Khowarib - Galton Gate

10 Antworten · 2'737 Aufrufe · gestartet 08. Feb. 2015 von Erdmänchen
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Themenstarter98 Beiträge · seit 201008. Feb. 2015 · #1
Hallo zusammen, 😉

bei der Planung unserer Route für Ende August 2015 stellen sich mir gerade ein paar Fragen die ich hoffentlich hier im Forum von Euch beantwortet bekomme.
Wir haben geplant, von den Epupa Falls kommend, in der Khowarib Lodge zu übernachten und von dort über das Galton Gate nach Okaukuejo mit einen 4x4 Hilux zu fahren. Buchungen für Okaukuejo liegen vor.
Nun zu meinen Fragen:

1.) Welches ist die kürzeste Strecke? Nach meiner Karte gibt es eine direkte Strecke zum Galton Gate (erst die P2232 die in die F 2332 übergeht, siehe Foto).
Kennt jemand die Strecke(4x4 Erfahrungen sind vorhanden)?

2.) Gibt es dort noch andere Eingänge in die Ethosa und sind diese überhaupt offen?

Für andere, in der Nähe des Galton Gate liegende Campsites, sind wir auch dankbar.

LG Michael 🙂


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2'534 Beiträge · seit 200708. Feb. 2015 · #2
Hallo Michael,

im August sollte die Strecke durch die Khowarib Schlucht kein Problem sein, wenn du 4x4 Erfahrung hast. Ich bin sie 2011 mit Motorrad gefahren, heuer hat uns die Spritversorgung in Sesfontain einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zudem waren wir uns nicht sicher, ob dort nicht auch Wasser drin war. Ich würde allerdings empfehlen, wenn du flussaufwärts fährst, die Strecke mit einem Navi vorzubereiten und nachzufahren, es gibt da einige Verzweigungen, bei denen man sich verfahren kann, wenn man den Weg nicht sicher weiß...

Es gibt vis a vis vom Galton Gate die Hobatere Campsite. Oder du fährst (so wie wir es gemacht haben) gleich in den Park und übernachtest in Olifantrus, eine neue Campsite. Da musst du aber vorbuchen, die haben nur ~ 5 Stellplätze und ob da im August noch was frei ist, weiß ich nicht.
Andere Eingänge gibt's erst beim Anderson Gate im Süden, östlich von Kamanjab.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter98 Beiträge · seit 201008. Feb. 2015 · #3
Hallo Wolfgang,

ein Navi habe ich an Bord und Sprit sollte bei einem Doubletank eigentlich kein Problem sein. Haben es letztes Jahr ja auch quer durch Botswana geschafft. Olifantrus werde ich mal anfragen. Von der Hobatere Campsite ist mein letzter Kenntnisstand, dass sie abgebrannt sein soll. Werde mich mal schlau machen und Google befragen..

LG Michael
2'534 Beiträge · seit 200708. Feb. 2015 · #4
Je nach dem, ob du Sesfontein in deine Tankplanungen miteinbeziehst, kann's zu Problemen kommen, wenn's dann halt plötzlich an dem Tag, wo du Tanken willst, keinen Diesel gibt, weil die Pumpe defekt ist...
Wir hatten auch einen 60 Liter Zusatztank, waren da allerdings eben schon länger unterwegs und hatten noch ca. 40 Liter übrig, als wir die Zapfsäule in Sesfontein ansteuerten.
Und mit 40 Litern kommst nicht durch die Khowarib-Schlucht und dann bis Okukauejo in Etoscha...
Und als wir dann nach Palmwag zum Tanken fuhren, wollten wir auch nicht mehr umdrehen.

Bezüglich Hobatere: es gab mal eine Lodge dort, die ist abgebrannt.
Die Campsite ist schon länger wieder geöffnet.

lg
Wolfgang
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5'538 Beiträge · seit 200808. Feb. 2015 · #5
Hallo Erdmännchen,

ich weiß nicht, von wo aus Ihr in die Khowarib-Schlucht kommt. Wenn es von Palmwag her ist, würde ich auf jeden Fall dort den Tank randvoll machen. Wenn es von Opuwo aus ist natürlich auch. Auf jeden Fall müsste es dann reichen für die Durchfahrt. Ihr solltet Euch auf jeden Fall entweder am Campingplatz oder in der Lodge erkundigen, ob und wenn ja wieviel Wasser in der Schlucht ist.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter98 Beiträge · seit 201008. Feb. 2015 · #6
Hallo Gerd,

wir kommen von den Epupa Falls. Den Tank werde ich auf jedenfall entweder in Opuwo oder ins Sesfontain (oder in beiden) voll machen. Denn was man hat das hat man. Die Regel in Afrika überall dort zu tanken, wo es was gibt, die kenne ich. Trotzdem vielen Dank für Deinen Tipp. Bist Du die Strecke schon einmal gefahren? Ist sie tiefsandig oder eher felsig?

