Ich habe dieses Jahr etliche Fotos gemacht auf denen viel frisches Blut und auch Innereien zu sehen. Teilweise aus nur 2-3m Entfernung. Zwar sind diese Fotos (zumindest für mich) sehr faszinierend und geben nur das wieder was eben nach einer Jagd passiert (keine 10m von uns), aber eben auch sehr intensiv und nicht jedermanns Sache.Meine Antwort bezieht sich nur auf Angaben die du selber gemacht hast. Einerseits findest du die Fotos faszinierend, es ist mir sternenklar dass du sie zeigen willst, aber andererseits hast du erlebt wie dein Sohn auf das Töten in unmittelbarer Nähe reagiert hat.
Wie soll ich damit umgehen? Ich will ja niemandem zu nahe treten.
Mein Sohn hat recht heftig auf dieses Ereignis des Tötens in unmittelbarer Nähe reagiert. Auch auf die Geräusche, die ich hier natürlich nicht wiedergeben kann.
Wenn ich von Zensur spreche dann meine ich damit deine eigene Zensur, vielleicht nicht der richtige Ausdruck, ich meinte dass du eventuell erst das Erlebte (vorallem im Zusammenhang mit der Reaktion deines Sohnes) verarbeiten musst um zu wissen was du wie und wo genau mit deinen Bildern machen willst. Beim Aussortieren der Fotos zensuriert man selber. So war das gemeint.
Schreiben kann ein Weg sein um Erlebtes und Gefühle zu verarbeiten, in gewissen Kreisen nennt man so was auch einfach Therapie - aber vielleicht tönt es in Bayern wie Amateur-Psychologie-Schmarrn 😉
nichtsfürungut
Leona
Gruss Leona