Südafrika 2014 "you'll never know"
von lionfight · begonnen 21. Sept. 2014 · 39 Teile
Liebe Afrika-Freunde,
ich möchte gerne, wie versprochen, mit meinem Reisebericht über Südafrika beginnen.
Die route führte uns von St. Lucia, Tembe Elephant Park, Hluhluhwe-Imfolozi, Kruger NP und weiter zum Timbavati- und Balule-Gebiet.
Alle Bilder werden zusätzlich mit google+ verlinkt, um sie in besserer Qualität zu sehen. Dort könnt Ihr sie auch als Diashow sehen.
Viel Spaß!
Euer Joe
Platz für Verlinkung der einzelnen Tage.
ich möchte gerne, wie versprochen, mit meinem Reisebericht über Südafrika beginnen.
Die route führte uns von St. Lucia, Tembe Elephant Park, Hluhluhwe-Imfolozi, Kruger NP und weiter zum Timbavati- und Balule-Gebiet.
Alle Bilder werden zusätzlich mit google+ verlinkt, um sie in besserer Qualität zu sehen. Dort könnt Ihr sie auch als Diashow sehen.
Viel Spaß!
Euer Joe
Platz für Verlinkung der einzelnen Tage.
Bevor ich loslege noch ein paar Hinweise.
Ich bilde Tiere gerne formatfüllend und sehr groß ab. Das ist einfach meine Art Tiere zu fotographieren. Ich hoffe Ihr habt Spaß daran.
Mir macht jedes Tier immer wieder Spaß. Egal ob es das 1.000 Impala oder der 80. Wasserbock ist. Ich erfreue mich an jeder Situation mit Tieren. Wenn es Euch zu viel wird bitte einfach eine kurze Info an mich.
Vögel ist nicht gerade mein Spezialgebiet. Also korrigiert mich bitte, wenn Fehler in der Bestimmung dabei sind.
Ich verspreche Euch einige Bilder und Erlebnisse, die nicht alltäglich sind.
Zwischendurch streue ich einmal Texte in kursiv ein. Da gebe ich Geschichten wieder, die mir erzählt wurden. Ich kann deren Wahrheitsgehalt nicht immer prüfen. Oder ich kennzeichne damit Texte, die mein persönliches Empfinden wiedergeben. Das muss nicht zwangsläufig immer mit der Realität übereinstimmen, da es ja nur eine Momentaufnahme ist.
Gruß!
der Joe
Ich bilde Tiere gerne formatfüllend und sehr groß ab. Das ist einfach meine Art Tiere zu fotographieren. Ich hoffe Ihr habt Spaß daran.
Mir macht jedes Tier immer wieder Spaß. Egal ob es das 1.000 Impala oder der 80. Wasserbock ist. Ich erfreue mich an jeder Situation mit Tieren. Wenn es Euch zu viel wird bitte einfach eine kurze Info an mich.
Vögel ist nicht gerade mein Spezialgebiet. Also korrigiert mich bitte, wenn Fehler in der Bestimmung dabei sind.
Ich verspreche Euch einige Bilder und Erlebnisse, die nicht alltäglich sind.
Zwischendurch streue ich einmal Texte in kursiv ein. Da gebe ich Geschichten wieder, die mir erzählt wurden. Ich kann deren Wahrheitsgehalt nicht immer prüfen. Oder ich kennzeichne damit Texte, die mein persönliches Empfinden wiedergeben. Das muss nicht zwangsläufig immer mit der Realität übereinstimmen, da es ja nur eine Momentaufnahme ist.
Gruß!
der Joe
Tag 1 und 2
"So muss ein Flug sein, aber so verregnet sollte kein Urlaub beginnen"
Irgendwann Mitte August 2014, an einem Donnerstag.
Arbeit bis 15.00. Heimfahren, duschen, noch einmal alles überprüfen. Papiere, Kamerausrüstung. Gefühlt zum 100x. Wahrscheinlich ist das nur bei uns so - oder? 🙂
1h ausruhen.
Unseren Sharan vollpacken. Meine Frau Marion hat, wie immer, alles perfekt gepackt.
Normalerweise fliegen wir ja ab Nürnberg. Da wir aber ein Supersparangebot in der Business-Class bekommen haben müssen wir ab Frankfurt fliegen. Die A3 ist zwar aktuell eine Katastrophe, aber wir erreichen nach 2,5h ohne zu großen Stau das Parkhaus P2. Das Parken dort ist problemlos. Wir haben vorgebucht. 24 Tage für 100€, das passt schon.
Terminal Z ist schnell gefunden, der "Check in" dank Business Class schnell erledigt. Meine Fotoausrüstung muss seperat überprüft werden. Ich bin höflich und freundlich. Warum auch nicht? Der Sicherheitsmann freut sich. Er ist für unsere Sicherheit da, also sollte man ihn respektvoll und freundlich behandeln. Auch wenn es mal nervt. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
In der ruhigen Business Class-Lounge lege ich die Füße hoch. Der Urlaub kann beginnen. Süfafrika wir kommen!
Wir gehen spät zum Flugzeug. Wie immer herrscht dort Chaos pur. Dank Business Class gehts an allen vorbei. Schon irgendwie schön. Das Personal an Bord ist super nett und überaus fröhlich und freundlich. Wir werden gleich mit Namen angesprochen und die Purserin begrüßt uns persönlich "Herzlich Willkommen liebe Familie F.". Meint die wirklich uns? Ja, wir fliegen meist LH, aber so etwas ist uns noch nie passiert.
Die B.-Class ist nur zu 60% ausgebucht. Perfekter Service. Perfekte Freundlichkeit. Das Essen ist ungewöhnlich lecker. Man erfüllt uns jeden Wunsch.
Ich kann sogar gesamt 3-4h Stunden schlafen. Das Frühstück lasse ich weitestgehend ausfallen.
Ach, was für ein herrlicher Flug, auch wenn es zwischendurch ein paarmal ganz schön gewackelt hat. So sollte Fliegen immer sein. Ein perfekter Start.
Die Einreise geht schnell, der Beamte freut sich riesig, das er der den 3. Stempel hintereinander für Südafrika einstempeln kann. Alles geht ganz zügig und freundlich..
Übrigens gibt es auch einen Fieberscanner. Ebola lässt grüßen. Jeder, der eine Schnupfennase hat sieht auf dem Bildschirm, äääh, sehr nach einem berühmeten Rentier aus.
Gepäck ist auch gleich da. Also auf zu Vodacom. Es gibt seit neuestem eine feste Karte von Vodacom. Also nicht prepaid. Man muss 500 Rand als Pfand hinterlegen und bekommt dann einen Sondertarif. Die Karte muss man wieder zurückgeben. Troz surfen am Handy und etlichen beruflichen Gesprächen zahle ich nicht mal ganz 25€. Billiger geht nicht.
Nach etwas Geld holen gehts zu Mango. Der "Check In" geht schnell und um 12.05 geht die neue 737-800 pünktlich nach Durban. Die ca. 1h Flugzeit geht schnell um. Mango ist klasse. Kann ich nur empfehlen.
Wetter Johannesburg: klarer Himmer, 20°
Wetter Durban: tiefe Wolken, Dauerregen, 23° - kurz: gräuslig!
Dafür ist unser Auto schön:
Ein RAV4. Ganz neu mit gerade mal 2.000km. Farbe: schlamm. Eben Tarnfarbe.
Sehr gute Reifen und viel Platz für unseren gesamten Gerempel.
TomTom angeschlossen und 3h später in St. Lucia. Sehr angenehm zu fahren.
Ach so: Es regnet noch immer. Auch in St. Lucia. Kein Vogel, ja nicht einmal ein Hippo lässt sich blicken.
Es regnet nie in Afrika und Tiere gibt es überall. Ach ja. Scheinbar aber nicht in St. Lucia.
Das iGwalagwala Guest House ist gleich gefunden. Die Besitzerin Glynis ist ein lustiger Vogel. Das Haus verschachtelt. Das Zimmer geräumig, etwas abgewohnt, aber einwandfrei sauber. Man schläft dort gut und ruhig. Das PLV passt. Keine Luxusunterkunft, aber alles i.O. (auch das Frühstück). Ich würde wieder hingehen. Zu dritt haben wir ca. 90,- die Nacht bezahlt. Das ist für St. Lucia sehr okay.
Wo geht man zum Essen hin? Ozean Basket.
Vorher aber noch ein paar Hippos suchen. Gefunden: keine.
Achja: Es regnet noch immer.
Ozean Basket ist sehr in Ordnung. Nichts Besonderes, aber das Essen ist gut und nicht überteuert. Der Service freundlich. Und es gibt Hunters gold.
Ich schlaf gut und glücklich.
Und ja, morgen gibt es die ersten Tiere. Und Bilder davon.
Ich wache gegen 02.00 auf. Es regnet noch immer.
Gruß!
der Joe
"So muss ein Flug sein, aber so verregnet sollte kein Urlaub beginnen"
Irgendwann Mitte August 2014, an einem Donnerstag.
Arbeit bis 15.00. Heimfahren, duschen, noch einmal alles überprüfen. Papiere, Kamerausrüstung. Gefühlt zum 100x. Wahrscheinlich ist das nur bei uns so - oder? 🙂
1h ausruhen.
Unseren Sharan vollpacken. Meine Frau Marion hat, wie immer, alles perfekt gepackt.
Normalerweise fliegen wir ja ab Nürnberg. Da wir aber ein Supersparangebot in der Business-Class bekommen haben müssen wir ab Frankfurt fliegen. Die A3 ist zwar aktuell eine Katastrophe, aber wir erreichen nach 2,5h ohne zu großen Stau das Parkhaus P2. Das Parken dort ist problemlos. Wir haben vorgebucht. 24 Tage für 100€, das passt schon.
Terminal Z ist schnell gefunden, der "Check in" dank Business Class schnell erledigt. Meine Fotoausrüstung muss seperat überprüft werden. Ich bin höflich und freundlich. Warum auch nicht? Der Sicherheitsmann freut sich. Er ist für unsere Sicherheit da, also sollte man ihn respektvoll und freundlich behandeln. Auch wenn es mal nervt. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
In der ruhigen Business Class-Lounge lege ich die Füße hoch. Der Urlaub kann beginnen. Süfafrika wir kommen!
Wir gehen spät zum Flugzeug. Wie immer herrscht dort Chaos pur. Dank Business Class gehts an allen vorbei. Schon irgendwie schön. Das Personal an Bord ist super nett und überaus fröhlich und freundlich. Wir werden gleich mit Namen angesprochen und die Purserin begrüßt uns persönlich "Herzlich Willkommen liebe Familie F.". Meint die wirklich uns? Ja, wir fliegen meist LH, aber so etwas ist uns noch nie passiert.
Die B.-Class ist nur zu 60% ausgebucht. Perfekter Service. Perfekte Freundlichkeit. Das Essen ist ungewöhnlich lecker. Man erfüllt uns jeden Wunsch.
Ich kann sogar gesamt 3-4h Stunden schlafen. Das Frühstück lasse ich weitestgehend ausfallen.
Ach, was für ein herrlicher Flug, auch wenn es zwischendurch ein paarmal ganz schön gewackelt hat. So sollte Fliegen immer sein. Ein perfekter Start.
Die Einreise geht schnell, der Beamte freut sich riesig, das er der den 3. Stempel hintereinander für Südafrika einstempeln kann. Alles geht ganz zügig und freundlich..
Übrigens gibt es auch einen Fieberscanner. Ebola lässt grüßen. Jeder, der eine Schnupfennase hat sieht auf dem Bildschirm, äääh, sehr nach einem berühmeten Rentier aus.
Gepäck ist auch gleich da. Also auf zu Vodacom. Es gibt seit neuestem eine feste Karte von Vodacom. Also nicht prepaid. Man muss 500 Rand als Pfand hinterlegen und bekommt dann einen Sondertarif. Die Karte muss man wieder zurückgeben. Troz surfen am Handy und etlichen beruflichen Gesprächen zahle ich nicht mal ganz 25€. Billiger geht nicht.
Nach etwas Geld holen gehts zu Mango. Der "Check In" geht schnell und um 12.05 geht die neue 737-800 pünktlich nach Durban. Die ca. 1h Flugzeit geht schnell um. Mango ist klasse. Kann ich nur empfehlen.
Wetter Johannesburg: klarer Himmer, 20°
Wetter Durban: tiefe Wolken, Dauerregen, 23° - kurz: gräuslig!
Dafür ist unser Auto schön:
Ein RAV4. Ganz neu mit gerade mal 2.000km. Farbe: schlamm. Eben Tarnfarbe.
Sehr gute Reifen und viel Platz für unseren gesamten Gerempel.
TomTom angeschlossen und 3h später in St. Lucia. Sehr angenehm zu fahren.
Ach so: Es regnet noch immer. Auch in St. Lucia. Kein Vogel, ja nicht einmal ein Hippo lässt sich blicken.
Es regnet nie in Afrika und Tiere gibt es überall. Ach ja. Scheinbar aber nicht in St. Lucia.
Das iGwalagwala Guest House ist gleich gefunden. Die Besitzerin Glynis ist ein lustiger Vogel. Das Haus verschachtelt. Das Zimmer geräumig, etwas abgewohnt, aber einwandfrei sauber. Man schläft dort gut und ruhig. Das PLV passt. Keine Luxusunterkunft, aber alles i.O. (auch das Frühstück). Ich würde wieder hingehen. Zu dritt haben wir ca. 90,- die Nacht bezahlt. Das ist für St. Lucia sehr okay.
Wo geht man zum Essen hin? Ozean Basket.
Vorher aber noch ein paar Hippos suchen. Gefunden: keine.
Achja: Es regnet noch immer.
Ozean Basket ist sehr in Ordnung. Nichts Besonderes, aber das Essen ist gut und nicht überteuert. Der Service freundlich. Und es gibt Hunters gold.
Ich schlaf gut und glücklich.
Und ja, morgen gibt es die ersten Tiere. Und Bilder davon.
Ich wache gegen 02.00 auf. Es regnet noch immer.
Gruß!
der Joe
Tag 3 - ein erholsamer Tag in der "little Serengeti"
Früh einmal kurz die Nase rausgestreckt. Kühl wars. Und überall tief hängende Wolken. Aber wenigstens kein Dauerregen mehr.
Was sollte man bei dem Wetter machen?
Die Western Shores des iSmangaliso Wetland Park besuchen. Zufahrt über das neue Dukuduku Gate ganz nahe an St. Lucia.
Ein schöner Park mit viel Feuchtfläche und saftig grünem Gras. So kennen wir die NPs gar nicht.
Am Gate den kleinen Eintritt bezahlt und das sehr schöne Buch mit guten Karten über die Parks in KwaZulu Natal besorgt.
Wasserböcke:

