R2r2d2Themenstarter126 Beiträge · seit 200917. Feb. 2015 ·
Hallo zusammen,
bei meinen eigenen Recherchen bezüglich geeignetem Mietwagen/Camper ist mir aufgefallen das auch viele andere nicht wissen welches Fahrzeug sie nehmen sollen. Deshalb schlage ich vor eien Thread zu starten in dem man sein gutes/geeignetes oder auch schlechtes/ungeeignetes Fahrzeug - am besten mit Bildern - "vorstellen" kann.
Dabei sollen sich die Fahrzeuge natürlich nicht nur auf Botswana beziehen. Die meisten suchen in Namibia ja eher auch keinen Camper sondern - einfacher - nach der richtigen Pkw-Kategorie.
Ich fang dann mal an:
Kap-Region: Hier reicht meines Erachtens ein kleineres Fahrzeug wie z.B. ein Polo (bei zwei Personen). Die Straßen sind gut ausgebaut und man benötigt für die Tierbeabochtung kein höheres Fahrzeug. Das "normale" Format erleichtert ungeübten allerdings das fahren in den Ballungsgebieten,
Krüger National Park: Im Krüger Park halte ich einen SUV fpr geeignet. Wir hatten 2010 einen X-Trail (2wD). Ein SUV hat den Vorteil eine etwas bessere Bodenfreiheit zu haben. Bei einer Zufahrt zu einer sehr schönen Lodge - Inyati - könnten wir mit dem X-Trail sehr entspannt dem Track - in deutsch: Feldweg - folgen. Ein vor uns fahrender Polo setzte mehrfach auf.
Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Sitzposition. Bei Tierbeobachtungen im Park sin diese wenigen Zentimeter in der Höhe von großem Vorteil.
Namibia: Auch hier ist ein SUV die bessere Wahl. Die Argumente sind dieselben wie im Krüger Park.
Botswana: Hier haben wir bei unserer Lodge Tour einen Toyota Hilux 4wD Double Cab gemietet. Der ist als "Pkw" glaube ich nicht die schlechteste Wahl.
Bei allen vier Reisen handelt es sich um reine Lodge-Touren (Danke für den Hinweis sasowewi). Wir hatten also keinen Kühlschrank dabei. Nur im Krüger Park hatten wir eine Kühltasche dabei da wir im Park nur Selbstversorger-Unterkünfte hatten.
Bilder habe ich gerade leider keine zur Hand.
Viele Grüße Peter
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200918. Feb. 2015 ·
Hallo Peter,
eigentlich eine gute Idee, ich würde noch die grundlegende Entscheidung mit einzubeziehen ob es feste Unterkünfte mit Verpflegung oder eine Selbstversorger-Tour werden soll. Wenn ich mich abends selbst verpflegen möchte nützt mir ein SUV ohne Kühlschrank nicht wirklich viel denn die oft beschriebene 12-Volt-Kühlbox ersetzt keinen Kühlschrank und mit nur einer Batterie im Auto komme ich dann auch nicht weit.
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R2r2d2Themenstarter126 Beiträge · seit 200918. Feb. 2015 ·
Hallo Carsten, hallo Christian,
Vielen Dank für Eure Hinweise. Diese sind sicherlich hilfreich für eine Entscheidung. Ich dachte hier aber nicht nur an eine grobe Entscheidungshilfe sondern an eine Beschreibung des eigenen Urlaubsfahrzeugs und der Erfahrungen damit.
Gerade bei den "Campern" sind ja bei eigentlich gleichen Fahrzeugen sehr unterschiedliche Layouts zu finden.
Auch bei den 4wd's gibt es ja sehr unterschiedliche Varianten. Der Hilux ist für viele das "Standartfahrzeug". Aber auch den gibt es mit sehr unterschiedlichen Motoren. Es gibt auch Fahrzeuge von Ford, Nissan, Landrover sowie den Landcruiser von Toyota, den Suzuki Jimny und vieles mehr. Und diese unterscheiden sich sehr in Bezug auf Größe (Fahrgastzelle, absolute Größe), Motorisierung und Fahreigenschaften. Da würden dann die Erfahrungen der Anderen in den jeweiligen Einsätzen mehr helfen.
Viele Grüße
Peter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 ·
Moin r2d2,
aber das was Du in Deinem Ausgangsposting als Erfahrung schriebst ist in der Quintessenz auch nur: PKW, SUV oder eben 4x4. Mehr Entscheidung in Namibia gibt es eigentlich nicht.
