Lustig doof und traurig in Botswana

31 Antworten · 5’925 Aufrufe · gestartet 03. Nov. 2014 von Swakop1952
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Themenstarter2’664 Beiträge · seit 201204. Nov. 2014 ·
Ergo:

Der U-Boots-Effekt mit Absaufen tritt ein wenn Ortsunkundige sinnfrei in Wasserquerungen hineinfahren aus denen keine frische Spur hinausführt.....


hc007319.jpg
zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2014
224 Beiträge · seit 201306. Nov. 2014 ·
Hallo Leute,

Außer das es mir leid tut um den schönen 3l Turbodiesel, möchte ich diese Story nicht weiter kommentieren. Dafür habe ich ein rein pragmatische Frage.

Was muss man tun, wenn einem der Wagen absäuft und retrograd über den Auspuff vollläuft?
Reicht es, wenn man den Ansaugweg/ Luftfilter kontrolliert, dann die Kerzen rausschraubt und den Wagen freiorgelt?

In der Hoffnung, es nie anprobieren zu müssen.
Danke, RB
Themenstarter2’664 Beiträge · seit 201206. Nov. 2014 ·
Rein pragmatisch wenn ein Diesel ca. 100ccm. Wasser einsaugt kannst Du haben:
- abgerissene Ventile
- Krumme Pleuel
- gebrochene Kurbelwelle
- gerissener Motorblock.

Ausrechnen kannst Du es physikalisch bei der Verdichtung eines Dieselmotors von sagen wir mal 20:1.
So etwas ist normalerweise Totalschaden für den Motor.

Ein kompletter Motor mit Turbolader etc. - Rechne mal 10-15.000 Euronen, je nach Standort und Hersteller.

Wenn Du Superglück hast, dann haut Dir die Kopfpackung kaputt und drückt raus, aber so ein Fahrzeug würde ich ohne eine Komplettüberholung des Motors mit neuen Lagern und neu gewuchteter Kurbelwelle nicht auch nur einen km fahren, der große Motorschaden ist vorprogrammiert.

Was diese Touries in Botswana angestellt haben: Ich wollte nicht in deren Haut stecken, was kostenmäßig auf die zu kommt.

Man braucht sich nur viele durch Touries gemietete Fahrzeuge in Botswana anschauen. Die große Masse hat Glück, wenn sie ohne Sinn und Verstand in die Wasseransammlungen hineinrasen. Das kleinste Leck am Ansaug des Motors kann einen Motorschaden produzieren. Manche sind noch stolz und strunzen damit, wie die Fahrzeuge aussehen. Ob sie dann noch so strunzen, wenn es ans Zahlen geht?
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2014
7’356 Beiträge · seit 200606. Nov. 2014 ·
... und beim Benzinmotor sind die Folgen gleich.
Sobald sich Wasser in den Zylindern befindet und der Motor dreht, ist er hin.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter2’664 Beiträge · seit 201206. Nov. 2014 ·
Die alten nicht so hoch verdichteten Benzinmotoren mit Vergaser und mechanischem Zündverteiler haben so etwas meistens überlebt, vorausgesetzt es gab keinen Daueraufenthalt im Wasser, die Zündkerzen entfernt und der Motor entwässert wurde. Ölwechsel, Verteiler getrocknet, und schon liefen die Motoren wieder solange kein Wasser in die Ölwanne eingedrungen ist.
Zumeist sind diese Motoren verreckt aufgrund nasser Zündteile bevor er sich vollsaugen konnte, der Diesel ist ein Selbstzünder.
Was die heutigen modernen Benzinmotoren anbetrifft, hat Wolfgang natürlich Recht aufgrund sehr viel höherer Verdichtung.
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2014
327 Beiträge · seit 200806. Nov. 2014 ·
Wobei man noch sagen muss, die Umfahrung bei Mababe Village (war gerade da, 28.9.) ist hinreichend ausgeschildert und die Strasse mehrfach abgesperrt. Wer also da durchfährt ist selbst Schuld.Die Umfahrung dauert ca. 10 minuten länger, hat aber KEIN Wasser (Bis jetzt)
Stefan
Themenstarter2’664 Beiträge · seit 201206. Nov. 2014 ·
Es ist eigentlich ganz einfach:

Dort, wo keine Spur hinausführt, da fährt man als Nicht-Ortskundiger nicht ins Wasser, erst recht nicht, wenn man keinen Schnorchel hat. Man kann dann die Strecken der Abbiegespuren vor der besagten Durchfahrt abfahren, zumeist sind das Umgehungen der Tourguides, die sich dort auskennen.

