_A_ANGI_Themenstarter2 Beiträge · seit 201510. Feb. 2015 · Guten Tag zusammen
Nach einigen Recherchen im Internet bin ich auf das Namibia Forum gestossen 🤩
Da ich ein absoluter Afrika Neuling bin, habe ich sogleich die ersten Fragen.
Wir werden Mitte März eine 12 Tägige Camping Rundreise (geführt in der Gruppe mit einem "Truck" ca. 16 Personen) mit Nomad adventure tours machen.
Von Kapstadt - cederberg - orange river - fish river Canyon - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland - Kamanjab - Etosha Nationalpark - bis nach Windhoek.
War ev. bereits Jemand mit diesem Unternehmen auf einer Tour? Wenn ja, wie waren die Erfahrungen?
Nun habe ich noch eine Frage betr. Malaria. Impfungen habe ich bereits alle (Hepatitis A +B, Diphtherie etc.) Nun bin
ich mir aber nicht sicher ob ich vorsorglich die Malaria Prophylaxe einnehmen soll (ev. Malarone) ? Ich habe gelesen, dass es sich nur beim Etosha Nationalpark (2 Tage) um ein hohes Risikogebiet handelt.
Eigentlich bin ich für eine Einnahme des Medikamentes, jedoch habe ich noch einige Bedenken betreffend den Nebenwirkungen. Mein Hausarzt meinte, es sei nicht unbedingt nötig, da bei Verdacht auf Malaria heute sehr rasch und effizient geholfen werden kann. Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt?
Besten Dank im voraus für die Hilfe ! 😎
Freundliche Grüsse
_ANGI_
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200610. Feb. 2015 · Hallo _ANGI_,
willkommen im Forum. Habe keine eigene Erfahrung mit Nomad - aber grundsätzlich ist die Tour in 12 Tagen natürlich super stressig. Dafür nehmen sich andere 4-6 Wochen Zeit.
Zu dem Thema Malaria findest Du über die Suche zig hundert Threads und Meinungen. Derzeit erleben wir eine recht trockene Regenzeit mit kaum Insekten. Ich bin kein Arzt und kann Dir deshalb keine Empfehlung geben, aber ich persönlich nehme zu keiner Jahreszeit irgendwo in Namibia (außer im nördlichen Grenzgebiet und Caprivi zur Regenzeit) eine Prophylaxe.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200710. Feb. 2015 · travelNAMIBIA schrieb:Derzeit erleben wir eine recht trockene Regenzeit
Das aber nur im mittleren und südlichen Teil Namibias.
Im Norden hat's mehr als deutlich zu früh und vor allem sehr, sehr gut geregnet.
Zum Thema Malaria geb' ich dir vollkommen recht.
lg
Wolfgang
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200610. Feb. 2015 · Hi Wolfgang,
Im Norden hat's mehr als deutlich zu früh und vor allem sehr, sehr gut geregnet.
nee, überall ist der Regen bisher weit unterdurchschnittlich, v.a. auch im Norden. Es ist schon jetzt von einer deutlich schlimmeren Trockenzeit als vor 2 Jahren die Rede. Nur weil die Flüsse im Kaokoveld laufen, hat das nichts über die absolute Regenmenge im ganzen Land zu sagen.
Zum Beispiel heute dazu in der AZ:
http://www.az.com.na/landwirtschaft/wenig-regen-maisernte-bereitet-sorgen.422998 (Maisdreieck fast ohne Regen) oder gestern dazu hier
http://www.hitradio.com.na/9-02-2015-nachrichten-abend/ (Trinkwasserarmut, Dämme sinken weiter)
Hier www.hitradio.com.na/regen (Regenkarte; scrollen!) kannst Du schön sehen, wo es bisher wie viel geregnet hat. Katima Mulilo z.B. erst etwa 170 mm (normal sind 350 zur jetzigen Zeit), Outapi um 120 mm (normal sind 220+ mm)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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amot4185 Beiträge · seit 201210. Feb. 2015 · Hallo _ANGI_,
meine Frau und ich waren bereits drei mal mit Nomad unterwegs.
Christian hat vollkommen Recht: stressig, aber in der Zeit kann man nicht mehr sehen als aufd iesen Touren.