Viele Grüße Christian
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dergnagflow2'540 Beiträge · seit 200718. Feb. 2015 ·
Du wirst den Hilux (und Konsorten) in der Regel mit dem Standard-Motor (2,5l Diesel) und Schaltgetriebe finden. Das ist einfach der am meisten verbreitete bei den Vermietungen. Der 3,0l Diesel mit Automatik ist schon sehr selten, den hat nicht jede Vermietung im Angebot. Ich persönlich habe mich im Gelände sehr mit der Automatik angefreundet, es ist einfach bequemer, wenn man die die Arbeit machen lässt und vor allem, wenn man auf sehr steinigem Untergrund mit vielen Querrillen oder auch in Flussbetten unterwegs ist, wo man relativ viel schalten müsste.
Empfehlen kann ich *aus meiner Erfahrung* auch für zwei Personen auf jeden Fall eine Doppelkabine. Die allermeisten Canopys sind nicht staubdicht, wenn man nicht alles ordentlich staubdicht verpackt, hat man den überall. Auch im Gewand. Wir hatten daher unser gesamtes Gewand immer im Fahrgastraum untergebracht (OK, viel hatten wir eh nicht mit), dazu Foto- und Filmequipement und Kartenmaterial bzw. Reiseführer. Selbst die "Extracabs", die ein wenig größer sind, als die Single Cabs wären für uns nichts gewesen, da man dann immer die Sitze umklappen muss, um zu den hinten gelagerten Dingen zu kommen.
Ob man sich - wenn die Entscheidung für einen 4x4 gefallen ist - einen Hilux, einen Defender oder einen Landcruiser nimmt, ist dann nur mehr eine Geld- bzw. Sympathiesache. Es wird aber Gründe haben, warum's kaum mehr Defender in der Vermietung gibt. LandCruiser ist für zwei Personen sicher nett, aber finanziell schon fast ein Overkill 😉.
Und ob dir der Vermieter jetzt einen Hilux, einen Ford oder einen Nissan mit 2.5 Liter Motor und Doppelkabine samt Canopy überreicht, ist meiner Meinung nach ebenfalls vollkommen egal. Die schenken sich kaum etwas.
Bei Namibia habe ich bisher den Eindruck, dass zu viel überflüssiges Material durch die Gegend bewegt wird. Letztendlich kommt es nicht auf das Land, sondern doch spezieller auf die Gegend bzw. Fahrpläne an.
Mir hat ein Golf von ca. 1985, also eher heutige Pologröße, zeltenderweise im Krüger genügt, Südteil bis ca. Mitte. Vielleicht hab ich manche Piste weggelassen, aber an Tieren hat es nicht gemangelt. Ich gehe auch davon aus, inzwischen ist es da eher ausgebauter ... (die Fahrt ist ca. 15 Jahre her) Das mit den entscheidenden cm – naja. Man muss zunehmend aufpassen, nicht nur das zu reproduzieren, was Touristiker zum Standard erklären. Natürlich macht es mal Spaß, in so einer SUV-Kiste zu sitzen und etwas höher schadet nicht. Aber nur deshalb oder wegen einer Lodge-Zufahrt würde ich nicht upgraden. Ist ja eine Fahrzeugkategorie, die eigentlich für nichts richtig zu gebrauchen ist. 😉 (irgendwann in den letzten 15 Jahren erfunden)
cm: wenn man selbst nicht so groß ist, kann man die Tiere in ihrer Größe besser würdigen. Huhluwe-Umfolozi-Park hab ich als etwas ruppiger in Erinnerung. Oder einfach nur, weil da die Nashörner gleich am Weg lagen, ich mir so klein vorkam und besser nicht vorbeigefahren bin. Auf Teerstraßen ringelt dann eher mal ne Schlange und wenn sie das dicht vor der Motorhaube tut, versperrt eine nicht so vorstehende nicht die Sicht. 😛
dergnagflow2'540 Beiträge · seit 200718. Feb. 2015 ·
Momo2 schrieb:Letztendlich kommt es nicht auf das Land, sondern doch spezieller auf die Gegend bzw. Fahrpläne an.
Das ist ohnehin klar 😉. Ich würde es auch nicht am Land festmachen, sondern an der geplanten Route. Aber das machen ohnehin die Allermeisten so.
Ich denke, diese Anfrage kann man nicht pauschal beantworten. Was will ich? Mache ich eine reine Lodge-Tour oder fahre ich in die Parks selbst. Habe ich Zelt (Dachzelt)? Als Nächstes : meine Tour, Karte Tracks4Afrika und damit beantworten sich die meisten Fragen. Reise ich in Süd-Afrika brauche ich überwiegend nur "einfachen" PKW, Namibia ist abhängig vom Ziel (Karte) Zim und Zam sowie Boot wird man mit PKW nicht überall hinkommen und Game-drives selbst durchführen, auch kaum möglich. Außer Süd-Afrika wird man überwiegend 4x4 brauchen und da eignet sich Hilux, Doppelkabine o.ä. am Besten. Defender ist abhängig vom Vermieter. Man muss eben handwerklich selber gut drauf sein, ansonsten ist schlicht Ärger vorprogrammiert. LG Manfred