Nam/Bot - Routencheck Mai/Juni

12 Antworten · 1'577 Aufrufe · gestartet 14. Jan. 2015 von suedbummler
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Themenstarter50 Beiträge · seit 201514. Jan. 2015 · #1
Hallo liebes Forum,

seit einer Weile lese ich hier hoch und runter und vieles Ungewisse konnte durch eure tollen Beiträge durchleuchtet werden.

Nun würde ich gerne hören, was Experten zu meiner Route sagen. Man muss wissen, dass wir keine Camps gebucht haben und auch flexibel bleiben wollen. Wir sind mit 4x4 unterwegs und wollen eigentlich immer campen. Sollte es sich anbieten auch mal spontan in einer Lodge.

Reisezeit ist Mai/Juni. Da wir nichts vorgebucht haben werden wir wohl auf ÜN in den NP verzichten müssen und Tagesfahrten hinein machen, oder?

Unsere aktuelle Route ist völlig unverbindlich, soll recht flexibel bleiben. Diese ist vermutlich viel zu lang (daran arbeiten wir). Wir können uns mit Fahren abwechseln und wollen möglichst viel sehen. Highlights sollen Tiere, Natur und Vicfalls sein.

Windhouk - 1ÜN - einkaufen usw
Vogelfederberg/Walvis Bay/Swakopmund - 1ÜN - je nachdem wie weit wir kommen
Swakopmund - 1ÜN
Spitzkoppe - 1 ÜN
Outjo -1 ÜN
Etosha - 3 ÜN
evtl Roys oder gleich Rundu - 1 ÜN
Divundu - 2 ÜN
Katima - 1 ÜN
Kasana - 4 ÜN mit Vicfalls
Maun - 2/3 ÜN - mit Mokorofahrt mit ÜN
Ghanzi - 1 ÜN
Windhoek - 1 ÜN

So, das sieht auf den ersten Blick nach unglaublich vielen 1nacht trips aus aber wir haben noch 4 Nächte (Maun mit 3 ÜN gerechnet) zu vergeben. Warum der sinnlose Auskflug an die Küste? Würden gern Swakopmund und Spitzkoppe sehen.

Ist es überhaupt irgendwie machbar?
Wäre es sinnvoller, von Kasane in den Chobe zu fahren und zurück, anschließend Rückfahrt über Caprivi und nicht Maun?

Für sämtliche Hinweise und Tipps bin ich sehr dankbar, seid aber rücksichtsvoll 🤪

Ansonsten weiter so, beim Lesen hier wird bei einem die Vorfreude noch viel größer.
33,1k Beiträge · seit 200614. Jan. 2015 · #2
Hallo suedbummler,

willkommen im Forum!
Auch bei Dir der Fehler den fast jeder "Anfänger" macht. Zu viel in zu wenig Zeit. Plane überall mindestens 2 Übernachtungen, in Swakopmund und Etosha 3 ein.Dann merkst Du schnell was gut möglich ist Du hast überall praktisch nur eine Übernachtung. Du kommst nachmittags irgendwo an und musst am kommenden Morgen wieder aufbrechen. Vor allem als Camper stelle ich mir das besonders "nervig" vor.

Ich würde mich zudem bei der ersten Reise auf Namibia beschränkten, aber das ist Geschmackssache. Grob könnte Eure Route bei 21 Tagen wie folgt aussehen:

Nur Namibia:
Windhoek (1 Nacht)
Kalahari (2)
Aus (2) mit Lüderitz/Kolmanskuppe
D707 (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha-West (1)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-Ost (2)
Waterberg (2)
bei Windhoek (1)

Mit dem hohen Nordosten:
Windhoek (1)
Kalahari (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-Ost (2)
Caprivi-West (2)
Caprivi-Ost (3)
Ghanzi (1)
bei Windhoek (1)

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter50 Beiträge · seit 201514. Jan. 2015 · #3
Vielen Dank für die schnelle Antwort, aber wie gesagt habe ich bei meiner genannten Route noch 4 Nächte übrig, also 25 insgesamt. Heißt ich hätte mit 3 Nächte Swakopmund und noch 3 Verlängerungen nur noch 1 ÜN bei wirklichen Durchfahrtsadressen (zumindest für uns aufgrund der zeitlichen Problematik) wie z.b. Ghanzi oder Rundu...
33,1k Beiträge · seit 200614. Jan. 2015 · #4
Moin suedbummler,

dann plane es doch aber auch so. Ich nehme mal Deine Route und schreibe direkt was dahinter.

Windhouk - 1ÜN - sinnvoll
Vogelfederberg/Walvis Bay/Swakopmund - 1ÜN - was soll das? Kein Sossusvlei mit den höchsten Dünen? De Fahrt von Windhoek nach Swakopmund dauert - mit viel Bummeln - 6 Stunden.
Swakopmund - 1ÜN - macht absolut keinen Sinn; 2-3 oder keine
Spitzkoppe - 1 ÜN - wenn es so sein soll, würde auch da eher 2 Planen bzw. ins Damaraland gehen
Outjo -1 ÜN - absolut unnötig; Spitzkoppe oder Swakopmund nach Etosha dauert einen halben Tag.
Etosha - 3 ÜN - gut
evtl Roys oder gleich Rundu - 1 ÜN - wenn ihr von Ost-Etosha kommt, dann fahrt bis Divundu durch
Divundu - 2 ÜN - ok
Katima - 1 ÜN - unnötig; sinnvoll sind zwei Nächte im Ost-Caprivi
Kasana - 4 ÜN mit Vicfalls - ok

Schau Dir mal diesen Thread auch an, da ist ähnliches geplant: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/285056-namibia-november-2015-feedback-routenwahl.html

Viele Grüße aus dem bewölkten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2015
1'794 Beiträge · seit 201314. Jan. 2015 · #5
Hallo suedbummler, orientiere dich doch bitte an den Vorschlägen von Christian und versuche die Tour zu entschleunigen, einzelne Nächte zu umgehen und die Tour am Anfang und ab Kasane noch mit Leben zu füllen-hier finde ich es extrem stressig 🤨 !

@ Christian: wie soll er denn von Caprivi Ost an einem Tag nach Ghanzi kommen 😗 ! Sorry 😣 !

LG NOGRILA
Themenstarter50 Beiträge · seit 201514. Jan. 2015 · #6
Auf genau solche Hinweise hab ich gehofft. Habe die Tage eben noch nicht verplant gehabt, da wir ja flexibel bleiben wollen Würde sich wie folgt verändern:

Windhoek (1)
Swakopmund (3)
Spitzkoppe/Damaraland (3)
Etosha (3)
Divundu (2)
Ost Caprivi (2)
Kasane (4)
Maun (4) - Maun soll sich ja nicht lohnen, aber Tagestouren?
Ghanzi (1)
Windhoek (1)

Wäre es so durchführbar?

Die Rückfahrt macht mir noch Sorgen, Kasane nach Maun ist ja eine viel diskutiere Strecke und dort fehlen mir vermutlich Nächte dafür.

@ Nogrilla
Wie meinst Leben hineinbringen? Haben von Swakopmund und Kasane aus eben Tagestouren angedacht.

Grüße
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2015
2'536 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #7
travelNAMIBIA schrieb: Du kommst nachmittags irgendwo an und musst am kommenden Morgen wieder aufbrechen. Vor allem als Camper stelle ich mir das besonders "nervig" vor.
Als Camper ist's in Summe weniger "nervig", da man für eventuelle Gamedrives oder kurze Tagestouren ohnehin mehr oder weniger alles zusammenpacken muss, so man mit Dachzelt unterwegs ist. Ich stell's mir eher in Lodges "nerviger" vor, da man alles wieder einpacken muss und das Gewand oder die Reisetaschen nicht halbausgepackt mal im Zimmer stehen lassen kann.

Dass die angegebenen Route eher zu lang ist, da hast du natürlich recht 😉

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
33,1k Beiträge · seit 200614. Jan. 2015 · #8
Hi suedbummler,

so ist die Tour deutlich besser 🙂

Hi NOGRILA,
@ Christian: wie soll er denn von Caprivi Ost an einem Tag nach Ghanzi kommen 😗 ! Sorry 😣 !
heute habe ich eben mal eine Ost-West-Schwäche 😉

Hi Wolfgang,

na ja, als Camper kommst Du an und musst noch Zelt aufbauen, kochen etc. musst. Am Abfahrtsmorgen genau das Gleiche. Als Gast in einer festen Unterkunft entspannt Du zu der Zeit nur noch 🙂

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'794 Beiträge · seit 201314. Jan. 2015 · #9
Als Camper ist's in Summe weniger "nervig", da man für eventuelle Gamedrives oder kurze Tagestouren ohnehin mehr oder weniger alles zusammenpacken muss, so man mit Dachzelt unterwegs ist. Ich stell's mir eher in Lodges "nerviger" vor, da man alles wieder einpacken muss und das Gewand oder die Reisetaschen nicht halbausgepackt mal im Zimmer stehen lassen kann.