Zebra im hohen Gras mit viel grün:

Zebra

Das Wetter war nicht toll, aber es wurde wenigstens trocken.
Die Straßen waren dafür schön schlammig. Aber der RAV4 machte alles brav mit.
Sonne war keine da, was das fotografieren nicht immer zum Vergnügen machte.
Welche Tiere kann man finden?
Viele Antilopen, aber auch Giraffen.
Elefanten (ein paar) und auch Rhinos, die wir aber beide im Western Shore nicht sahen.
Hippos und reichlich Vögel. Theoretisch auch Leoparden.
Aber keine Löwen, auch wenn das immer wieder mal behauptet wird.

Wasserböcke männlich

Herrlich sind die zahlreichen Tümpel und Feuchtgebiete:





Für mich eine Weltpremiere über die ich mich sehr gefreut habe. Ein Riedbock.


Wunderbar die Vögel:

Schlangenadler:

Aussteigen darf man auch mal zwischendurch. Oder besser auch nicht? 🙂

Premiere für mich:
Liegende Giraffen. Ich wusste zwar, dass sich Giraffen zum ausruhen hinlegen. Gesehen habe ich das bisher aber nicht.




Lohnen sich die Western Shores? Wir meinen ja.
Dieses feuchte Gebiet hat seinen eigenen Reiz. Die Landschaft ist schön und abwechslungsreich, genauso wie die Tierwelt.
Abends gings ins Steakhouse. Lecker und ein super gut aufgelegter Service.
Und das Wetter morgen? Sonnig! Yuuuuhu!!
Gut für die Eastern Shore und das Cap Vidal.
Und gut für das Whale Watching übermorgen. 🤩
Gruß!
der Joe
Hier gibts die Bilder bei Picasa.
Früh einmal kurz die Nase rausgestreckt. Kühl wars. Und überall tief hängende Wolken. Aber wenigstens kein Dauerregen mehr.
Was sollte man bei dem Wetter machen?
Die Western Shores des iSmangaliso Wetland Park besuchen. Zufahrt über das neue Dukuduku Gate ganz nahe an St. Lucia.
Ein schöner Park mit viel Feuchtfläche und saftig grünem Gras. So kennen wir die NPs gar nicht.
Am Gate den kleinen Eintritt bezahlt und das sehr schöne Buch mit guten Karten über die Parks in KwaZulu Natal besorgt.
Wasserböcke:
Zebra im hohen Gras mit viel grün:
Zebra
Das Wetter war nicht toll, aber es wurde wenigstens trocken.
Die Straßen waren dafür schön schlammig. Aber der RAV4 machte alles brav mit.
Sonne war keine da, was das fotografieren nicht immer zum Vergnügen machte.
Welche Tiere kann man finden?
Viele Antilopen, aber auch Giraffen.
Elefanten (ein paar) und auch Rhinos, die wir aber beide im Western Shore nicht sahen.
Hippos und reichlich Vögel. Theoretisch auch Leoparden.
Aber keine Löwen, auch wenn das immer wieder mal behauptet wird.
Wasserböcke männlich
Herrlich sind die zahlreichen Tümpel und Feuchtgebiete:
Für mich eine Weltpremiere über die ich mich sehr gefreut habe. Ein Riedbock.
Wunderbar die Vögel:
Schlangenadler:
Aussteigen darf man auch mal zwischendurch. Oder besser auch nicht? 🙂
Premiere für mich:
Liegende Giraffen. Ich wusste zwar, dass sich Giraffen zum ausruhen hinlegen. Gesehen habe ich das bisher aber nicht.
Lohnen sich die Western Shores? Wir meinen ja.
Dieses feuchte Gebiet hat seinen eigenen Reiz. Die Landschaft ist schön und abwechslungsreich, genauso wie die Tierwelt.
Abends gings ins Steakhouse. Lecker und ein super gut aufgelegter Service.
Und das Wetter morgen? Sonnig! Yuuuuhu!!
Gut für die Eastern Shore und das Cap Vidal.
Und gut für das Whale Watching übermorgen. 🤩
Gruß!
der Joe
Hier gibts die Bilder bei Picasa.
Tag 4, Meer und Tiere sind eine schöne Kombi
Noch trübten dicke Wolken an diesem Sonntag den Himmel, aber hier und da schaute schon ein blassblauer Himmel hervor. Und soviel darf ich Euch verraten, der blaue Himmel und die Sonne sollten sich durchsetzen.
Die Eastern Section des iSmangaliso sollte unser Ziel sein.
Vorbei an kleinen Seen und Feuchtgebieten war unser erstes Ziel die Mission Rocks.


Auf dem Weg dahin gibt auch die seltene Gelegenheit den scheuen Red Duiker zu fotografieren. Der Red Duiker ist ein Waldbewohner und oft schwer zu entdecken.


Die Mission Rocks bilden eine imposante Kulisse, nicht ideal zum Baden, aber schön zu schauen.

Mein Sohnemann Marc im Trikot der Springboks

Am besten haben wir die zahlreichen Aliens am Stand gefallen.
Eine gefährliche Invasion?


Einer ihrer Landungsroboter:


Kampfroboter

Groß mag man sich die nicht gerne vorstellen ...

Das Cape Vidal ist ein schöner Strand. Hat mir aber nicht soviel gegeben.
Man kann dort aber an einem kleinen Riff bei Ebbe sehr schön schnorcheln.
Auch am Strand gibt es die ein oder andere ungewöhnliche Laune der Natur zu entdecken.


Leider ist der Grasland Loop Loop derzeit (für immer?) gesperrt. Dort soll man wohl fast immer Nashörner gesehen haben.
Leider haben wir Nashörner nur sehr weit entfernt und voll gegen die Sonne entdeckt. Ich bitte die Qualität zu entschuldigen. Ist nur ein Beweisfoto.

Schöne Kudus am Dune Loop:


Buschbock

Ein ganz tolles Erlebnis hatten wir am späten Nachmittag noch am Vlei Loop. Dort gibt es ein großes Wasserloch voller Hippos. Das Licht war miserabel. Voll gegen die Sonne. Aber ein paar Hippo-Bullen lieferten da volle Action. Wir stellten uns einfach hin und fühlten uns in Afrika. Einfach unvergleich!
Ein paar schlechte Aufnahmen, aber die Action war richtig gut.




Noch 3 Wochen lagen vor uns, aber ob es noch einmal Fisch geben würde?
Also auf zum Ocean Basket. Die Tintenfische in Südafrika schmecken einfach so viel besser wie bei uns.
Morgen sollte einer dieser Tage werden, die man nie mehr in seinem leben vergisst. Und ich bin dabei keinen km Auto gefahren. Und wir hatten Action besser wie im Fantasailand.
Bis dann!
Joe
Picasa gibts wieder hier
Noch trübten dicke Wolken an diesem Sonntag den Himmel, aber hier und da schaute schon ein blassblauer Himmel hervor. Und soviel darf ich Euch verraten, der blaue Himmel und die Sonne sollten sich durchsetzen.
Die Eastern Section des iSmangaliso sollte unser Ziel sein.
Vorbei an kleinen Seen und Feuchtgebieten war unser erstes Ziel die Mission Rocks.
Auf dem Weg dahin gibt auch die seltene Gelegenheit den scheuen Red Duiker zu fotografieren. Der Red Duiker ist ein Waldbewohner und oft schwer zu entdecken.
Die Mission Rocks bilden eine imposante Kulisse, nicht ideal zum Baden, aber schön zu schauen.
Mein Sohnemann Marc im Trikot der Springboks
Am besten haben wir die zahlreichen Aliens am Stand gefallen.
Eine gefährliche Invasion?
Einer ihrer Landungsroboter:
Kampfroboter
Groß mag man sich die nicht gerne vorstellen ...
Das Cape Vidal ist ein schöner Strand. Hat mir aber nicht soviel gegeben.
Man kann dort aber an einem kleinen Riff bei Ebbe sehr schön schnorcheln.
Auch am Strand gibt es die ein oder andere ungewöhnliche Laune der Natur zu entdecken.
Leider ist der Grasland Loop Loop derzeit (für immer?) gesperrt. Dort soll man wohl fast immer Nashörner gesehen haben.
Leider haben wir Nashörner nur sehr weit entfernt und voll gegen die Sonne entdeckt. Ich bitte die Qualität zu entschuldigen. Ist nur ein Beweisfoto.
Schöne Kudus am Dune Loop:
Buschbock
Ein ganz tolles Erlebnis hatten wir am späten Nachmittag noch am Vlei Loop. Dort gibt es ein großes Wasserloch voller Hippos. Das Licht war miserabel. Voll gegen die Sonne. Aber ein paar Hippo-Bullen lieferten da volle Action. Wir stellten uns einfach hin und fühlten uns in Afrika. Einfach unvergleich!
Ein paar schlechte Aufnahmen, aber die Action war richtig gut.
Noch 3 Wochen lagen vor uns, aber ob es noch einmal Fisch geben würde?
Also auf zum Ocean Basket. Die Tintenfische in Südafrika schmecken einfach so viel besser wie bei uns.
Morgen sollte einer dieser Tage werden, die man nie mehr in seinem leben vergisst. Und ich bin dabei keinen km Auto gefahren. Und wir hatten Action besser wie im Fantasailand.
Bis dann!
Joe
Picasa gibts wieder hier
Tag 5, der 4w-Day
Die Sonne scheint. Leichter Wind.
Ein Tag zum Whale Watching.
Whale Watching ist fast so etwas wie eine Leidenschaft von uns geworden.
Hawaii (gut), vor Kalifornien (wenig ergiebig), Maine (richtig gut), St. Lorenz Strom (gut), Orcas bei den St. Juan Islands (klasse) oder Whale Watching (Southern Right Whale) vor ZA (immer gut). Was ich aber noch nie so richtig gut gesehen habe ist ein jumping whale. Und ein tolles Foto dazu, das schön scharf ist.
Unsere Wirtin meinte lapidar dazu: zu windig, zu viel Seegang und wir sollten kotzfest sein.
Prost Mahlzeit.
Los ging es vor dem Advantage Büro unterhalb des Ozean Basket. Wir waren 12 Personen (mehr passen auf den Dampfer nicht). Alle wurden auf einen Anhänger verfrachtet und mit einem Pick Up gezogen, anschließen wurde umgespannt auf einen sehr starken Traktor der uns bis zur Brandung zog. Und da standen wir dann. Unser Luxusliner war nirgends zu sehen.
Und dann kam er. 2x 200 PS Suzuki Power trieben das Böötchen durch die Wellen. Schei...benkleister, das sollten wir auch mitmachen? 😮
Stellt Euch 1h Schwimmbadbesuch vor. Voll angezogen mit Hose, wasserdichter Jacke, Schwimmweste (vorgeschrieben und wirklich wichtig) und Ölzeug (gestellt), alles ist naß. Ihr habt keinen trockenen Fleck mehr am Körper. Aber wenn ihr trocken seid überall Salz.
Habt ihr Rückenschmerzen? Einen Bandscheibenvorfall? Nein?
Nach diesem Ritt habt Ihr alles. Euch tun Stellen weh, wo Ihr gar nicht wusstet, dass Ihr Stellen habt.
Es geht über die Wellen. Ihr fliegt (naja eigentlich ist es das Boot). toll. Und dann kommt die Landung. Ist es Wasser oder ist es Beton? Jedenfalls ist es hart. Ganz hart. Und schon wieder fliegt Ihr. aber dann kommt die Landung. Das nimmt kein Ende. Wer das hinter sich hat, der hat für die Achterbahn auf dem Oktoberfest nur ein müdes Lächeln übrig.