Die Guides waren ausnahmslos kompetent, satt wird man auch - aber stellt Euch unter der Verpflegung bitte nicht auf Gourmet-Küche ein. 😎
Solltet Ihr mit einem deutschen Übersetzer unterwegs sein - lernt vorher ruhig noch etwas englisch. 😄
Abend's nach dem Essen gab's immer noch 15 - 30 Minuten Natur- bzw. Erdkunde 🙂
Alles in Allem: für das Geld viel erlebt (und in Mozambic sogar überlebt 😵 ), möchte es nicht verpasst haben so zu reisen.
Gerne geben wir Dir per PN oder auch tel.mehr info's.
Gruß Thomas
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200710. Feb. 2015 · travelNAMIBIA schrieb:nee, überall ist der Regen bisher weit unterdurchschnittlich, v.a. auch im Norden. Es ist schon jetzt von einer deutlich schlimmeren Trockenzeit als vor 2 Jahren die Rede. Nur weil die Flüsse im Kaokoveld laufen, hat das nichts über die absolute Regenmenge im ganzen Land zu sagen.
Nicht "im ganzen Land".
Aber in der Region Twyfelfontein, Palmwag, Kamanjab und Etoscha hat's Ende Jänner ein sehr ungewöhnliches Wetter gehabt. Und der Besitzer der Falkenberggarage in Kamanjab hat gemeint, dass sie seit Mitte Jänner da viel Regen hatten. Und dass das noch nicht vorbei wäre (was sich bewahrheitet hat). Es war auch ziemlich grün überall dort. Nachmittags Dauerregen mit Dauerbewölkung hab' ich da oben auch noch nicht erlebt. Wenn man sich die GoPro Videos anschaut, glaubt man nicht, in der "Wüste" gewesen zu sein. Vor allem war sehr ungewöhnlich, dass die Wolken und der Regen von Westen kamen.
Dass es überall anders zuwenig regnete ist mir aber auch bewusst.
BikeAfrica7'311 Beiträge · seit 200610. Feb. 2015 · Hallo Angi,
_ANGI_ schrieb:Nun habe ich noch eine Frage betr. Malaria. Impfungen habe ich bereits alle (Hepatitis A +B, Diphtherie etc.) Nun bin
ich mir aber nicht sicher ob ich vorsorglich die Malaria Prophylaxe einnehmen soll (ev. Malarone) ? Ich habe gelesen, dass es sich nur beim Etosha Nationalpark (2 Tage) um ein hohes Risikogebiet handelt.
Eigentlich bin ich für eine Einnahme des Medikamentes, jedoch habe ich noch einige Bedenken betreffend den Nebenwirkungen. Mein Hausarzt meinte, es sei nicht unbedingt nötig, da bei Verdacht auf Malaria heute sehr rasch und effizient geholfen werden kann. Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt?
schön, dass Du nach Erfahrungen gefragt hast und nicht nach Empfehlungen.
Und Dein Hausarzt macht auf den ersten Blick einen vernünftigen Eindruck. Andere schauen nur in eine Tabelle und verschreiben dann standardmäßig Prophylaxe, vermutlich manchmal auch, um sich selbst abzusichern.
Ich war viermal in Namibia und habe zweimal Prophylaxe genommen. Da ging es aber auch jeweils bis zum Kunene hoch und in der Regenzeit. Die beiden anderen Male bis einschließlich Etosha habe ich nichts genommen. In den meisten anderen afrikanischen Ländern, die ich bereist habe, habe ich Prophylaxe genommen. Zum einen war das Malariarisiko deutlich höher und zum anderen die ärztliche Versorgung nicht so gut. Und mit dem Fahrrad brauche ich ja auch viel länger, um im Notfall ein Krankenhaus zu erreichen.
Dein Arzt hat Recht, dass sich Malaria recht gut behandeln lässt, Voraussetzung ist aber, dass man es schnell genug diagnostiziert und behandelt. Bis eine Malaria ausbrechen würde, wärst Du wieder in Deutschland. Du müsstest Deinen Arzt auf die Möglichkeit hinweisen, denn in Deutschland rechnet ja zunächst kaum ein Arzt mit dieser Krankheit.
Die Entscheidung musst Du letztlich selbst treffen, aber falls Du Dich für Prophylaxe entscheidest, ist es wichtig, die bereits vor und nach dem Eintritt in das Malariagebiet zu nehmen. Das hat mit den Entwicklungsstadien der Erreger im Blut zu tun. Manche Leute setzen die Prophylaxe direkt danach wieder ab. Dann kann man es bei einem Kurzaufenthalt auch lieber gleich bleiben lassen.
