) etc. Lasst Euch von der vom Vermieter am nächsten Morgen abholen und ganz in Ruhe die Fahrzeugübergabe machen.
3) Dolomite ist eines der neuesten staatlichen Camps und besser in Schuss als viele andere. Die meisten wurden in den letzten 5 Jahren renoviert oder gar saniert... aber eben nicht immer instand gehalten.
4) Kannst Du halten wie Du willst (übrigens, die einzige offizielle Seite von NWR ist www.nwr.com.na). Häufig ist direkt alles ausgebucht, da die großen Veranstalter Kontingente blockieren.
5) Gibt es im Park zu kaufen oder schau mal hier: http://www.etoshanationalpark.org/media/Etosha-Map2.jpg
6) 4x4 ist im Juni absolut nicht nötig, SUV ist schön. Zweites Reserverrad ist bei jedem namibischen Vermieter üblich. Kühlbox reicht meist auch aus (kostet so 20 Euro im Supermarkt)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
8'054 Beiträge · seit 200823. Feb. 2015 · #3
Hallo Karl,

Für 17 Nächte empfehle ich dir Folgendes:

Tag 1 Uebernachtung Windhoek
Tag 2 Windhoek - Sesriem vias Spreetshoogde Pass
Tag 3 Sesriem Besuch von Dead Vlei, Sossusvlei und Sesriem Canyon
Tag 4 Sesriem - Swakopmund
Tag 5 und 6 Swakopmund
Tag 7 Swakopmund - Vingerklip Lodge
Tag 8 Vingerklip Lodge
Tag 9 Vingerklip - Dolomite Camp
Tag10 Dolomite Camp
Tag11 Okaukuejo camp
Tag12 Okaukuejo Camp
Tag13 und 14 Onguma Bush Camp
Tag 15 und 16 Okonjima Plains Camp oder Franz Indongo Lodge
Tag17 Rückflug

Bei einer ersten Reise bleibt Sossusvlei ein Muss!

Die Route kann man entspannt geniessen.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter37 Beiträge · seit 201523. Feb. 2015 · #4
Hallo Christian und Annick!

Danke für eure schnellen Antworten. Ich habe schon viel gutes von euch gelesen. 🙂

Ihr empfehlt beide Sesriem mit Sossusvlei und mir ist klar, dass es sich um eine der Hauptattraktionen Namibias handelt. Allerdings muss man, wenn man entspannt reisen möchte und auch 3er Übernachtungsstopps wünscht, einfach Abstriche machen. Sossusvlei wird also nur verschoben auf eine zweite Reise. Dünen hatten wir auch dieses Jahr schon reichlich bei einem anderen Urlaub.

@ Annick: Frans Indongo war schon auf dem Schirm, Okonjima Plains Camp wird nun geprüft. Danke!

@ Christian: Danke für die Map. So etwas habe ich gesucht. Scheint so, als bräuchte man zwischen Dolomite und Okaukuejo eine starke Blase. 🤢
Wichtig für mich auch der Hinweis mit der nwr-Adresse. Da gibt es doch reichlich ähnliche.
Kühlbox und gefrorene Flaschen praktizieren wir in Südafrika auch. Die Frage ist, wie gefriert man die Flaschen, wenn es keine Möglichkeit in den Camps gibt. Gibt es Eis in jedem Camp?
SUV ist also dann ausreichend. Ein zweites Reserverad habe ich allerdings bei den großen Anbietern (hertz, Avis, Europcar) nicht in den Beschreibungen gesehen.

Ich freue mich weiterhin über Beiträge zu meinen Fragen.

Gruß,

Karl
3'080 Beiträge · seit 200923. Feb. 2015 · #5
Hallo Karl,

ich kann noch meine aktuelle Erfahrung mit NWR beitragen, da war ein Camp in deren Preisliste doppelt so teuer wie bei einem deutschen Veranstalter. NWR war nicht in der Lage uns das direkt anzubieten, um es zu buchen war tatsächlich ein deutscher Veranstalter notwendig. Ob das bei allen Unterkünften so ist kann ich nicht beurteilen aber ich halte es meistens so dass ich direkt buche mit allen Vor- und Nachteilen.

lg sasowewi
2'534 Beiträge · seit 200723. Feb. 2015 · #6
ANNICK schrieb:
Bei einer ersten Reise bleibt Sossusvlei ein Muss!
Hm, ich war erst auf meiner dritten Namibia-Tour in Sossusvlei und das auch nur, weil wir uns drei Wochen Zeit genommen hatten. Ich persönlich finde den Norden landschaftlich interessanter und auch hinsichtlich der Tiersichtungen an der "normalen" Straße ist da um ein Vielfaches mehr los, als im Süden.