Dass die angegebenen Route eher zu lang ist, da hast du natürlich recht 😉

lg
Wolfgang

Hallo Wolfgang, dein Gesagtes verstehe ich ehrlich gesagt nicht, denn bei Game Drive oder Ausflügen muß ich doch als Lodger nichts zusammen packen, sonder kann "einfach" los, was bei einem Camper mit Dachzelt nicht geht und auch das Starten von einer Unterkunft zur nächsten geht viel schneller-schon weil ich mich nicht selbst verpflegen muß-so ist also weniger Stress...aber das empfindet natürlich jeder anders!

Trotzdem ist die Empfehlung mind. 2Nächte vor Ort für Namibia richtig bis auf wenige Ausnahmen!

LG NOGRILA
Themenstarter50 Beiträge · seit 201514. Jan. 2015 · #10
suedbummler schrieb:

@ Nogrilla
Wie meinst Leben hineinbringen? Haben von Swakopmund und Kasane aus eben Tagestouren angedacht.

Grüße
Wäre dir dankbar wenn du hier noch kurz drauf eingehend könntest.

Ist es möglich, den Chobe ohne ÜN (da wir nichts mehr bekommen werden) zu durchqueren oder ist ein Umweg über Nata notwendig? Beim Etosha dürfte eine reine Durchquerung von Süd nach Ost unproblematisch sein oder?
2'536 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #11
NOGRILA schrieb:

Hallo Wolfgang, dein Gesagtes verstehe ich ehrlich gesagt nicht, denn bei Game Drive oder Ausflügen muß ich doch als Lodger nichts zusammen packen, sonder kann "einfach" los, was bei einem Camper mit Dachzelt nicht geht und auch das Starten von einer Unterkunft zur nächsten geht viel schneller-schon weil ich mich nicht selbst verpflegen muß-so ist also weniger Stress...aber das empfindet natürlich jeder anders!
Ich habe mich eigentlich nur auf die "Einmalübernachtungen" bezogen.
Die sind meiner Meinung ja genau deshalb in der Lodge "nerviger". Weil man eben nix im Zimmer liegen lassen und mit dem Auto mal schnell wegfahren kann. Beim Campen ist's hingegen ziemlich egal, ob du "nur" einen 80 km Rundtrip in der Gegend machst oder 250 Kilometer zum nächsten Etappenziel, du musst auf jeden Fall alles einpacken. Daher sind "Einmalübernachtungen" beim Campen weniger nervend (weil's an und für sich schon "nerviger" ist ;-)), als bei Lodgetouren.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'536 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #12
travelNAMIBIA schrieb:
na ja, als Camper kommst Du an und musst noch Zelt aufbauen, kochen etc. musst. Am Abfahrtsmorgen genau das Gleiche. Als Gast in einer festen Unterkunft entspannt Du zu der Zeit nur noch 🙂
Ja, klar. Campen ist sicherlich mit mehr "Arbeit" verbunden, ich hab das "nerviger" nur auf die Einmalübernachtungen bezogen. Die sind beim Campen fast egal.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'794 Beiträge · seit 201315. Jan. 2015 · #13
Hallo suedbummler, habe deine neue Tour erst jetzt gesehen und die sieht ja schon viel besser aus, ihr habt mehr Zeit für Aktivitäten etc. , genau so meinte ich es!

Einen Tag mehr Etosha würde ich allerdings machen und die Region um Kongola würde ich auch mit einplanen!

Die Strecke Kasane-Maun kenne ich persönlich nicht, ein bißchen Erfahrung braucht man da schon, Freunde habens mal nicht an einem Tag geschafft!

In Maun selber sind Ausflüge ins Delta das Highlight, 1-3 Tage je nach Geldbeutel!

LG NOGRILA