Wenn Du Nebenwirkungen befürchtest, ist es sinnvoll, die Tabletten immer abends zu nehmen. Kommt es tatsächlich zu leichten Nebenwirkungen wie Unwohlsein, bekommt man im Schlaf kaum etwas davon mit. Bei stärkeren Nebenwirkungen ist es natürlich egal.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
_Matthias_284 Beiträge · seit 201410. Feb. 2015 · Ich war auch schon zwei mal mit Nomad unterwegs, einmal ein Kurztrip in den Krüger für 4 Tage, das ist aber schon etliche Jahre her und letztes Jahr von Livingstone nach Arusha.
Letztes Jahr, die Sichtungen waren super, aber insgesamt war ich vom Nomad-Team nicht so begeistert. Das ich erst mit mehreren Stunden Verspätung abgeholt wurde, ist halt Afrika, aber dass mehr als die max angegebene Anzahl Leute am Anfang dabei waren hat mich schon gestört. Außerdem hat der Fahrer jedes Schlagloch mitgenommen und insgesamt war es für Fahrer und Guide zu viel Routine ohne echtes Interesse. Essen fand ich auch eher unterdurchschnittlich. Insgesamt ok, aber nicht überragend. Die ältere Tour hatte ich besser in Erinnerung, das kann aber auch den unterschiedlichen Reiseregionen geschuldet sein.
Ich habe auch schon mehrere Touren mit Drifters gemacht, die letzte jetzt auch schon ein paar Jahre her, die fand ich wessentlich besser, obwohl dort alles nur einer macht. Die Guides, meist Collegeabgänger mit Guidetraining waren alle sehr motiviert und genau wie die Touris begeistert davon mehr von Afrika zu erleben. Kein Vergleich zu dem letzten Nomad Guide, der die Tour schon ewig immer wieder macht und entsprechend abgestumpft ist. Außerdem war das Essen besser, es gab zwischendurch immer mal wieder was besonderes. Inbesondere denke ich gerne an den Guide zurück, der es auf seiner letzten Tour nochmal richtig krachen lies und mit Sicherheit sein Budget überschritten hat, aber der Berg Scampi und Langusten für jeden am Strand in Mosambik war echt lecker... aber ich schweife ab.
So eine ähnliche Tour durch Namibia (länger aber noch mit Delta Vic Falls und Simbabwe bis Joburg) hab ich mit Drifters gemacht (der Guide war damals ein junges Mädchen das den Truck und uns Touris souverän gemeistert hat). Stressig habe ich es eigentlich nicht gefunden, man muss sich ja um nichts kümmern. Einzig gutes Sitzfleisch wird benötigt, da ganz schön Strecke gemacht wird. Aber nicht auf Teufel komm raus, da wir schon mal aus voller Fahrt angehalten und zurück gesetzt, weil der Guide im Vorbeifahren ein Chamäleon im Baum entdeckt hat. Man war auch immer zur richtigen Zeit an den richtigen Stellen und es war immer Zeit alles in Ruhe zu bewundern. So wars zumindest auf meiner Reise damals.
Was Malariamedikamente angeht musst du selbst entscheiden, da kann/darf dir kein Laie raten und auch bei den Profis muss man unterscheiden zwischen denen, die sich, auch mit der Gegend, auskennen und anderen, die auch nur googeln.
franzastische Reisen, Fotos und mehr -
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Tadi441 Beiträge · seit 201211. Feb. 2015 · Hallo Angi,
wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt, und der ärztlichen vor Ort Versorgung nicht traut, könnt Ihr einen Schnelltest kaufen und Stand-by Mittel/akut Mittel (zb. auch Malerone) mitnehmen. Bei Fieber oder auch so mal zwischendurch , wenn Ihr Mückenstiche bemerkt, den Test durchführen- wenn Positiv die Stand-by Mittel nehmen und innerhalb 3 Tagen (glaube ich jedenfalls-müsst Ihr selber noch mal nachlesen)einen Arzt aufsuchen. Dann müsst Ihr nicht rein prophylaktisch so viel Chemie (3 Tage vor der Einreise in ein Malaria Gebiet und 7 Tage nach Ausreise ) nehmen.
Haben wir mit unserem Arzt so abgesprochen, da uns auch etwas mulmig war, bei dem Gedanken in ein Malaria Gebiet zu fahren ohne jeglichen Schutz.
Aber besprecht das mal mit Eurem Doc.
Aber schützen durch Kleidung , anständiges Insektenmittel( empfehlen kann ich Mittel mit Deet) für Körper und Kleidung ist der beste Schutz.