Und kaum ist man aus der Brandung herausgeflogen schreit so einer aus dem Forum hier "Wal auf 4 Uhr".
Der Skipper ist skeptisch, aber der geschulte Löwenblick erkennt auch Wale. 😗

Jeder kramt nach seiner Kamera, die man unbedingt wasser- und sandfest verpackt haben sollte, sonst bereichert sie den Müll Südafrikas, auch wenn sie an Bord gut verstaut wird.
Die Motoren werden heruntergefahren
Und jeder denkt Erholung für Körper und Geist. Pustekuchen! Jetzt geht das Geschaukel richtig los. Rauf und runter. Runter und rauf. Fester Halt ist kaum zu finden. Fotografieren wird zum Glücksspiel und erfordert Mut.
Dafür werden einige Gesichter immer weißer. Hoffentlich denken alle an die Windrichtung... 🤢
Nach dieser ersten Sichtung suchen wir weiter.
Und ja, verdammt, wir finden sie die echten Jumper. Die, die sich so richtig herausschrauben. Die wieder aufs Wasser knallen.
Das ist einfach so geil! (sorry, meine Damen)
Es haut mich um. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich bleibe an Bord. Und berausche mich einfach an der Schönheit und der Kraft.
Beweise gefällig?








Ist das nicht einfach überwältigend?
Ich bin glücklich. Glückshorme durchwandern meinen Körper.
Ich fühle mein einig mit dem Boot und den Wellen. Und irgendwie auch mit den Walen.
Vielleicht spüren sie wie glücklich sie mich (uns) machen und ziehen noch einmal eine richtige Show ab.




Zurück geht es nach 2,5h im Eiltempo. Ich werde immer nässer. Aber es macht unendlich Spaß. Ich genieße es einfach.
Dann nähern wir uns dem Strand. Nach einer kurzen Verschnaufpause der Motoren heulen die auf und es geht mit Full Power Richtung Strand.
Fühlt man sich wie James Bond oder erwartet man seine letztes Sekündchen? Immer schneller, immer lauter, immer rauher.

Die letzten Wellen und dann kracht man auf den Sand. Es ist keine sanfte Landung. Aber doch weniger hart wie gedacht.

Dann haben wie wieder den Sand unter den Füßen.
Ich wäre am liebsten an Bord geblieben.
Ein fantastisches Erlebnis. Wild und ein harter Ritt zu den sanften Riesen.
Ich kann Euch diese Tour nur empfehlen.
Es ist kein Spaziergang. Eher ein wilder Ritt auf einen Mustang.
Ich habe aber auch Leute getroffen, die keine Wale oder nur aus sehr großer Entfernung gesehen haben.
Die Morgentouren um 7.00 und um 10.00 scheinen mir generell besser geeignet.
But remember "you'll never know"!
Und was bedeutet nun der "4w-Day"?
"Wet Windy Whales WOW!"
in diesem Sinne
Joe
Für schönere Bildqualität
Die Sonne scheint. Leichter Wind.
Ein Tag zum Whale Watching.
Whale Watching ist fast so etwas wie eine Leidenschaft von uns geworden.
Hawaii (gut), vor Kalifornien (wenig ergiebig), Maine (richtig gut), St. Lorenz Strom (gut), Orcas bei den St. Juan Islands (klasse) oder Whale Watching (Southern Right Whale) vor ZA (immer gut). Was ich aber noch nie so richtig gut gesehen habe ist ein jumping whale. Und ein tolles Foto dazu, das schön scharf ist.
Unsere Wirtin meinte lapidar dazu: zu windig, zu viel Seegang und wir sollten kotzfest sein.
Prost Mahlzeit.
Los ging es vor dem Advantage Büro unterhalb des Ozean Basket. Wir waren 12 Personen (mehr passen auf den Dampfer nicht). Alle wurden auf einen Anhänger verfrachtet und mit einem Pick Up gezogen, anschließen wurde umgespannt auf einen sehr starken Traktor der uns bis zur Brandung zog. Und da standen wir dann. Unser Luxusliner war nirgends zu sehen.
Und dann kam er. 2x 200 PS Suzuki Power trieben das Böötchen durch die Wellen. Schei...benkleister, das sollten wir auch mitmachen? 😮
Stellt Euch 1h Schwimmbadbesuch vor. Voll angezogen mit Hose, wasserdichter Jacke, Schwimmweste (vorgeschrieben und wirklich wichtig) und Ölzeug (gestellt), alles ist naß. Ihr habt keinen trockenen Fleck mehr am Körper. Aber wenn ihr trocken seid überall Salz.
Habt ihr Rückenschmerzen? Einen Bandscheibenvorfall? Nein?
Nach diesem Ritt habt Ihr alles. Euch tun Stellen weh, wo Ihr gar nicht wusstet, dass Ihr Stellen habt.
Es geht über die Wellen. Ihr fliegt (naja eigentlich ist es das Boot). toll. Und dann kommt die Landung. Ist es Wasser oder ist es Beton? Jedenfalls ist es hart. Ganz hart. Und schon wieder fliegt Ihr. aber dann kommt die Landung. Das nimmt kein Ende. Wer das hinter sich hat, der hat für die Achterbahn auf dem Oktoberfest nur ein müdes Lächeln übrig.
Und kaum ist man aus der Brandung herausgeflogen schreit so einer aus dem Forum hier "Wal auf 4 Uhr".
Der Skipper ist skeptisch, aber der geschulte Löwenblick erkennt auch Wale. 😗
Jeder kramt nach seiner Kamera, die man unbedingt wasser- und sandfest verpackt haben sollte, sonst bereichert sie den Müll Südafrikas, auch wenn sie an Bord gut verstaut wird.
Die Motoren werden heruntergefahren
Und jeder denkt Erholung für Körper und Geist. Pustekuchen! Jetzt geht das Geschaukel richtig los. Rauf und runter. Runter und rauf. Fester Halt ist kaum zu finden. Fotografieren wird zum Glücksspiel und erfordert Mut.
Dafür werden einige Gesichter immer weißer. Hoffentlich denken alle an die Windrichtung... 🤢
Nach dieser ersten Sichtung suchen wir weiter.
Und ja, verdammt, wir finden sie die echten Jumper. Die, die sich so richtig herausschrauben. Die wieder aufs Wasser knallen.
Das ist einfach so geil! (sorry, meine Damen)
Es haut mich um. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich bleibe an Bord. Und berausche mich einfach an der Schönheit und der Kraft.
Beweise gefällig?
Ist das nicht einfach überwältigend?
Ich bin glücklich. Glückshorme durchwandern meinen Körper.
Ich fühle mein einig mit dem Boot und den Wellen. Und irgendwie auch mit den Walen.
Vielleicht spüren sie wie glücklich sie mich (uns) machen und ziehen noch einmal eine richtige Show ab.
Zurück geht es nach 2,5h im Eiltempo. Ich werde immer nässer. Aber es macht unendlich Spaß. Ich genieße es einfach.
Dann nähern wir uns dem Strand. Nach einer kurzen Verschnaufpause der Motoren heulen die auf und es geht mit Full Power Richtung Strand.
Fühlt man sich wie James Bond oder erwartet man seine letztes Sekündchen? Immer schneller, immer lauter, immer rauher.
Die letzten Wellen und dann kracht man auf den Sand. Es ist keine sanfte Landung. Aber doch weniger hart wie gedacht.
Dann haben wie wieder den Sand unter den Füßen.
Ich wäre am liebsten an Bord geblieben.
Ein fantastisches Erlebnis. Wild und ein harter Ritt zu den sanften Riesen.
Ich kann Euch diese Tour nur empfehlen.
Es ist kein Spaziergang. Eher ein wilder Ritt auf einen Mustang.
Ich habe aber auch Leute getroffen, die keine Wale oder nur aus sehr großer Entfernung gesehen haben.
Die Morgentouren um 7.00 und um 10.00 scheinen mir generell besser geeignet.
But remember "you'll never know"!
Und was bedeutet nun der "4w-Day"?
"Wet Windy Whales WOW!"
in diesem Sinne
Joe
Für schönere Bildqualität
Tag 5 nachmittags, mit Anthony auf dem See
Zurück in unserer Unterkunft haben wir ein paar (mehr oder weniger) geschmacklose Sandwich von unserer Hausherrin gegessen.
Nach diesem ereignisreichen Vormittag war irgendwie die Luft raus.
Aber wir wollten ja noch mit http://www.shakabarker.co.za/Boat_Cruises aufs Wasser. Ich kann jeden nur empfehlen diesen Tour Operator zu nehmen. Das sind nette kleine Boote und wirklich tolle Touren.
Man wird mit dem offenen Unimog abgeholt. Also nichts mit hinlaufen. Wenn man allerdings sieht, wo die Tour losgeht ist das auch besser so. Zuerst an der Müllkippe von St. Lucia vorbei geht es in ein Ansammlung von alten Schrott, der wohl mal ein Hafen gewesen ist. irgendwo dazwischen liegt ein kleines, angeblich unsinkbares Boot. Unsinkbar ist wichtig, denn es gibt keinen schlimmeren Ort zu kentern wie den St. Lucia Lake. Nein tief ist er nicht. Im Mittel nicht einmal einen Meter. Aber es leben ca. 4.000 Hippos drin (angeblich die größte Population der Welt), 400 Krokodile und dazu noch mehrer Hundert Bullenhaie.
Haie? Brauchen die nicht Salzwasser? Klar doch! Der St. Lucia Lake ist kein Süßwassersee. Er hat ungefähr 30% Salzgehalt des Indischen Ozeans. Das ist auch der Grund warum am Ufer normalerweise keine anderen Säugetiere sieht. Das Wasser ist ungenießbar.
Woher ich das alles weiß? Anthony, unser Skipper und Guide, weiß viel über die St. Lucia Gegend. Und er erzählt charmant und witzig. Und steuert das Boot locker durch Hippos und Krokos. Und zu ihnen hin. Logo!
Dazwischen kann man ein Bierchen trinken oder einen Cider zischen und ein paar Chips knuspern. Und das ganze macht tierischen Spaß und ist sehr erholsam.
Fangen wir mit einem Kroko an. Die größten werden 4-5 m lang.


Gepflegte Fingerchen:

Schöne Tiere - oder?


Und natürlich gibts Hippos, die Faul am Strand liegen. Einen Cuba Libre schlürfen. Sich gegenseitig anmachen. Oder sich gegenseitig als Kopfkissen verwenden. Oder so ähnlich...
(diese 2 Bilder stammen von meinem Sohn. Er verwendet mein Notkamera)



Bin ich nicht süß? So babyrosa?


Diese weiß gekleideten Bedienungen stören meine Ruhe. Oder sind es Krankenschwestern?

Ruhe verdammt. Quatscht wo anders weiter!


Hab ich viel Hirn im Kopf. Alleine kann ich ihn nicht mehr halten.

Ein paar Vögel. Zur Abwechslung.



Ich bin noch klein... Naja kleiner.


Das ist meine Tante. Die meckert andauernd.


Das ist mein Onkel. Der meckert über meine Tante. In Wirklichkeit hat er aber nix zu melden. Naja, wie bei Euch Zweibeinern.

Bin ich nicht hübsch? Schöne Zähne - oder? Okay, ich sabber etwas.

Wisst Ihr eigentlich, dass unsere Hauer aus Elfenbein bestehen? Verratet es aber bitte nicht den Wilderern.

Manchmal tun wir witzige Sachen und rennen alle gleichzeitig ins Wasser. Hinterher weiß nur keiner mehr warum.


Friedfertig. Manchmal.

Und die Sonne geht unter. Und unsere bezaubernde Tour hat ein Ende.
Hat es uns gefallen? Ja. Und wie. Marc und ich beschlossen spontan die 6.15 Morgentour mitumachen. Das sagt mehr als 1.000 Worte. Oder?

