dergnagflowThemenstarter2'536 Beiträge · seit 200710. Aug. 2014 · #1
Hallo,
ich hab' meine Route im Jänner/Februar 2015 ein wenig adaptiert und Lüderitz gestrichen. Allerdings habe ich jetzt "einen Tag zuviel", wo würdet ihr den denn "investieren"? Was sagt ihr zu der Route generell? Unterwegs sind wir mit einem 4x4 mit Dachzelt.
Tag 1 (16.1.): Ankunft Windhoek Nachmittag. Tag 2: Übernahme Fahrzeug, Einkaufen, Fahrt zum Tsauchab River Camp Tag 3: Gewöhnung ans Gerät, "The Klipspringer 4x4 Trail", Düne 45 untertags/Abends (Oder Alternative?) Übernachtung Sesriem Campsite. Tag 4: Sonnenaufgang Düne 45. Nachmittag:? relaxen? Tag 5: Sossusvlei - Swakopmund Tag 6: Swakopmund, Little Five Tour, Walvis Bay Tag 7: Swakopmund, ev. Rundflug. Dünentour mit Quads Tag 8: Swakopmund über Cape Cross zum Messum Krater Tag 9: Messum Krater - Aba Huab Rest Camp Tag 10: Aba Huab Rest Camp - Rundfahrt durch den Upper Huab - Aba Huab Rest Camp Tag 11: Aba Huab Rest Camp - Palmwag - Crowtherstrail Tag 12: Crowtherstrail - Sesfontain Tag 13: Sesfontain - Khowarib Schlucht Tag 14: Khowarib Schlucht - Otjitotongwe Cheetah Farm Tag 15: Otjitotongwe Cheetah Farm Tag 16: Otjitotongwe Cheetah Farm - Okaukuejo Etosha Tag 17: Okaukuejo - Halali Tag 18: Halali - Namutoni Tag 19: Namutoni - Windhoek Tag 20: Offen Tag 21 (5.2.): Abflug Windhoek Nachmittags
Jetzt ist es natürlich nicht schlecht für die Strecken durch den Crowtherstrail oder die Khowarib Schlucht einen Tag in Reserve zu haben. Aber wann und wo sollte man den, wenn man ihn nicht braucht "investieren"? Noch einen Tag in Etosha bleiben? Oder einfach in der Khowarib Schlucht noch eine Übernachtung einplanen? Oder doch einfach zwischen Etosha und Windhoek eine Übernachtung machen? Auch auf die Gefahr, dass das halt dann nichts mehr "zu bieten" hat, wenn man vorher schon so viel gesehen hat? Oder gibt's einen wirklich empfehlenswerten Gamedrive auf dem Weg von Namutoni nach Windhoek? Wo man vielleicht noch Tiere zu sehen bekommt, die man vorher u.U. noch nicht gesehen hat?
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. Aug. 2014 · #3
Die Frage ist für mich ganz einfach zu beantworten. Ich würde zwischen Crowthers Trail und Sesfontein noch eine Übernachtung in Purros einbauen. Dafür via Amspoort nach Purros. Auf der Strecke von Purros nach Sesfontein bietet es sich noch an noch einen Schlenker Giribes Plains-Hoanib-Ganamub zu machen.
Tag 16: Otjitotongwe Cheetah Farm - Okaukuejo Etosha Tag 17: Okaukuejo - Halali Tag 18: Halali - Namutoni Tag 19: Namutoni - Windhoek Tag 20: Offen Tag 21 (5.2.): Abflug Windhoek Nachmittags
Ich würde auch noch einen Tag im Etosha einlegen. Im Bereich Namutoni gibt es ja einige nette Lodges, da kann man vor der größeren Fahrt von Namutoni nach Windhoek noch ein bisschen relaxen und Tiere gucken.
Grüße
"with the lights out it's less dangerous"
Giselbert699 Beiträge · seit 201011. Aug. 2014 · #5
Ich würde noch einen zusätzlichen Tag in Okaukuejo bleiben. Gruß Giselbert
schließe mich Topobär an. Wenn man schon die Gegend bereist, dann ist Puros als Routenpunkt eigentlich verbindlich vorgeschrieben. 😎
Die Puros Campsite ist immer wieder nett. Der Hoarusib ist interessant. Die Landschaft nördlich von Puros ist schön und einige Aussichtshügel dort gehören zu meinen absoluten Lieblingsorten in Namibia.
Nach der Einsamkeit des Kaokoveldes wirst du das anschließende Gewusel und die Enge auf der Okaukuejo-Campsite möglicherweise hassen....
Beste Grüße
Guido
dergnagflowThemenstarter2'536 Beiträge · seit 200711. Aug. 2014 · #7
Ok, Puros scheint ja (auch) hoch im Kurs zu sein... 😉
Topobär und Guido, wie schätzt ihr denn die Strecke vom Zeitbedarf her ein? Ich komme ja vom Aba Huab Camp über Palmwag. Ist diese Strecke Aba Huab Camp - Palmwag - Crowtherstrail - Amspoort Gorge - Hoarusib - Puros in zwei Tagen "gemütlich" machbar? T4A gibt da eine Strecke von insgesamt 360 Kilometern und bisschen über 13 Stunden Fahrtzeit an. Ist das realistisch? Und von Puros nach Sesfontain mit dem "Schlenkerer" sind's laut T4A 165 Kilometer, mit ~ 6 Stunden Fahrtzeit.
Mit dem Sprit sollte das ja wohl gehen, oder? 2,5l Diesel-Motor mit 140 Liter Tank sollte ja auch auf solchen Strecken nicht so viel brauchen, dass es notwendig wäre, Ersatzkanister mitzunehmen, oder? Würde auf jeden Fall in Palmwag nochmal volltanken...
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Aug. 2014 · #8
Hallo Wolfgang,
bis zur Mündung des Mudorib in den Hoanib ist die Strecke identisch, egal ob Du nach Purros oder Sesfontein fährst. Von dort aus ist es nach Purros ca. 1h länger (nach Sesfontein 2h, nach Purros 3h).
Wenn Du in Palmwag noch einmal voll tankst, kommst Du locker bis nach Khowarib.
dergnagflowThemenstarter2'536 Beiträge · seit 200712. Aug. 2014 · #9
Hallo Topobär,
ich hatte mir die "westlichste" Route vom Hoanib nach Purros in die Route aufgenommen, die die dann noch durch den Puros Canyon führt. Da sagt T4A aber eine Fahrtzeit von 5 Stunden für die 106 Kilometer (nach Sesfontain ~ 2,5 Stunden). Oder wäre es da aus Zeitgründen besser, die "direktere" Route zu nehmen, die dann östlich von Puros auf die D3707 trifft?
Aber wahrscheinlich ist da "Planung" eh optional, da man solche Dinge ziemlich sicher immer direkt vor Ort entscheiden wird müssen... 😉
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Aug. 2014 · #10
Ich bin bei meinem Vorschlag von der westlichen Route ausgegangen, die bei Amspoort den Hoanib verlässt. Allerdings würde ich nicht die Abzweigung nehmen, die noch weiter nach Westen führt. Zum einen dauert sie länger und zum anderen hast Du keine Ausweichstrecke, sollte der Hoarusib-Canyon nicht befahrbar sein. Die von mir genannte Strecke ist in weiten Teilen sehr gut und zügig zu befahren. Die Hochebene ist zu befahren, wie ein guter Gravel-Pad. 5h reine Fahrzeit sind da deutlich übertrieben.
schließe mich wieder Topobär an: Fahrt aus der Palmwag Concession kommend bei Mudorib nach Westen und dann bei Amspoort hoch an den Hoarusib und weiter nach Puros. Das sind ca. 90km (ca. 30 km in Flussbetten, 60km auf Schotter) und 3 Stunden als Fahrzeit sind ausreichend.
Zurück von Puros kannst du dann über Sawurogab oder Obias noch mal an den Hoanib fahren und dann weiter über Sesfontein nach Khowarib. Sind ca. 170km (überwiegend ein Gamedrive) und in ca. 5 Fahrtzeit + Pausen/Fotos gut zu schaffen.
Beste Grüße
Guido
dergnagflowThemenstarter2'536 Beiträge · seit 200712. Aug. 2014 · #13
Danke auch dir. Also die Route wie angehängt... Wenn wir zeitig vom Aba Huab Camp wegkommen, haben wir für die Strecke bis Sesfontain dann knapp drei Tage. Weil von Twyfelfontain sollte man ja in 1:30 in Palmwag sein. Danke euch beiden!
alternativ könntest Du auch nur 1 Nacht im Aba Huab Camp bleiben. Den Huab einmal hoch und runter fahren kannst Du am nächsten Tag in 3-5 Stunden reiner Fahrtzeit. Je nach Fotostops etc. könntest Du dann anschließend noch bis Palmwag fahren und in der Palmwag Lodge übernachten. Nächsten Tag auf dem Crowthers Trail übernachten und dann entweder eine Nacht Hoanib und eine Nacht Puros oder 2 Nächte Puros.
Es gibt da viele Kombinationmöglichkeiten. Ich würde die Route planen, aber nicht wann ich wo wie oft übernachte. Vor Ort gucken, wo es Euch gefällt, wo Ihr Wüstenelefanten seht, wie Ihr Euch fühlt und dann spontan entscheiden, bis wo ihr an dem jeweiligenTag noch fahren wollt.
Beste Grüße
Guido
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Aug. 2014 · #15
Eine kleine Änderung würde ich noch vornehmen. Anstatt über den Hoanib bis Sesfontein zu fahren, würde ich den Hoanib hinter De Poort wieder verlassen und über den Ganamub zur D3707 und auf dieser bis Sesfontein fahren. Die Strecke ist landschaftlich viel schöner und auf dem letzten Stück bis Sesfontein hast Du im Hoanib sehr viel Bulldust. Die Tiersichtungen sind bei beiden Strecken identisch. Zeitlich nehmen sich die beiden Alternativen auch nichts.
dergnagflowThemenstarter2'536 Beiträge · seit 200723. Sept. 2014 · #17
Ich darf diesen Thread nochmal ausgraben, da wir jetzt die Flüge fixiert haben und ich somit nochmal dem Titel gerecht werde. Ich habe wieder einen Tag "mehr", den es zu "verplanen" gibt.
Die Route hat sich mittlerweile in Nuancen auch geändert und sieht derzeit so aus:
Tag 1 (17.1.): Ankunft Windhoek früh mit AN, Übernahme Fahrzeug, Einkaufen, Fahrt zur Ababis Guest Farm (230 Kilometer). * Tag 2: Offroad-Training Ababis Guest Farm, Nachmittags Weiterfahrt nach Sesriem Campsite. Tag 3: Sossusvlei Tag 4: Sossusvlei - Swakopmund Tag 5: Swakopmund, Little Five Tour, Walvis Bay Tag 6: Swakopmund, Marine Day. Bootstour und gef. Tour nach Sandwich Harbour Tag 7: Swakopmund über Cape Cross nach Rhino Ugab Camp Tag 8: Rhino Ugab Camp - Twyfelfontain (Aabadi Mountain Camp) Tag 9: Twyfelfontain - Palmwag Tag 10: Palmwag - Crowtherstrail - Hoanib Tag 11: Hoanib - Puros Tag 12: Puros - Sesfontain (inkl. der oben genannten Tipps) Tag 13: Sesfontain - Khowarib Schlucht - Westtor Etosha (falls die Campsite dort dann offen ist) Tag 14: Westtor Etosha - Okaukuejo Tag 15: Okaukuejo - Halali Tag 16: Halali - Rundfahrt - Halali Tag 17: Halali - Otjitotongwe Cheetah Farm Tag 18: Otjitotongwe Cheetah Farm Tag 19: Otjitotongwe Cheetah Farm - Windhoek Tag 20: Offen Tag 21 (6.2.): Abflug Windhoek Abends mit AN
Für den "offenen" Tag hätte ich mir zwei Möglichkeiten gedacht: A: Auf der Strecke Sesriem - Swakopmund eine Nacht bei der Blutkoppe einplanen und den Tinkas Dam "mitnehmen", um am Tag danach von der C28 aus über den Welwitschia Trail und dann durch das Swakop Revier nach Swakopmund zu fahren. Wäre mal ein bisschen "Einsamkeit" zu Beginn der Tour zwischen den "Touristen-Hotspots" Sossusvlei und Swakopmund
B: Eine zusätzliche Nacht in Puros bleiben und dort entweder selbst eine kleine Rundfahrt machen oder schauen, ob sich eine geführte Tour ergibt oder man vielleicht mit einem Himba in sein Dorf fahren kann oder einfach gar nix machen und in der Campsite einen Tag relaxen und hoffen, dass ein paar Tiere durch's Camp spazieren...
Einerseits reizt mich diese zusätzliche Nacht in Puros, andererseits ist so ein "Probegalopp" einer Nacht im "Nirgendwo" auch nicht so schlecht, wenn man da draufkommt, dass etwas fehlt, kann man sich das in Swakopmund dann noch besorgen.
Wie ist denn Blutkoppe so als Übernachtungsort? Viele Tiere wird's ja dort nicht geben, oder?
lg Wolfgang
*: Ja, ich kenne die Problematik, am Ankunftstag noch zu fahren. Ich habe damit schon zweimalige Erfahrung und glaube, dass wir da mit einer sehr gemütlichen Fahrt und einkalkulierten vier bis fünf Stunden mit Pausen und Fotos gemütlich hinkommen können.