KIkiwiliThemenstarter14 Beiträge · seit 201428. Juli 2014 · #1
Hallo zusammen, Ich lese hier schon länger mit und würde euch gerne an unserer Reiseroute teilhaben lassen. Vielleicht hat ja der ein oder andere noch Verbesserungsvorschläge oder Tipps was man auf oder an der Strecke unbedingt gesehen haben muss, besonders bei den Fahrzeiten sind wir noch etwas unsicher. (Habe mich jetzt an den vorgeschlagenen Touren aus dem Reiseführer orientiert) Unterkünfte sind noch nicht gebucht also auch da, wenn ihr Tipps habt immer her damit 🙂 Soviel noch vorweg, wir machen momentan ein Auslandssemster in Windhoek und wollen zum Ende eine kleine Tour mit meiner Mama machen. Ankunft ist am 24.11. abends und dann haben wir bis zum 11.12. Momentan währen wir am 9. schon wieder in Windhoek (was sicher auch nicht schlecht ist) Also theoretisch könnte man manche Stopps evtl noch verlängern.
1. Ankunft, Übernachtung Windhoek 2. früh Auto abholen, B1 Hardap Dam, Mariental, Köcherwald, Keetmanshoop 3. Nautedam, Fish River Canyon, Übernachtung Ai ai Hot Springs. 4. Fish River Canyon (weiß jemand ob man im Nov/Dez tatsächlich nicht in den Canyon kommt?) 5. Aus, Kolmanskop, Lüderitz 6. Aus, D707, Dunwisib Castle, Unterkunft Richtung Sossusvlei 7. Sesriem Canyon, Sossusvlei, Übernachtung im nördlichen Namib Naukluft 8. Walvis Bay, Abends Ankunft Swakopmund 9. Swakopmund, Mondlandschaft, Welwitschia Drive, Übernachtung Swakopmund 10. Cape Cross, Brandburg, Korixas + Umgebung 11. Etosha Galton Gate 12. Etosha 13. Etosha 14. Tsumeb, Grootfontein Übernachtung hier oder am Waterberg 15. Waterberg Plateau 16. Okahandja, Windhoek
Sind die Zahlen Stationen oder Tage? Ihr nehmt Euch dann deutlich zu viel vor. In 18 Tagen lohnt sich eine größere Standardroute. Dabei kommt der gesamte Süden dann aber zu kurz. Plant mal mit folgenden Eckdaten: Nie mehr als 350 Fahrtkilometer am Tag und überall mind. 2 Nächte (Etosha & Swakopmund mind. 3). Die Route könnte dann wie folgt aussehen:
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Randfontein568 Beiträge · seit 201401. Aug. 2014 · #4
Sorry kiwili, eure Tour (der von boris genannte Ausdruck "Flucht" kam mir auch schon), lässt sich kostengünstig durch den Erwerb einer DVD ersetzen! Wir sind doch alle Menschen, die Eindrücke auch aufnehmen und verarbeiten müssen. Und Namibia bietet so viele davon, das selbst ein, ähemm, "erfahrener Traveller" (vulgo: alter Sack!) wie ich froh ist, wenn er durchatmen und die Eindrücke vertiefen kann. Deine Mama würde das sicher auch zu schätzen wissen. Jag' sie nicht einfach durch die Gegend, lass' sie das Land in sich aufnehmen. Würden alle davon profitieren. Glaub' mir, sie hätte nicht das Gefühl, du würdest ihr etwas vorenthalten... "Less is more" - dieser alte Marketing-Spruch gilt immer noch...
Burschi4'140 Beiträge · seit 200901. Aug. 2014 · #5
Hallo kiwili, ich finde den Vorschlag von Christian am besten und würde dir raten, ihn auch so umzusetzen. Vielleicht am Schluss statt 2 Tage am Waterberg einen in Roys Camp (vielleicht auch einen Tag weniger in Ost-Etoscha) und da noch einen Ausflug zu den San in Grashoek machen. Dann habt ihr eine schöne runde Tour und viele interessante Facetten. Im Damaraland wäre z.B. Die Damara Mopane Lodge ein günstiger Standort, um Ausflüge nach Twyfelfontein, Organ Pipes, Petrigied Forest und damara Living Museum zu machen. Swakop auf jeden Fall 3 Tage mit Living Desert Tour und Delfin Tour und Etoscha wie vorgeschlagen. Gruß: Burschi
KIkiwiliThemenstarter14 Beiträge · seit 201413. Aug. 2014 · #7
Hallo zusammen,
das Windhoek Klima hat mich leider eine Weile außer Gefecht gesetzt. Danke erstmal für eure Tipps, ich werde mir das alles nochmal in Ruhe angucken!
Edeltrips67 Beiträge · seit 201315. Aug. 2014 · #8
Eure Tour hört sich fast nur nach Fahrerei an. Ankommen und nächsten Tag weiter. Wir hatten auch die Qual der Wahl und uns dann auf den Süden Namibias konzentriert. Und es war Klasse. 16 Tage wären für den Süden perfekt. Meine Tour mit Tipps und Links hier: http://www.edeltrips.com/reiseberichte/namibia/ Unsere Route: Windhoek Red Dune Camp, Kalahari Kgalagadi Transfrontier Park (3) Mesosaurus Fossil Site Bush Camp (Keetmanskoop) Klein-Aus-Vista (3 nights) Kanaan Farm (geschlossen, Tirasberge Alternative) Sesriem Park Camp Site Tsondab Valley Scenic Reserve Solitaire Guest Farm Desert Ranch Blutkuppe Camp Site Veronica B&B Swakopmund (2 nights) Spitzkoppe Camp Ameib Ranch Camp Site Vingerklip Lodge WIndhoek
KIkiwiliThemenstarter14 Beiträge · seit 201405. Okt. 2014 · #9
Hallo zusammen,
wir haben uns nun dazu entschlossen a) die Tour umzudrehen und b) relativ spontan zu entscheiden wie lange wir wo bleiben wollen. (und demnach auch wie weit in den Süden wir tatsächlich kommen) Im Süden fangen dann auch die Meinungen an auseinanderzugehen, ich würde gerne nach Lüderitz, andere unbedingt zum Köcherbaumwald. Nun ja ich denke da finden wir im Zweifel eine Lösung.