Irgendwie hatten wir nochmal Lust auf Fisch. Wir fallen zwar nicht über das Bärenfell. aber fast. Sozusagen. Im übertragenen Sinn.
Hier mal mein erster kursiv-Beitrag:
Ich war schon oft in Asien. Auch dort sind mir oft die ungehobelten Tischmanieren von ... aufgefallen. Ich kann oft nicht sagen, ob Chinese, Koreaner oder was auch immer, da ies mir sehr schwefällt die einzelnen Völker auseinander zuhalten.
Wie kann man riesige Sushi Platten mit dicken cremigen Milkshakes verdrücken?
Wie kann man dabei ganze Heerscharen von Bedienungen zum verzweifeln bringen?
Wie kann man so fressen (was anders fällt mir nicht dazu ein), dass die Tische erstmal minutenlang geputzt werden müssen, der Boden zusammengekehrt und anschließend feucht gewischt werden muss?
Lässt man die gute Kinderstube daheim?
Und bitte, dass ist bestimmt kein Rassismus. Aber muss man sich so benehmen?
Manchmal schämt man sich dafür Homo Sapiens zu sein.
Joe
Picasa-Album gibts auch wieder.
Zurück in unserer Unterkunft haben wir ein paar (mehr oder weniger) geschmacklose Sandwich von unserer Hausherrin gegessen.
Nach diesem ereignisreichen Vormittag war irgendwie die Luft raus.
Aber wir wollten ja noch mit http://www.shakabarker.co.za/Boat_Cruises aufs Wasser. Ich kann jeden nur empfehlen diesen Tour Operator zu nehmen. Das sind nette kleine Boote und wirklich tolle Touren.
Man wird mit dem offenen Unimog abgeholt. Also nichts mit hinlaufen. Wenn man allerdings sieht, wo die Tour losgeht ist das auch besser so. Zuerst an der Müllkippe von St. Lucia vorbei geht es in ein Ansammlung von alten Schrott, der wohl mal ein Hafen gewesen ist. irgendwo dazwischen liegt ein kleines, angeblich unsinkbares Boot. Unsinkbar ist wichtig, denn es gibt keinen schlimmeren Ort zu kentern wie den St. Lucia Lake. Nein tief ist er nicht. Im Mittel nicht einmal einen Meter. Aber es leben ca. 4.000 Hippos drin (angeblich die größte Population der Welt), 400 Krokodile und dazu noch mehrer Hundert Bullenhaie.
Haie? Brauchen die nicht Salzwasser? Klar doch! Der St. Lucia Lake ist kein Süßwassersee. Er hat ungefähr 30% Salzgehalt des Indischen Ozeans. Das ist auch der Grund warum am Ufer normalerweise keine anderen Säugetiere sieht. Das Wasser ist ungenießbar.
Woher ich das alles weiß? Anthony, unser Skipper und Guide, weiß viel über die St. Lucia Gegend. Und er erzählt charmant und witzig. Und steuert das Boot locker durch Hippos und Krokos. Und zu ihnen hin. Logo!
Dazwischen kann man ein Bierchen trinken oder einen Cider zischen und ein paar Chips knuspern. Und das ganze macht tierischen Spaß und ist sehr erholsam.
Fangen wir mit einem Kroko an. Die größten werden 4-5 m lang.
Gepflegte Fingerchen:
Schöne Tiere - oder?
Und natürlich gibts Hippos, die Faul am Strand liegen. Einen Cuba Libre schlürfen. Sich gegenseitig anmachen. Oder sich gegenseitig als Kopfkissen verwenden. Oder so ähnlich...
(diese 2 Bilder stammen von meinem Sohn. Er verwendet mein Notkamera)
Bin ich nicht süß? So babyrosa?
Diese weiß gekleideten Bedienungen stören meine Ruhe. Oder sind es Krankenschwestern?
Ruhe verdammt. Quatscht wo anders weiter!
Hab ich viel Hirn im Kopf. Alleine kann ich ihn nicht mehr halten.
Ein paar Vögel. Zur Abwechslung.
Ich bin noch klein... Naja kleiner.
Das ist meine Tante. Die meckert andauernd.
Das ist mein Onkel. Der meckert über meine Tante. In Wirklichkeit hat er aber nix zu melden. Naja, wie bei Euch Zweibeinern.
Bin ich nicht hübsch? Schöne Zähne - oder? Okay, ich sabber etwas.
Wisst Ihr eigentlich, dass unsere Hauer aus Elfenbein bestehen? Verratet es aber bitte nicht den Wilderern.
Manchmal tun wir witzige Sachen und rennen alle gleichzeitig ins Wasser. Hinterher weiß nur keiner mehr warum.
Friedfertig. Manchmal.
Und die Sonne geht unter. Und unsere bezaubernde Tour hat ein Ende.
Hat es uns gefallen? Ja. Und wie. Marc und ich beschlossen spontan die 6.15 Morgentour mitumachen. Das sagt mehr als 1.000 Worte. Oder?
Irgendwie hatten wir nochmal Lust auf Fisch. Wir fallen zwar nicht über das Bärenfell. aber fast. Sozusagen. Im übertragenen Sinn.
Hier mal mein erster kursiv-Beitrag:
Ich war schon oft in Asien. Auch dort sind mir oft die ungehobelten Tischmanieren von ... aufgefallen. Ich kann oft nicht sagen, ob Chinese, Koreaner oder was auch immer, da ies mir sehr schwefällt die einzelnen Völker auseinander zuhalten.
Wie kann man riesige Sushi Platten mit dicken cremigen Milkshakes verdrücken?
Wie kann man dabei ganze Heerscharen von Bedienungen zum verzweifeln bringen?
Wie kann man so fressen (was anders fällt mir nicht dazu ein), dass die Tische erstmal minutenlang geputzt werden müssen, der Boden zusammengekehrt und anschließend feucht gewischt werden muss?
Lässt man die gute Kinderstube daheim?
Und bitte, dass ist bestimmt kein Rassismus. Aber muss man sich so benehmen?
Manchmal schämt man sich dafür Homo Sapiens zu sein.
Joe
Picasa-Album gibts auch wieder.
Tag 6 am Morgen, "Frühstück auf dem See"
Nach dem die Sunset Cruise mit Anthony so toll war, haben wir gleich noch eine Morgencruise gebucht, da es an Bord ein leckeres Frühstück gibt. Perfekt um einen schönen Tag einzuleiten.
Um 6.15 wurden wir pünktlich, diesmal im geschlossenen Fahrzeug abgeholt und um 6.30 stachen wir in den See.
Ich lass einfach ein paar Bilder sprechen. Der Unterschied zwischen den 2 touren wird dann auch schnell klar.
Ein Kroko am Morgen vertreibt alle Sorgen ...







Gibt es keine anderen Landungsplätze?









Morgenfahrt: für alle Vogelfans
Nachmittagfahrt für alle Hippofans.
Wir haben es aber nicht bereut alle zwei Fahrten zu machen.
So eine Fahrt auf dem See ist sehr entschleunigend und erholsam.
Der neue Mammut-NP:
Schon was davon gehört. Ich ehrlich gesagt nicht.
Um was geht es?
Zuerst sollen alle Teile des iSmangaliso verbunden werden. Danach soll ein Korridor mit dem Tembe entstehen. Dieser wiederum soll einen langen und breiten Korridor mit dem Hluhluwe/Imfolozi NP kommen. Und das ganze soll mit dem Kruger NP verbunden werden. Und auf der Mocambique Seite Kruger mit dem Tembe.
Klingt wie ein Hirngespinst? Ja, scheinbar.
Allerdings sind die Planungen schon im fortgeschrittenem Stadium. Entstehen sollte dabei der größte NP der Welt.
2020 sollten die ersten Korridore entstehen.
Solche Korridore funktionieren durchaus wie man am Beispiel Hluhluw/Imfolozi sieht. Allerdings reden wir zukünftig von ganz anderen Dimensionen. Die Umsiedlungen und baulichen Maßnahmen wären enorm.
Mir fehlt derzeit der Glaube. Aber in Afrika weiß man ja nie.
Nach dem die Sunset Cruise mit Anthony so toll war, haben wir gleich noch eine Morgencruise gebucht, da es an Bord ein leckeres Frühstück gibt. Perfekt um einen schönen Tag einzuleiten.
Um 6.15 wurden wir pünktlich, diesmal im geschlossenen Fahrzeug abgeholt und um 6.30 stachen wir in den See.
Ich lass einfach ein paar Bilder sprechen. Der Unterschied zwischen den 2 touren wird dann auch schnell klar.
Ein Kroko am Morgen vertreibt alle Sorgen ...
Gibt es keine anderen Landungsplätze?
Morgenfahrt: für alle Vogelfans
Nachmittagfahrt für alle Hippofans.
Wir haben es aber nicht bereut alle zwei Fahrten zu machen.
So eine Fahrt auf dem See ist sehr entschleunigend und erholsam.
Der neue Mammut-NP:
Schon was davon gehört. Ich ehrlich gesagt nicht.
Um was geht es?
Zuerst sollen alle Teile des iSmangaliso verbunden werden. Danach soll ein Korridor mit dem Tembe entstehen. Dieser wiederum soll einen langen und breiten Korridor mit dem Hluhluwe/Imfolozi NP kommen. Und das ganze soll mit dem Kruger NP verbunden werden. Und auf der Mocambique Seite Kruger mit dem Tembe.
Klingt wie ein Hirngespinst? Ja, scheinbar.
Allerdings sind die Planungen schon im fortgeschrittenem Stadium. Entstehen sollte dabei der größte NP der Welt.
2020 sollten die ersten Korridore entstehen.
Solche Korridore funktionieren durchaus wie man am Beispiel Hluhluw/Imfolozi sieht. Allerdings reden wir zukünftig von ganz anderen Dimensionen. Die Umsiedlungen und baulichen Maßnahmen wären enorm.
Mir fehlt derzeit der Glaube. Aber in Afrika weiß man ja nie.
Tag 6 nachmittags, erste Pirschfahrt im Tembe Elefant Park
Obwohl wir erst gegen 10.00 in St. Lucia losfuhren, kamen wir schnell am Gate im Tembe Elephant Park an.
Die Strecke führe erst über die "2" und ab Hluhluwe über die R22. Die R22 ist auffallend stark befahren, da links und rechts viele Häuser, Ortschaften und Schulen sind. Deshalb wird man auch oft, meist auch berechtigt, etwas eingebremst. Trotzdem gut zu fahren.
Am Gate muss man einen geringen Parkeintritt bezahlen. Dann sollte man abgeholt werden. Sollte.
Wir sollten, trotz 2WD, eigentlich im Park nicht erlaubt, selbst hinfahren. Die Routenbeschreibung war einfach nur grottig.
Dann kamen uns auch noch zwei Toyota in einem Affenzahn entgegen und fuhren uns fast zusammen. Schrecksekunde! Im 2WD hatte ich im tiefen Sand kaum eine Chance auszuweichen.
An der Lodge selbst war man von unserer Ankunft total überrascht. Ein Liedchen verweigerte man uns. Wir haben sie kalt erwischt. 🙂 Auf das Liedchen konnte ich gut verzichten. Die Frage ist nur, ob es zwei Klassen bei den Gästen gibt.
Unser Zelt war das abgelegendste direkt an der Einfahrt. Schlecht beleuchteter und sandiger Weg. Und im Camp sind viele Tiere, allerdings nichts bedrohliches.
Insgesamt ein Start mit Schwierigkeiten. Aber höchst symptomatisch für diese Lodge.
Meine zerissene Bewertung dann am Schluss.
Das Mittagessen war okay. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Dafür waren unsere Tischnachbarn (auch aus D) ausgesprochen nett. Die deutsche Fahne am Tisch war einfach nur peinlich.
Generell muss ich sagen, dass ich noch nie in Afrika so viele behämmerte Menschen (sorry, aber mir fällt kein passender Ausdruck ein) an einem Platz erlebt habe. Unfreundlich, arrogant, naiv, unkommunikativ, nur auf ihren Vorteil bedacht. Davon auch später mehr.
Wir bekamen den einzigen Landrover der Lodge, der mit 9 Personen auch komplett besetzt war. Und er hatte ein Dach. Ich hasse Dächer auf einem Geländewagen.
Patrick erzählte uns erstmal was wir nicht sehen würden (!) und, dass er uns nur 2 Tage fahren würde, da er danach Urlaub hatte. Aha!
Auffallend und gleich negativ war:
- kein Tracker = keine nächtliche Pirschfahrt.
- kein Fahren abseits der Piste
- kein Funkgerät für Austausch an Bord
- auf Beobachtungen der Gäste wird keinen Wert gelegt.
Ansonsten muss man pünktlich sein. Auf die Minute bitte.
Wer zwei Minuten zu spät kommt, fährt nicht mehr mit (kein Witz).
Der Park ist landschaftlich ein Hammer. Es gibt Grassteppe, Sumpflandschaft, Dornbusch und dichten Busch. Alles ist geboten.
Und es gibt viele Elefanten. Aber noch viel, viel mehr Nyalas.
Auf gehts mit Nyalas:


Elefanten im Busch:


Büffel in der Schilf-Steppe:

Elefanten im Schilf (leider im letzten Büchsenlicht):



Die Fahrt in der Dunkelheit wurde immer zum Highspeed-Event.
Das Abendessen war immer nicht so besonders. Eben essbar.
Der Service verhalten und distanziert.
Dafür haben wir gut geschlafen im Zelt.
Nach dem vielen negativen verspreche ich Euch für die Morgenfahrt ein Highlight.
Gruß!
der Joe
Obwohl wir erst gegen 10.00 in St. Lucia losfuhren, kamen wir schnell am Gate im Tembe Elephant Park an.
Die Strecke führe erst über die "2" und ab Hluhluwe über die R22. Die R22 ist auffallend stark befahren, da links und rechts viele Häuser, Ortschaften und Schulen sind. Deshalb wird man auch oft, meist auch berechtigt, etwas eingebremst. Trotzdem gut zu fahren.
Am Gate muss man einen geringen Parkeintritt bezahlen. Dann sollte man abgeholt werden. Sollte.
Wir sollten, trotz 2WD, eigentlich im Park nicht erlaubt, selbst hinfahren. Die Routenbeschreibung war einfach nur grottig.
Dann kamen uns auch noch zwei Toyota in einem Affenzahn entgegen und fuhren uns fast zusammen. Schrecksekunde! Im 2WD hatte ich im tiefen Sand kaum eine Chance auszuweichen.
An der Lodge selbst war man von unserer Ankunft total überrascht. Ein Liedchen verweigerte man uns. Wir haben sie kalt erwischt. 🙂 Auf das Liedchen konnte ich gut verzichten. Die Frage ist nur, ob es zwei Klassen bei den Gästen gibt.
Unser Zelt war das abgelegendste direkt an der Einfahrt. Schlecht beleuchteter und sandiger Weg. Und im Camp sind viele Tiere, allerdings nichts bedrohliches.
Insgesamt ein Start mit Schwierigkeiten. Aber höchst symptomatisch für diese Lodge.
Meine zerissene Bewertung dann am Schluss.
Das Mittagessen war okay. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Dafür waren unsere Tischnachbarn (auch aus D) ausgesprochen nett. Die deutsche Fahne am Tisch war einfach nur peinlich.
Generell muss ich sagen, dass ich noch nie in Afrika so viele behämmerte Menschen (sorry, aber mir fällt kein passender Ausdruck ein) an einem Platz erlebt habe. Unfreundlich, arrogant, naiv, unkommunikativ, nur auf ihren Vorteil bedacht. Davon auch später mehr.
Wir bekamen den einzigen Landrover der Lodge, der mit 9 Personen auch komplett besetzt war. Und er hatte ein Dach. Ich hasse Dächer auf einem Geländewagen.
Patrick erzählte uns erstmal was wir nicht sehen würden (!) und, dass er uns nur 2 Tage fahren würde, da er danach Urlaub hatte. Aha!
Auffallend und gleich negativ war:
- kein Tracker = keine nächtliche Pirschfahrt.
- kein Fahren abseits der Piste
- kein Funkgerät für Austausch an Bord
- auf Beobachtungen der Gäste wird keinen Wert gelegt.
Ansonsten muss man pünktlich sein. Auf die Minute bitte.
Wer zwei Minuten zu spät kommt, fährt nicht mehr mit (kein Witz).
Der Park ist landschaftlich ein Hammer. Es gibt Grassteppe, Sumpflandschaft, Dornbusch und dichten Busch. Alles ist geboten.
Und es gibt viele Elefanten. Aber noch viel, viel mehr Nyalas.
Auf gehts mit Nyalas:
Elefanten im Busch:
Büffel in der Schilf-Steppe:
Elefanten im Schilf (leider im letzten Büchsenlicht):
Die Fahrt in der Dunkelheit wurde immer zum Highspeed-Event.
Das Abendessen war immer nicht so besonders. Eben essbar.
Der Service verhalten und distanziert.
Dafür haben wir gut geschlafen im Zelt.
Nach dem vielen negativen verspreche ich Euch für die Morgenfahrt ein Highlight.
Gruß!
der Joe
Tag 7, Tembe, die Morgenfahrt
Ich verspreche Euch, dass ich nicht über Tembe schimpfen werde, denn wir hatten ganz einfach eine schöne Morgenpirschfahrt.
Wir starten 5.55, etwas früher wie die anderen. Und 5.55 heißt auch 5.55. Zwei Mitfahrer trafen 5.58 ein, aber das nützte nichts mehr, denn wir waren schon weg.
Zielstrebig ging es in einen entfernten Teil des Parks, der leider vor kurzem abgebrannt war.
Da trafen wir diesen Burschen:

Es stellten sich zwei Fragen:
War er so müde wie ich? Oder musste er sich übergeben wie mein Sohn?
Marc hatte ausgerechnet an diesem Tag einen Wachstumsschub (ungefähr 3-5 cm innerhalb 24h), was für den Körper natürlich Höchstanstrengung ist.
Hier einfach ein paar Bilder der African Wilddogs. Ein schönes kleines Rudel mit zahlreichen Jungtieren, die, wenn man sie denn sieht, natürlich viel Spaß machen.
Das Leittier:

Jungtiere:







Ich bin soooo böse

(Die teils nicht so überragende Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, aber das Licht war einfach noch extrem bescheiden)
Das Rudel Wildhunde ist aktuell das einzige im Park. Es ist erst seit wenigen Wochen der "Öffentlichkeit zugänglich".
Durch ein Sender an einem Tier wird es aktuell rund um die Uhr kontrolliert. Da aber das Fahren außerhalb der Wege strengstens verboten ist (auch für die Wissenschaftler) ist es einfach Glückssache, ob man sie sieht oder nicht.
Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir ja nicht, das wir noch mehr dieser seltenen Tiere zu sehen bekommen würden.
Wunderschöne Landschaft:

Männlicher Wasserbock. wunderschön - oder?

Junges Impala:

Nyala-Parade




Polizeikontrolle:


Was ich sehr schön im Tembe fand war das Frühstück.
Ab 5.30 gab es Früchte und diverse Corn-Flakes, sowie Säfte und warme Getränke.
Nach der Morgensafari warmes Frühstück, Toast und gute Marmeladen. Wenn auch alles Self Service war, so schmeckte es doch gut.
Gruß!
der Joe
Ich verspreche Euch, dass ich nicht über Tembe schimpfen werde, denn wir hatten ganz einfach eine schöne Morgenpirschfahrt.
Wir starten 5.55, etwas früher wie die anderen. Und 5.55 heißt auch 5.55. Zwei Mitfahrer trafen 5.58 ein, aber das nützte nichts mehr, denn wir waren schon weg.
Zielstrebig ging es in einen entfernten Teil des Parks, der leider vor kurzem abgebrannt war.
Da trafen wir diesen Burschen:
Es stellten sich zwei Fragen:
War er so müde wie ich? Oder musste er sich übergeben wie mein Sohn?
Marc hatte ausgerechnet an diesem Tag einen Wachstumsschub (ungefähr 3-5 cm innerhalb 24h), was für den Körper natürlich Höchstanstrengung ist.
Hier einfach ein paar Bilder der African Wilddogs. Ein schönes kleines Rudel mit zahlreichen Jungtieren, die, wenn man sie denn sieht, natürlich viel Spaß machen.
Das Leittier:
Jungtiere:
Ich bin soooo böse
(Die teils nicht so überragende Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, aber das Licht war einfach noch extrem bescheiden)
Das Rudel Wildhunde ist aktuell das einzige im Park. Es ist erst seit wenigen Wochen der "Öffentlichkeit zugänglich".
Durch ein Sender an einem Tier wird es aktuell rund um die Uhr kontrolliert. Da aber das Fahren außerhalb der Wege strengstens verboten ist (auch für die Wissenschaftler) ist es einfach Glückssache, ob man sie sieht oder nicht.
Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir ja nicht, das wir noch mehr dieser seltenen Tiere zu sehen bekommen würden.
Wunderschöne Landschaft:
Männlicher Wasserbock. wunderschön - oder?
Junges Impala:
Nyala-Parade
Polizeikontrolle:
Was ich sehr schön im Tembe fand war das Frühstück.
Ab 5.30 gab es Früchte und diverse Corn-Flakes, sowie Säfte und warme Getränke.
Nach der Morgensafari warmes Frühstück, Toast und gute Marmeladen. Wenn auch alles Self Service war, so schmeckte es doch gut.
Gruß!
der Joe
Tag 8, Tembe die Abendfahrt und viel Ärger
Bevor ich wieder was zu kritisieren habe, zuerst einige Bilder der Abendfahrt, die nichts spektakuläres zu bieten hatte.
Marc entschied sich aufgrund der vorher geschilderten Probleme im Camp zu bleiben.
Vorab unsere Nachmittagsausbeute:


Unser einziger Elefant:

Selten in diesem Urlaub: Gnu

Aber eine sehr schöne Büffelherde:





Ärger beim Beginn der Pirschfahrt und Mitfahrer. die kein Interesse an der Natur haben.:
Die Fahrzeuge wurden heute neu eingeteilt. Wir saßen nur zu dritt in unserem Landy. Als erstes ging die Fahrt zu einem Hide. Unser Gedanke war, wir nehmen dort zusätzliche Mitfahrer auf. Aber wir stiegen erstmal aus und verbrachten 20 nutzlose Minuten am Hide. Eigentlich sollten wir da Gäste treffen, die zu spät eingetroffen sind. Irgendwann ging es dann doch los. Wir trafen dann die neuen Mitfahrer ausgerechnet an einem Wasserloch mit Elefanten. Allerdings sind umherlaufende Gäste nichts was Elefanten mögen und deshalb schnell das Weite suchten. Tolle Planung. In mir kochte es.
Zugestiegen sind dann eine deutsche Familie mit 3 Kindern, die ständig gegessen und gequatscht haben. Die ganze Familie wollte ständig bespaßt werden. Einen Leopaden da, einen Löwen hier. Nachdem die ersten 45 Minuten nichts zu sehen war machte sich Unruhe breit. Gequatsche und Gefresse. "Warum gibts hier keine Löwen?"
Die Familie war vorher in zwei kleinen privaten Gebieten ohne Zugang zum Krüger und bekamen dort bei jeder Pirschfahrt die Big5 präsentiert. Entsprechend dachten sie das geht hier so weiter. Auf Nachfrage beharrten sie aber darauf im Kruger NP gewesen zu sein. Meine Aufklärungsversuche stießen auf taube Ohren.
Mir wurde klar, warum die Besitzer der Lodges mit offenen Grenzen so ein Problem mit den abgezäunten Schutzgebieten haben. Es wird dem Besucher ein Bild vermittelt, das nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hat. So uninteressierte und naive Afrikafahrer habe ich jedenfalls noch nicht erlebt. Für uns war das echt eine Tortur.
Zum Glück hatten wir abends noch nette Unterhaltungen mit unseren gewohnten Tischnachbarn.
Später kam dann noch der Chor der örtlichen High-School. Das war ganz toll. Wunderbare, mitreißende Musik voller Stimmung und Atmosphäre. Dazu ein Lodge-Personal, das sich vollkommen veränderte. Aus den steifen Angestellten wurden lebhafte Tänzer. Frauen stießen verzückte Laute aus und gingen ganz in der Musik auf. Es war fast magisch. Ein großartiges Erlebnis, das eine ganz andere Seite dieser so verschlossenen Menschen zeigte.
Nur: Warum wurde das nicht vorher angekündigt? Eine Kamera hätte diese wunderbaren Einblicke und Eindrücke unvergesslich festgehalten.
Ein versöhnliche Abschluss, auch wenn uns die Riesengalagos wieder gewaltig geärgert haben. Was ja auch wieder schön ist.
Gruß!
der Joe
Bevor ich wieder was zu kritisieren habe, zuerst einige Bilder der Abendfahrt, die nichts spektakuläres zu bieten hatte.
Marc entschied sich aufgrund der vorher geschilderten Probleme im Camp zu bleiben.
Vorab unsere Nachmittagsausbeute:
Unser einziger Elefant:
Selten in diesem Urlaub: Gnu
Aber eine sehr schöne Büffelherde:
Ärger beim Beginn der Pirschfahrt und Mitfahrer. die kein Interesse an der Natur haben.:
Die Fahrzeuge wurden heute neu eingeteilt. Wir saßen nur zu dritt in unserem Landy. Als erstes ging die Fahrt zu einem Hide. Unser Gedanke war, wir nehmen dort zusätzliche Mitfahrer auf. Aber wir stiegen erstmal aus und verbrachten 20 nutzlose Minuten am Hide. Eigentlich sollten wir da Gäste treffen, die zu spät eingetroffen sind. Irgendwann ging es dann doch los. Wir trafen dann die neuen Mitfahrer ausgerechnet an einem Wasserloch mit Elefanten. Allerdings sind umherlaufende Gäste nichts was Elefanten mögen und deshalb schnell das Weite suchten. Tolle Planung. In mir kochte es.
Zugestiegen sind dann eine deutsche Familie mit 3 Kindern, die ständig gegessen und gequatscht haben. Die ganze Familie wollte ständig bespaßt werden. Einen Leopaden da, einen Löwen hier. Nachdem die ersten 45 Minuten nichts zu sehen war machte sich Unruhe breit. Gequatsche und Gefresse. "Warum gibts hier keine Löwen?"
Die Familie war vorher in zwei kleinen privaten Gebieten ohne Zugang zum Krüger und bekamen dort bei jeder Pirschfahrt die Big5 präsentiert. Entsprechend dachten sie das geht hier so weiter. Auf Nachfrage beharrten sie aber darauf im Kruger NP gewesen zu sein. Meine Aufklärungsversuche stießen auf taube Ohren.
Mir wurde klar, warum die Besitzer der Lodges mit offenen Grenzen so ein Problem mit den abgezäunten Schutzgebieten haben. Es wird dem Besucher ein Bild vermittelt, das nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hat. So uninteressierte und naive Afrikafahrer habe ich jedenfalls noch nicht erlebt. Für uns war das echt eine Tortur.
Zum Glück hatten wir abends noch nette Unterhaltungen mit unseren gewohnten Tischnachbarn.
Später kam dann noch der Chor der örtlichen High-School. Das war ganz toll. Wunderbare, mitreißende Musik voller Stimmung und Atmosphäre. Dazu ein Lodge-Personal, das sich vollkommen veränderte. Aus den steifen Angestellten wurden lebhafte Tänzer. Frauen stießen verzückte Laute aus und gingen ganz in der Musik auf. Es war fast magisch. Ein großartiges Erlebnis, das eine ganz andere Seite dieser so verschlossenen Menschen zeigte.
Nur: Warum wurde das nicht vorher angekündigt? Eine Kamera hätte diese wunderbaren Einblicke und Eindrücke unvergesslich festgehalten.
Ein versöhnliche Abschluss, auch wenn uns die Riesengalagos wieder gewaltig geärgert haben. Was ja auch wieder schön ist.
Gruß!
der Joe
Tag 9, die Morgenpirsch oder "sind die Elefanten immer um 8.00 an diesem Wasserloch"
Leider starteten wir zur Morgenpirsch mit der selben Besetzung. Ein paar mal mussten wir für Ruhe sorgen, auch wenn das nicht unsere Art ist. Aber was zu viel ist, ist zu viel.
Der Tag begann sehr dunstig, was man als Fotograf nicht so gerne mag, aber es ist sehr stimmungsvoll.


Ein Red Duiker aus nächster Nähe:

Nach einiger Zeit erfolglosen Suchens erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt oberhalb eines Wasserlochs. Wir durften sogar ein bisschen zu Fuß umherstreifen.
Und wir hatten Glück. Eine schöne Herde Elefanten vergnügte sich am Wasserloch.
Zwar war es sehr feucht, was aber für schöne frische Farben sorgt.







Warum hat dieser Elefant so rote Augen? Ist mir mehrfach im Tembe aufgefallen. Ist mir bisher noch nie aufgefallen.


Die wirklich naive Fragerei und das Geplapper unserer Mitreisenden erspare ich Euch lieber. Es sollte bei der Abendfahrt noch schlimmer werden.
Giraffen sind nicht sehr häufig anzutreffen:

Nyalas treiben sich auch innerhalb des Camps rum und beobachten einen auf der Terrasse:

Mal ein unrasiertes Bild von mir:

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum wirklich wunderbaren Hide. Ein Traum für alle Elefanten-Fans.
Gruß!
der Joe
Leider starteten wir zur Morgenpirsch mit der selben Besetzung. Ein paar mal mussten wir für Ruhe sorgen, auch wenn das nicht unsere Art ist. Aber was zu viel ist, ist zu viel.
Der Tag begann sehr dunstig, was man als Fotograf nicht so gerne mag, aber es ist sehr stimmungsvoll.
Ein Red Duiker aus nächster Nähe:
Nach einiger Zeit erfolglosen Suchens erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt oberhalb eines Wasserlochs. Wir durften sogar ein bisschen zu Fuß umherstreifen.
Und wir hatten Glück. Eine schöne Herde Elefanten vergnügte sich am Wasserloch.
Zwar war es sehr feucht, was aber für schöne frische Farben sorgt.
Warum hat dieser Elefant so rote Augen? Ist mir mehrfach im Tembe aufgefallen. Ist mir bisher noch nie aufgefallen.
Die wirklich naive Fragerei und das Geplapper unserer Mitreisenden erspare ich Euch lieber. Es sollte bei der Abendfahrt noch schlimmer werden.
Giraffen sind nicht sehr häufig anzutreffen:
Nyalas treiben sich auch innerhalb des Camps rum und beobachten einen auf der Terrasse:
Mal ein unrasiertes Bild von mir:
Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum wirklich wunderbaren Hide. Ein Traum für alle Elefanten-Fans.
Gruß!
der Joe
Tag 9, der Hide und ein unvergessliches Erlebnis
Den Hide im Tembe sollte man unbedingt besuchen. Der Transfer ist schnell und problemlos organisiert (und klappt auch). Der Hide selbst liegt an einem recht großen Wasserloch und man soll sich nicht von den Bildern täuschen lassen. Einige der Aufnahmen sind bei 600 mm + 1,5x Crop entstanden.
Trotzdem unbedingt hingehen.
Es gibt tolle Spinnen zu sehen:

Wasserböcke


Natürlich Nyalas:


Und natürlich Elefanten. Viele Elefanten:








Die Abendfahrt war eigentlich vollkommen ereignislos. außer, dass in unserem Landy inzwischen 8 Deutsche saßen.
Geplappert wurde über Streichelparks und wie man da hinkommt. Hinkommt. Hinkommt. Ach es war schrecklich.
Nur einmal war Ruhe.
Mucksmäuschenstill.
Ein gewaltiger, uralter Elefant stand an einem Wasserloch:

Un er suchte uns. Er kam 2x zu unserem auto.
Schaute jeden scharf aus seinen roten Augen an und schnüffelte jeden mit seinem Rüssel an.
Er hat fast keine Stoßzähne mehr, aber unglaublich durchdringende Augen mit denen er mit jedem von uns Blickkontakt aufnahm. Ich war in den letzten Jahre nah an Elefanten. Oft sehr nah. Aber das war das erste mal, dass mir klar wurde was er mit uns machen könnte.
Es war eindringlich. Es war so ungeheuer faszinierend. Ich hatte Gänsehaut. Selbst jetzt beim schreiben. Es war intensiv. Es ist unvergesslich.
Kann man sich der Faszination dieses Anblicks entziehen?

Gruß!
der Joe
Den Hide im Tembe sollte man unbedingt besuchen. Der Transfer ist schnell und problemlos organisiert (und klappt auch). Der Hide selbst liegt an einem recht großen Wasserloch und man soll sich nicht von den Bildern täuschen lassen. Einige der Aufnahmen sind bei 600 mm + 1,5x Crop entstanden.
Trotzdem unbedingt hingehen.
Es gibt tolle Spinnen zu sehen:
Wasserböcke
Natürlich Nyalas:
Und natürlich Elefanten. Viele Elefanten:
Die Abendfahrt war eigentlich vollkommen ereignislos. außer, dass in unserem Landy inzwischen 8 Deutsche saßen.
Geplappert wurde über Streichelparks und wie man da hinkommt. Hinkommt. Hinkommt. Ach es war schrecklich.
Nur einmal war Ruhe.
Mucksmäuschenstill.
Ein gewaltiger, uralter Elefant stand an einem Wasserloch:
Un er suchte uns. Er kam 2x zu unserem auto.
Schaute jeden scharf aus seinen roten Augen an und schnüffelte jeden mit seinem Rüssel an.
Er hat fast keine Stoßzähne mehr, aber unglaublich durchdringende Augen mit denen er mit jedem von uns Blickkontakt aufnahm. Ich war in den letzten Jahre nah an Elefanten. Oft sehr nah. Aber das war das erste mal, dass mir klar wurde was er mit uns machen könnte.
Es war eindringlich. Es war so ungeheuer faszinierend. Ich hatte Gänsehaut. Selbst jetzt beim schreiben. Es war intensiv. Es ist unvergesslich.
Kann man sich der Faszination dieses Anblicks entziehen?
Gruß!
der Joe
Tag 10, Abschied von Tembe
Letze Morgenpischfahrt im Tembe.
Noch einmal gaben sich die größten Tiere des Parks die Ehre.
Die Giraffen:


Die Elefanten:

Die wirklich sehr schönen Büffel in dieser wunderbaren Landschaft:


Nach dem Frühstück und den Zahlungsmodalitäten (alles sehr korrekt) machten wir uns ohne große Verabschiedung auf dem Weg. Leider ist es uns nicht gelungen zu irgend jemand eine Beziehung aufzubauen. Schon seltsam für so eine Lodge! Entsprechend neutral bis nicht vorhanden war die Verabschiedung.
Ihr habt schon gemerkt: In all den Tagen "No cats today".
Haben wir auch nicht wirklich erwartet, aber der Hluhluwe und der Imfolozi würden uns bestimmt verwöhnen.
Gruß!
der Joe
Letze Morgenpischfahrt im Tembe.
Noch einmal gaben sich die größten Tiere des Parks die Ehre.
Die Giraffen:
Die Elefanten:
Die wirklich sehr schönen Büffel in dieser wunderbaren Landschaft:
Nach dem Frühstück und den Zahlungsmodalitäten (alles sehr korrekt) machten wir uns ohne große Verabschiedung auf dem Weg. Leider ist es uns nicht gelungen zu irgend jemand eine Beziehung aufzubauen. Schon seltsam für so eine Lodge! Entsprechend neutral bis nicht vorhanden war die Verabschiedung.
Ihr habt schon gemerkt: In all den Tagen "No cats today".
Haben wir auch nicht wirklich erwartet, aber der Hluhluwe und der Imfolozi würden uns bestimmt verwöhnen.
Gruß!
der Joe
Bevor ich zu meinem Fazit komme noch ein paar Bilder vom Camp.
Die Lage der Zelte ist sehr vereinzelt, was für absolute Ruhe sorgte. Teilweise sind dann aber auch die Wege entsprechend weit und sehr sandig.Gute Schuhe sind also fehl am Platze. Außer guten Wanderschuhen.
Das Camp selbst ist umzäunt, trotzdem sind allerlei Tiere innerhalb des Camps, was für entsprechende Geräusche nachts sorgt. Einige scheinen sich auch einen Spaß daraus zu machen über das Zeltdach zu hüpfen.
Die Zelte sind sehr geräumig. Wir hatten eines der alten Zelte, das schon sehr fleckig war. Optisch nicht so schön. Aber innen war alles sehr sauber und ordentlich. Wir haben uns durchaus wohl gefühlt.


Schöne Veranda mit Platz für 3 Personen. Wir blickten direkt auf den Zaun, was aber nicht störend war.

Der Dreh- und Angelpunkt meines Lebens vor Mr. Tembe, nachdem der Park benannt ist.

Das erste Frühstück (Müsli, Früchte, Säfte und Kaffee), das zweite Frühstück (Toast und Eier), der Lunch (Lasagne oder ähnliches), sowie das Dinner (meistens 2 Gerichte + Gemüse + Beilagen) wurden als Buffet serviert. Das klappte gut. Außer dem Dinner war die Qualität i.O..
Man darf nicht vergessen die Anlage ist sehr groß. Störend empfand ich die einzelnen Länder zusammenzusetzen und dann noch eine Flagge zu plazieren. Auch im Auto war das so. Echter Schwachsinn.
Die Tische waren schön und ordentlich eingedeckt.


Insgesamt fand ich die Stimmung im Camp unschön, teilweise sogar unangenehm. Was einerseits an den Besuchern lag, die größtenteils irgendwie unsympathisch waren, wie auch den Angestellten, die nicht wirklich Wärme ausstrahlten und einfach ihren Job machten.
Bei einer kurzen Ansprache des Manger bedankte er sich für die Unterstützung der Einheimischen, da man ihnen einen Job verschaffte. Und man auch den Park vorwärts brachte. Das fand ich sehr schön.
Noch etwas zum Park im allgemeinen.
Tembe ist in erster Linie Park für Elefanten und Nyalas. Tatsächlich ist es der letzte Platz auf Erden in dem die Elefanten ihre alten traditionellen Wanderungen machen. Sie legen dabei riesige Strecken zurück. Es gibt wirklich zahlreiche sehr alte und große Elefantenbullen. Das ist sehr beeindruckend. Während des Bürgerkriegs in Mozambique haben die Südafrikaner einen mächtigen Zaun quer durch den Park getrieben, um zumindest einen Teil der Tiere zu retten. Insgesamt ist der Park eine Erfolgsstory. Zahlreiche Tiere wie die Wildhunde wurden wieder angesiedelt. Auch die Löwen vermehren sich stark im Park, da genügend Nahrung vorhanden ist. Derzeit läuft im Park ein Bluterneuerungsprogramm, sodass ein großer Teil der Löwen nicht da ist. Insgesamt sollen es 40 Löwen sein mit stark steigender Tendenz. Rhinos scheinen stark von Wilderei bedroht zu sein.
Man darf einfach keine falschen Vorstellungen haben. Auch wenn der Park ein Big5 Gebiet ist, darf man nicht erwarten, diese zu sehen.
Die Fahrzeuge dürfen die Straßen nicht verlassen. Und sie haben keinen Kontakt zueinander, was ich nicht nachvollziehen kann.
Wichtig ist noch, dass der Park offiziell als frei von Malaria gilt!
Würde ich nochmal hinfahren? Zuerst dachte ich, sicher nicht. Wenn ich aber die Bilder so sehe, kommt das doch ins Schwanken. Die Lodge selber hat sicher viel Potential nach oben.
Würde ich jemanden empfehlen dahin zu fahren? Ja, durchaus. Man muss nur realistisch an die Sache ran gehen.
Insgesamt war es schöner wie im folgenden Hluhluwe, der für mich wirklich eine einzige Enttäuschung war.
Gruß!
der Joe
Die Lage der Zelte ist sehr vereinzelt, was für absolute Ruhe sorgte. Teilweise sind dann aber auch die Wege entsprechend weit und sehr sandig.Gute Schuhe sind also fehl am Platze. Außer guten Wanderschuhen.
Das Camp selbst ist umzäunt, trotzdem sind allerlei Tiere innerhalb des Camps, was für entsprechende Geräusche nachts sorgt. Einige scheinen sich auch einen Spaß daraus zu machen über das Zeltdach zu hüpfen.
Die Zelte sind sehr geräumig. Wir hatten eines der alten Zelte, das schon sehr fleckig war. Optisch nicht so schön. Aber innen war alles sehr sauber und ordentlich. Wir haben uns durchaus wohl gefühlt.
Schöne Veranda mit Platz für 3 Personen. Wir blickten direkt auf den Zaun, was aber nicht störend war.
Der Dreh- und Angelpunkt meines Lebens vor Mr. Tembe, nachdem der Park benannt ist.
Das erste Frühstück (Müsli, Früchte, Säfte und Kaffee), das zweite Frühstück (Toast und Eier), der Lunch (Lasagne oder ähnliches), sowie das Dinner (meistens 2 Gerichte + Gemüse + Beilagen) wurden als Buffet serviert. Das klappte gut. Außer dem Dinner war die Qualität i.O..
Man darf nicht vergessen die Anlage ist sehr groß. Störend empfand ich die einzelnen Länder zusammenzusetzen und dann noch eine Flagge zu plazieren. Auch im Auto war das so. Echter Schwachsinn.
Die Tische waren schön und ordentlich eingedeckt.
Insgesamt fand ich die Stimmung im Camp unschön, teilweise sogar unangenehm. Was einerseits an den Besuchern lag, die größtenteils irgendwie unsympathisch waren, wie auch den Angestellten, die nicht wirklich Wärme ausstrahlten und einfach ihren Job machten.
Bei einer kurzen Ansprache des Manger bedankte er sich für die Unterstützung der Einheimischen, da man ihnen einen Job verschaffte. Und man auch den Park vorwärts brachte. Das fand ich sehr schön.
Noch etwas zum Park im allgemeinen.
Tembe ist in erster Linie Park für Elefanten und Nyalas. Tatsächlich ist es der letzte Platz auf Erden in dem die Elefanten ihre alten traditionellen Wanderungen machen. Sie legen dabei riesige Strecken zurück. Es gibt wirklich zahlreiche sehr alte und große Elefantenbullen. Das ist sehr beeindruckend. Während des Bürgerkriegs in Mozambique haben die Südafrikaner einen mächtigen Zaun quer durch den Park getrieben, um zumindest einen Teil der Tiere zu retten. Insgesamt ist der Park eine Erfolgsstory. Zahlreiche Tiere wie die Wildhunde wurden wieder angesiedelt. Auch die Löwen vermehren sich stark im Park, da genügend Nahrung vorhanden ist. Derzeit läuft im Park ein Bluterneuerungsprogramm, sodass ein großer Teil der Löwen nicht da ist. Insgesamt sollen es 40 Löwen sein mit stark steigender Tendenz. Rhinos scheinen stark von Wilderei bedroht zu sein.
Man darf einfach keine falschen Vorstellungen haben. Auch wenn der Park ein Big5 Gebiet ist, darf man nicht erwarten, diese zu sehen.
Die Fahrzeuge dürfen die Straßen nicht verlassen. Und sie haben keinen Kontakt zueinander, was ich nicht nachvollziehen kann.
Wichtig ist noch, dass der Park offiziell als frei von Malaria gilt!
Würde ich nochmal hinfahren? Zuerst dachte ich, sicher nicht. Wenn ich aber die Bilder so sehe, kommt das doch ins Schwanken. Die Lodge selber hat sicher viel Potential nach oben.
Würde ich jemanden empfehlen dahin zu fahren? Ja, durchaus. Man muss nur realistisch an die Sache ran gehen.
Insgesamt war es schöner wie im folgenden Hluhluwe, der für mich wirklich eine einzige Enttäuschung war.
Gruß!
der Joe
Tag 10 Hluhluwe oder enttäuscht
Mit großen Erwartungen fuhren wir Richtung Hluhluwe NP. Im gleichnamigen Ort, der jetzt nicht gerade mein Lieblingsort werden wir, bekamen wir das nötigste. Sprit für unseren Rowdie, Geld für unseren Geldbeutel und was zu essen für unseren Magen. Zwar waren die Supermärkte nicht großartig bestückt, aber das wichtigste konnte man kaufen.
Die Einfahrt ging schnell. Wildcard vorgezeigt und das übliche ausgefüllt.
Entspannt machten wir uns auf dem Weg Richtung Hilltop.
So eine Straße habe ich selbst in Südafrika noch nicht erlebt. Schlagloch reihte sich an Schlagloch. meist war der erste Gang gefragt und trotzdem hatte man ständig Angst in einem Pothole zu verschwinden. An einige Schlaglöcher tasteten wir uns ganz vorsichtig heran, da sich kleine Elefanten locker darin verstecken konnte.
Ja und dann dies Landschaft. Schön hügelig. Aber alles komplett abgebrannt. kein Strauch, kein Stück Wiese das nicht betroffen war. Das sah wirklichst übel aus.
Schnell abgebogen Richtung des schönen Picknickplatzes direkt am Fluss. Aber auch hier nur verbrannte Erde und eine miserable Gravelroad. Der Picknickplatz selbst liegt atemberaubend und ist vollkommen uneingezäunt. Wirklich herrlich.
Tiere? Fehlanzeige. Absolut null.
Halt! Stimmt nicht. Eine Giraffe, aber das Beweisfoto dazu habe ich verbockt.
Also weiter zum Hilltop Camp. Toll gelegen.
Check Inn schnell und effektiv.
Unser Bungalow wirklich toll. Nur eines der zwei Badezimmer war teils überschwemmt. aber man will es kaum glaube, das wurde erstaunlich schnell gerichtet.
Insgesamt ein sympathisches Camp. Bei uns total ruhig. Alles ordentlich und sauber. Das Restaurant mäßig und der Shop noch mäßiger. Wir haben uns ausgesprochen wohl gefühlt.
nachmittags Pirschfahrt zum Seme Lookout. Naja gepirscht hat sich nichts. Tiere waren keine da. Na fast keine.
Ein schönes Rhino mit Nachwuchs wurde ausführlich abbelichtet. Leider haben genau an der Stelle keine Büsche gebrannt. 😈
Beweisfoto:

Wir waren echt enttäuscht. Aber wenigstens haben wir gut geschlafen.
Um 6.15 am Morgen waren wir wieder auf der Pirsch.
Ziel war der Magangni Loop.
Trotz verbrannter Landschaft Rhinos ohne Ende:


Wahlbergs Adler



Scheußlich diese verbrannte Landschaft:



Kuckucksweih? (ich weiß nicht wirklich was das ist)



Bevor wir zu einer Mittagssiesta zu unserem Bungalow fuhren macht wir noch einen Abstecher über den Nzmani-Loop. tolle Strecke mit 2 Wasserquerungen. Leider auch in miserablem Zustand. Einmal hatte ich wirklich Angst hängen zu bleiben. Jedenfalls aktuell nicht mit einem PKW zu fahren.
Im Camp wenigstens ein paar Affen.



Nachmittag ging es dann erst zum bereits vertrauten Picknickplatz.
Auf dem Weg dahin ein tolles Rhino, das uns aber nicht mochte.

Überraschung dann am Platz. Wunderbar Elefanten zu Fuß beobachten zu können.
Leider geben die Bilder nicht wieder wie schön es war sich frei zu bewegen und dabei immer die Elefanten zu beobachten.
Die Bilder entstanden leider alle direkt gegen die Sonne, aber es war ein tolles Erlebnis.



Später lief uns noch eine schöne große Büffelherde über den Weg.




Ein traumhafter Sonnenuntergang versüßte uns dann doch noch die 1,5 Tage mit denen wir insgesamt nicht so richtig glücklich waren. Was wohl auch an der verbrannten Landschaft lag.
Aber das Hilltop-Camp hat uns wirklich gut gefallen.
No cats today. 🙁
Gruß!
der Joe
Mit großen Erwartungen fuhren wir Richtung Hluhluwe NP. Im gleichnamigen Ort, der jetzt nicht gerade mein Lieblingsort werden wir, bekamen wir das nötigste. Sprit für unseren Rowdie, Geld für unseren Geldbeutel und was zu essen für unseren Magen. Zwar waren die Supermärkte nicht großartig bestückt, aber das wichtigste konnte man kaufen.
Die Einfahrt ging schnell. Wildcard vorgezeigt und das übliche ausgefüllt.
Entspannt machten wir uns auf dem Weg Richtung Hilltop.
So eine Straße habe ich selbst in Südafrika noch nicht erlebt. Schlagloch reihte sich an Schlagloch. meist war der erste Gang gefragt und trotzdem hatte man ständig Angst in einem Pothole zu verschwinden. An einige Schlaglöcher tasteten wir uns ganz vorsichtig heran, da sich kleine Elefanten locker darin verstecken konnte.
Ja und dann dies Landschaft. Schön hügelig. Aber alles komplett abgebrannt. kein Strauch, kein Stück Wiese das nicht betroffen war. Das sah wirklichst übel aus.
Schnell abgebogen Richtung des schönen Picknickplatzes direkt am Fluss. Aber auch hier nur verbrannte Erde und eine miserable Gravelroad. Der Picknickplatz selbst liegt atemberaubend und ist vollkommen uneingezäunt. Wirklich herrlich.
Tiere? Fehlanzeige. Absolut null.
Halt! Stimmt nicht. Eine Giraffe, aber das Beweisfoto dazu habe ich verbockt.
Also weiter zum Hilltop Camp. Toll gelegen.
Check Inn schnell und effektiv.
Unser Bungalow wirklich toll. Nur eines der zwei Badezimmer war teils überschwemmt. aber man will es kaum glaube, das wurde erstaunlich schnell gerichtet.
Insgesamt ein sympathisches Camp. Bei uns total ruhig. Alles ordentlich und sauber. Das Restaurant mäßig und der Shop noch mäßiger. Wir haben uns ausgesprochen wohl gefühlt.
nachmittags Pirschfahrt zum Seme Lookout. Naja gepirscht hat sich nichts. Tiere waren keine da. Na fast keine.
Ein schönes Rhino mit Nachwuchs wurde ausführlich abbelichtet. Leider haben genau an der Stelle keine Büsche gebrannt. 😈
Beweisfoto:
Wir waren echt enttäuscht. Aber wenigstens haben wir gut geschlafen.
Um 6.15 am Morgen waren wir wieder auf der Pirsch.
Ziel war der Magangni Loop.
Trotz verbrannter Landschaft Rhinos ohne Ende:
Wahlbergs Adler
Scheußlich diese verbrannte Landschaft:
Kuckucksweih? (ich weiß nicht wirklich was das ist)
Bevor wir zu einer Mittagssiesta zu unserem Bungalow fuhren macht wir noch einen Abstecher über den Nzmani-Loop. tolle Strecke mit 2 Wasserquerungen. Leider auch in miserablem Zustand. Einmal hatte ich wirklich Angst hängen zu bleiben. Jedenfalls aktuell nicht mit einem PKW zu fahren.
Im Camp wenigstens ein paar Affen.
Nachmittag ging es dann erst zum bereits vertrauten Picknickplatz.
Auf dem Weg dahin ein tolles Rhino, das uns aber nicht mochte.
Überraschung dann am Platz. Wunderbar Elefanten zu Fuß beobachten zu können.
Leider geben die Bilder nicht wieder wie schön es war sich frei zu bewegen und dabei immer die Elefanten zu beobachten.
Die Bilder entstanden leider alle direkt gegen die Sonne, aber es war ein tolles Erlebnis.
Später lief uns noch eine schöne große Büffelherde über den Weg.
Ein traumhafter Sonnenuntergang versüßte uns dann doch noch die 1,5 Tage mit denen wir insgesamt nicht so richtig glücklich waren. Was wohl auch an der verbrannten Landschaft lag.
Aber das Hilltop-Camp hat uns wirklich gut gefallen.
No cats today. 🙁
Gruß!
der Joe
Tag 11 Imfolzi oder wer braucht schon Katzen
Heute sollte es in den Imfolzi gehen. Der NP ist ja seit vielen Jahren über eine Art Korridor mit dem Hluhluwe verbunden. Es gibt zwar getrennte Eingänge, aber muss kein 2. Tor passieren. die zwischen den NP führende Straße unterquert man mit einem Tunnel.
Wir fuhren schon um 6.00 los um viel vom Tag zu haben.
Der Imfolozi ist bekannt für seine Geparden und Löwen. Wir hofften sehr darauf.
Gleich am Anfang begegneten wir schönen Giraffen:


Zügig erreichten wir das Mpila Camp. Leider konnten wir unseren Bungalow noch nicht beziehen. Hinter dem Camp wurde die Straße zur gepflegten Gravel-Road. Weit besser zu fahren wie der miserable Asphalt.
Unser erstes Ziel war die Bekapanzi Pan, da hatten Leute am Tag vorher Geparden gesehen.
Ihr könnt es euch denken: Keine Geparden für uns.
Aber ein schönes Rhino:

Am Sontuli Picnic Spot fragten uns Leute, ob wir die zwei Geparden gesehen haben. Wo?
An der Bekapanzi Pan vor ca. 30 Minuten. Ja klasse, die mussten wir um 17 Sekunden verpasst haben.
Am schönen Sontuli Loop gab es aber doch einiges zu sehen.