Karl:
Wollt ihr beim Westtor reinfahren und dann nach Dolomite? Falls ja, genug Geld mitnehmen, im Jänner hatten sie noch keinerlei Kreditkarten-Facilities dort. Ach ja, und keine Karten. Nur eine große, fast selbstgezeichnete an der Wand, die man hätte abfotographieren können. Wir hatten die unten erwähnte Karte ausgedruckt mit und sind damit (und einem Navi) ganz gut ausgekommen.

Wenn die Unterkünfte in Okaukuejo auch nur ungefähr so sind, wie der Zustand des Campingplatzes, würde ich dort nur eine Nacht verbringen und anschließend weiter nach Halali fahren.

Zwischen Olifantrus und Okaukuejo gibt's meiner Erinnerung nach einen eingezäunten Platz mit WC. Aber um das zu verifizieren, müsste ich daheim nochmal meine Mitschriften anschauen. Mache ich am Abend.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'483 Beiträge · seit 200923. Feb. 2015 · #7
Hallo Karl,
willkommen im Forum!
Als Ergänzung zu cCristian: Frage den Autovermieter nach einer Kühlbox. Bei uns ist sie z.B. kostenlos dabei.

Gruß Piscator
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2015 · #8
Hi Karl,
Ein zweites Reserverad habe ich allerdings bei den großen Anbietern (hertz, Avis, Europcar) nicht in den Beschreibungen gesehen.
das sind ja auch keine namibischen Vermieter und auch häufig die schlechteste Wahl, da eben null flexibel.
Da gibt es doch reichlich ähnliche.Kühlbox und gefrorene Flaschen praktizieren wir in Südafrika auch. Die Frage ist, wie gefriert man die Flaschen, wenn es keine Möglichkeit in den Camps gibt. Gibt es Eis in jedem Camp?
Jede Lodge, Gästefarm etc stellt Dir gerne Deine gefrorenen Flaschen über Nacht in den Gefrierschrank. Einfach nett fragen!

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter37 Beiträge · seit 201523. Feb. 2015 · #9
Hallo und Danke an die fleißigen Antworter!

@ Sasowewi: Ja, den deutlichen (je nach N$ Kurs) Preisunterschied zwischen deutschen RVs und nwr habe ich auch schon bemerkt. In Südafrika buchen wir dennoch direkt bei sanparks (Unterschied nicht so groß) um bestimmte Hütten anzufragen. Ob aber der so deutliche Preisunterschied in Nam da wert wäre?

@ Christian: In Lodges, B&Bs etc. habe ich wenig Bedenken. Da wird es die Möglichkeit zum Einfrieren geben. Probleme machen mir die 6 Nächte in Etosha. Da wird es wohl deutlich schwieriger?

@ Wolfgang: Danke für den wertvollen Tipp mit dem Bargeld. Da muß ich mir merken.
Es wäre natürlich doof, wenn man die Honeyguide Map im Westen nicht bekommt. Vielleicht sollten wir die Route drehen. Dann würden wir im Osten beginnen und hoffen, dass es dort die Map gibt.
Umziehen würden wir nur ungerne. 2 Nächte pro Camp wären entspannter. Da muß ich noch einmal Bewertungen checken um Unterschiede zwischen Halali und Okaukuejo heraus zu arbeiten.
Bin gespannt auf die WC-Infos. 😗

@ Piscator: Interessant! Welcher Vermieter bietet diesen Service?

@ All: In Südafrika fahren wir gut mit den großen Vermietern. Gibt es für Namibia andere Erfahrungen? Wenn ich Christians Beitrag richtig deute, dann ja. Welcher namibische Verleiher wäre denn die Nr. 1 was Service und Netz betrifft. Vollkasko inkl. Reifen ohne SB wäre uns wichtig.

Gruß,

Karl
126 Beiträge · seit 201323. Feb. 2015 · #10
dergnagflow schrieb:

Zwischen Olifantrus und Okaukuejo gibt's meiner Erinnerung nach einen eingezäunten Platz mit WC. Aber um das zu verifizieren, müsste ich daheim nochmal meine Mitschriften anschauen. Mache ich am Abend.

ja, zwischen Dolimite und Okaukuejo hat es einen "eingezäunten" Platz mit WC. Es waren sogar Picnic Tische vorhanden. Allerdings war der Zaun nicht lückenlos und kein Tor vorhanden - also frei zugänglich für Mensch und Tier. Deshalb - Lage checken 😐 raus aus dem Auto und rein ins Toilettenhäuschen 😉
Da es so heiss war (Ende September/Anfang Oktober) brauchten weder die Kinder noch wir Erwachsenen unterwegs kaum je eine Toilette, obwohl wir immer viel Wasser tranken.

lieber Gruss
marilou
Lebensträume
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2015
2'534 Beiträge · seit 200723. Feb. 2015 · #11
Wenn's der Platz war, wo wir gemütlich gepicknickt hatten, hatte der schon ein Tor.
Kann mich gut erinnern, wie komisch meine liebe Frau geschaut hat, als ich sie gebeten hatte auszusteigen und das Tor zu öffnen 😉.
Ob der Zaun lückenlos war, haben wir nicht kontrolliert. Generell war der Platz um die Picknick-Tische schon ein bisschen "verkommen", aber durchaus im Bereich des Erträglichen.

Generell hatte ich in Etoscha auch eher wenig Angst, dass mich ausserhalb des Fahrzeugs eine Herde Löwen als Zwischendurchmahlzeit ansieht, als dass ich andere Tiere verschrecken könnte. Wenn's wirklich dringend ist, würde ich an einer weiter einsehbaren Stelle auch stehenbleiben und hoffen, dass dann kein anderes Auto vorbeikommt...
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2015 · #12
Hi Karl,
Probleme machen mir die 6 Nächte in Etosha. Da wird es wohl deutlich schwieriger?
nee, denn es gibt in Okaukuejo, Halali und Namutoni kleine Geschäfte, in denen Du Dich mit den wichtigsten Getränke eindecken kannst.

Toiletten gibt es zwischen Dolomite und Okaukuejo in Olifantsrus und Sonderkop.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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2'534 Beiträge · seit 200723. Feb. 2015 · #13
Übrigens, das hatte ich überlesen:

So sehr wir auch mit Okaukuejo Pech hatten und der Campingplatz erstens ziemlich vernachlässigt wirkte und es zwischen 17:00 und 19:00 Uhr wie aus Eimern schüttete und danach noch weiter nieselte, worauf alles dort unter Wasser stand: in Summe würde ich es jederzeit vorziehen, im Park zu nächtigen und nicht für eine Nacht raus- und wieder reinfahren zu müssen.
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76 Beiträge · seit 200723. Feb. 2015 · #14
hallo Karl

es gibt viele Autovermieter in Windhoek, wir waren bis jetzt immer mit Asco unterwegs und vollauf zufrieden.
Unter Autovermieter Namibia solltest du eigentlich alle finden.

liebe Grüsse kulala
16,9k Beiträge · seit 201223. Feb. 2015 · #15
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2026
2'497 Beiträge · seit 201123. Feb. 2015 · #16
Hallo Karl,

sowohl im Dolomite Camp als auch in Okaukuejo und Halali hatten wir Kühlschränke mit Gefrierfach im Zimmer, um unsere Getränke zu kühlen und unsere Wasserflaschen wieder einzufrieren. Außerdem gab es dort Wasserkocher für einen Tee oder Kaffee zwischendurch.

Dolomite fanden wir sehr schön, Okaukuejo und Halali erinnern uns baulich ein wenig an Kasernen, aber unsere Zimmer waren sauber und absolut zumutbar, den abendliche Besuch des Wasserloches war es allemal wert, dort zu nächtigen. Das Abendessen in Halali (Buffet) 2013 war übrigens hervorragend: viel Auswahl, frische Salate, Game ... Ob´s nur Glück war, weiß ich natürlich nicht.

Namutoni kennen wir nur vom Anhalten und anschauen, da würde ich nicht übernachten wollen, weil wohl angeblich auch das Wasserloch nicht viel hergibt, aber es gibt dort direkt hinter dem Gate sehr schöne Übernachtingsmöglichkeiten, z.B. Onguma, da waren wir vor ein paar Jahren, toll, und es wird auch allgemein im Forum sehr gelobt. Die anderen Möglichkeiten kennt vielleicht noch jemand anderes.

Wenn wir im Etosha mal mussten und keine Toilette weit und breit da war, haben wir´s gemacht wie dergnagflow. 🤩 Einer passt auf, einer macht ... 😊

Viel Spass noch beim Planen
Karin

P.s. Wir haben bei einem unserer Urlaube auch fast alles über ein Reisebüro und die großen deutschen Reiseveranstalter buchen lassen, haben aber genau angegeben, was wir wann wollten, das hat gut geklappt und war nicht bedeutend teurer als Direktbuchungen.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
1'483 Beiträge · seit 200923. Feb. 2015 · #17
Hallo Karl,
bei African Car Hire ind WDH haben wir sie immer automatisch dabei.

Gruß Piscator
Themenstarter37 Beiträge · seit 201524. Feb. 2015 · #18
Hallo, das fluppt ja hier. Dicken Dank!

@ Piscator: African Car Hire nehme ich dann gleich unter die Lupe.

@ Karin: Sehr erfreuliche Infos! Weisst Du noch, welche Unterkünfte ihr jeweils hattet in Dolomiti und Okaukuejo?
Danke für die Bestätigung meiner nicht geäußerten Gedanken 😄 , dass Namutoni wohl am ehesten zu ersetzen wäre. Am Ostrand werde ich mich einmal genauer umsehen. Allerdings steht dergnagflows Aussage dagegen. 🤩 Da muß ich noch viel denken...

@ Logi: Danke für den Swakopmund Tipp. Wird in Augenschein genommen. Und besonders Danke für die Infos zu Okaukuejo. Bisher hatte ich mir Waterhole Chalet notiert. Das wird geändert. Fehlende Utensils sind eine nützliche Info, für uns aber zum Glück irrelevant da wir für Picknicks unterwegs immer einiges mit schleppen. 😄

@ kulala: Klar finde ich die Autovermieter in Namibia aber dadurch weiß ich ja noch nichts über Erfahrungen zu denen. Habe angefangen den MW-Bereich zu beackern. Asco hatte ich bisher als Campervermieter auf dem Schirm. Muß ich wohl noch einmal prüfen. 😉

@ Christian: Es geht nicht nur um Getränke. Wir würden ganz gerne auch ein wenig grillen und hätten wohl zu kühlendes Fleisch dabei.
Danke für den WC Hinweis. Die Buschtoilette, die hier auch erwähnt wird 🤪 , würden wir gerne meiden.

Gruß,

Karl
2'497 Beiträge · seit 201124. Feb. 2015 · #19
Hallo Karl,

ich gebe dergnagflow absolut recht, dass man sich die Möglichkeit, abends am Wasserloch zu sitzen, im Etosha nicht entgehen lassen sollte, aber Ihr plant ja auf jeden Fall einige Nächte IM Park. So 2/3 drinnen und 1/3 direkt davor finde ich ganz ausgewogen, nur draußen käme für uns auch nicht in Frage.

In Okaukuejo und Halali hatten wir einfache Zimmer, das erste Mal (Okaukuejo), weil wir es nicht besser wussten und ein Reisebüro für uns die Tour ausgearbeitet hatte, das zweite Mal (Halali), weil wir dachten, wir sind eh kaum im Zimmer, sondern den ganzen Tag unterwegs. Für uns war das so ok., wenn Ihr grillen wollt, ist aber das Bushchalet besser, das geht bei den Zimmern nicht und geräumiger ist es wohl auch.

Im Dolomite Camp erschließt sich mir der "Mehrwert" für die Premiumzelte (oder wie die heißen) nicht, da es dort zusätzlich eine größere Terasse mit einem Planschbecken gibt, sowas brauchen wir nicht, wir sind von den ganzen Eindrücken immer so "ausgelastet", dass wir einen Pool nur nutzen, wenn er was ganz besonderes ist (z.B. Opuwo, wo man aus dem Wasser heraus einen tollen Fernblick hat). Sonst sind die Zelte meines Wissens nach gleich. Hier gibt es so oder so keine Möglichkeit zum Grillen oder Kochen, man muss schon das angebotene Essen akzeptieren.

Jetzt werfe ich noch einen Autovermieter ins Rund: Savanna in Windhoek hat uns letztes Jahr so überzeugt, dass wir für dieses Jahr wieder dort reserviert haben. Letztes Jashr hatten wir einen Hilux mit extra Kühlschrank (ein super Teil von Engel). Was die an nicht 4x4 haben, müsstet Ihr mal auf der Homepage anschauen oder anfragen.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter37 Beiträge · seit 201524. Feb. 2015 · #20
Hallo,

klar ist, dass ich euch auf dem laufenden halte, was die Planung angeht. In Swakopmund habe ich mir Chala Kigi angesehen. Das wäre genau richtig gewesen, leider nicht für unsere Tage zu haben. 😠 Weitere Tipps werden also gerne genommen.

Für Etosha Ost habe ich mir onguma angesehen. Das Treetop wäre etwas für uns. Da geht eine Anfrage wohl 'raus, wenn der Plan steht.

Weitere Unterkunftstipps sind gerne gesehen. Kennt jemand z.B. Waterberg Wilderness? Die dort möglichen Spaziergänge reizen uns.

Bei Afican Car Hire überzeugt mich beim Webauftritt einiges. Scheint ein guter Tipp von Piscator zu sein. Danke! Savanna sehe ich mir dennoch noch an. Beim Auto haben wir wohl noch ein wenig Zeit und können gründlich recherchieren.

@ Karin: Dolomite einfaches Zelt ist vermerkt. Da teile ich genau Deine Einschätzungen. Auch Bademantel und Slipper habe ich in NPs noch nie vermisst. 😄 Wahrscheinlich werden wir dann am ersten Abend von Salat und Brot leben und den zweiten Abend das Restaurant nutzen.
Okaukuejo wird ein Bush Chalet gebucht.

Gruß,

Karl