Also grob planen wir nun: 1. Nacht Windhoek. Am 2. Tag vormittags das Auto abholen, den letzten Einkauf erledigen (einen Teil werde ich wahrscheinlich schon vorher erledigen) und dann die Fahrt zum Waterberg.
Den Waterberg möchten wir eigentlich mehr als Zwischenstopp (1 Nacht) auf dem Weg zum Etosha nutzen, aber natürlich schon auch eine kleine Wanderung (je nachdem wann wir ankommen) unternehmen. Habt ihr Empfehlungen welches Camp dort geeignet wäre? Ich schwanke momentan zwischen dem NWR Camp, dem Waterberg Plateau & Andersson Camp. Es gibt ja auf beiden Camps Wanderwege.
Danach soll es Richtung Etosha-Ost gehen. Noch sind wir unsicher, ob es besser ist vom Waterberg über Otjiwarango und die B1 zu fahren, oder doch lieber die gravel roads zu nehmen?
Für die erste Nacht im/bei Etosha liegt die Wahl dann wahrscheinlich zwischen Onguma und Namutoni. Danach soll es dann weiter durch den Etosha gehen. Geplant sind momentan mind. 4 Nächte. Vermutlich werden es dann 1 Nacht Halali, 2 Okaukuejo, 1 West-Etosha.
Im Groben wird es dann also vermutlich auf die Route von Christian hinauslaufen. Wir hoffen einfach, dass wir Ende November noch überall ein Campingplätzchen bekommen. (Waterberg und die ersten Etosha-Camps werden vorgebucht)
Eine weitere Frage hätte ich noch und zwar bezüglich der Fahrzeit für die Strecke von Swakop-Sossusvlei. Ich höre immer wieder andere Angaben. Von 4-5 Stunden bis mind. 10 Stunden war alles dabei. Was haltet ihr für realistisch? Und ist es wirklich machbar die Strecke an einem Tag zu fahren? Falls nicht, gibt es Tipps für einen geeigneten Zwischenstop?
Vielen Dank erstmal für eure Tipps. Wir freuen uns schon wahnsinnig auf unsere Tour und ich werde sicher dann auch hier berichten 🙂
Eine weitere Frage hätte ich noch und zwar bezüglich der Fahrzeit für die Strecke von Swakop-Sossusvlei. Ich höre immer wieder andere Angaben. Von 4-5 Stunden bis mind. 10 Stunden war alles dabei. Was haltet ihr für realistisch? Und ist es wirklich machbar die Strecke an einem Tag zu fahren? Falls nicht, gibt es Tipps für einen geeigneten Zwischenstop?
ich kenne niemanden, der die Strecke nicht an einem Tag fahren würde. Es sind 5 Fahrtstunden. Die Straße ist momentan in sehr gutem Zustand; aber man sollte es dennoch natürlich nicht mit der Geschwindigkeit übertreiben. Wenn ihr unbedingt eine Nacht auf halbem Weg einplanen wollt, dann z.B. (in der Reihenfolge meiner Wahl): Barchan Dune, Tsondab Valley, Rostock Ritz.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Achim G.294 Beiträge · seit 200705. Okt. 2014 · #11
Hallo "kiwili",
alle meine Vorschreiber haben das recht "sportliche" Unterfangen Deines Planes schon völlig richtig kommentiert. Ergänzend dazu möchte ich Dir mitteilen, dass unser (meine Frau und ich) erster Besuch 1997 stattgefunden hat. Damals (wie auch in den nachfolgenden Reisen) waren wir jeweils 3 Wochen im Land. Vom Sossusvlei bis Palmwag und auch VicFalls war bei der ersten Reise alles dabei. 1000 km an einen Tag (ja, das haben wir tatsächlich fertig gebracht) war damals auch kein Problem (von Katima bis Tsumeb). Insgesamt waren es dann über 5000km. Heute nach 10 Reisen sind wir (bei 3 Wochen) bei knapp 3000km und wir geniesen es immer mehr. Südlicher als das Soosusvlei sind wir bis jetzt auch noch nicht gekommen 🤩 Was will ich damit sagen? Lass Dir Zeit, entweder den Süden oder den Norden, alles andere ist nur Stress 😐
für 16 Tage empfehle ich Euch genau unsere Route, die wir als Neulinge dieses Jahr im August gemacht haben - und wir würden sie heute genau so wieder machen. Wir hatten 18 Tage und ihr könnt die zwei Tage weniger m.E. in Etosha (dort hatten wir 5 Nächte, also ihr dann 4) und am Ende (da hatten wir 3 Nächte, ihr dann 2) einsparen. Swakopmund haben uns 2 Nächte gereicht.
Auch wir sind gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Fanden wir klasse: Erst die großen Tiere und dann in Folge ganz entspannt die vielen Kleinigkeiten und Natur...