Liebe Grüße aus Hamburg
Petra
BikeAfrica7'311 Beiträge · seit 200612. Feb. 2015 · Tadi schrieb:wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt, und der ärztlichen vor Ort Versorgung nicht traut, könnt Ihr einen Schnelltest kaufen und Stand-by Mittel/akut Mittel (zb. auch Malerone) mitnehmen. Bei Fieber oder auch so mal zwischendurch , wenn Ihr Mückenstiche bemerkt, den Test durchführen- wenn Positiv die Stand-by Mittel nehmen und innerhalb 3 Tagen (glaube ich jedenfalls-müsst Ihr selber noch mal nachlesen)einen Arzt aufsuchen.
... nein. Wenn man sicher sein will, sucht man im Verdachtsfall sofort einen Arzt auf.
Malarone z.B. wirkt gegen eine Form der Malaria, aber es gibt einige weitere. Dagegen hilft Malarone nicht.
Die Schnelltests muss man auch anwenden können. Daran scheitern die meisten.
Wenn man innerhalb von 24 bis 48 Stunden keinen Arzt erreichen kann, kann man Stand-by-Medikamente nehmen. Dann bleibt einem ja auch nichts anderes übrig. Ansonsten führt der Weg direkt zum Arzt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Tadi441 Beiträge · seit 201212. Feb. 2015 · Ja, Wolfgang- Du hast ja recht. Aber was macht man/frau, wenn kein Arzt in der Nähe ist, den man sofort aufsuchen kann?
Laut "Tropeninstitut" in Hamburg ist der Schnelltest und Stand-By-Medikamente eine gute Möglichkeit-natürlich richtig Anwendung vorausgesetzt.
LG
Petra
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200613. Feb. 2015 · Hi Petra,
Aber was macht man/frau, wenn kein Arzt in der Nähe ist, den man sofort aufsuchen kann?
es gibt keinen Ort in Namibia, wo Du nicht innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen kannst. Außer Du bist zu Fuß unterwegs. Ein Schnelltest kann ja nicht schaden, erhöht aber natürlich den "Paniklevel", wenn er positiv ausfällt. Stand-by kann auch nicht schade (hab ich auch ab und an mal dabei), man muss nur wissen welches Medikament man wie einnimmt. Früher in Westafrika war mal die Regel: 6 Lariam auf einmal und dann 5 Tage durchschlafen und man ist wieder gesund. Aber ob das so hinhaut...
Malarone ist hier übrigens ausdrücklich von der Pharmazeutischen Kontrollstelle als Stand-by "verboten".
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Globetrotter19482 Beiträge · seit 201513. Feb. 2015 · Hallo...
Ich machte letztes Jahr im August mit Nomad-Kleingruppe(8 Pers,.) die Tour von Kapstadt bis Victoria Falls .Ich war 4 Wochen unterwegs .
War einfach traumhaft schön...Über Nomad kann ich nur gutes berichten ,es war alles in bester Ordnung..
Beim Essen darf man nicht sehr wählerisch sein , es ist gut aber einfach. Ist am besten man kauft sich Obst ,das hilft .
Ärztliche Betreuung gibt es fast überall ,wenn nicht was großes anfällt gibt es da sicherlich keine Probleme .
Ich hatte Malaria Profelaxe mit , habe sie aber nirgendwo benötigt . Namibia ist eigentlich Malariafrei..
Wenn Du mehr über Land ,Leute,Tiere und die Reise selbst wissen willst schau doch mal auf www.klaus-online-album.at
Da habe ich meine Reise verfilmt und Fotos gibt es auch jede Menge...
März ist ja bald ..wünsche eine schöne Reise ,wirst sehen ist traumhaft schön...Grüße aus Kärnten sendet Klaus
Cantor93 Beiträge · seit 201413. Feb. 2015 · Moin Angi!
nachdem schon Vieles und m.E. auch Richtiges gesagt wurde, nur noch ganz kurz ein Kommentar:
Ich wüsste nicht, was gegen Malarone spricht. Das kannst du in gefährdeten Gebieten prophylaktisch oder stand-by nehmen, ohne größere Nebenwirkungen verkraften zu müssen, es sei denn, du hättest was Spezielles. Auf jeden FAll hats du dann einen gewissen Basisschutz.
Von Lariam rate ich dringend ab; da habe ich schon üble Ausraster bei meiner Reisebegletung erlebt. Das Zeug hat bei längerer Einnahme häufig hallozinogene Nebenwirkungen, und die sind von der härteren Sorte, also nicht nur ein kleiner Lachanfall wie bei Canabis.
Nomad Adventures kenn ich nicht, nur die deutsche Agentur Nomad, und die ist das Letzte!
Guten Appetit
Cantor
Armin2'346 Beiträge · seit 200613. Feb. 2015 · Globetrotter1948 schrieb: Ich hatte Malaria Profelaxe mit , habe sie aber nirgendwo benötigt . Namibia ist eigentlich Malariafrei..
Hallo Klaus,
herzlich willkommen im Forum. Mit solchen Äußerungen wie oben wäre ich jedoch sehr vorsichtig. Das ist definitiv eine falsche Behauptung. Namibia ist zwar in weiten Teilen praktisch malariafrei, der Norden einschl. Etosha und insbesondere Kunene-Region, Owamboland und Caprivi zählt jedoch ganzjährig klar zu den Risikogebieten was die Malariagefahr betrifft.
Gruß
Armin
Globetrotter19482 Beiträge · seit 201513. Feb. 2015 · Hallo Armin.
Danke für Deine Willkommensgrüße...
Ich hätte sollen schreiben "fast" ,tut mir Leid...
Habe vor Jahren in Südafrika gelebt ,war des öfteren in Namibia ,aber Malaria war kein Thema .
Auch wurde uns gesagt das wir uns erst ab Botswana -Okawango Delta über einen Malaria Schutz Gedanken machen sollten .
Grüße Klaus
BikeAfrica7'311 Beiträge · seit 200613. Feb. 2015 · Cantor schrieb:Ich wüsste nicht, was gegen Malarone spricht. Das kannst du in gefährdeten Gebieten prophylaktisch oder stand-by nehmen, ohne größere Nebenwirkungen verkraften zu müssen, es sei denn, du hättest was Spezielles. Auf jeden FAll hats du dann einen gewissen Basisschutz.
Von Lariam rate ich dringend ab; da habe ich schon üble Ausraster bei meiner Reisebegletung erlebt. Das Zeug hat bei längerer Einnahme häufig hallozinogene Nebenwirkungen, und die sind von der härteren Sorte, also nicht nur ein kleiner Lachanfall wie bei Canabis.
... Malarone und Lariam sind zwar die gängigen Mittel, aber es gibt ja noch mehr wie z.B. Artemisinin oder davon abgeleitete Medikamente wie Artesunat. Des weiteren gibt es noch die recht preisgünstige Alternative Doxycyclin, die aber nur als Prophylaxe und nicht als Stand-By funktioniert. Doxycyclin wird von der WHO empfohlen, hat aber in Deutschland keine offizielle Zulassung als Malariaprophylaxe, aber als Antibiotikum. Man kann es sich also verschreiben lassen. Wichtig ist halt, dass man an einen Arzt gerät, der sich ein bisschen auskennt, denn das Thema ist schon recht komplex.
Auch wenn die typischen Malariagebiete Namibias im Norden, kann man sich mit ein bisschen Pech auch im Süden anstecken. Dazu reicht ja ein Mensch aus, der sich im Norden infiziert hat und dann weiter südlich von einer Anophelesmücke gestochen wird. Die dabei von der Mücke aufgenommenen Plasmodien werden Tage später beim Stich eines anderen Menschen an diesen weitergegeben.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
_A_ANGI_Themenstarter2 Beiträge · seit 201515. Feb. 2015 · Hallo alle zusammen
Ich danke euch ganz recht herzlich für die vielen Infos, Tipps und eigene Erfahrungen.
Für mich persönlich bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich keine Prophylaxe im voraus nehmen werde, sondern nur als "stand by" Medikament mitnehme .
Meine Kollegin war bereits in Südafrika, daher hat sie noch Tabletten von damals. Diese sind noch gültig und werden auf jeden Fall mitgenommen. Ich habe gesehen, dass bei jeder unserer Station "unweit" ein Krankenhaus liegt, im Fall eines Falles.
Würdet ihr mir empfehlen, dass ich mir selbst auch noch ein stand by Medikament kaufe? Ich denke, dass es einen sehr grossen Zufall wäre, wenn beide gleichzeitig an Malaria erkranken würden, und wenn ja, würden wir ja sowieso umgehend in ein Krankenhaus oder zum Arzt gehen, und diese haben ja sicher auch passende Medikamente. Oder schätze ich das falsch ein?
Besten Dank nochmals für die vielen Infos!
Freundliche Grüsse
_ANGI_