Dann gibt es die Stellen, wo eine Spur hineinführt aber versetzt hinausführt.
Auch da fährt man als Nicht-Ortskundiger nicht hinein, oder man wartet, bis ein Fahrzeug mit Guides kommt, läßt dieses durch fahren und folgt dessen Route. Da kann man ganz klar erkennen, ob ein Schnorchel erforderlich ist, vorausgesetzt man kennt die Sicherheitshöhe des Ansauges. Aber auch das bleibt riskant. Man kann die ausgeguckte Route auch erst ablaufen und Tiefen vor sich mit einem Stock abtasten bevor man selbst in eine Untiefe abrutscht, aber ich habe dabei immer ein ungutes Gefühl.

Ansonsten wartet man bis ein Fahrzeug kommt, oder fährt zurück und sucht sich eine alternative Route.
Das ist natürlich schwierig für Leute die mit Terminkalender auf dem Schoß und Uhr im Auge unbedingt eine ein Jahr vorausgeplante Route abreißen müssen.
Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Survive oder saufe ab, je nach Kassenlage kann man ja seine Priorität bestimmen.

Im Übrigen bin ich ein Schisser bei solchen netten Tierchen:


h5bcc0a6.jpg


h236125f.jpg
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2014
Gast06. Nov. 2014 ·
Hallo,
Swakop1952 schrieb:Im Übrigen bin ich ein Schisser bei solchen netten Tierchen:
ist bei mir genau so. Mit Löwen, Elefanten, etc. am Bodenzelt kann ich mich arrangieren. Vor Krokodilen habe ich total Schiss. Ich bin noch nie eine Wasserdurchfahrt abgelaufen. Habe auch noch nie meine Madame vorgeschickt. Entweder sehe ich selbst, dass das nicht tief ist, ein anderes Auto fährt vor mir durch oder ich fahre woanders lang.

Dieses Jahr im Gonarezhou NP in Zimbabwe hatten uns andere Touris erzählt, dass der Runde River da noch zu heftig läuft und nicht querbar ist. Der Fluss ist an der Furt ca. 300m breit. An der Reception des Parks meinte man dann, dass das mit geeignetem Auto wahrscheinlich machbar ist. Ich habe mir das dann angeguckt, bin aber nicht durchgelaufen. Da steht teilweise auch Schilf, so dass das schlecht einsehbar ist. Glücklicherweise kam ein Local mit Landcruiser und die Wassertiefe war so sichtbar. Wir sind da später 2 mal durchgefahren. Einmal war 10 Meter neben dem Auto ein Krokodil und das andere Mal ein Hippo. Ich war wieder sehr froh, das nicht abgelaufen zu sein...
😗

Beste Grüße

Guido
1’162 Beiträge · seit 201207. Nov. 2014 ·
Also Hallo,

solche Bilder finde ich schrecklich; wunderschöne und offensichtlich alt gewordene Krododile werden Opfer von Lustmolchen.
Ich bedauere Menschen, die sich daran erfreuen können.

Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
1’155 Beiträge · seit 200607. Nov. 2014 ·
Guido. schrieb:


Mit Löwen, Elefanten, etc. am Bodenzelt kann ich mich arrangieren. Vor Krokodilen habe ich total Schiss. Ich bin noch nie eine Wasserdurchfahrt abgelaufen.

Dieses Jahr im Gonarezhou NP in Zimbabwe hatten uns andere Touris erzählt, dass der Runde River da noch zu heftig läuft und nicht querbar ist. Der Fluss ist an der Furt ca. 300m breit.

Hallo Guido
Diese Wasserdurchfahrt kenne ich gut. Sie ist sehr lange und bei viel Wasser im Runde River wird es sehr schnell nicht mehr so "angenehm"....oder gefährlich. Ich meide wenn immer möglich Wasser, auch wenn ich eine Stunde Umweg fahren muss.

Früher -vor 10 Jahren- als ich noch ins Okavango ging, war ich auch immer erstaunt wie unbedarft Turis im Wasser rumlaufen um die Tiefe zu checken. Es war unglaublich was man dort alles zu sehen bekam und heute mit dem Turi-Boom dort oben ist es sicher nochmal ein paar Stufen krasser geworden. Die Leute wissen oft nicht einmal die Basics wie das Bild von Swakop zeigt. Sagen darf man ja dann bekanntlich nichts in solchen Situationen....

Vor Krokodilen habe ich auch einen Heidenrespekt. Killer Nummer 1 in Afrika ist bekanntlich Malaria, sehr sehr weit vor allem anderen !!! Dann kommt das Hippo das pro Jahr 3000 Menschen zertrampelt, das Krokodil bringt es auf etwa 2000 "fatal attacks" und der Elefant immerhin auf 500. Vergleichsweise "harmlos" ist der Cape Buffalo mit 200 getöteten Menschen.

Aber Krokodile so abzuschlachten wie es diese Deppen auf dem Bild machen finde ich auch voll und ganz abartig.

lg tom
Themenstarter2’664 Beiträge · seit 201207. Nov. 2014 ·
Hallo Tomcat,
schau erst einmal die Größe der Krokodile, die primär auf Menschen losgegangen sind. Ist schon sensationell.
Der Letzte war ein Bootsbesitzer, der sein Boot and Ufer zog, den sie packten.
Aus allen Dreien kamen aus dem Magen menschliche Überreste. Bei einem der Kopf, beim anderen der halbe Torso, beim Dritten ein Arm und ein Bein.
Ich finde es richtig, daß die abgeschossen wurden. Hätte ich auch getan. Wäre mir in dem Fall auch egal, ob mich jemand deshalb als Depp bezeichnete.
Grüße
H.
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2014
1’155 Beiträge · seit 200607. Nov. 2014 ·
Hallo Swakop

Diese Info war nicht ersichtlich.

In Australien werden "man-eater crocodiles" je nach Region auch abgeschossen. Ein andere Ansatz war die Tiere zu fangen und in entlegene Regionen zu transportieren und dort wieder auszusetzen. Wobei viele von Ihnen wieder an die alten Orten zurückgekehrt sind...

Für die Fischer, die in Afrika auf den Fischfang angewiesen sind, sind Krokodile eine ständige Bedrohung... von dem her kann ich es nachvollziehen, dass man gewisse Problem Kroks abschiesst ..

lg tom
1’366 Beiträge · seit 201107. Nov. 2014 ·
schau erst einmal die Größe der Krokodile, die primär auf Menschen losgegangen sind. Ist schon sensationell.
Der Letzte war ein Bootsbesitzer, der sein Boot and Ufer zog, den sie packten.
Aus allen Dreien kamen aus dem Magen menschliche Überreste. Bei einem der Kopf, beim anderen der halbe Torso, beim Dritten ein Arm und ein Bein.
Ich finde es richtig, daß die abgeschossen wurden. Hätte ich auch getan. Wäre mir in dem Fall auch egal, ob mich jemand deshalb als Depp bezeichnete.
Tomcat schrieb:... von dem her kann ich es nachvollziehen, dass man gewisse Problem Kroks abschiesst ..
Ok, da kann man das noch nachvollziehen, aber muss man sich dann so mit dem toten Tier auf einem Foto präsentieren um zu zeigen wie "toll" man doch ist? 😕
Sagen darf man ja dann bekanntlich nichts in solchen Situationen....
Warum darf man denn nichts sagen? Ich wäre ehrlich gesagt froh, wenn mich ein erfahrerner Fahrer auf irgendwelche Fehler hinweisen würde. Jeder muss irgendwie mal anfangen und sich an das Selbstfahren im Gelände herantasten, dass der ein oder andere Fehler passieren kann ist doch klar und wird jedem schon passier sein. Diese Wasserdurchfahrt zähle ich natürlich nicht als Anfängerfehler, das war eigentlich nur Dummheit. Ich würde mich da auch eher zu den vorsichtigen Fahrern zählen und ggf. einen Umweg wählen. Nunja, zum Glück stand ich noch nicht vor so einer Situation. Kann auch darauf verzichten 😗
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1’155 Beiträge · seit 200607. Nov. 2014 ·
Hallo Thorsten

Das mit dem Posieren bin ich auch Deiner Meinung. Darum habe ich auch zuerst gedacht, dass es Leute sind, die nur zum "fun" töten..
THBiker schrieb:
Warum darf man denn nichts sagen? Ich wäre ehrlich gesagt froh, wenn mich ein erfahrerner Fahrer auf irgendwelche Fehler hinweisen würde. Jeder muss irgendwie mal anfangen und sich an das Selbstfahren im Gelände herantasten, dass der ein oder andere Fehler passieren kann ist doch klar und wird jedem schon passier sein.
Ja warum : -)... habe früher ab und zu in diesem Forum auf einige Sachen hingewiesen. Bilder von Turis die durch tiefes Wasser gewatet sind... Autos voll mit Schlamm oder Bilder von Wasserdurchfahrten wo es nur so gespritzt hat... ist oft nicht gut angekommen.

Oder live on Location... festgefahrene Turis im Tiefsand... Man schlägt vor Luft aus den Reifen zu lassen ...und bekommt zu hören, dass dies ihr Problem ist und sich auch keine Pumpe mithätten... also halte ich besser die Klappe ... 🙂

lg tom
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2014
1’366 Beiträge · seit 201107. Nov. 2014 ·
Hallo Tom,