LG
Michael
5'538 Beiträge · seit 200808. Feb. 2015 · #7
Hallo Michael,

als ich sie im Januar 2014 fahren wollte, war zuviel Wasser im Rivier und mir wurde dringend davon abgeraten. Daher kann ich Dir leider dazu gar nichts sagen.

Liebe Grüße
Gerd
1'155 Beiträge · seit 200608. Feb. 2015 · #8
Erdmänchen schrieb:Hallo Gerd,

Bist Du die Strecke schon einmal gefahren? Ist sie tiefsandig oder eher felsig?

LG
Michael
Hallo Michal

Die Strecke ist alles, auch noch Bulldust... und ich persönlich finde sie nicht ganz so einfach, aber das ist Ansichtssache.

Wenn es Wasser hat, kannst Du oft nicht im Flussbett fahren und musst dir einen Weg irgendwo obenrum suchen. Da gibt es dann immer wieder ein paar knifflige Stellen... Viel Glück... Tom


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2'534 Beiträge · seit 200708. Feb. 2015 · #9
Erdmänchen schrieb:
wir kommen von den Epupa Falls. Den Tank werde ich auf jedenfall entweder in Opuwo oder ins Sesfontain (oder in beiden) voll machen.
Wenn du in Opuwo den Serientank und den Zusatztank voll machst, kommst du damit auf jeden Fall bis Okaukujeo, da kannst dir das Tanken in Sesfontein sparen.
Erdmänchen schrieb:Ist sie tiefsandig oder eher felsig?
Sie hat eigentlich alles. Von Felsen über Tiefsand und sehr tiefen Bulldust.
Wenn Wasser drin ist, würde ich allerdings nicht fahren.

lg
Wolfgang
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255 Beiträge · seit 201320. Feb. 2015 · #10
Erdmänchen schrieb:erst die P2232 die in die F 2332 übergeht
Wir haben das im Februar 2014 auf dieser Strecke auf folgende Art und Weise gemacht:

1) Die Betreiberin der Khowarib-Lodge hat uns dringend abgeraten, das mit nur 1 Auto zu machen.

2) Nelo, der Betreuer der Community-Campsite, hat aber gemeint, die schwierigste Stelle ist gleich nach der Flussdurchfahrt hinter dem Camp. Wir sind mal testweise die paar Kilometer bis zum kleinen Wasserfall gefahren und haben uns dann entschlossen, es zu machen.

3) Wegen der vielen parallelen Spuren bis Umumbaaitije haben wir Nelo als Guide engagiert und ihn mitsamt seinem Mountainbike hinten rein gepackt. Er hat uns dann immer den optimalen Track gezeigt und ist dann mit dem Bike die 19km zurückgefahren.

4) Nelo hat gesagt, die Khowarib-Community würde uns bei Problemen helfen, weil wir ja Gäste des Community-Camps wären. Die Community hat 2 4x4. Zur Absicherung hab ich mit Nelo folgendes vereinbart: Falls ich bis 17 Uhr nicht anrufe, schickt er die 2 4x4 los. Hab ihn dann vom Dolomite Camp aus angerufen (ging grad so, war sehr schlechter Empfang :-P)

5) Die schwierigsten Stellen waren dann flache Tiefsand-Stücke und eine schlammige Bachquerung (ich glaube das Foto von Tomcat oben zeigt genau die) sowie nach Umumbaaitije mehrere Stellen mit trockenen sehr tiefen Fahrspuren, die kreuz und quer liefen. Bei der F 2332 sind wir kurz in die falsche Richtung gefahren. Hatte aber Tracks4Africa for Garmin, da ist das super eingezeichnet. Bulldust hatte ich keinen.

Würde für offroad wieder versuchen, mir irgendein Backup-System aufzubauen.
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2015
2'534 Beiträge · seit 200720. Feb. 2015 · #11
Hallo Robert,
robert.vienna schrieb:

3) Wegen der vielen parallelen Spuren bis Umumbaaitije haben wir Nelo als Guide engagiert und ihn mitsamt seinem Mountainbike hinten rein gepackt. Er hat uns dann immer den optimalen Track gezeigt und ist dann mit dem Bike die 19km zurückgefahren.

Das ist bei allen Revieren, die man flussaufwärts fährt, eine gute Idee. Es gibt immer wieder Abzweigungen, bei denen man sich verfahren kann. Entweder man nimmt sich da einen Guide oder plant die Route vorab am Computer und fährt dann mit Navigationsgerät.
robert.vienna schrieb:Würde für offroad wieder versuchen, mir irgendein Backup-System aufzubauen.
Das ist bei solchen Strecken, wenn man alleine nur mit einem Auto unterwegs ist, ohnehin IMMER anzuraten!

lg
Wolfgang
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