Tag 20, eine wenig ereignisreiche Morgenpirsch und ein Besuch bei Dr. Rogers
Nach wie vor quälten mich in den Nächten ein starker Schüttelfrost. Insgesamt schlief ich zwar besser, aber einfach wenig erholsam.
Mein erster Blick galt heute morgen meinem Biss in der Kniekehle. 😮 Inzwischen war die Entzündung bestimmt 10 cm im Durchmesser und in der Mitte war eine große Stelle graues, abgestorbenes Gewebe. Nach allen Seiten liefen rote Streifen wie ein Finger über die Haut. Blutvergiftung war meine erste Selbstdiagnose. Trotz inzwischen gut gebräunter haut wurde ich irgendwie weiß.
Aber was solls jetzt gehen wir erstmal auf Safari. Früh um 6.00 hat eh noch kein Doktor offen.
Zuerst lief uns dieser kleine vorwitzige Elefant über die Straße.



Nyalas sind wirklich außergewöhnliche Tiere. Natürlich nur die Männchen. (5€ in die Machokasse)

Gemütliche Pause im Flussbett. Und die Nyalas schauen zu.
Auf meine Frage hin, warum Landy und nicht Toyota gefahren werden antwortete Marc: In Afrika fährt man Landys, auch wenn die teurer im Unterhalt sind wie die Toyotas.

Manchmal sind es auch Kleinigkeiten, die begeistern können. Wie man so etwas während der Fahrt sehen kann ist mir ein Rätsel. Thanks Elvis!


Impalas hatten wir länger keine mehr.

Unsere Hausbüffel, die sich immer zwischen Camp und Wasserloch bewegten.