ja das verstehe ich dann, wenn man solche Erfahrungen mit den Möchtergern-Experten gemacht hat. Ich bin für solche Tipps immer dankbar und bin froh, dass es hier im Forum so viele wirkliche Experten gibt. Den Tipp, dass man Wasserdurchfahrten abgehen soll, habe ich aber schon oft irgendwo gelesen. Ich selbst würde es wohl nie tun, weil ich ebenso Respekt vor den Krokodilen und Flusspferden habe! Leider habe ich viel zu spät damit angefangen offroad Erfahrung mit dem Auto zu sammeln und so fehlt mir noch jede Menge Erfahrung.
Mal gespannt, wann ich wieder auf Selbstfahrer Tour gehe....ich hoffe 2016
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1’155 Beiträge · seit 200607. Nov. 2014 ·
THBiker schrieb:Hallo Tom,

j Ich selbst würde es wohl nie tun, weil ich ebenso Respekt vor den Krokodilen und Flusspferden habe! Leider habe ich viel zu spät damit angefangen offroad Erfahrung mit dem Auto zu sammeln und so fehlt mir noch jede Menge Erfahrung.
Mal gespannt, wann ich wieder auf Selbstfahrer Tour gehe....ich hoffe 2016
Hallo Torsten

Du hast den richtigen Ansatz und begegnest der ganzen Sache dort unten mit Respekt. Als ich vor 20 Jahren das erste Mal im Okavango war hatte ich auch wenig Erfahrung und viel Respekt. Jeden Trip lernt man etwas mehr, auch heute noch...

Bedenklich finde ich jeweils die Leute die sich ein paar Informationen aus einem Forum greifen, oft sehr unerfahren sind und in entlegene Gegenden wie etwa das Kaokoveld fahren. Das kann unter Umständen böse enden. Das Schlimmste was dir im Okavango passieren kann, ist das Du das Auto irgendwo versenkst. Das kostet dann etwa 15'000 Euro (zahlt keine Versicherung) aber du überlebst es ...ausser es frisst dich ein Krok 😉

lg tom
Gast07. Nov. 2014 ·
Hallo,
THBiker schrieb:Leider habe ich viel zu spät damit angefangen offroad Erfahrung mit dem Auto zu sammeln und so fehlt mir noch jede Menge Erfahrung.
Erfahrung hilft natürlich, aber auch mit Erfahrung kann man falsche Entscheidungen treffen. Ich hatte im Januar im Sand in Abu Dhabi auch wieder so ein Erlebnis, wo ich mir wie der trotteligste, touristische Vollpfosten vor kam 🤪

Man hat als Tourist mit Mietwagen in Sachen Offroad auch immer einen chronischen Nachteil gegenüber den Leuten, die seit Jahren mit eigenem Auto unterwegs sind. Die haben viel Erfahrung mit genau dem Auto, können viel besser beurteilen, was das Auto und die Reifen in bestimmten Situationen können. Für Wasserdurchfahrten sind die Reifen vielleicht nicht das alles Entscheidende, aber ansonsten sind die Reifen nun mal die einzige Verbindung zum Untergrund und auf Sand, Matsch usw. von entscheidender Bedeutung. Als Mieter hast Du jedes mal ein anderes Auto, andere Reifen, die Du erst mal nicht kennst und mit denen Du erst mal wieder Erfahrungen unter verschiedenen schwierigen Bedingungen sammeln muss. Da hat man zwangsweise eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Probleme.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2014
2’579 Beiträge · seit 200707. Nov. 2014 ·
Tomcat schrieb:
Oder live on Location... festgefahrene Turis im Tiefsand... Man schlägt vor Luft aus den Reifen zu lassen ...und bekommt zu hören, dass dies ihr Problem ist und sich auch keine Pumpe mithätten... also halte ich besser die Klappe ... 🙂
lg tom
Ach, ich fände es schade, wenn du bei derartigen Situationen nur die Klappe hältst.
Vielleicht kommst du ja mal wirklich an einen, der für Hilfe offen wäre und die auch annimmt. Lass dir deine Hilfsbereitschaft von den Unguten nicht verderben.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter2’664 Beiträge · seit 201207. Nov. 2014 ·
Hatte letztens jemanden auf der Strecke Savuti Richtung North Bridge, der bis auf den Rahmen im Sand eingebuddelt war, weiter geholfen.
Habe ihm die Räder abgeblasen, und gesagt wo er frei buddeln sollte, dann Wagenheber drunter und Auto angehoben, daß die Achsen und Rahmen über dem Sand frei waren. Reingesetzt und Fahrzeug für ihn raus gefahren, er wagte es nicht.
Solche Leute sind unendlich dankbar, und irgendwann trudelte eine Dankesmail mit nettem Foto ein.
Da hat man Grund immer wieder gerne zu helfen, auch wenn es uns mehr als eine Stunde und viel Schweiß gekostet hat, denn ein so eingebuddeltes Fahrzeug hätte man kaputt geschleppt oder das Eigene festgebuddelt.

Wer sich arrogant verhält, den lasse man stehen und fahre weiter. Manche Leute lernen erst wenn sie gegen die Wand laufen.