Am Aussichtspunkt durfte man das Auto verlassen. Das lohnte sich:

Habt ihr die Löwen gesehen? Wir: "Äääh - welche Löwen?" "die am Picknickplatz!" Vermutlich um 32 Sekunden verpasst.
Wir fuhren weiter über den Nghotsa Loop. Tiere? Fehlanzeige.
Aber der gleichnamige Hide ist sehr schön:






Ich mag ja Italiener. Zumindest in ihrem Land. Und bin oft im Urlaub dort.
Aber Italiener im Hide?
Das geht ja gar nicht.
Könnt ihr Euch vorstellen wie Italiener im Hide Karotten essen? *knack*knack*raschel*knack*zzzzh*raschel*knack*knack*ziiiiiiiiiisch (das war die Dose Grapetiser)*dudeldudeldudel (das war die kleine Nachtmusik vom Handy)
Es war nicht auszuhalten.
Ne Leute. Italiener im Hide das geht gar nicht. Mahlzeit!
Irgendwelche Leute erzählten uns ständig was von Katzen, das fanden wir gar nicht schön. Habe ich schon gesagt, das Katzen in Afrika total überbewertet sind? 😈
Dann geben wir uns mit dem Rest und der schönen Landschaft zufrieden:

Das Bild mag ich irgendwie. So ein Impala ist ja auch viel reizvoller wie ein Gepard. 😉

Rhino zum Abschluss

Das Camp selber fanden wir auch sehr schön.
Schön geräumiger Bungalow. Sehr, sehr ruhig.
Auch wenn die Hyänen nachts durchs Camp laufen. Was meinen Sohn irgendwie doch schockte.
Gruß!
der Joe
Heute sollte es in den Imfolzi gehen. Der NP ist ja seit vielen Jahren über eine Art Korridor mit dem Hluhluwe verbunden. Es gibt zwar getrennte Eingänge, aber muss kein 2. Tor passieren. die zwischen den NP führende Straße unterquert man mit einem Tunnel.
Wir fuhren schon um 6.00 los um viel vom Tag zu haben.
Der Imfolozi ist bekannt für seine Geparden und Löwen. Wir hofften sehr darauf.
Gleich am Anfang begegneten wir schönen Giraffen:
Zügig erreichten wir das Mpila Camp. Leider konnten wir unseren Bungalow noch nicht beziehen. Hinter dem Camp wurde die Straße zur gepflegten Gravel-Road. Weit besser zu fahren wie der miserable Asphalt.
Unser erstes Ziel war die Bekapanzi Pan, da hatten Leute am Tag vorher Geparden gesehen.
Ihr könnt es euch denken: Keine Geparden für uns.
Aber ein schönes Rhino:
Am Sontuli Picnic Spot fragten uns Leute, ob wir die zwei Geparden gesehen haben. Wo?
An der Bekapanzi Pan vor ca. 30 Minuten. Ja klasse, die mussten wir um 17 Sekunden verpasst haben.
Am schönen Sontuli Loop gab es aber doch einiges zu sehen.
Am Aussichtspunkt durfte man das Auto verlassen. Das lohnte sich:
Habt ihr die Löwen gesehen? Wir: "Äääh - welche Löwen?" "die am Picknickplatz!" Vermutlich um 32 Sekunden verpasst.
Wir fuhren weiter über den Nghotsa Loop. Tiere? Fehlanzeige.
Aber der gleichnamige Hide ist sehr schön:
Ich mag ja Italiener. Zumindest in ihrem Land. Und bin oft im Urlaub dort.
Aber Italiener im Hide?
Das geht ja gar nicht.
Könnt ihr Euch vorstellen wie Italiener im Hide Karotten essen? *knack*knack*raschel*knack*zzzzh*raschel*knack*knack*ziiiiiiiiiisch (das war die Dose Grapetiser)*dudeldudeldudel (das war die kleine Nachtmusik vom Handy)
Es war nicht auszuhalten.
Ne Leute. Italiener im Hide das geht gar nicht. Mahlzeit!
Irgendwelche Leute erzählten uns ständig was von Katzen, das fanden wir gar nicht schön. Habe ich schon gesagt, das Katzen in Afrika total überbewertet sind? 😈
Dann geben wir uns mit dem Rest und der schönen Landschaft zufrieden:
Das Bild mag ich irgendwie. So ein Impala ist ja auch viel reizvoller wie ein Gepard. 😉
Rhino zum Abschluss
Das Camp selber fanden wir auch sehr schön.
Schön geräumiger Bungalow. Sehr, sehr ruhig.
Auch wenn die Hyänen nachts durchs Camp laufen. Was meinen Sohn irgendwie doch schockte.
Gruß!
der Joe
Tag 12, eine lange Fahrt, ein schrecklicher Moment, ein schönes B&B und ein Zusammenbruch
Obwohl heute unser einziger wirklich langer Fahrtag war beschlossen wir noch einmal bis zur Bekapanzi Pan zu fahren. Aber wie gehabt "no cats today".
Zügig verliesen wir den Park und fuhren über die bestens ausgebaute R618 nördlich (wir haben noch reichlich Elefanten und Zebras gesehen), bevor wir auf die R66 wechselten. Diese erwies sich als eine große Baustelle. Zahlreiche Teilstücke waren in schlechtem Zustand, andere nagelneu und glänzend ausgebaut. Zwischendurch passierten wir einen wirklich furchtbaren Unfall. Zum Glück konnte ich Marion und Marc noch sagen, dass sie sich wegdrehen sollten. Es lagen zahlreiche Decken auf der Straße unter denen man deutlich die Körper wahrnahm. So ein Unfall versetzt einem schon immer einen Stich. Kann es einen doch auch jederzeit selbst treffen. Durch eigene Unachtsamkeit oder durch die der anderen.
In Pongola ging es dann auf die N2.
Insgesamt fiel mir in KwaZulu Natal die dichte Besiedlung entlang der Straßen auf. Man musste wirklich immer auf Menschen achten. Allerdings gab es öfters eine Art Weg entlang der Straßen speziell für Menschen. Das ist ja eher untypisch für Afrika.
Insgesamt kamen wir sehr zügig und problemlos voran. In Piet Retief machten wir deshalb eine längere Pause und gönnten uns im "Spurs" einen frühen Lunch und unserem Rowdie einen guten Schluck "Total".
Auf der glänzend ausgebauten R541 standen überall große Schilder "High Crime Zone - Strictly no stopping". Irgendwie nicht angenehm auf so einer Straße zu fahren.
Über Barberton ging es dann zügig nach Malelane.
Insgesamt ein gut zu bewältigender Fahrtag.
In Malelane hatten wir das http://www.mhlati.co.za/ gebucht. ein wunderschönes B&B direkt am Kruger Park. Eine tolle Anlage direkt am Kruger Park. Auch wenn wir einen furchtbar scheißenden Gecko im tollen Zimmer hatten. Schönes Frühstück und nette Gastgeber. Was will man mehr? Ein bisschen Ruhe! Nachts hörte man die nahe Zuckerfabrik, die großen LKW zur Fabrik und nach Maputo. Außerdem noch die Eisenbahn nach Maputo.




Abends ging es ins nahe "Hamilton's". Ein schönes Restaurant, man kann innen und außen sitzen, mit sehr leckerem Essen. Sehr empfehlenswert!
Ich freute mich schon auf das bequeme Bett. Aber irgendwie hat es mich dann komplett zerlegt. Mir ging es total schlecht und an schlafen war nicht zu denken. Erst gegen 3.00 fiel ich in einen unruhigen Schlaf. Zuerst dachte ich, dass es wohl daran lag, dass dieser Tag doch anstrengender war wie gedacht. Ich muss ein bestimmtes Medikament einnehmen um erhöhten Stress entgegenzuwirken. Vermutlich habe ich zu wenig davon genommen. Oder es waren die Vorboten meines Zeckenbisses. Wer weiß?
Gruß!
der Joe
Obwohl heute unser einziger wirklich langer Fahrtag war beschlossen wir noch einmal bis zur Bekapanzi Pan zu fahren. Aber wie gehabt "no cats today".
Zügig verliesen wir den Park und fuhren über die bestens ausgebaute R618 nördlich (wir haben noch reichlich Elefanten und Zebras gesehen), bevor wir auf die R66 wechselten. Diese erwies sich als eine große Baustelle. Zahlreiche Teilstücke waren in schlechtem Zustand, andere nagelneu und glänzend ausgebaut. Zwischendurch passierten wir einen wirklich furchtbaren Unfall. Zum Glück konnte ich Marion und Marc noch sagen, dass sie sich wegdrehen sollten. Es lagen zahlreiche Decken auf der Straße unter denen man deutlich die Körper wahrnahm. So ein Unfall versetzt einem schon immer einen Stich. Kann es einen doch auch jederzeit selbst treffen. Durch eigene Unachtsamkeit oder durch die der anderen.
In Pongola ging es dann auf die N2.
Insgesamt fiel mir in KwaZulu Natal die dichte Besiedlung entlang der Straßen auf. Man musste wirklich immer auf Menschen achten. Allerdings gab es öfters eine Art Weg entlang der Straßen speziell für Menschen. Das ist ja eher untypisch für Afrika.
Insgesamt kamen wir sehr zügig und problemlos voran. In Piet Retief machten wir deshalb eine längere Pause und gönnten uns im "Spurs" einen frühen Lunch und unserem Rowdie einen guten Schluck "Total".
Auf der glänzend ausgebauten R541 standen überall große Schilder "High Crime Zone - Strictly no stopping". Irgendwie nicht angenehm auf so einer Straße zu fahren.
Über Barberton ging es dann zügig nach Malelane.
Insgesamt ein gut zu bewältigender Fahrtag.
In Malelane hatten wir das http://www.mhlati.co.za/ gebucht. ein wunderschönes B&B direkt am Kruger Park. Eine tolle Anlage direkt am Kruger Park. Auch wenn wir einen furchtbar scheißenden Gecko im tollen Zimmer hatten. Schönes Frühstück und nette Gastgeber. Was will man mehr? Ein bisschen Ruhe! Nachts hörte man die nahe Zuckerfabrik, die großen LKW zur Fabrik und nach Maputo. Außerdem noch die Eisenbahn nach Maputo.
Abends ging es ins nahe "Hamilton's". Ein schönes Restaurant, man kann innen und außen sitzen, mit sehr leckerem Essen. Sehr empfehlenswert!
Ich freute mich schon auf das bequeme Bett. Aber irgendwie hat es mich dann komplett zerlegt. Mir ging es total schlecht und an schlafen war nicht zu denken. Erst gegen 3.00 fiel ich in einen unruhigen Schlaf. Zuerst dachte ich, dass es wohl daran lag, dass dieser Tag doch anstrengender war wie gedacht. Ich muss ein bestimmtes Medikament einnehmen um erhöhten Stress entgegenzuwirken. Vermutlich habe ich zu wenig davon genommen. Oder es waren die Vorboten meines Zeckenbisses. Wer weiß?
Gruß!
der Joe
Tag 13, Relax und ein Kruger (fast) ohne Tiere
Ein schnell erzählter Tag.
Nach der schlechten Nacht und einem leckeren Frühstück sind wir zum Pick'n Pay gefahren um ein bisschen einzukaufen und Geld zu tauschen. Nach einem bescheidenen Mittagessen und einem kleinen Nickerchen ging es nachmittag zur ersten Visite in den Kruger.
Aber irgendwie war das gar nichts. Ich kann mich nicht erinnern, jemals im Kruger so wenig Tiere gesehen zu haben. Eigentlich eine top Zeit und ein Gebiet, das nicht das schlechteste ist. Nur den Tieren hat das scheinbar keiner erzählt. 😈
Meine Ausbeute:
ein schöner Impalabock

ein Kudubock, der schöne Aussichten liebt

und ein schöner Sonnenuntergang

Nach der Ausfahrt waren wir gleich bei Hamilton's um dann bald ins Bett zu gehen.
Mit der Hoffnung, dass morgen ein besserer Tag wird.
Gruß!
der Joe
Ein schnell erzählter Tag.
Nach der schlechten Nacht und einem leckeren Frühstück sind wir zum Pick'n Pay gefahren um ein bisschen einzukaufen und Geld zu tauschen. Nach einem bescheidenen Mittagessen und einem kleinen Nickerchen ging es nachmittag zur ersten Visite in den Kruger.
Aber irgendwie war das gar nichts. Ich kann mich nicht erinnern, jemals im Kruger so wenig Tiere gesehen zu haben. Eigentlich eine top Zeit und ein Gebiet, das nicht das schlechteste ist. Nur den Tieren hat das scheinbar keiner erzählt. 😈
Meine Ausbeute:
ein schöner Impalabock
ein Kudubock, der schöne Aussichten liebt
und ein schöner Sonnenuntergang
Nach der Ausfahrt waren wir gleich bei Hamilton's um dann bald ins Bett zu gehen.
Mit der Hoffnung, dass morgen ein besserer Tag wird.
Gruß!
der Joe