Trotz meiner Sorgen schmeckte das Frühstück.
Nach dem Frühstück duschte ich erstmal warm und gründlich. Wie man das eben vor einem Arztbesuch so macht.
Um 11.00 hatte Mark, der Inhaber der Lodge, einen Termin bei Dr. Rogers vereinbart. Marion konnte leider nicht mit, da gleichzeitig ein Personaltausch stattfand.
Der neue Landcruiser V8 brachte uns sehr, sehr zügig nach Hoedspruit. Dabei mussten diverse Kontrollen passiert werden.
Ich war viel zu früh beim Arzt. Marco ging kurz mit rein um alles zu besprechen. An dieser Stelle thanks very much for the help!
Ich musste nur wenige Minuten warten, die Behandlung war absolut zuvorkommend. Nach dem runterlassen meiner Hose 🙂 sah ich erstmal einen Doktor, der mit den Augen rollte. Mir schwante schon schlimmes.
Vermutlich ein stark entzündeter Zeckenbiss. Im Gegensatz zu europäischen Zecken verlassen afrikanische Zecken den Körper wieder. Was zurückbleibt kann stark zerstörtes Gewebe sein, das sich bei mir, durch die ungünstige Stelle direkt in der Kniekehle, auch noch stak entzündete. Dr. Rogers erklärte mir noch, dass es in Südafrika ein Insekt gibt, das Eier im menschlichen Körper plaziert 😮 . Allerdings sei dieses Insekt nur zwischen November und Januar aktiv. Das könne er praktisch ausschließen. Er verschrieb mir ein Antibiotika. Da ich auf Antibiotika manchmal empfindlich im Magen-Darm-Bereich reagierte hatte ich etwas angst. Durchfall im Safari Jeep ist jetzt nicht so prickelnd. Deshalb bekam ich gleich noch so eine Art Milchsäure-Bakterien verschrieben. Der Arztbesuch kostet ca. 60€, die ich mit Kreditkarte bezahlte.
Zur Apotheke schräg gegenüber ging ich zu Fuß, was mir einige seltsame Blicke einbrachte. Ich fand das aber nicht irgendwie gefährlich. Mit Marco hatte ich vereinbart, dass ich ihn anrufen würde, wenn ich fertig wäre. Aber wen traf ich in der Apotheke? Marco!
Anschließend fuhren wir noch quer durch Hoedspruit um diverse Einkäufe zu tätigen. Von diversen Teilen aus dem Baumarkt bis zu Reifen für die Ländys war alles dabei. Das fand ich ehrlich gesagt sehr interessant und machte mir viel Spaß. Der Kofferraum war zum bersten voll. Anschließend nahmen wir noch 5 neue Angestellte mit, die alle irgendwie auf der Rücksitzbank Platz fanden.
Zügig waren wir zurück im Camp, wo schon das Essen wartete.
Gruß!
der Joe
Nach wie vor quälten mich in den Nächten ein starker Schüttelfrost. Insgesamt schlief ich zwar besser, aber einfach wenig erholsam.
Mein erster Blick galt heute morgen meinem Biss in der Kniekehle. 😮 Inzwischen war die Entzündung bestimmt 10 cm im Durchmesser und in der Mitte war eine große Stelle graues, abgestorbenes Gewebe. Nach allen Seiten liefen rote Streifen wie ein Finger über die Haut. Blutvergiftung war meine erste Selbstdiagnose. Trotz inzwischen gut gebräunter haut wurde ich irgendwie weiß.
Aber was solls jetzt gehen wir erstmal auf Safari. Früh um 6.00 hat eh noch kein Doktor offen.
Zuerst lief uns dieser kleine vorwitzige Elefant über die Straße.
Nyalas sind wirklich außergewöhnliche Tiere. Natürlich nur die Männchen. (5€ in die Machokasse)
Gemütliche Pause im Flussbett. Und die Nyalas schauen zu.
Auf meine Frage hin, warum Landy und nicht Toyota gefahren werden antwortete Marc: In Afrika fährt man Landys, auch wenn die teurer im Unterhalt sind wie die Toyotas.
Manchmal sind es auch Kleinigkeiten, die begeistern können. Wie man so etwas während der Fahrt sehen kann ist mir ein Rätsel. Thanks Elvis!
Impalas hatten wir länger keine mehr.
Unsere Hausbüffel, die sich immer zwischen Camp und Wasserloch bewegten.
Trotz meiner Sorgen schmeckte das Frühstück.
Nach dem Frühstück duschte ich erstmal warm und gründlich. Wie man das eben vor einem Arztbesuch so macht.
Um 11.00 hatte Mark, der Inhaber der Lodge, einen Termin bei Dr. Rogers vereinbart. Marion konnte leider nicht mit, da gleichzeitig ein Personaltausch stattfand.
Der neue Landcruiser V8 brachte uns sehr, sehr zügig nach Hoedspruit. Dabei mussten diverse Kontrollen passiert werden.
Ich war viel zu früh beim Arzt. Marco ging kurz mit rein um alles zu besprechen. An dieser Stelle thanks very much for the help!
Ich musste nur wenige Minuten warten, die Behandlung war absolut zuvorkommend. Nach dem runterlassen meiner Hose 🙂 sah ich erstmal einen Doktor, der mit den Augen rollte. Mir schwante schon schlimmes.
Vermutlich ein stark entzündeter Zeckenbiss. Im Gegensatz zu europäischen Zecken verlassen afrikanische Zecken den Körper wieder. Was zurückbleibt kann stark zerstörtes Gewebe sein, das sich bei mir, durch die ungünstige Stelle direkt in der Kniekehle, auch noch stak entzündete. Dr. Rogers erklärte mir noch, dass es in Südafrika ein Insekt gibt, das Eier im menschlichen Körper plaziert 😮 . Allerdings sei dieses Insekt nur zwischen November und Januar aktiv. Das könne er praktisch ausschließen. Er verschrieb mir ein Antibiotika. Da ich auf Antibiotika manchmal empfindlich im Magen-Darm-Bereich reagierte hatte ich etwas angst. Durchfall im Safari Jeep ist jetzt nicht so prickelnd. Deshalb bekam ich gleich noch so eine Art Milchsäure-Bakterien verschrieben. Der Arztbesuch kostet ca. 60€, die ich mit Kreditkarte bezahlte.
Zur Apotheke schräg gegenüber ging ich zu Fuß, was mir einige seltsame Blicke einbrachte. Ich fand das aber nicht irgendwie gefährlich. Mit Marco hatte ich vereinbart, dass ich ihn anrufen würde, wenn ich fertig wäre. Aber wen traf ich in der Apotheke? Marco!
Anschließend fuhren wir noch quer durch Hoedspruit um diverse Einkäufe zu tätigen. Von diversen Teilen aus dem Baumarkt bis zu Reifen für die Ländys war alles dabei. Das fand ich ehrlich gesagt sehr interessant und machte mir viel Spaß. Der Kofferraum war zum bersten voll. Anschließend nahmen wir noch 5 neue Angestellte mit, die alle irgendwie auf der Rücksitzbank Platz fanden.
Zügig waren wir zurück im Camp, wo schon das Essen wartete.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania