Bitterpan mit Discoverer Fun 4x4

7 Antworten · 2'128 Aufrufe · gestartet 29. Juni 2014 von fume
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201429. Juni 2014 · #1
Erstmal Hallo an alle hier im Forum

Als "Afrikaneuling" plane ich gerade meine Route durch SA und Namibia im Jän 15.
Ich bin jetzt am überlegen ob ich 1-2 Nächte in Bitterpan reservieren sollte.
Ich bin mit eine Discoverer Fun 4x4 unterwegs.
Da dieses Fahrzeug doch etwas schwerer und behebiger ist als die meisten 4x4 Dachzeltcamper
wollte ich mal fragen ob jemand schon mit diesem Fahrzeug der Bitterpan 4x4 Track gefahren ist
und ob er problemlos zu bewältigen ist.
Nach mehreren Australienreisen habe ich zwar 4x4 erfahrung aber keine "Dünenpraxis" .

grüsse
Norbert
52 Beiträge · seit 201204. Sept. 2014 · #2
Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass du mit dem Fahrzeug überhaupt auf die Piste gelassen wirst, da 4x4-Camper meines wissens nicht auf der Strecke zugelassen sind. Frage am besten mal bei Sanparks direkt an.

Gruss

JK
276 Beiträge · seit 201104. Sept. 2014 · #3
Hallo Namensvetter

Waren letztes Jahr mit Hilux und Dachzelt im Transfrontier unterwegs, sind aber nicht die Bitterpanstrecke gefahren und ich kann daher die Streckenverhältnisse nicht beurteilen.

Wir sind allerdings in Australien mit solchen Allradcampern durch tiefsandige Parks (vor allem Westküste und Kakadu NP) gefahren und vor 2 Jahren ist einer mit solchem Allradcamper mit uns durch die ganz einsamen Flußtäler des Kaokovelds von Palmwag bis zum Marienflußtal und über enge, steile steinige Pässe und auch sandigen (aber nicht extrem tiefsandigen) Abschnitten gefahren und hat es ohne größere Probleme durchgestanden. Natürlich kein Vergleich mit der Geschwindigkeit eines Hilux.

In Australien ist uns schon ab und zu ein Auto im tieferen Sand stecken geblieben, lag auch an der Unerfahrenheit der Leute, aber bei 4 Autos gab es genügend Anschieber, sodass es das Auto wieder schnell flott war.

Solche Allradcamper haben 2 Probleme im Tiefsand:
1) Das höhere Gewicht
2) Die oft viel schlechteren Reifen, als z.B. beim Hilux: schmäler, Straßenprofil und kein grobstolliges

Die etwas geringere Bodenfreiheit als beim Hilux spielt meiner Erfahrung weniger Rolle. Es sei denn, du willst durch extremen Tiefsand, wie im Khaudum fahren, aber der ist sicher nicht auf der Bitterpanstrecke.

Wichtig ist also anzufragen, welche Reifen am Auto sind: Dimension und Profil. Bei uns bisher immer nur schmale Straßenreifen und nicht Geländereifen. Vielleicht bekommst du auf Wunsch geeignetere montiert.

Dann außerdem sehr wichtig bei tieferem Sand: rechtzeitig vorher den Reifenluftdruck vermindern, um eine breitere Reifenauflagefläche zu bekommen. Nach den Sandstellen muss man aber baldigst wieder aufpumpen um Reifenschäden zu vermeiden. D.h. du brauchst Manometer und Luftpumpe und die ist bei solchen Autos normal nicht dabei.

Falls ihr nur mit einem Auto fährt, dann habt ihr leider auch keine Anschiebhilfe mit.
Bin schon gespannt, wie das bei uns Nov. 2015 in Australien wird, wenn wir nur ein Frauenauto als Begleitung haben. Behäbige Allradcamper, 3 Frauen und nur 1 Mann. Wird sicher spannend werden, aber ein gutes Abschleppseil und Luftpumpe nehen wir ja mit.

Übrigens: Bei den SANPARKS habe ich nichts gelesen, dass 4x4-Camper verboten sind, sie spechen immer nur von 4x4 oder nicht.

Viel Spaß mit dem tieferen Sand
Norbert
52 Beiträge · seit 201204. Sept. 2014 · #4
Stimmt, hatte das falsch in erinnerung: Trailers sind nicht erlaubt - auch nicht, wenn diese 4x4-streckentauglich sind.

LG

JK
Themenstarter4 Beiträge · seit 201409. Sept. 2014 · #5
Danke ersmal für die infos. Habe inzwischen abgeändert da noch 2 Nächte in Urikaruus frei wurden.

Ist ein Trailer nicht ein Anhäger (Wohnwagen).

grüsse
Norbert
466 Beiträge · seit 201009. Sept. 2014 · #6
Hallo Norbert,
wir sind vor ein paar Jahren mit einem Hilux mit Strassenbereifung nach Bitterpan gefahren. Die Strecke ist "tiefersandig" , nicht wirklich tiefsandig, aber meines Erachtens mit einem Disco befahrbar - die Kiste hat doch bestimmt eine Untersetzung?
Die schwierigen Stellen sind die Anstiege zu den wellenförmigen "Dünen" auf der Strecke, da kann man schon mal stecken bleiben wenn man nicht genug Schwung hat. Wie gesagt wir sind mit Strassenbereifung gefahren und ohne Probleme angekommen.
Luftdruck reduzieren! und nicht unbedingt zur Mittagszeit fahren (dann ist der Sand am pulverigsten), dann klappt's auch mit Bitterpan 😉

Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
466 Beiträge · seit 201009. Sept. 2014 · #7
ein paar Fotos...
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immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...